Batucada
ww-robinie
Ich fange dann auch mal so ganz langsam an. Mit dem, was war, und was hätte sein sollen – damit halte ich mich nicht lange auf. Die Idee für etwas Neues in der Werkstatt kam durch ein Missgeschick. Das Missgeschick kann ich nicht beheben, aber ich baue mir eine neue Maschine. Es ist eigentlich keine Maschine im klassischen Sinne – oder doch? Egal.
Zunächst besteht eine Verwandtschaft zu einem Bohrständer. Die Grundidee hat ein Japaner schon umgesetzt, und sie wurde mehrfach kopiert. Wer möchte, kann nach "JSK koubou" googeln und findet dort noch mehr Ideen. Ich habe nicht danach gesucht, ein Woodworker-Freund hatte mich früher schon darauf hingewiesen, und daran habe ich mich in diesen Tagen erinnert.
Also, das ist erst einmal nicht viel mehr als eine Vision, die gibt es noch nicht einmal auf Papier (wenn man von den kleinen Schmierzetteln absieht). Das Ganze existiert nur als 3D-Modell in FreeCAD auf meinem Rechner und ein paar Screenshots. Das Ganze ist in drei Modelle aufgeteilt: ein Basismodell mit Rahmen und Linearführung sowie zwei Erweiterungsmodelle. Die erste Erweiterung ist ein Multifunktionsteil für die Aufnahme unterschiedlicher Maschinen, die über einen sogenannten Euro-Hals verfügen. Die zweite Erweiterung ist für den Anbau verschiedener Einrichtungen gedacht, hier zunächst einmal ein pfundiger Bohrtisch.
Das Ganze ist natürlich ein Prozess, der sich nicht in einem Guss ergibt. Es beginnt ja schon mit der Beschaffung verschiedenster Materialien. Das Modell des Multifunktionsteils baut auf der Verwendung des Handgriffs auf, der zur Quadrill mitgeliefert wurde. Ein äußerst stabiles Teil, sodass ich beschlossen habe, dass der Handgriff allein genügen muss, um die Maschine im Gestell zu halten. Wer die Quadrill kennt, weiß, welches gewaltige Moment die Maschine im ersten Gang aufbringt. Die Stabilität des Handgriffs ist konstruktionsbedingt durch eine lange vergütete Schraube gewährleistet, die den gesamten Griff quasi in Schach hält. Die Schraube wird gespannt durch eine Mutter, die im eigentlichen Handgriff enthalten ist. Diesen Teil des Handgriffs kann ich jedoch nicht verwenden; die Funktion der Mutter übernimmt ein rundes Aluteil, das mit einem Quergewinde versehen ist – dieses Quergewindeteil im Halter zu verstecken, bedarf keiner großen Suche. Nun muss die Schraube noch gespannt werden; das geht auch, wenn man die Vertiefung des Formteils mit einer aufgebohrten Mutter ausfüllt. So lässt sich die Quadrill-Halterung von vorne bedienen.
Die Lösung des Problems der Maschinenhalterung war für mich das Grundlegendste. Die Kräfte, die von der Maschine aus auf das Quadrill-Formteil aus Kunststoff übertragen werden, verbleiben nicht in dem Formteil, sondern werden durch die innenliegende Schraube aufgenommen, sodass ein Abriss des Formteils nicht zu befürchten ist.
Zunächst besteht eine Verwandtschaft zu einem Bohrständer. Die Grundidee hat ein Japaner schon umgesetzt, und sie wurde mehrfach kopiert. Wer möchte, kann nach "JSK koubou" googeln und findet dort noch mehr Ideen. Ich habe nicht danach gesucht, ein Woodworker-Freund hatte mich früher schon darauf hingewiesen, und daran habe ich mich in diesen Tagen erinnert.
Also, das ist erst einmal nicht viel mehr als eine Vision, die gibt es noch nicht einmal auf Papier (wenn man von den kleinen Schmierzetteln absieht). Das Ganze existiert nur als 3D-Modell in FreeCAD auf meinem Rechner und ein paar Screenshots. Das Ganze ist in drei Modelle aufgeteilt: ein Basismodell mit Rahmen und Linearführung sowie zwei Erweiterungsmodelle. Die erste Erweiterung ist ein Multifunktionsteil für die Aufnahme unterschiedlicher Maschinen, die über einen sogenannten Euro-Hals verfügen. Die zweite Erweiterung ist für den Anbau verschiedener Einrichtungen gedacht, hier zunächst einmal ein pfundiger Bohrtisch.
Das Ganze ist natürlich ein Prozess, der sich nicht in einem Guss ergibt. Es beginnt ja schon mit der Beschaffung verschiedenster Materialien. Das Modell des Multifunktionsteils baut auf der Verwendung des Handgriffs auf, der zur Quadrill mitgeliefert wurde. Ein äußerst stabiles Teil, sodass ich beschlossen habe, dass der Handgriff allein genügen muss, um die Maschine im Gestell zu halten. Wer die Quadrill kennt, weiß, welches gewaltige Moment die Maschine im ersten Gang aufbringt. Die Stabilität des Handgriffs ist konstruktionsbedingt durch eine lange vergütete Schraube gewährleistet, die den gesamten Griff quasi in Schach hält. Die Schraube wird gespannt durch eine Mutter, die im eigentlichen Handgriff enthalten ist. Diesen Teil des Handgriffs kann ich jedoch nicht verwenden; die Funktion der Mutter übernimmt ein rundes Aluteil, das mit einem Quergewinde versehen ist – dieses Quergewindeteil im Halter zu verstecken, bedarf keiner großen Suche. Nun muss die Schraube noch gespannt werden; das geht auch, wenn man die Vertiefung des Formteils mit einer aufgebohrten Mutter ausfüllt. So lässt sich die Quadrill-Halterung von vorne bedienen.
Die Lösung des Problems der Maschinenhalterung war für mich das Grundlegendste. Die Kräfte, die von der Maschine aus auf das Quadrill-Formteil aus Kunststoff übertragen werden, verbleiben nicht in dem Formteil, sondern werden durch die innenliegende Schraube aufgenommen, sodass ein Abriss des Formteils nicht zu befürchten ist.
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