Feeler: "Nachfolger" für meinen Rotex

Pareto

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Vorrede:
Ich habe seit nahezu 30 Jahren einen Rotex (erste Generation?), mit dem ich "eigentlich" sehr zufrieden bin. Einziger Wermutstropfen: Die Umschaltung Ro/Ex ist eine Fehlkonstruktion und geht eigentlich nur noch, wenn ich den Schleifteller zerlege, den Mechanismus entstaube und das Ganze dann händisch umstelle; jedes Mal.
Nachdem ich jetzt in einem Alter bin, wo man verschiedene Dinge noch genau einmal kauft, habe ich folgende Überlegung:
Ich würde mir einen 150er Festool Exzenterschleifer ohne Rotation zulegen und den alten Rotex dauerhaft umschalten.
Nun bin ich etwas vom Angebot erschlagen.

Was meint ihr?
Welcher Exzenter ist "der Beste"? (und bezahlbar)
Vor allem: Warum? :emoji_wink:

Meine Tendenz geht Richtung 5mm Schwingkreis, das hat sich für mich bewährt: Optimales Verhältnis von Abtrag/Oberflächenqualität.

Discaimer:
1. Ich bin noch nicht kaufbereit; aber so wie ich mich kenne, geht das manchmal ganz schnell :emoji_innocent:
2. Festool. Punkt. Nix Bosch, Metabo....
3. Steht unter "Profi fragt"... ist aber für mich privat.
 

brubu

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Das ist der grosse Unterschied, wir hatten auch lange keinen Rotex, der kleine Händler, der selber reparierte, meinte die 1. Generation habe ein Problem gehabt mit eindringendem Staub was immer wieder zu teuren Reparaturen geführt habe. Unser lebt seit 2009, wird aber hauptsächlich auf dem Bau für Murks wir alte und sägerauhe Balken schleifen benutzt.
 

holzer1998

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Ich habe zwar auch den Rotex mit 150mm, aber seitdem ich den Mirka Deros habe (mal relativ günstig gebraucht bekommen) nutze ich den Rotex eigentlich nicht mehr. Ich finde den Mirka einfach handlich und relativ leicht.

Werde den Rotex aktuell aber behalten, wenn ich mal „viel“ Abtrag benötige.
 

Pareto

ww-esche
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Bisher mal vielen Dank für die Meinungen :emoji_slight_smile:
Ein paar Erläuterungen meinerseits:

Ich arbeite viel einhändig mit dem Rotex: Fasen, Rundungen, Kanten... alles "freihändig". Dabei halte ich die Maschine am "Kopf" - nicht am Griff. Da erhoffe ich mir eine gewisse Erleichterung, weil die angestrebte Maschine hoffentlich handlicher - jedenfalls leichter - ist.

Die Rotations-Funktion nutze ich verhältnismäßig selten, weil ich eine gute Hobelmaschine und eine große Kantenschleife habe. Das Ausgangsprodukt ist also schon recht sauber. Da wäre der alte noch lange gut.
Richtig böse Sachen mache ich mit dem Handbandschleifer.

Zum Thema "Schlauch umstecken": Üblicherweise arbeite ich: Hobeln -> grob Schleifen -> fein Schleifen -> Putzen. Ich müsste also exakt 1x umstecken... ca. 5-10 Sek. Das ist ok.
 

Kunstbohrer

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Ich habe einen deros und würde ihn ungern gegen das Modell von Festool tauschen.
ansonsten denke ich kann man sich nach 30Jahren auch einen neuen Rotex kaufen. Der macht meiner Erfahrung nach auch keine Probleme mehr.
 

isso

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Hier auch einen Deros. Nichts zu meckern, das Ersatzkabel ist ziemlich teuer wenn ich mich Recht erinnere. Ich glaube der Stecker daran ist vergossen, also nur mit original Kabel zu tauschen. Also glaube ich.

Festool kenne ich den Schleifer nicht, wäre aber mit Cashback auch eine Überlegung
 

stefan.

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holzer1998

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Ich arbeite viel einhändig mit dem Rotex: Fasen, Rundungen, Kanten... alles "freihändig". Dabei halte ich die Maschine am "Kopf" - nicht am Griff. Da erhoffe ich mir eine gewisse Erleichterung, weil die angestrebte Maschine hoffentlich handlicher - jedenfalls leichter - ist.
Ich mache es genau so wie du. Halte den Schleifer also auch am Kopf. Da ist der Deros m.E. ideal. Man muss sich evtl. an das “Paddel“ als Schalter gewöhnen.
Wir hatten früher in der Ausbildung einen Druckluftschleifer, der fast noch kompakter war als der Deros. Den habe ich geliebt, weil leicht und handlich. Daher bin ich mit dem Deros seh glücklich.
Der Festool soll ähnlich gut sein. Modellbezeichnung kenne ich leider nicht. M.W. gibt es den analog auch von Metabo.
 

bello

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Bei mir ist es nur Hobby, aber manchmal recht intensiv und ich habe mit dem Rotex der 1.Generation begonnen und seit 2008 die 2. Generation .
Seit vier oder fünf Jahren habe ich den ETS125 und konnte mich nie richtig daran gewöhnen.
Mein erster Griff gilt immer der Rotex, obwohl ich im Alter grundsätzlich zu leichteren Handgeräten tendiere, von OF2200 zur OF1400 gewechselt und von der AT65 zur TS55.

Gruß
 

Arkhan1806

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seit nahezu 30 Jahren
eine Fehlkonstruktion
Hm... Ich würde ja eher behaupten, dass das ziemlich gut konstruiert ist, wenn's 30 Jahre hält.

Ab an sonsten: Ich hab auch nen Deros, den finde ich super. Leicht, kompakt und genug Leistung.
Der Matabo SXE 150-5.0 BL ist nahezu baugleich zum Deros, soviel ich weiss, hat der kein Bluetooth. Das braucht man aber eigentlich nicht. Der Metabo ist auch oft etwas günstiger, ich würde den nehmen.
 

qnc42

ww-ahorn
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Ich hatte den Deros - der deutlich vor seiner Zeit gestorben ist, und seitdem den ETS EC 150/5.
Die nehmen sich nicht viel, der FT hat halt keinen Paddel - fand ich aufgelegt nicht schlecht, kopfüber oder in Zwischenräumen wie bei Stühlen eher hinderlich.

Und der FT bremst deutlich schneller nach dem Betrieb, man kann ihn schneller Ablegen. Mit dem Rabatt mE ein No-Brainer.
 

Frank73

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Und der FT bremst deutlich schneller nach dem Betrieb, man kann ihn schneller Ablegen
Eigentlich abschalten und gleich ablegen, im Vergleich zum vorigen Metabo ein Riesen Unterschied.
Aufgrund der Bauform hält man den schon am Kopf, bei Größeren Flächen find ich es aber angenehm den in verschiedenen Positionen zu halten. Geht beim FT, bei Geräten mit Paddel nicht.
 

fried.chycken

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Ich hab rotex und Mirka Deros zur Verfügung, rotex gehört einem Kumpel der die Werkstatt mit teilt.

Seit ich zweiteren habe, gibt's wenig Gründe die schwere rotex rauszuholen. Der Mirka ist Leise, leistungsfähig, leicht.
Der baugleiche Metabo zum Deros ist exakt gleich bis auf das Bluetooth Modul...
 

Pareto

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Hm... Ich würde ja eher behaupten, dass das ziemlich gut konstruiert ist, wenn's 30 Jahre hält.
Ich weiß, was du meinst... :emoji_slight_smile:
Tatsächlich ist die Konstruktion Scheiße und das Ding klemmt eigentlich schon "immer":
Der Mechanismus im Inneren hat eine Höhe von geschätzt 3cm bei einem Durchmesser nahe 150cm. Dieser innen liegende Mechanismus ist sehr passgenau ineinander und wird nur von einem einzigen Punkt am Rand gehoben und gesenkt. Das klemmt zwangsläufig, schwer mit Worten zu beschreiben.

@Pareto
Dir ist sicher bekannt, dass die neuere Rotex ein schöneres Schleifbild hat, weniger Kringelbildung.
Nein, ist mir nicht bekannt - danke für die Info.
Ich glaube aber, dass das mit dem Alter der Maschinen zu tun hat: Anfangs war die Kringelbildung nicht vorhanden, der Teller "stand" still.
Jetzt dreht er sich permanent; das Schleifbild ist immer noch gut, aber nicht mehr wie damals.
Allerdings glaube ich, dass das bei den jetzt Neuen genauso sein wird, wenn sie das erlebt haben, was der alte geleistet hat.

@die andereren: Vielen Dank für die Alternativ-Empfehlungen.
Nennt mich einen Fanboy... es wird ein Festool werden (irgendwann dann mal).
 

bello

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Meinen "Neuen" habe ich jetzt 18 Jahre und der ist schon richtig mitgenommen, das Schleifbild hat sich meines Empfindens nicht negativ verändert. Ich hoffe, dass er noch bis zur Hobbyaufgabe durchhält.
 

Ikeabana

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Die Dinger sind ziemlich zerlegefreundlich aufgebaut. Vorher checken, ob es noch Teile gibt. Das geht auf der Website von Festool hervorragend Und auch nach 30 Jahren bietet Festool oft noch Unterstützung.

Wenn es dann doch unbedingt etwas Neues sein soll, ist das beste Grund wieder einen Rotex zu kaufen. Für das reparierte Gerät findet sich dann bestimmt ein Abnehmer und die Neuanschaffung wäre subventioniert.
 

PrimaNoctis

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Ich habe Rotex (aktuelles Gerät) und den ETS EC 150/3.
Das sind zwei unterschiedliche Geräte. Treppen würde ich mit dem ETS nicht machen wollen.

Was noch interessant für dich sein könnte:
Der ETS mit 5mm Schwingkreis produzierte mit 240er Abranet bei mir keine kringelfreie Oberfläche auf Esche. Der 3mm Schleifer bringt mir da makellose Oberflächen. Normale Sachen schleife ich dann nur noch mit 180er und habe mind. eine ebenbürtige Oberfläche, wenn nicht besser.
-> Du sparst mind. 1 Arbeitsschritt und somit unterm Strich Zeit. Zumindest, wenn dir das wie mir wichtig ist.
Mit dem Rotex (5,5mm) und 240 habe ich nie kringelfreie Flächen geschafft, bin dann immer mit dem Rutscher und 240 noch drüber. Mit dem ETS geht's schneller und du erzielst leichter ein gutes Ergebnis als mit dem Rutscher, d. h. musst weniger Acht geben.

Mit dem Cashback wäre ich bei FT.
 

DZaech

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Was bei allen Einhandschleifern zu beachten ist, ob ETS EC, Deros, Ekamant oder 3M, alle sind sehr empfindlich auf Unwucht und mögen dicke Pads (z.B. Siasponge) oder Ähnliches überhaupt nicht. Der ETS geht da sofort in den „Schutzmodus“. Liegt offensichtlich an der sehr „kurzen“ Lagerung der niederen Geräte. Deshalb bei mir nebst ETS EC 150/5 und Ekamant Eka30 auch noch ein „normaler“ ETS 150/5 und ein Metabo SXE450 im Einsatz. Insgesamt alle sehr empfehlenswert. Wenn ich nur einen haben dürfte wäre das sogar eher der „normale“ ETS. Die Dinger sind absolut untödlich und enorm laufruhig und handlich… Ich schleife sehr gerne mit meinem.

Rotex fürs Grobe darf natürlich nicht fehlen, aber so wie ich das lese soll die alte im Grobschliffmodus ja bleiben, insofern ist das abgedeckt.
 
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