Kompressor für Lackierpistole (mobil)

Moosheini

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Hallo zusammen,

für meine neue Wohnung möchte ich gerne einige Teile lackieren. Zur Verfügung steht mir hierfür eine Sata Jet 1000 mit einer 1,6er Düse.

Nun geht es mir um den notwenigen Kompressor: Die Sata Jet benötigt einen Luftbedarf von run 275 l / min.

Folgender Kompressor ist mir ins Auge gestochen:

https://www.aircraft.at/druckluftte...ressoren/mobilboy-silence-40150-of-e-2002401/

Dieser besitzt aber nur eine Füllleistung von rund 200 l / min.

Hat hier jmd Erfahrungswerte ob das tdm funktionieren kann?

VG
 

Woodmaster23

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Wir Lackieren mit diesem Kompressor ganze Treppen, erst Füller, dann weiß etc.

Der hat ne Lieferleistung von 70l/min, also eigentlich viel zu wenig funktioniert aber tadellos wenn man nicht meterweise am Stück Lackieren will.

Der wird natürlich ordentlich heiß und auf Dauer macht er das bestimmt auch nicht lange mit.

Ich denke mal, ohne deinen konkreten Kompressor benutzt zu haben, das sollte reichen. Zur Not ein wenig die Luftmenge an der Pistole zurück drehen.


Liebe Grüße Jonas
 

Moosheini

ww-birke
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Wir Lackieren mit diesem Kompressor ganze Treppen, erst Füller, dann weiß etc.

Der hat ne Lieferleistung von 70l/min, also eigentlich viel zu wenig funktioniert aber tadellos wenn man nicht meterweise am Stück Lackieren will.

Der wird natürlich ordentlich heiß und auf Dauer macht er das bestimmt auch nicht lange mit.

Ich denke mal, ohne deinen konkreten Kompressor benutzt zu haben, das sollte reichen. Zur Not ein wenig die Luftmenge an der Pistole zurück drehen.


Liebe Grüße Jonas
oha krass. das hätte ich nicht gedacht :emoji_joy:
 

Uranus

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Ist die Pistole Version mit RP oder HVLP? Wenn du 275 l/min ermittelt hast ist es die RP Version.
Du musst dir die Füllleistung bei Nenndruck der Pistole genauer anschauen. Bei 6bar schafft der Kompressor 200 l/min, die Ansaugleistung ist 400 l/min. Bei 1,5 bis 2 bar für RP zB kommst du auf die korrekte Liefermenge an der Pistole.
Also ja, das genügt dir an Kompressorleistung im Fall einer RP Variante.
 

Dackeldil

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Wenn der Kompressor ned lange halten soll gehts.
Zumindest kenn ich keinen Kolbenkompressor, der für Dauerlauf ausgelegt ist...

Doch gibt es - muss es aber in dem Fall gar nicht. Bei den Ölfreien wirds dafür aber schon extrem dünn (Stahlwerk wirbt zB. bei einigen damit - ob es wirklich so ist, bezweifle ich).

Die Frage ist eher: Wie lange muss er am Stück durchhalten?
 

Moosheini

ww-birke
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Doch gibt es - muss es aber in dem Fall gar nicht. Bei den Ölfreien wirds dafür aber schon extrem dünn (Stahlwerk wirbt zB. bei einigen damit - ob es wirklich so ist, bezweifle ich).

Die Frage ist eher: Wie lange muss er am Stück durchhalten?
bei mir geht es nicht darum Meter lange teile zum lackieren. klar sind auch normale schrankfronten dabei, aber da lackiert man ja auch nicht im Dauerbetrieb. Ich glaube der Kompressor ist ein sehr guter Kompromiss in Sachen Leistung und Preis für meine Angelegenheit. Wenn er dann mal wirklich kaputt geht nach ein paar Jahren, dann sei es drum
 

wasmachen

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Mit deiner Pistole lackierst im Dauerbetrieb... sonst müssen die Teile schon sehr klein sein.
Ich frag mich grad, warum du überhaupt fragst....
Achja, wenn die Dinger warm werden gibts gut Kondenswasser...
 

Uranus

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Zumindest kenn ich keinen Kolbenkompressor, der für Dauerlauf ausgelegt ist...
Das seh ich prinzpiell auch so, aber beim Lackieren arbeitest du mit der Pistole bei 2bar. Reserve zum Befüllen des Tanks bis zum Solldruck ist dann noch da, dann schaltet er wieder eine kurze Zeit ab. Die Becherpistole hat ja eh nur 600ml, da bist du nach 10min fertig und kannst wieder nachfüllen. Spätestens dann schickst du den Kompressor kurz in Pause.

Und der Hinweis auf das Kondenswasser ist vollkommen berechtigt und lässt sich mit einem Wasserabscheider am Kompressor gut in Griff bekommen
 

Moosheini

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Mit deiner Pistole lackierst im Dauerbetrieb... sonst müssen die Teile schon sehr klein sein.
Ich frag mich grad, warum du überhaupt fragst....
Achja, wenn die Dinger warm werden gibts gut Kondenswasser...
warum ich frag? weil ich s. o. Erfahrungswerte möchte? :emoji_joy: jenachdem wie man Dauerbetrieb definiert. Den Wasserabscheider hätte ich tatsächlich im Vornherein bereits mit eingeplant. Ok, aber danke für den Hinweis. Ich werde mich mal noch weiter umsehen. allerdings bin ich für meine kleinen Projekte zu Hause nicht gewollt 800 Euro plus für einen Kompressor auszugeben für die paar mal wo ich ihn brauche :emoji_grin:
 

brubu

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Es gibt grundsätzlich nicht mehr Kondenswasser aber wenn der ganze Kompressor warm oder heiss läuft wird die Luft den Kessel warm verlassen und dadurch mehr Feuchtigkeit enthalten und ev. im Schlauch aussscheiden. Mehr Kondensat gibt es auch weil der Kompressor viel Luft fördert und wenn die wie jetzt warm ist enthält sie von Anfang an mehr Feuchtigkeit. (Wobei die Luft diesen Sommer bei uns trocken ist.)

Weil unser Kompressor zu gross ist wird der Kessel nie warm und die Feuchtigkeit ohne Trockner gut ausgeschieden.
 

Dackeldil

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Du sagsts es!
Alles Deppen, die in entsprechende Technik investieren.
Für was auch Abscheidesysteme, wenns so n Mini-Glasl am Baumarktkompressor auch tut.
Die Autolackierer mit ihren Micronfiltern müssen auch doof sein....

Sorry.

Ahh jetzt versteh ich deinen Knick im Denken :emoji_wink:

Du hast nicht verstanden, was es mit absoluter und relativer Luftfeuchte auf sich hat - aber ok, das ist auch keine einfache Kost.

Darum für dich eine einfache Kurzfassung:

1. Luft kann Wasser aufnehmen, aber: Je höher die Temperatur, desto mehr, je höher der Druck, desto weniger.

2. Die Menge an Kondenswasser bestimmt erstmal rein die Wassermenge, die in der angesaugten Luft enthalten ist --> im Sommer ist mehr Wasser in der Luft, als im Winter, also sammelt sich im Sommer erstmal mehr Kondenswasser im Kessel. Auch wenn die relative Luftfeuchte (also was uns so ein Hygrometer anzeigt) geringer ist, absolut betrachtet ist wesentlich mehr Wasser in der Luft.

3. Wird jetzt die Luft im Kolben warm, kann sie mehr Luftfeuchte speichern, aber: Sie kann nirgends mehr mehr Feuchtigkeit aufnehmen, die Luft ist ja schon im Kessel eingeschlossen. Bleibt sie warm, kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen, also entsteht erstmal weniger Kondenswasser im Kessel. Kühlt sie im Kessel ab, spielt es keine Rolle, wie warm das Kolbenaggregat wird - das Kondensatz entsteht nur etwas später, aber in gleicher Menge.

4. Wird Luft dem Kessel entnommen, kühlt sie sich schlagartig ab und kann damit weniger Wasser speicher --> Wasser in der Leitung.

5. Ist der Kessel durch den Kompressorbetrieb besonders warm, fällt im Kessel weniger Kondensat an, dafür in der Leitung mehr. Gleiche Menge an Kondenswasser, nur der Ort verschiebt sich.

Und hier schließt sich der Kreis: Ein Wasserabscheider am Kessel hilft dann nur bedingt, weil das Wasser sich dann in den Leitungen erst bildet. Dieser Effekt verstärkt sich, je wärmer die Luft aus dem Verdichtungsprozess ist und je weniger Volumen der Kessel hat.


Achja, ich als professioneller Autolackierer würde eher auf einen Kältetrockner in Verbindung mit einem Aktivkohlefilter setzen, aber anscheinend sind meine Kunden alle doof, den auf "Micronfilter" setzt hier kaum jemand, der Wartungsaufwand ist einfach viel zu hoch (Ausnahme Hobbybereich).


Hast du die physikalischen Grundlagen von Kondenswasser im Kompressor nun zumindest einigermaßen verstanden und siehst ein, dass die Aussage:

Achja, wenn die Dinger warm werden gibts gut Kondenswasser...

Einfach nur Blödsinn ist?
 

brubu

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Wir hatten sehr selten eine kleinen Krater im Lack. Dann haben wir einen Filterregler mit grosser Feinfilterpatrone direkt ans Spritzgerät angebaut.
Für normale Spritzpistolen hat es zusätzliche Luftabgänge. So werden die kleinsten Partikel zurückgehalten und Lackstörungen gibt es keine mehr.
 

Dackeldil

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Weiss ned ganz, was der Herr Sachverständige Autolackierer unter 'Micronfilter' versteht, wir hier meinen landläufig so Dinger:
https://www.prosol-farben.de/produkte/sata-filter-103-prep-feinfiltereinheit-und-aktivkohle/

Kenn ich nicht von Hobbyisten...

Typische Anwendung für die, die bessere Luft haben wollen, aber zu geizig/klein/hobbymäßig für was richtiges sind...

Man spart sich die Prüfungsgebühren, gleichzeitig gibt der Hersteller nur ein paar Monate für Wartung/Kartuschentausch...

Bei sowas halte ich alles ohne vernünftigen Kältetrockner für maximal semiprofessionell. Aber jeder wie er meint, bisher hab ich noch nie von einem Kunden gehört, er habe den Schritt zum Kältetrockner bereut...

Aber klar, für was vernünftiges, dauerhaftes kannst den Preis von den Filterlein oben mind. x5 nehmen.
 

wasmachen

ww-robinie
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Du, ich weiss ned was du laberst....
Die ganzen Autolacker, die ich kenne haben nach dem Trockner (den ich im Profibereich bei stationären Kompressoren voraussetze, dann meistens so n Dingen in der Kabine rumhängen (gehabt).
Waren dann idR rot, der kost des dopoelte von meinem Beispiel. Das wirst aber eh wissen...

Trockner sind außerdem auch n alter Hut...

Erzähl doch mal was von deinem Setup als Autolacker. Hab ja das Vorurteil, dass unter 5Kw Kompressorleistung, Schraube und 200lt+ Kessel eigentlich nicht gearbeitet wird...
 
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