Beschriftungslaserbesitzer - wer kann mir Empfehlungen geben?

Curby

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Bei mir ginge es um die Beschriftung von Edelstahl (Typenschilder).
Ich habe einen Faserlaser, EM Smart Basic 20W. Für Tiefengravur zu wenig Power. Normale Gravuren sind aber problemlos und schnell möglich. Gibt nicht viel zu sagen oder zu bemängeln, mit Lightburn Plug n Play. Sehr feine Auflösung.

Parallel habe ich einen Diodenlaser Opt Laser PLH3D-XT-50 für meine Holz CNC Maschinen. Linien Lasern geht flott, Flächen dauern ewig, was ja aber schon genannt wurde. Unbedingt eine Absaugung, habe bis jetzt die paar mal ohne gemacht (große Halle, Fenster auf) und das ist ein rumgestinke und definitiv nicht gesund.

Immer eine zusätzliche voll schließende Schutzbrille für die richtige Wellenlänge dazu kaufen. Die dabei sind, sind Spielzeug. Besser ist noch zusätzlich eine geschlossene Einhausung mit Anschluss für Absaugung.
 
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wirdelprumpft

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Edelstahl kann nicht jeder Lasertyp
Manche mit Spray/Lack
Das obere mit Werkseinstellung ca. 44 sec. (Mahagoni)
Das untere Logo 120 sec. das ist ein paar 1/10 tief
Topfbänder QR - Code und mein Logo
 

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Kerstenk

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UV - Laser sollen Holz weniger verbrennen.
in dem Link gezeigt Unterschiede sind sehr hoch, das Verbrannte zeugt von falschen Parametern. Ich beschrifte meine Produkte mit dem CO2 Laser, ich möchte ein sauberes nicht verbranntes, aber dennoch gut lesbares Ergebnis, was ich nicht nachbearbeiten muss. So komme ich auf eines welches dem rechten Bild in etwa gleich kommt, nur im Schriftbild was kontrastreicher.
Je kürzer die Verweilzeit des Lasers auf einer Stelle ist, je weniger verbrannt wird das Holz. Es braucht also hohe Verfahrensgeschwindigkeiten, also 1000 oder mehr mm/sec. Hier kommt es dann auf die Lasertechnik an, wie schnell sie ein/aus schalten kann, bei CO2 Lasern gibt es da einen großen Unterschied zwischen Glasröhren, welche günstig sind, und der HF (Hochfrequenz), welche aber um das vielfache teurer sind. Bei den Glasröhren sind sauber nur max 800mm/sec erreichbar. Bei den HF sind es aktuell glaube ich um 6000mm

Auch spielt das Holz eine sehr große Rolle, je dunkler es ist, je mehr Leistung muss man einbringen, was dann schnell zu verrußung führt. Hölzer mit stark unterschiedlichen Jahresringen, macht auch gerne mal Probleme, wenn es um ein sauberes Bild geht.
Ich nutze es viel Buche, Ahorn und Nuss, ab und an auch alles mögliche andere.
 

Curby

ww-esche
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Hölzer mit stark unterschiedlichen Jahresringen, macht auch gerne mal Probleme, wenn es um ein sauberes Bild geht.
Zum Lasern benötigt man eine möglichst ebene Fläche. Da können bereits die Jahresringe unterschiedlicher Höhe und Leistungsaufnahme Probleme machen, meiner Erfahrung nach. Da kann es sein z.B. bei Esche dass Lücken entstehen. Da hilft dann nur mehr Leistung.
 

Kerstenk

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Zum Lasern benötigt man eine möglichst ebene Fläche. Da können bereits die Jahresringe unterschiedlicher Höhe und Leistungsaufnahme Probleme machen, meiner Erfahrung nach. Da kann es sein z.B. bei Esche dass Lücken entstehen. Da hilft dann nur mehr Leistung.
ich laser auch auf Rundstäbe, da sind es 2-3mm und macht keine Probleme, Esche ist so ein Holz wie auf dem Bild oben von @wirdelprumpft schön sehen kann.
Kommt auch stark darauf an, mit was für einer Brennweite man arbeitet. Bei den CO2 ist die ja wählbar, ich habe von 1-4zoll. 1" ist recht empfindlich was Toleranzen angeht, 4" recht unempfindlich, nutze ich bei starkem Material und zum Beschriften von Transportkisten, leicht defokussiert damit die Linie breiter ist. Da das Sperrholz oft wellig ist, kommt es schon mal vor das über 1cm Differenz drinnen ist, nur die Breite der Linie ändert sich, nicht die Schwärzung.
 

wirdelprumpft

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Der Xtool F1 kann gebogene Flächen. So bis D100 und mind. 60 mm Logo/Text
Rundhölzer und ähnlichs mit einer Dreheinheit.
Förderband gibt es auch.
Modus für Massengravur. Also ein Teil wird vorgegeben und die Restlichen erkannt, egal wie sie liegen und theoretisch Richtig graviert.
Mittlerweile geht glaub auch fortlaufende Nummerierung.
Die Software ist für alle Modelle von Xtool gleich nur was das einzelne Gerät kann ist unterschiedlich.
Es gibt ne Datenbank für Material, da sind dann die Parameter hinterlegt. Recht praktisch weil man gleich eine Grundeinstellung hat und nicht so viel Probieren muss.
 
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Kerstenk

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Rundhölzer und ähnlichs mit einer Dreheinheit.
habe ich keine, geht aber mit den Maschinen, darum ging es nicht, sondern dass die Höhenunterschiede nicht so tragisch sind. Ich habe es getestet mit einer schrägen Ebene, da sieht man schnell, wie viel der Unterschied betragen kann, ohne das es zu unsauberen Ergebnissen kommt.

Kugelschreiber gravieren, ist so eine typische Anwendung, die nicht auf einer Rundachse gemacht wird, weil es viel zu teuer ist, die werden in Schablonen nebeneinander in großer Zahl eingelegt.
 

Kerstenk

ww-robinie
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Evtl. muss ich mal noch mehr herumprobieren.
ich habe eine schräge eben gemacht und dann kurze Linien gelasert. Der Abstand, der Linien, so zueinander, das ich dann einen Höhenunterschied von 1/10mm bekommen habe. So konnte ich dann genau sehen wo der genaue Nullpunkt sitzt und wie viel Toleranz ich habe. Wie viel das ist, ist bei jedem System anders.
 

wirdelprumpft

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Auf jeden Fall sollte man sich Gedanken machen was der schwerpunkt des Lasers sein soll.
Der F1 und viele andere arbeiten mit einem Spiegel, was sie super schnell macht beim gravieren. schneiden geht zwar, aber mit zunehmender Materialstärke und Abstand zum Mittelpunkt werden die Schnitte schräg, sind also nicht mehr 90 Grad.
Max. Werkstückgröße ist auch so ein Thema. Der F1 kann ca.200x200 mm und 150 mm Höhe
. z.b. ein Hirnholzschneidebrett mittig mit Logo zu versehen kann ein Problem sein.
Wenn man z.b. ein Garderobenbrett oder Messerleiste mit Muster versehen wollte bräuchte man das Förderband.
Das Problem ist immer, irgendwo muss man Abstriche machen. Das gleiche ist Co2 vs. Dioden (Wellenlänge) vs. UV etc.
Xtool- Modelle bilden das "Problem" recht gut ab.
Manche Paketangebote von denen machen auf den ersten Blick keinen Sinn, wenn man den Laser hat weis man recht schnell warum es die gibt.
Lebensdauer der Laserquelle ist auch so ein Thema.
,
 
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anjoku

ww-buche
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Hi, es haben ja schon einige geschrieben, aber man kann es gar nicht deutlich genug betonen. Unterschätze die rauchentwicklung nicht und die damit notwendige Absaugung.
Und wie einoge bereits schrieben, es hängt vom Holz ab. Ich hatte letztens für einen Freund Bretchen aus Bambus "beschrift". Das war gar nicht gut und sehr ungleichmäßig, aufgrund der Beschaffenheit von Bambus.
Das Meterial wiurde Oberflächlich regelrecht zu Staub vergrannt - obwohl bei geringer Leistung - und das hat sich dann abgelöst. War dann "wie graviert" aber leider nicht gebräunt.
Die Leistung halte ich für zweitrangig, wenn es nicht immer schnell gehen muss.
Dan musst du eben langsamer oder öffter drüber.
Ich halte auch eine kleine CNC für Sinnvoller. Notfalls mit offnen Boden, dann kann man auch größe Stücke gravieren.

Gruß
Andre
 

Kerstenk

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Hi, es haben ja schon einige geschrieben, aber man kann es gar nicht deutlich genug betonen. Unterschätze die rauchentwicklung nicht und die damit notwendige Absaugung.
Es gibt ja die Möglichkeit Filter einzubauen, so das es keinen Außenanschluss braucht, nur da sind die Kosten richtig heftig, mir wurde berichtet, dass der einmal im Jahr fällig sei und rund 1000 kostet.
Aber wie Du schreibst, ohne Absaugung, wie auch immer, geht nicht. Ich musste 12m Rohr nach draußen verlegen, denn die Anlage steht mitten in der Halle.
 

wirdelprumpft

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Der AP2 von Xtool kostet ca. 1000 € und Filtersatz ca. 180 € der AP2 Max ist deutlich teuerer aber auch für größeren Laser.
Ohne Filter macht es in der Werkstatt bzw. Wohnung kein Spaß, außer man kann die Luft nach drausen leiten.
Könnte aber Ärger mit den Nachbarn geben.
 

Andros1989

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Der AP2 von Xtool kostet ca. 1000 € und Filtersatz ca. 180 € der AP2 Max ist deutlich teuerer aber auch für größeren Laser.
Ohne Filter macht es in der Werkstatt bzw. Wohnung kein Spaß, außer man kann die Luft nach drausen leiten.
Könnte aber Ärger mit den Nachbarn geben.
und ist so halt auch nicht erlaubt. Wenn es Kläger gibt wird sicher auch jemand richten.
 

KaiX0

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@wirdelprumpft Habe den Thread irgendwie aus den Augen verloren. Du hast ja für mich gelasert! Wow, danke!
ich habe eine schräge eben gemacht und dann kurze Linien gelasert. Der Abstand, der Linien, so zueinander, das ich dann einen Höhenunterschied von 1/10mm bekommen habe. So konnte ich dann genau sehen wo der genaue Nullpunkt sitzt und wie viel Toleranz ich habe. Wie viel das ist, ist bei jedem System anders.
Kenne ich genau so auch aus der Fotografie um einem Fehlfokus auf die Spur zu kommen...
 

KaiX0

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Danke Euch bis hierher. Das Thema Rauch- und Geruchabsaugung ist eigentlich der Killer für die Idee. Damit wird das Handling (und die Investition) schon wieder zu aufwendig (hoch).
Ich werde nun entweder eine kleine, seitlich offene CNC oder, ganz andere Lösung, ein zugekauftes, industriell gefertigtes Stahlschildchen in's Auge fassen. Beim Schildchen is die Frage, wo und wie befestige ich das dauerhaft z.B. an der Stirnseite oder Unterkante einer Messerleiste noch so en Thema...
Bei der CNC muss ich halt überlegen, wie sauber, aufwendig und platzsparend eine Lösung sein kann...

Der Tag, die Fragen...Es nimmt keine Ende :emoji_wink:
 

syntetic

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Danke Euch bis hierher. Das Thema Rauch- und Geruchabsaugung ist eigentlich der Killer für die Idee. Damit wird das Handling (und die Investition) schon wieder zu aufwendig (hoch).
Ich hab das bei mir sehr pragmatisch gelöst, Kosten ca. 20€. Den Laser in eine Kiste gesetzt, an einer Ecke einen 100mm Badlüfter eingesetzt. Eine Styroporplatte ans Fenster angepasst und ein Loch reingeschnitten. Bei Benutzung einfach Styropor ins Fenster setzen, Schlauch (einfacher flexibler Abluftschlauch) anstecken und fertig. Sicher nicht die schönste Lösung, aber funktioniert sehr gut.
 
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KaiX0

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Ich hab das bei mir sehr pragmatisch gelöst, Kosten ca. 20€. Den Laser in eine Kiste gesetzt, an einer Ecke einen 100mm Badlüfter eingesetzt. Eine Styroporplatte ans Fenster angepasst und ein Loch reingeschnitten. Bei Benutzung einfach Styropor ins Fenster setzen, Schlauch anstecken und fertig. Sicher nicht die schönste Lösung, aber funktioniert sehr gut.
Wie lang etwa ist der Abluftschlauch?
 

Andros1989

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Danke Euch bis hierher. Das Thema Rauch- und Geruchabsaugung ist eigentlich der Killer für die Idee. Damit wird das Handling (und die Investition) schon wieder zu aufwendig (hoch).
Ich werde nun entweder eine kleine, seitlich offene CNC oder, ganz andere Lösung, ein zugekauftes, industriell gefertigtes Stahlschildchen in's Auge fassen. Beim Schildchen is die Frage, wo und wie befestige ich das dauerhaft z.B. an der Stirnseite oder Unterkante einer Messerleiste noch so en Thema...
Bei der CNC muss ich halt überlegen, wie sauber, aufwendig und platzsparend eine Lösung sein kann...

Der Tag, die Fragen...Es nimmt keine Ende :emoji_wink:
Du könntest mit der Cnc auch Ritzen, lackieren und eventuell schwarz einlegen?
Wäre eine kostengünstige Alternative für Metall (Messing) ?
https://youtu.be/gF4MUYXXrD0?si=UrmwH-Sc14tq5AX8
 

KaiX0

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Du könntest mit der Cnc auch Ritzen, lackieren und eventuell schwarz einlegen?
Wäre eine kostengünstige Alternative für Metall
https://youtu.be/gF4MUYXXrD0?si=UrmwH-Sc14tq5AX8
Zu aufwendig, sorry. Es geht ja nur um ein hochwertiges, aber technisch einfaches branding. Das Ganze macht nur Sinn, wenn ich das fertige Produkt einlege (CNC oder Laser) branding einschalte und weiterarbeiten kann um das Teil wenig später herauszunehmen und das Nächste einlege. Maximal! 5 Minuten für den gesamten Vorgang, eigentlich eher 2 oder 3.
 

syntetic

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Zu aufwendig, sorry. Es geht ja nur um ein hochwertiges, aber technisch einfaches branding. Das Ganze macht nur Sinn, wenn ich das fertige Produkt einlege (CNC oder Laser) branding einschalte und weiterarbeiten kann um das Teil wenig später herauszunehmen und das Nächste einlege. Maximal! 5 Minuten für den gesamten Vorgang, eigentlich eher 2 oder 3.
Wenn das der alleinige Zweck ist, dann könntest du auch mal über einen Brennstempel nachdenken. Wesentlich günstiger und erheblich schneller. Auf jeden Fall deutlich günstiger als CNC oder Laser und das Branding dauert nur wenige Sekunden.
 
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