Lösung für FKS/TKS

2malabgesägt

ww-pappel
Registriert
23. November 2024
Beiträge
12
Ort
Braunschweig
Hallo zusammen,

schon immer schneide ich in meiner Werkstatt alles per Tauchkreissäge auf meinem selbstgebauten Multifunktionstisch 2000x1000x1000mm und Kappsäge zu. So nutze ich meine TS 60 mit zwei FS 1400/2 und FS WA und eine Festool KS 60 in meiner Werkstatt. Bei meinem Holzhändler säge ich Platten immer Vorort mit meiner HKC 55 und den Schienen zu. Somit habe ich in meiner Werkstatt nur noch sehr relativ kleine Plattenteile zuzusägen. Wenn ich mir doch ganze Platten liefern lasse, kann ich diese auf dem Hof zuschneiden per TS. Wenn ich mit Massivholz arbeite, trenne ich dieses auch im Hof auf, entweder mit der TS 60 oder bei dickeren Sachen mit der K85, danach richte ich es in meiner Kellerwerkstatt ab. Zuletzt habe ich z.B. knapp 12lfm Fensterbänke (22x250mm) gebaut, dann habe ich vor kurzen auch alle Möbel für mein Badezimmer gebaut, dazu gehören ein Waschtisch mit Schubladen 1750x490x300 und Ablageboden1750x460x49mm, zwei Hängeschränke 1400x350x250mm, eine Ablage für die Badewanne mit Gratleiste 750x300mm und nochmal Fensterbänke 19x250x950mm. Alle Maße sind nur grob angegeben damit man mal eine Übersicht hat. Jedoch sind besonders kleine Maße wiederholgenau ein Problem. So habe ich mir vor vielen Jahren eine Metabo TS 254M gekauft, jedoch steht diese fast nur ungenutzt in der Ecke weil die Schnittqualität, die Leistung, der Paralellanschlag und der Winkelanschlag mir die Freude an der Arbeit nehmen. Ich habe schon viel an dem Gerät versucht zu machen jedoch bin ich nie auf ein zufriedenstellendes Ergebnis gekommen. Dazu kommt das meine Werkstatt im Keller ist, so war das Einbringen meiner Hammer A2-26 in die Werkstatt das Maximum für mich mögliche, da die Türen sehr schmal sind und es immer wieder Hindernisse auf dem Weg zum Keller gibt. So ist auch meine Werkstatt relativ klein. Meine Hauptwerkstatt ist knappe 3100x3600mm und bereits mit meinem Multifunktionstisch sowie meiner Werkbank mit Schraubstock und Lagermöglichkeiten voll. Ich hatte bereits mal versucht die Tischkreissäge in meinen Multifunktionstisch zu integrieren, jedoch hatte ich dann nur Konflikte zwischen dem Projekt auf dem Multifunktionstisch und der Benutzung der Tischkreissäge, so ist das bereits Geschichte. Meine Nebenwerkstatt ist in einem Durchgangskeller (2500x3700mm). Hier steht meine Kappsägestation mit Frästisch auf Rollen ca 1400x600mm, daneben steht meine Metabo Ts 254M auf einem rollbaren Untergestell das genauso Breit und Lang ist wie die Säge, dann steht dort auch meine Hammer A2-26 auf rollen und die Metabo Metabo SPA 1200. So muss ich mir immer mein Gerät von der Wand wegziehen und mittig im Durchgang aufbauen. Dauerhaft kann ich nichts mittig in den Raum stellen, somit muss alles Rollbar sein und auch in alle Richtungen frei bewegbar sein.

Da Ihr jetzt meine Gegebenheiten kennt, könnt ihr die Frage schon ahnen. Was für eine TKS/FKS würde hier sinnvoll passen. Aktuell habe ich entweder eine Erika oder CS 70 im Visier. Da ich diese bis auf den Grundkörper immer abbauen müsste. Würde ich jedoch meine Kappstation und die Metabo TS 254M abschaffen, hätte ich etwas mehr Platz und könnte ggf. eine Verbreiterung dran lassen, jedoch muss die Maschine dann auch beides ersetzen können. Auch würde ich im Sommer regelmäßig für Projekte an Haus und Garten die Säge mit nach draußen nehmen und dort dann je nach Projekt aufbauen. Auch würde ich diese benutzen bei Renovierungen im Haus, daher muss die Absaugung auch passabel sein. So will ich mit dem Parralellanschlag dünneres Massivholz in Kanteln auftrennen, genauso Plattenmaterial auf Breite zuschneiden. Mit Winkelanschlag/Schiebetisch will ich kleinere Teile ablängen und winklig zuschneiden. Große, schwere Werkstücke würde ich weiterhin mit der TS bearbeiten, einfach weil die Arbeitsfläche vor und hinter der Säge nicht gegeben ist ohne rauszugehen.

Gestern hatte eine Händler in meiner Nähe Hausmesse und ich konnte mir die Festool CSC 50 und TKS 80 angucken. Die CSC 50 ist vom Prinzip ganz nett aber ich befürchte, dass sie für mich zu klein ist, zb beim zuschneiden von Böden von Schubläden 500x450mm wäre ich schon wieder bei der TS, was nicht Ziel der Investition ist. Dazu will ich solch eine Investition nicht auf Akku Basis haben, da meine Festool Akkugeräte schon einige Spackerei gemacht haben.

Dann wäre da noch die TKS 80. Da meinte der Vertreter nur zu mir die sei eher für Schulen und Ausbildungsstätten aufgrund von Sawstop und das System sehr empfindlich sei. Mir selber fehlte an der Säge aber zb die Zugfunktion genauso wie die Nuten im Tisch um Vorrichtungen und co zu fixieren. Dafür fand ich die Haptik und Bedienbarkeit ganz gut. Jedoch funktionierte der Winkelanschlag der auf Kugellager gleitet sehr schlecht und hakte nur, genauso war da sehr viel Flexibiltät drin obwohl alles gut angeschraubt war. Da konnte ich mit dem kleinen Finger und leichtem Druck schon für genug Verbiegung sorgen. Auch war das Untergestell relativ wackelig. Ich hatte schon oft über die fehlende Steifigkeit dieser Sägen gelesen, aber so stark hätte ich es nicht eingeschätzt. Das lässt mich an den Geräten zweifeln, angeblich soll die Erika etwas stabiler sein, das kann ich bisher leider nicht einschätzen. So ist meine Überlegung jetzt nochmal einen Händler aufzusuchen mit Mafell Erika oder Festool CS 70 um einen besseren Eindruck zu gewinnen.

Was hättet ihr für Ideen in meiner Situation ? Eine richtige Formatkreissäge mit Schiebeschlitten passt bei mir vorne und hinten nicht. Der Grundkörper sollte nicht viel größer als meine Metabo (670x750x330mm) sein, welche für mich schon das Maximum ist, auch sollte sie nicht zu viel wiegen aufgrund der Mobilität. Gerade habe ich bei Felder auch schon die K2 S oder K2 M angeguckt im Internet. Aber selbst die würde ich kaum in meinen Keller bekommen und noch weniger sinnvoll betreiben können.

Ich hoffe das war genug Information um mir einen guten Rat zu geben.
 

tmw

ww-birke
Registriert
23. November 2021
Beiträge
71
Ort
Braunschweig
Ich bin mit meiner CS70 zufrieden. Ich hatte mal eine Kappsäge, aber dafür keinen festen Platz, also habe ich die wieder verkauft.
Auf die Kappsäge kann man meines Erachtens verzichten, wenn man eine Unterflurzugsäge hat.
Ich habe noch nie an einer Formatsäge gearbeitet, da fehlt mir also der Vergleich. Eine Erika war mir zu teuer.
 

Holzfummler

ww-robinie
Registriert
16. Januar 2013
Beiträge
2.459
Ort
Berlin
Moin,
wieviel Platz hast du denn? Auch eine FKS mit kurzen Schlitten (1200 mm) benötigt den entsprechenden Platz davor sowie dahinter.
LG
Thomas
 

2malabgesägt

ww-pappel
Registriert
23. November 2024
Beiträge
12
Ort
Braunschweig
Hi,
Wie ich schon in der Fragestellung schrieb, ist mein Durchgangskeller in dem die Maschinen stehen ist circa 2,6x3,7m. Jedoch steht auf der Fläche auch meine Abrichte sowie die Absaugung. Zudem muss der Länge nach durch den Keller ein Gang frei bleiben, weil er nur ein Durchgangskeller ist. Da kann ich Maschinen nur Temporär in der Flucht der beiden Türen aufstellen für lange Werkstücke. Und wenn ich meine TKS und KS abgeben würde, hätte ich eine Freifläche von ca 2x1,6m.
 

Todde

ww-esche
Registriert
3. August 2013
Beiträge
444
Ort
Bonn
Hallo,
Was Baugröße und Präzision angeht, kann ich Dir die Metabo TK 1256 empfehlen - läuft bei mir seit ca. 10 Jahren in Kombination mit der Tauchsäge für draußen.
Vorteil: bewährte Technik, günstig gebraucht zu bekommen (sollte aber komplett sein), Tischverbreiterungen und Schiebetisch rel. einfach demontierbar
Nachteil: wird nicht mehr gebaut, keine Ersatzteile verfügbar

Gibt eine Menge Infos dazu hier im Forum, aber frag gerne.
Gruß, Todde
 

2malabgesägt

ww-pappel
Registriert
23. November 2024
Beiträge
12
Ort
Braunschweig
Hi, danke für den Hinweis!

Da meine Metabo mich gerade eher sauer aufstoßen lässt, hatte ich die älteren Modelle schon ausgblendet. Jedoch sah die in den Kleinanzeigen Anzeigen ganz gut aus, blöderweise ist keine davon in meiner Nähe.

Ich hatte auch schon viel hier im Forum über TKS/FKS in kleinen Werkstätten gelesen aber die Wenigstens zeigen dann auch ihre finale Entscheidung. Die einen schwören ja auf alte gebrauchte, der nächste will was aus China und der nächste mag nur die neuen Montagesägen.

Heute war ich bei einem Händler der sehr viele Modelle von Festool da hatte ( CSC 50, CS 50, CS 70, TKS 80 und sogar noch nagelneue CMS TS 55 Module inkl Gestell)

Die CSC 50 ist aufgrund der Akkus, sowie der geringen Schnittkapazität raus.

Die CS 50 hat für mich auch eine zu kleine Grundfläche, da bräuchte ich immer Verbreiterung und die Schnittstärke wäre mir zu gering.

Die TKS 80 ist für mich aufgrund der fehlenden Zugfunktion sowie des eher labilen Winkelanschlag uninteressant. So konnte ich hier bisher zwei Maschinen anschauen und bei beiden war der Winkelanschlag eher eine Katastrophe. Sawstop ist natürlich ein Nice to have aber nicht zwingend erforderlich.

Das CMS TS 55 ist für mich einfach nicht passend, weil ich ja schon eine TS habe und diese dort nicht passt zudem hätte ich dann auch nur die Größe einer CS 50. Somit ist das auch für mich raus.

Zuletzt bleibt noch die CS 70, bei der finde ich die Größe sowie die Schnitttiefe und die Einstellmöglichkeiten sehr gut. Jedoch darf man zum Einstellen einmal halb unter die Säge kriechen. Auch fand ich die Säge aufgestellt ziemlich wackelig, da hatte ich mir mehr versprochen, genauso wie bei dem Winkelanschlag, der sehr weich geklemmt ist und einfach durch die relativ langen Hebelarme an Stabilität verliert. Leider konnte ich mir die Säge nicht mit allen Anbauteilen anschauen, allerdings erhoffe ich mir dabei auch keine Wunder mehr. So finde ich den Preis für das gebotene nicht ganz gerecht.

Was mir jetzt noch übrig bleibt ist entweder eine Felder K2M also ohne Schiebeschlitten, die würde bestimmt schon für vieles reichen, wäre jedoch absolut nicht mobil und müsste auf Rollen gestellt werden zudem reicht dort meine 230V Steckdose. Oder ich suche noch einen Händler der eine Mafell Erika ausgestellt hat und schaue mir diese an. Leider finde ich bei kleinanzeigen seit knapp nem Jahr kaum was ordentliches in brauchbaren Zustand sonst hätte ich da schon zugeschlagen.
 

SvenSchubert

ww-pappel
Registriert
9. September 2018
Beiträge
7
Ort
Halle
Ich habe seit einiger Zeit die TKS 80 mit dem Schiebetisch. Sehr zufrieden und bei mir wackelt nix. Alle Einstellungen funktionieren und das Thema Sicherheit war mir wichtig. Ja Nuten sind keine da, habe ich bislang auch nicht vermißt. Eine Kappsäge fehlt mir bislang nicht, hat alles die TKS 80 erledigt.
 

2malabgesägt

ww-pappel
Registriert
23. November 2024
Beiträge
12
Ort
Braunschweig
Ich glaube wir reden von zwei unterschiedlichen Sachen. Du hast wahrscheinlich die TKS 80 EBS-Set mit dem Schiebetisch ST TKS 80 ? Den konnte ich mir bisher nirgends anschauen weil immer nur die Säge ohne extra Anbauteile ausgestellt war. Da war immer nur der Winkelanschlag aus dem einfachen Lieferumfang montiert, der lief auf der einen Seite mit einem Kunststoffkeilprofil in der oberen Seite des Zubehörsprofil und hatte auf der Unterseite vier Kugellager. Das fühlte sich beim verschieben für zb einen Kappschnitt immer sehr wackelig an.
 

Alceste

ww-robinie
Registriert
12. Mai 2020
Beiträge
4.327
Alter
40
Ort
Seligenstadt
ich hatte die Festool CS70 selbst, ist eine kapable Maschine für einen Blechbomber. Würde aber auf jeden Fall den Parallelanschlag mitnehmen. Wenn ich allerdings räumlich so beengt wäre und so viel machen würde, würde ich das Problem versuchen zu lösen (umbauen oder externe Werkstatt). Was ist denn mit so Dingern wie der Ulmia KS1 ?
 

bello

ww-robinie
Registriert
21. Mai 2008
Beiträge
10.066
Alter
68
Ort
Koblenz
Einmal pro CS70 Set, weil ich 12 Jahre damit fast alles gesägt habe, Einbauschränke, Möbel , Küche, Parkett, Wintergarten....

Bei beengten Platzverhältnissen sollte unbedingt die Fahreinrichtung dabei sein, zum Kappen langer Teile dreht man sie öfter.

Einmal eingestellt ist der Schiebetisch mit Gestänge schnell abgehoben und an eine Wand gehangen, gleiches gilt für Tischverbreiterung und Verlängerung.

Wofür man zum Einstellen dauern unter den Tisch kriechen sollte erschließt sich mir nicht. Wackelig und windig ist da eher nichts.

Beim Sägen größerer Platten habe ich den Schnitt immer angerissen, dann wird durch die zusätzliche optische Kontrolle der Schnitt perfekt. Wenn man auf diesem Schiebetisch mit kurzem Lineal leicht verkanntet wird der Schnitt schief. Das ist anwendungsbedingt , das merkt man nicht, passiert egal wie erfahren man ist.

Ich habe auch NMC Leisten, Deckenprofile die höher als die Schnitthöhe waren angeschnitten und den Rest mit der Japansäge gemacht.


Eine Alternative wäre die Bernardo 1200 N, ich habe acht Jahre mit der 1600 N gearbeitet
Nachdenken könntest Du auch über die kleinere Bernardo TKS mit Tischfräse, diese kleine Kombi hat mir gefallen und ist deutlich preiswerter als die CS70.
 

SvenSchubert

ww-pappel
Registriert
9. September 2018
Beiträge
7
Ort
Halle
Ich glaube wir reden von zwei unterschiedlichen Sachen. Du hast wahrscheinlich die TKS 80 EBS-Set mit dem Schiebetisch ST TKS 80 ? Den konnte ich mir bisher nirgends anschauen weil immer nur die Säge ohne extra Anbauteile ausgestellt war. Da war immer nur der Winkelanschlag aus dem einfachen Lieferumfang montiert, der lief auf der einen Seite mit einem Kunststoffkeilprofil in der oberen Seite des Zubehörsprofil und hatte auf der Unterseite vier Kugellager. Das fühlte sich beim verschieben für zb einen Kappschnitt immer sehr wackelig an.
Richtig, der macht den entscheidenden Unterschied für mich aus. Der Winkelanschlag solo machte mich beim Test nicht glücklich…
 

2malabgesägt

ww-pappel
Registriert
23. November 2024
Beiträge
12
Ort
Braunschweig
Wie gesagt die CS 70 finde ich eigentlich am ehesten zutreffend, das Modell beim Händler war aber auch von 2012 und fühlte sich schon durchgegrabbelt an, da quitschte die Zugfunktion auch durch den ganzen Laden. In meinem Keller würde ich sie eh auf einen fahrbaren Unterschrank stellen um noch Stauraum zu erhalten. Für mich ist das Einstellen der Sägeblatthöhe und des Winkels fast wie drunterkrabbeln, weil ich relativ groß bin, gut da kann man sich einfach das Aggregat nach vorne ziehen, einstellen und zb in der Mitte einrasten lassen.

Ich selber bin einfach noch nicht so mit den Montagesägen warm geworden auch wenn es für mich das praktischste Gerät wäre. Aktuell gucke ich die ganze Zeit auf kleinanzeigen nach gebrauchten Modellen, die Anschaffung drängt ja nicht.

So eine große Kombi hätte ja den Reiz, dass ich gleich noch eine Tischfräse hätte, was ich aktuell noch gar nicht benötige. da wäre man vorbereitet.

Anbauen oder umziehen mit der Werkstatt, kommt für mich nicht infrage, einerseits ist auf dem Grundstück kein Platz wo man sinnvoll bauen könnte, noch möchte ich erst irgendwo hinfahren um zu arbeiten.
 

Todde

ww-esche
Registriert
3. August 2013
Beiträge
444
Ort
Bonn
Moin,
nur mal zur Info (war selbst überrascht). TKS 80 EBS Set im Sonderangebot für 2500 Euro
(nicht verwandt oder verschwägert....)

TKS 80 EBS Set

Gruß, Todde
 

Hoosier

ww-robinie
Registriert
19. November 2020
Beiträge
1.369
Ort
München
Die TKS80 leidet meiner Meinung nach sehr stark durch den schwachen Parallelanschlag edit: Queranschlag - und da der Tisch keine Nuten hat, ist auch ein Eigenbauschlitten nicht möglich.

Ich finde die Säge bescheiden, leider.
 
Zuletzt bearbeitet:

bello

ww-robinie
Registriert
21. Mai 2008
Beiträge
10.066
Alter
68
Ort
Koblenz
Die TKS80 leidet meiner Meinung nach sehr stark durch den schwachen Parallelanschlag edit: Queranschlag - und da der Tisch keine Nuten hat, ist auch ein Eigenbauschlitten nicht möglich.

Ich finde die Säge bescheiden, leider.
Ich habe die Tischnut der CS70 lediglich zum Einführen einer Zwinge genutzt um gelegentlich ein Werkstück beim Kappen zu fixieren.
Eigenbauschlitten sind eher ein Thema für einfache Montagesägen, entsprechende Vorrichtungen lassen sich auf dem Schiebetisch der CS befestigen.
 

Hoosier

ww-robinie
Registriert
19. November 2020
Beiträge
1.369
Ort
München
Nun, die CS70 ist aber auch eine komplett andere Säge.

Eigenbauschlitten sehe ich durchaus an höherwertigen Sägen als sinnvoll an, z.B. auch an der Hammer K2M kann man mit so einem Schlitten sicherlich besser arbeiten als mit dem mitgelieferten "Anschlägchen"
 

Todde

ww-esche
Registriert
3. August 2013
Beiträge
444
Ort
Bonn
Hallo,
ich habe das gestern nicht geprüft, jetzt aber mal recherchiert: Website sieht professionell aus, hat aber kein Impressum und nirgends ist ein Name genannt.
Die Adresse ist high-end mitten in Berlin - da wird so ein Laden nicht ansässig sein, auf Google Maps hab ich ihn auch nicht gefunden.
Spricht also einiges dafür, dass es ein Fake-Shop ist.
Was mich gestern schon gewundert hat: bei der Google-Suche kam der Shop vor, bei Idealo nicht - vielleicht haben die den schon aussortiert.

Edit: die Texte auf der Homepage zu "Wer wir sind" klingen sehr nach KI, und als Zahlungsmethode wird nur Banküberweisung akzeptiert:

Ganz sicher fake - Finger weg!

Sorry für die schlechte Information!

Es gilt fast immer: If it sounds too good to be true, it probably is.

Gruß, Todde

P.S.: bin gespannt, was sie Dir antworten, FredT!
 
Zuletzt bearbeitet:

Todde

ww-esche
Registriert
3. August 2013
Beiträge
444
Ort
Bonn
.... der Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale sieht das ähnlich:

Einschätzung:
Zu diesem Shop liegen mehrere Anzeichen für einen Fakeshop vor. Es wurden zwar Impressumsdaten gefunden, diese könnten aber falsch sein: Überprüfen Sie die Adressdaten am besten und schauen Sie, ob die Firma auch in Karten oder ähnlichen Verzeichnissen an diesem Standort eingetragen ist.
 

raziausdud

ww-robinie
Registriert
22. Juni 2004
Beiträge
4.884
Ort
Südniedersachsen
Zitat aus dem Angebot der TKS 80: „Ausrissfreie Schnitte: Weniger Ausrisse an der Materialoberseite bei Längs- und Gehrungsschnitten durch Neigung des Sägeblattes nach links.“

Wenns kein Unsinn ist, mag es mir jemand erklären?

Rainer
 
Oben Unten