Es gibt doch schon so viele Bohrständer.

Batucada

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Ich fange dann auch mal so ganz langsam an. Mit dem, was war, und was hätte sein sollen – damit halte ich mich nicht lange auf. Die Idee für etwas Neues in der Werkstatt kam durch ein Missgeschick. Das Missgeschick kann ich nicht beheben, aber ich baue mir eine neue Maschine. Es ist eigentlich keine Maschine im klassischen Sinne – oder doch? Egal.

Zunächst besteht eine Verwandtschaft zu einem Bohrständer. Die Grundidee hat ein Japaner schon umgesetzt, und sie wurde mehrfach kopiert. Wer möchte, kann nach "JSK koubou" googeln und findet dort noch mehr Ideen. Ich habe nicht danach gesucht, ein Woodworker-Freund hatte mich früher schon darauf hingewiesen, und daran habe ich mich in diesen Tagen erinnert.

Bohrständer 001.png

Bohrständer 002.png

Bohrständer 003.png

Also, das ist erst einmal nicht viel mehr als eine Vision, die gibt es noch nicht einmal auf Papier (wenn man von den kleinen Schmierzetteln absieht). Das Ganze existiert nur als 3D-Modell in FreeCAD auf meinem Rechner und ein paar Screenshots. Das Ganze ist in drei Modelle aufgeteilt: ein Basismodell mit Rahmen und Linearführung sowie zwei Erweiterungsmodelle. Die erste Erweiterung ist ein Multifunktionsteil für die Aufnahme unterschiedlicher Maschinen, die über einen sogenannten Euro-Hals verfügen. Die zweite Erweiterung ist für den Anbau verschiedener Einrichtungen gedacht, hier zunächst einmal ein pfundiger Bohrtisch.

Bohrständer 006.png
Bohrständer 007.png

Bohrständer 008.png


Bohrständer 005.png

Das Ganze ist natürlich ein Prozess, der sich nicht in einem Guss ergibt. Es beginnt ja schon mit der Beschaffung verschiedenster Materialien. Das Modell des Multifunktionsteils baut auf der Verwendung des Handgriffs auf, der zur Quadrill mitgeliefert wurde. Ein äußerst stabiles Teil, sodass ich beschlossen habe, dass der Handgriff allein genügen muss, um die Maschine im Gestell zu halten. Wer die Quadrill kennt, weiß, welches gewaltige Moment die Maschine im ersten Gang aufbringt. Die Stabilität des Handgriffs ist konstruktionsbedingt durch eine lange vergütete Schraube gewährleistet, die den gesamten Griff quasi in Schach hält. Die Schraube wird gespannt durch eine Mutter, die im eigentlichen Handgriff enthalten ist. Diesen Teil des Handgriffs kann ich jedoch nicht verwenden; die Funktion der Mutter übernimmt ein rundes Aluteil, das mit einem Quergewinde versehen ist – dieses Quergewindeteil im Halter zu verstecken, bedarf keiner großen Suche. Nun muss die Schraube noch gespannt werden; das geht auch, wenn man die Vertiefung des Formteils mit einer aufgebohrten Mutter ausfüllt. So lässt sich die Quadrill-Halterung von vorne bedienen.

Die Lösung des Problems der Maschinenhalterung war für mich das Grundlegendste. Die Kräfte, die von der Maschine aus auf das Quadrill-Formteil aus Kunststoff übertragen werden, verbleiben nicht in dem Formteil, sondern werden durch die innenliegende Schraube aufgenommen, sodass ein Abriss des Formteils nicht zu befürchten ist.
 
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Batucada

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Ich habe mir natürlich einige Anleihen bei dem Japaner genommen und bei bestimmten Details Überprüfungen angestellt. Die japanische Vorgabe bei den Linearwellen liegt bei einem Durchmesser von 25 mm. Ich würde auch bei diesem Durchmesser bleiben, wenn es nicht Beschaffungsprobleme gäbe. Hier in der Dominikanischen Republik gibt es keinen zu Deutschland vergleichbaren Markt; solche Teile kommen immer über Amazon aus den USA. So habe ich die Linearwellen einer echten Überprüfung wegen der Durchbiegung bei Belastung unterzogen (KI macht’s möglich). Bei der ersten Überprüfung habe ich eine Kraft von 250 N und eine Hebellänge von 150 mm angenommen. Die Kraft wirkt dann gemeinsam auf zwei Hebel, sodass sie sich auf zwei Wellen verteilt. Die Durchbiegung der Wellen lag unterhalb von 0,78 mm. Das war die Überprüfung für die Verwendung von 25er-Wellen. Dann habe ich die Rechnung nochmals für 20er-Wellen durchführen lassen – und da lagen wir schon bei 0,2 mm. Die bisherige Anordnung sah immer nur zwei Klemmstellen an den jeweiligen Wellenenden vor.

Bohrständer 013.png Bohrständer 014.png

Ich bin dann auf den Trichter gekommen, dass man bei dem Gebrauch dieses Bohrständers ohne Weiteres eine zusätzliche Klemmstelle einführen kann. Das war die Lösung, mit der die Überprüfung der Durchbiegung wieder auf akzeptable Werte kam und damit die Beschaffung kein weiteres Problem mehr darstellte.

Bohrständer 015.png

Das sind die Klötze, in denen die Linearhülsen eingepresst werden sollen. Die Klötze sollen aus aufgedoppeltem Material hergestellt werden. Die einzige Schwierigkeit ist die Herstellung der exakten Distanz der Hülse zur genuteten Fläche. Diese Distanz muss bei einer 4er-Paarung exakt gleich sein. Etwas Aufwand wird es sein, die Hülsenlöcher zu bohren. Schön wäre es, wenn der Bohrständer, den ich jetzt baue, schon fertig wäre. Dann könnte ich diese Löcher exakt bohren. Ich habe mir aber eine Idee ausgedacht, die Löcher zu fräsen und hernach die Flächen herzustellen. Im Anschluss daran ist die Herstellung der Nuten auch kein Problem.

Bohrständer 016.png

Die Nute in den Klötzen ist mein Verbesserungsvorschlag gegenüber der japanischen Lösung, weil ich über eine Verbindung durch Nut und Feder einen sicheren Verbund zur Montageplatte herstellen kann. Ohne diese Nut kommt es zu einer ausschließlichen Verbindung von Hirnholz zu Längsholz, bei der praktisch kaum Kraftschluss vorhanden ist. Und der sollte an dieser Stelle ausreichend gegeben sein.

Bohrständer 017.png

Ich habe mich entschlossen, die Flansche zur Befestigung der Wellen selbst herzustellen. Ich hätte die Wahl, fertige Flansche aus Aluminium zu verwenden. Habe dabei aber das Problem, dass eine Flächenpressung von Aluminium auf Holz keine dauerhafte Wirkung zeigt.

Bohrständer 018.png

Die drei Schrauben, die ich jetzt in den Teilen vorgesehen habe, die ich aus Holz anfertigen werde, sollen die Flächenpressung auch nur vorübergehend übernehmen. Wenn das gesamte System einmal eingerichtet ist und die Verschiebung der unteren sowie der oberen Baugruppen entsprechend leichtgängig läuft, werden diese Flansche mit der Grundplatte verleimt.

Bohrständer 019.png

Für die Verklemmung der Wellen in den Flanschen werde ich Maschinenschrauben verwenden, die in solche Gewindehülsen eingedreht werden.
 
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Batucada

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Bohrständer 020.png

Schönes Multiplex. Genauso schön wie früher in Deutschland. Aber das ist auch kein echtes Multiplex, es nennt sich halt so im allgemeinen Sprachgebrauch und entspricht aber dem Multiplex. Also, was soll’s!
Und dann mache ich mal weiter. FreeCAD hat sich natürlich auch weiterentwickelt. Aber ich bleibe zunächst bei meiner alten Version 021.1-33694. Das hat viele Gründe. Mit dieser Version kenne ich mich halbwegs aus und bisher hatte ich keinen Bedarf nach neuen Features. Sicher, die Explosionsdarstellung hätte ich dann vielleicht nicht von Hand in Photoshop machen müssen.

Bohrständer 021.png

Der Multitool-Halter. Ganz hinten die Gegenplatte, die es in exakter Abmessung als Gegenstück am Basisgestell gibt. Meine Gedankengänge waren die, dass ich, wenn ich halbwegs ordentlich arbeite, das Grundgestell schon maßhaltig zusammenbekomme. Fehler, die sich in der Fortsetzung bei den nächsten Baugruppen noch einschleichen können, kann ich später geringfügig korrigieren, indem ich bei der Montage entsprechende Zwischenlagen an den notwendigen Stellen einfüge und somit sicherstelle, dass mein Bohrer immer schön senkrecht auf das zu bohrende Werkstück trifft – hoffentlich.
Bei der Gegenplatte habe ich auch Nut- und Federverbindungen vorgesehen, um den Klemmblock kraft- und formschlüssig mit der Gegenplatte verbinden zu können. Den Klemmblock fertige ich aus drei Lagen Multiplex. Das wird eine interessante Übung.

Bohrständer 022.png

Die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte ist entscheidend für das Gelingen. Da der gesamte Klemmblock aus drei Lagen Multiplex besteht, muss jede einzelne Lage exakt in den Abmessungen hergestellt werden. Da ich nicht mehr über den Maschinenpark verfüge, den ich in Deutschland hatte, bleibt mir vorerst nur der Weg, meine Kappsäge so herzurichten und einzustellen, dass ich ihr die nötige Präzision abverlangen kann. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, die beiden oberen Lagen des Klemmblocks im Rohzustand zu verleimen, diesen Teilblock in den äußeren Abmessungen präzise herzustellen und ebenso mit der unteren Lage zu verfahren.

D. h. die Nuten an den Längsseiten sind auf jeden Fall vor der Verleimung mit dem Oberteil auszuführen. Wann dann die Quernute gefräst wird, ist unerheblich.

Interessant wird es dann werden, wenn ich die große Bohrung für den Festool-Handgriff herstellen will. Meine Überlegung ist die, die Quadrill exakt auf der Hobelbank auszurichten und festzuklemmen. Statt die Bohrmaschine zu bewegen, werde ich das Werkstück an einer Führung entlangbewegen.

Ich versuche einem Grundsatz zu folgen, Schrauben nur dort zu verwenden, wo sie aus konstruktiven Gründen einen Vorteil bieten; ansonsten gebe ich bei Holz den kraft- und formschlüssigen Leimverbindungen den Vorzug.
 

Martin45

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Wieso so eine robuste Konstruktion und dann so eine dünne (hier sagt man spuddelige) Verbindung zum Eurohalsteil?
Ich verstehe, dass die runde Form auch schräge Bohrungen ermöglicht (drehen der Maschine), aber gefallen will mir das trotzdem nicht.
 

Martin45

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Ja. Hast du wohl recht. Vielleicht ist der Eurohals ja ein "eh da" Hals (ich habe jetzt nicht den ganzen Text gelesen, da steht es wahrscheinlich irgendwo.
 

Batucada

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so eine dünne (hier sagt man spuddelige) Verbindung zum Eurohalsteil
Hallo Martin,
Ich verstehe deine Einwände. Ich hatte ähnliche Bedenken. Ich habe in dem Set extra noch die M8-Schraube eingefügt. Irgendwo im Text habe ich schon einmal Bezug darauf genommen. Diese Schraube ist eine mit der Qualität 8.8, die kann kann schon ordentliche Kräfte übertragen. Im Augenblick mache ich mir wenig Sorgen. Änderungen sind immer noch möglich.
 

Martin Graf

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Ich habe ja die Begründung für die Verwendung der sowieso vorhandenen Halterung gelesen und kann das auch nachvollziehen. Aber ich habe trotzdem etwas gestutzt. Es gibt für relativ wenig Geld sogenannte Eurohalsaufnahmen (u. a. für Selbstbau-CNC), die sehr solide aussehen und die Konstruktion bzw. den Bau vereinfachen würden. Nur so als Anregung, aber ich finde das Projekt sehr interessant.

Gruß
Martin
 

Batucada

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Es gibt für relativ wenig Geld sogenannte Eurohalsaufnahmen (u. a. für Selbstbau-CNC), die sehr solide aussehen und die Konstruktion bzw. den Bau vereinfachen würden. Nur so als Anregung,
Hallo Martin,
Noch sind das alles Überlegungen im theoretischen Sinne. Hast du ggf. eine Quelle für mich, was eine solche Eurohalsaufnahme betrifft.

PS.
Ich bin mittlerweile fündig geworden, aber leider nur für den deutschen Markt. Amazon USA, an den ich angebunden bin, führt gar nichts in 43 mm. Das wäre aber nicht so schlimm, da ich noch über die Organisation eines Transportes nachdenke.
Jetzt muss man aber trotzdem weiter denken, was ich gewinne, wenn ich die Eurohalsaufnahme von Haase-CNC verwenden würde. Und da ist kein großer Gewinn zu verzeichnen. Die Flächenpressung für den Eurohals verbessert sich nicht. Der Japaner und WoodSpezi stellen eine Eurohalsaufnahme aus Multiplex her, und da ist Scheitern schon eingebaut, weil Multiplex nicht mit der Materialhärte der industriell gefertigen Teile mithalten kann, wobei es noch andere Aspekte gibt, es lohnt aber nicht die zu diskutieren. Also das Teil von Haase-CNC ist interessant, wenn ich es hier bei mir auf den Tisch bekomme.
 
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Batucada

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@tomkaes
Hallo Thomas
Bei der Beschaffung findet man in Deutschland paradiesische Verhältnisse vor. In Deutschland muss man zwar gelegentlich dem Postboten hinterher laufen. Das ist hier alles anders. Ich hab mir heute schon bei Amazo.com die Finger wund getippt.
Aber danke für die Mühe.
 

H&B

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Hallo Hubert,

könnte dir das hier anbieten: IMG_8143.JPG


Ist aus Alu und sehr stabil.

Versand ist halt wahrscheinlich das Problem.
Aber ich hatte dir ja schon erzählt, dass ich mit der "japanischen" Aufnahme kein Problem habe.
IMG_8142.JPG

LG
Siegfried
 

Batucada

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@H&B

Hallo Siegfried

Danke für's zeigen. Meine Anforderung besteht darin, 3 verschiedene Maschinen in der Halterung spannen zu können. Weil die alle ein unterschiedliches Gehäuse haben, müsste man für jede Maschine eine unterschiedliche Abstützung erfinden. Aus der Sicht hat mir der Festool-Handgriff außerordentlich gut gefallen. Du weißt ja, ich bin Kraftschlussfanatiker. Und mehr als das, was der Festool-Handgriff anbieten kann, kann kaum eine Schelle aus Alu. Das Problem beim Festool-Handgriff ist jedoch die Elastizität an der schwächsten Stelle, wie du schon vor Tagen richtig erkannt hast. Ich werde mir wegen des Transportes was einfallen lassen.
 

penty

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Hallo, kurze Frage zu dem digitalen Messinstrument. Kannst du da einen bestimmten Wert eingeben indem du die set Taste lange gedrückt hältst? Ich habe den selben an einem Dickenhobel aber du Funktion ist zwar in der BDA beschrieben, funktioniert so aber nicht.
 

FredT

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Niemanden in der Nähe, der dir mal aus nem alublock den Durchmesser auskreist? Fräs- oder Drehmaschine machen das, vorbohren kannst du sicher mit untermass...
 

Batucada

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Niemanden in der Nähe, der dir mal aus nem alublock den Durchmesser auskreist? Fräs- oder Drehmaschine machen das, vorbohren kannst du sicher mit untermass...
Fred, du sagst es... Aber du bringst mich auf eine Idee, bei meinen Spaziergängen habe ich in einem Lager Rundmaterial gesehen. Wer Rundmaterial verarbeitet, hat auch meist ne Drehbank.
 

Batucada

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Es ist schon merkwürdig. Immer wenn es in einem Projekt auf die letzte Ecke zugeht, lässt der Elan etwas nach. Mit der anfänglichen Akribie ist es dann nicht mehr weit her. Aber was soll ich machen? Das ist ein stinknormaler Bohrtisch – meine ich wenigstens. Die genutete Alu-Platte habe ich mir aus meiner alten Werkstatt in Deutschland mitgebracht. Ich denke, sie wird mir gute Dienste leisten. Zumal das japanische Vorbild des Bohrständers für 6 verschiedene Anwendungsfälle hergerichtet werden kann. Ich habe derzeit nur 2 Anwendungsfälle im Sinn: Bohren und Fräsen (wobei Fräsen ohnehin dem Bohren schon sehr nahekommt), und dann noch die Möglichkeit, das Ding als Drechselmaschine zu verwenden.

Bohrständer 023.png

Aber zunächst benötige ich einen ordentlichen Bohrtisch. Der Tisch besteht jetzt in der einfachsten Version aus 4 Teilen: die alles dominierende Nutenplatte aus Aluminium, 2 Stützecken und die obligatorische Montageplatte.

Die Stützecken habe ich aus optischen Gründen aufgedoppelt; normalerweise hätte auch 18 mm Multiplex gereicht. Die Stützecken und die Montageplatte werden über Nut und Feder miteinander verleimt. Das soll eine sorglose Zukunft garantieren.

Bohrständer 024.png

Damit bin ich am Ende der Beschreibung des hauptsächlichen Aufbaus angelangt. Die Sache mit der Eurohalsaufnahme werde ich mir noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. In einem Modellversuch habe ich etwas festgestellt, das sich mit dem Ziel nicht vereinbaren lässt.

Das ist aber nicht das Ende der Projektvorstellung, da kommen noch einige Sachen, die ich anbringen will. Aber jetzt ist zunächst einmal Wochendende.
 

Batucada

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Es gibt eine Lösung und es kann ein Stück weiter gehen. Auf AliExpress bin ich fündig geworden. Die Eurohalsaufnahme mit 43 mm kostet bei AliExpress netto weniger als ich in der Dominikanischen Republik für ein Bier ausgeben müsste. Geliefert wird durch AliExpress an die Adresse eines Depots in Miami, das zu einem Unternehmen gehört, dass auch hier in meiner Stadt eine Station unterhält, an der ich meine Sachen dann abholen und in Empfang nehmen kann.
 
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H&B

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Hallo, kurze Frage zu dem digitalen Messinstrument. Kannst du da einen bestimmten Wert eingeben indem du die set Taste lange gedrückt hältst? Ich habe den selben an einem Dickenhobel aber du Funktion ist zwar in der BDA beschrieben, funktioniert so aber nicht.
Hallo, habs noch nicht probiert. Ich schaue und melde bei Gelegenheit
LG
Siegfried
 

penty

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Okay danke, meins leider auch nicht. Der Händler hat schon kostenlos zwei weitere geschickt aber ebenfalls ohne diese Funktion…
 
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