Ich bringe nochmal eine andere Sichtweise mit rein. Nicht meine eigene, aber eine die in Amerika häufiger vertreten wird. Deren Tischkreissägen aber auch meist keinen Schlitten haben. Ich finde sie aber trotzdem spannend, da die meisten Baukreissägen in Hobbywerkstätten auch keinen wirklich gescheiten Schiebeschlitten und wenn mit nur sehr kleiner Ausladung haben.
Dort wird oft die Meinung vertreten, dass eine Bandsäge deutlich wichtiger sei. Das hört man hier kaum, ergibt aber durchaus Sinn. Zumindest wenn man ausschließlich mit Massivholz arbeitet, für Platten gilt das nicht.
Im Massivholzbau entsteht alles aus verhältnismäßig schmalen Teilen. Rahmen und Füllung sowieso, aber auch Tischplatten etc. werden ja auch einzelnen Riegeln verleimt. Längsschnitte sind ja ohne weiteres auf der Bandsäge machbar. Kappschnitte je nach Länge des Werkstücks auch, wenn man eine tnut im Tisch hat. Alternativ die kappsäge, die eh viele schon haben.
Zusätzlich lassen sich breitere Teile als auf der tks auftrennen, um zum Beispiel für Füllungen gespiegelte Maserungen zu erstellen. Das geht auf großen kreissägen natürlich auch, nicht aber auf der Hobbygröße.
Zusätzlich nimmt eine Bandsäge nicht so viel Platz weg und gilt als sehr sicher.
Ich finde das Konzept auf jeden Fall spannend und auf dem papier durchaus schlüssig. Ich müsste meine Bandsäge Mal mehr nutzen und zu schauen, ob das für mich funktionieren könnte.