Einstellbarkeit von Holzhobeln

hainwerker

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Hallo,

ich habe eine kurze Frage zur Nutzung von Holzhobeln. Aktuell habe ich nur einen Hobel, der klassisch mit Keil funktioniert. Alle anderen sind Metall-, oder Hobel mit Feineinstellung.

Der eine Holzhobel lässt sich für mich aber nur nur sehr schwer und unbefriedigend einstellen. Abgesehen davon, dass das natürlich Übungssache ist - gibt es bei den Hobeln selber auch nochmal Unterschiede? Kann man die Einstellbarkeit irgendwie verbessern? Nacharbeiten des Keils o. Ä.?
Und wie verhalten sich die Reform-Holzhobel mit Feststellschraube? Sind die tendenziell leichter einzustellen, oder sogar schwieriger?
Ich freue mich über Input von Holzhobel-Nuztenden :emoji_slight_smile:
 

happyc

ww-robinie
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Einen a.d. Waffel
wie stellst du denn ein?
kennst du das: einen leichten (!!) Hammerschlag auf die Rückseite des Messers drückt Messer weiter aus der Hobelsohle raus, einen leichten Hammerschlag auf den „Metallknubbel“ am Kasten lässt das Messer etwas zurück rutschen.
 

Pareto

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Diese wirklich sehr allgemein gehaltenen Fragen sind nur sehr allgemein zu beantworten, das kann jedes YT Video (wobei ich noch nie nach Videos zu Hobeleinstellung gesucht habe).

Was genau ist denn schwierig? Mach doch mal ein, zwei* aussagekräftige Fotos und beschreibe dein Problem.

* Gegebenenfalls auch drei oder vier... Keil, Hobelmaul, Lagerung, Gesamt..
 

pinguin1966

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Wie schon gesagt wurde: "Leichte Hammerrschläge".
Ich musste da auch viel üben, sehr viel. Der Durchbruch kam erst, als ich einen leichteren Hammer verwendet habe.
Das ist de facto ein Hämmerchen. Der normale Schlosserhammer ist für mich zu schwer. Da habe ich die Verschiebung des Eisens nicht feinfühlig genug hinbekommen.
 

rafikus

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Ich habe einen Holzhobel, bei welchem die Einstellung tatsächlich problematisch ist. Es ist ein Schlichthobel von Steiner, bei dem das Eisen zur Schneide hin dicker wird. Hier will das Eisen tatsächlich nicht zurück rücken, wenn man auf den Schlagknopf schlägt. Das Eisen an sich ist sehr gut, somit werde ich mit diesem "Makel" leben.
Was die Einstellung der ECE Hobel mit der Primus-Mechanik angeht, so habe ich es schon mal hier geschrieben: Spandickeneistellung über die Schraube ist ein Traum. Die Lateralverstellung über den Regulator ist leider unbefriedigend.
 

hainwerker

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Hey, sorry - hier noch zwei Ergänzungen: Das grundlegende Prinzip ist mir natürlich geläufig. Ich finde es schwierig, die Schnitttiefe und Seitenausrichtung schnell und wiederholgenau einzustellen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass beim Festschlagen des Keils das Eisen manchmal minimal noch mit rauskommt. Dadurch ist es dann manchmal ein großes hin und her, bis die Einstellung passt.
Es geht im speziellen um eine Raubank von Steiner. Die kleineren Hobel sind bei mir wie gesagt mit Feineinstellung.
 

hainwerker

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Wie schon gesagt wurde: "Leichte Hammerrschläge".
Ich musste da auch viel üben, sehr viel. Der Durchbruch kam erst, als ich einen leichteren Hammer verwendet habe.
Das ist de facto ein Hämmerchen. Der normale Schlosserhammer ist für mich zu schwer. Da habe ich die Verschiebung des Eisens nicht feinfühlig genug hinbekommen.
Ich nutze einfach immer meinen kleinsten "normalen" Hammer. Eine gewisse Grobartigkeit kann aber natürlich sehr gut das Problem sein. Ich werde noch versuchen mit ganz viel Gefühl an die Sache Ran zu gehen.

Bilder kann ich leider erst spater erst machen, danke für die Tipps bis hierher! :emoji_slight_smile:
 

Pareto

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Eine Raubank hat typischerweise den Schlagknopf oben vor dem Messer.

Das mit den leichten Schlägen ist auch so eine Sache...
Ich lasse den Keil i.d.R. ziemlich satt drin bzw. setze ihn schon satt. Dann braucht's schon kräftigere Schläge. Für mich ist es auch leichter, mit einem 500g Hammer leicht zu klopfen anstatt mit einem kleinen Hammer entsprechend mehr.
Dementsprechend sieht man meinen Hobeln auch an, dass sie schon Jahrzehnte in Gebrauch sind...

Was ich damit sagen will: Ja, das klingt für mich tatsächlich nach Übung und Gefühl.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass beim Festschlagen des Keils das Eisen manchmal minimal noch mit rauskommt.
Gerade das.
Mit der Zeit hast du das drauf. :emoji_thumbsup:
 

magmog

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Guuden,

der Keil muss nicht festgedonnert werden, halt mit Gefühl. *)
Das Rückstellen ist so auch keine Schwerstarbeit mehr.
Beim Fixieren des Keils wird über die Sohle gepeilt, dann wird der Überstand erkannt
und es kann gleich weitgehend genau eingestellt werden.

*) es tauchen immer wieder Hobel mit gerissenen Kasten im Bereich der Befestigung
der Keilbrücke auf. Ein Resultat übermäßigen Festschlagen des Keils!
 
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