swrs
ww-nussbaum
Hallo alle zusammen,
im folgenden meine erste Projektvorstellung — nachdem mir hier im Forum in anderen Beiträgen schon oft geholfen wurde. Es handelt sich um ein Bücherregal, wofür ich im Vorfeld schon Rat in diesem Thread eingeholt hatte Geeignete Verbindungen für den Massivholz-Brettbau.
Das Regal ist in Eiche, massiv, Brettbauweise, 1680 x 870 x 330 mm. Es besteht aus drei Teilen gleicher Breite; der linke und mittlere Teil sind verleimt, der rechte Teil ist aus Transportgründen demontabel. Zu Beginn war das ganze Regal zusammenzugraten, was sich an der Menge der Verbindungen dann doch zu aufwendig gestalte hat (hier die Versuche). Ich habe mich dann für eine Verbindung mit Dübeln entschieden, bei der die Bretter zusätzlich noch in Nuten sitzen. Der demontable Teil ist mit PV-Möbelverbindern verbunden. An den Außenkanten sitzen noch zwei Rückwände, die die Konstruktion zusätzlich stabilisieren und visuell abschließen. Alle Kanten sind mit dem Hobel abgerundet und zur Brettmitte hin verjüngt, sodass die Bretter eine leichte Kurve beschreiben. Schliff und Oberflächenbehandlung mit Livos Universalöl.
Anbei Bilder vom Bau mit zusätzlichen Kommentaren.
Teil des Holzlagers, bevor die Bretter noch einige Wochen drinnen lagerten. Stärker der Bretter war 27 mm und 34 mm. Die gemessene Feuchte vor dem Bau war ca. 12%.
Erster Zuschnitt.
"
Nach Herstellung der Bretter ein erstes grobes zusammensetzen, um die Proportionen zu sehen. Die Brettstärken sind knapp 30 mm für die stehenden Wände, ca. 22 mm für die Tablare und Rückwände.
Fräsen der Nuten und Fälze. Bohrung der Dübellöcher (ø 8 mm). Nuten mit Fräsanschlag und Oberfräse, Fälze am Frästisch (Multiplex-Platte mit Festool OF 1400), Dübellöcher mit Dübelschablone, die später auch für die Möbelverbinder zum Einsatz kam.
Zusammensetzen und anschließendes Verleimen des linken und mittleren Teils.
Bohrungen für die PV-Möbelverbinder, die in den stehenden Wänden in Eindrehmuffen sitzen. Die Eindrehmuffen sind mit einem Gewindestab und Bohrständer eingedreht, damit sie gerade sitzen.
Die Rückwände haben Falz und Nuten, die die Bretter umfassen. Diese wurden nach dem ersten Zusammenbau angezeichnet und gefräst. Ursprünglich waren breiter Rückwände angedacht und sind dann einer schmaleren Variante gewichen.
Das gesamte Regal ist bis 240er Korn geschliffen. Oberflächenbehandlung mit Livos Universalöl in drei Schichten. Bei der zweiten Schicht wurde zusätzlich nass mit einem Vlies eingeschliffen; die dritte Schicht direkt nach dünnem Auftrag abgenommen.
Bilder des fertigen Regals folgen im nächsten Beitrag…
im folgenden meine erste Projektvorstellung — nachdem mir hier im Forum in anderen Beiträgen schon oft geholfen wurde. Es handelt sich um ein Bücherregal, wofür ich im Vorfeld schon Rat in diesem Thread eingeholt hatte Geeignete Verbindungen für den Massivholz-Brettbau.
Das Regal ist in Eiche, massiv, Brettbauweise, 1680 x 870 x 330 mm. Es besteht aus drei Teilen gleicher Breite; der linke und mittlere Teil sind verleimt, der rechte Teil ist aus Transportgründen demontabel. Zu Beginn war das ganze Regal zusammenzugraten, was sich an der Menge der Verbindungen dann doch zu aufwendig gestalte hat (hier die Versuche). Ich habe mich dann für eine Verbindung mit Dübeln entschieden, bei der die Bretter zusätzlich noch in Nuten sitzen. Der demontable Teil ist mit PV-Möbelverbindern verbunden. An den Außenkanten sitzen noch zwei Rückwände, die die Konstruktion zusätzlich stabilisieren und visuell abschließen. Alle Kanten sind mit dem Hobel abgerundet und zur Brettmitte hin verjüngt, sodass die Bretter eine leichte Kurve beschreiben. Schliff und Oberflächenbehandlung mit Livos Universalöl.
Anbei Bilder vom Bau mit zusätzlichen Kommentaren.
Teil des Holzlagers, bevor die Bretter noch einige Wochen drinnen lagerten. Stärker der Bretter war 27 mm und 34 mm. Die gemessene Feuchte vor dem Bau war ca. 12%.
Erster Zuschnitt.
"Nach Herstellung der Bretter ein erstes grobes zusammensetzen, um die Proportionen zu sehen. Die Brettstärken sind knapp 30 mm für die stehenden Wände, ca. 22 mm für die Tablare und Rückwände.
Fräsen der Nuten und Fälze. Bohrung der Dübellöcher (ø 8 mm). Nuten mit Fräsanschlag und Oberfräse, Fälze am Frästisch (Multiplex-Platte mit Festool OF 1400), Dübellöcher mit Dübelschablone, die später auch für die Möbelverbinder zum Einsatz kam.
Zusammensetzen und anschließendes Verleimen des linken und mittleren Teils.
Bohrungen für die PV-Möbelverbinder, die in den stehenden Wänden in Eindrehmuffen sitzen. Die Eindrehmuffen sind mit einem Gewindestab und Bohrständer eingedreht, damit sie gerade sitzen.
Die Rückwände haben Falz und Nuten, die die Bretter umfassen. Diese wurden nach dem ersten Zusammenbau angezeichnet und gefräst. Ursprünglich waren breiter Rückwände angedacht und sind dann einer schmaleren Variante gewichen.
Das gesamte Regal ist bis 240er Korn geschliffen. Oberflächenbehandlung mit Livos Universalöl in drei Schichten. Bei der zweiten Schicht wurde zusätzlich nass mit einem Vlies eingeschliffen; die dritte Schicht direkt nach dünnem Auftrag abgenommen.
Bilder des fertigen Regals folgen im nächsten Beitrag…





