Erstausstattung für mobile Werkstatt (Carport)

Schnubbihh

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Hallo zusammen,

ich stehe aktuell vor dem Aufbau meiner ersten richtigen Werkzeug-Grundausstattung und würde mich riesig über eure Einschätzung und Erfahrung freuen.

Meine Situation:

Ich habe leider keinen separaten Werkstattraum. Mein Arbeitsplatz ist mobil unter unserem Carport (ca. 3,5 x 6 m). Das bedeutet, ich muss flexibel bleiben und das Werkzeug sollte nach getaner Arbeit wieder gut verstaubar sein.

Geplante Projekte:

  • Bau eines Hühnerstalls inklusive kleinem Geräteschuppen.
  • Ein Baumhaus für die Kinder.
  • Kleinere Möbelprojekte/Schränke für den Innenbereich.
Ich habe mir bereits eine Liste mit Werkzeugen zusammengestellt, die meiner Meinung nach einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung bieten. Hier die aktuelle Auswahl:

TypBezeichnungPreis (ca.)
TauchsägeMakita SP6000J im Makpac348,08 €
OberfräseMakita Multifunktionsfräse RT0702CX2J181,97 €
ExzenterschleiferBosch Professional GEX 40-150252,99 €
WerkbankMetabo MWB 100 (2 Stück)400,00 €
StichsägeEinhell Professional Akku-Stichsäge TP-JST 18/135113,31 €
WinkelschmiegePresch Winkelschmiege inkl. Zusatzlineal23,99 €
KombinationswinkelPresch Kombinationswinkel 300mm24,99 €
ZwingePIHER Einhandzwinge Extra Quick 30cm29,77 €
Kapp-/GehrungssägeScheppach HM140L199,99 €

Meine Fragen an euch:

  1. Stimmigkeit: Passen die Werkzeuge für den Mix aus "grobem" Außenbau (Hühnerstall) und "feinerem" Innenbau (Schränke)?
  2. Fehlt etwas Essentielles? Wenn ihr an mobile Arbeit denkt, was brauche ich unbedingt noch?
  3. Up- oder Downgrade? Gibt es bei den Positionen Modelle, die ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben? Oder gibt es einen Punkt, wo ich für 50 € mehr eine massiv bessere Qualität/Langlebigkeit bekomme?
  4. Kombinationswinkel: Kann man mit dem günstigen Modell von Presch für den Möbelbau präzise genug arbeiten, oder ist das eher ein "Schätzeisen"? Sollte ich hier lieber direkt in etwas wie Bahco oder gar Starrett investieren?
Ich bin für jeden Tipp dankbar, auch wenn ihr sagt: "Lass das eine weg und kauf dafür lieber XY".

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!
 

Holzrad09

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Schnubbihh

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Moin
Würde Ich direkt gegen diese https://www.amazon.de/Makita-Pendelhubstichsäge-135-720W-4351FCTJ/dp/B00BEQ3VMS/ref=sr_1_1?
ersetzen.
Ne Scheppach Kapp Gehrungssäge wäre auch nicht meine Wahl, schau Dir mal die Ryobi ems 254 an, die hat den Auszug nach vorn.
Für angedachten Möbelbau könnte man ggfs. noch nen Lamellogerät in Betracht ziehen.
LG
Besten Dank für die schnelle Rückmeldung.
Was ich dazu wahrscheinlich noch erwähnen sollte:
(1) Die Einhell Stichsäge hatte ich ausgewählt, da ich gerne etwas mit Akku hätte (Bewegungsfreiheit) und bereits einige Einhell Akkus besitze.
(2) Die Scheppach Kapp/Gehrungssäge ist das einzige Werkzeug, das ich bereits besitze (hatte ich mir für die Fußbodenleisten im Haus besorgt)

Sorry, dass ich diesen Kontext vergessen hatte.
 

fried.chycken

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Aus was sollen den Möbel gebaut werden? Platte oder Massiv? Vermutlich Plattenmaterial?

+1 für die Makita Stichsäge.

Für die großen Gartensachen fehlt mir noch ein großer Zimmermannswinkel oder so.

Die bahco Winkel sind doch sogar günstiger als die presch?
 

Zappodrom

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Moin!
Stimmigkeit: Passen die Werkzeuge für den Mix aus "grobem" Außenbau (Hühnerstall) und "feinerem" Innenbau (Schränke)?
Damit sollte sich ersteinmal starten lassen denke ich. Wie oben schon geschrieben, würde ich auch eine andere Stichsäge wählen.

Je nachdem welche Art von Möbel du herstellen möchtest, kann ich mir vorstellen das später dann noch sowas wie ein Hobel dazukommen könnte. Dazu wäre dann auch eine Absaugung sinnvoll. Die will man natürlich effektiv nutzen und somit auch alle anderen Maschinen Absaugen. Dann wird aus mobil ganz schnell stationär...

Was ich damit sagen will ist, das du deine Familie schon jetzt schonend beibringen solltest, das der Lagerraum für Werkzeuge und das Carport mittelfristig einer anderen Nutzung als bisher gewidmet werden wird. :emoji_grin:
 

Schnubbihh

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Was ist bereits vorhanden?
Akkuschrauber? Bit/Bohrerset? Stemmeisen/Stechbaitel?
Zwingen?
????????
Bisher ist nur ein Akkuschrauber sowie Bohrmaschine vorhanden. (typische Ausstattung um Löcher in Wänden zu bohren :emoji_grin:)
Und wie weiter oben geschrieben habe ich bereits die Kapp/Gehrungssäge bei mir liegen.

Was ist der Grund für die Empfehlung der Makita Stichsäge?
 

Holzrad09

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Was ist der Grund für die Empfehlung der Makita Stichsäge?
Einfach mal beide in die Hand nehmen und ne dickere Bohle durchschneiden. Ich nutze selbst die Makita und hab mit nem langen Sägeblatt überstehende 70mm Sparren am Dach abgeschnitten.
Außerdem ist der Erlös im Falle eines Wiederverkaufs bei der Einhell so gut wie null, bei der Makita büßt Du gerade mal 20 Eu ein.
 

Schnubbihh

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Einfach mal beide in die Hand nehmen und ne dickere Bohle durchschneiden. Ich nutze selbst die Makita und hab mit nem langen Sägeblatt überstehende 70mm Sparren am Dach abgeschnitten.
Außerdem ist der Erlös im Falle eines Wiederverkaufs bei der Einhell so gut wie null, bei der Makita büßt Du gerade mal 20 Eu ein.
Macht es in dem Fall Sinn zu einer Makita DJV181Z mit Akku zu greifen oder hat diese andere Nachteile? Bei so einer Stichsäge möchte man dann ja doch auch mal flexibel sein und nicht immer an ein Kabel gebunden sein oder?
 

fried.chycken

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Ich hab die DJV181Z.
Hatte sie letzte Woche auf dem Dach dabei, Firstbrett anpassen - das ist mit Akku natürlich komfortabler. Leistung ist auch ok, nur ob du extra dafür Akkus kaufen willst?
 

Johannes

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Hallo,
ich würde da noch einen Hobel, Rali 220 evo ergänzen. Der hat Wechselklingen, du brauchst also nicht zu schärfen und der Hobel funktioniert sehr gut. Bei mir ist er seit über 25 Jahren in meiner Werkzeugkiste und wird viel benutzt.

Es grüßt Johannes
 

Holzrad09

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Macht es in dem Fall Sinn zu einer Makita DJV181Z mit Akku zu greifen oder hat diese andere Nachteile? Bei so einer Stichsäge möchte man dann ja doch auch mal flexibel sein und nicht immer an ein Kabel gebunden sein oder?
Ich sehe gerade, dass die Einhell Stichsäge auch ein Akkugerät sein sollte. Gibt es denn bereits ein bestehendes Akkusystem ?

Ob mit Kabel oder an der Strippe muss jeder für sich selbst entscheiden, beide Systeme haben Ihre Vor und Nachteile.
 

Schnubbihh

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Ich sehe gerade, dass die Einhell Stichsäge auch ein Akkugerät sein sollte. Gibt es denn bereits ein bestehendes Akkusystem ?

Ob mit Kabel oder an der Strippe muss jeder für sich selbst entscheiden, beide Systeme haben Ihre Vor und Nachteile.
Ja, habe bereits eine Einhell Heckenschere und Motorsäge.
Für Makita hätte ich billig Akkus für einen Luftbläser. Ggf. könnte ich diese auch für die Stichsäge verwenden.
 

carsten

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Hallo

eine Zwinge ist immer zu wenig.

Muss auch keine Einhand sein. Solide Zwingen kann man nie genug haben. Würde mal bei Kleinzeigen und Co schauen.
Bei Winkel kann man auch bei hochpreisigen Pech haben. Würde ich bevorzugen im örtlichen Handel zu kaufen und vorab per Umschlagmethode testen.
 

Holzrad09

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Für Makita hätte ich billig Akkus für einen Luftbläser. Ggf. könnte ich diese auch für die Stichsäge verwenden.
Halte Ich für ausgeschlossen. Habe auch nen paar billig Gartengeräte für Makita Akkus passend.
Die Makita Akkus passen da aber die mitgelieferten passen nicht in die Makitageräte.
 

derdad

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Egal ob man nun Akku- oder Kabelfan ist, ab der ersten Akkumaschine sollte man überlegen in welches Akkusystem man investiert. Von der Leistung, und vor allem von welchem System. X verschiedene Systeme bringen einem mit der Zeit zur Verzweiflung. Die Maschinen selbst halten in der Regel länger als die Akkus, und wenn man einheitlich mit dem System ist, ist es manchmal gar nicht nötig sofort einen neuen Akku zu besorgen. Genauso kann man bei Maschinen, die nur selten benutzt werden, dann auch das Gerät alleine, ohne Akku kaufen.
LG Gerhard
 

Guido_CH

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Ich mache v.a. kleinere Möbel (Schränkchen, Gartentische, Hocker/Bänke), Schatullen und solche Sachen. Zimmermannsarbeiten nur wenig; ein kleineres Baumhaus oder einen Hühernstall bekäme ich mit meiner Ausstattung aber problemlos hin. Soweit zur Einordnung, was meine Anmerkungen für Dich taugen (könnten) :emoji_wink:

allgemein: zugekauft wird projektbezogen, d.h. nach Bedarf. Vorteil: Du sammelst fortlaufend Erfahrungen und weißt immer besser, was genau Du eigentlich brauchst.
- Stichsäge: Ich habe seit 10 Jahren eine; verwendet, glaube ich, drei Mal. Und davon nur einmal wirklich nötig, weil ich einen geschwungenen Schnitt brauchte. Würde ich heute nicht wieder kaufen
- Oberfräse: die Makita ist eine Kantenfräse. Damit kann man arbeiten, Du kannst auch eine 20x20 Nut damit erstellen - aber in mehreren Durchgängen. "Mit Gefühl" ist damit also vieles möglich. Aber eigentlich ist sie dafür nicht gedacht. Ich persönlich würde mich bei der 1000W-Klasse umsehen, das ist für meine Bedürfnisse der bessere Kompromiss zwischen Kraft und Handlichkeit. Aber ich habe seit Ewigkeiten eine Festo (ja, so alt ist sie) OF900 und bin mir ihr immer noch glücklich. Eine kleine China-Kantenfräse hatte ich vor vielen Jahren auch mal, weiß aber gar nicht mal mehr, wo die liegt. Außerdem sollte die Oberfräse zulassen, dass man sie an einer Schiene führt, das wirst Du sonst irgendwann schmerzlich vermissen.. Die Schiene sollte auch für die Tauchsäge passen.
WICHTIG: Du brauchst gute Fräser. Dafür geht ganz schnell mindestens so viel Geld drauf wie für die Maschine.
- Werktisch: evtl. für den Anfang einfach zwei stabile Böcke und eine schwere Arbeitsplatte drauf. Der Metabo MWB 100 hat durch das Lochsystem den Vorteil, dass Du überall Dinge festspannen kannst. Eine richtige Werkbank ist er nicht, dafür fehlen ihm Gewicht und Steifigkeit. ABER: Denk an die Spannmittel, die Du dafür brauchst. Ohne sie sind die Löcher nutzlos. In jedem Fall würde ich mit einem Tisch anfangen und den zweiten erst kaufen, wenn das Teil sich bewährt hat und ich konkreten Bedarf sehe.
- Zwingen: wie schon oben gesagt, brauchst Du mehrere - nein: möglichst viele. Einhandzwingen sind für mich Spezialisten, ich würde für den Anfang normale Temperguss- oder Ganzstahlzwingen nehmen. Hebelzwingen sind klasse, aber unverhältnismäßig teuer. Jedenfalls nach Bedarf zukaufen - und dann von der nötigen Länge immer mind. zwei.

Was mir in Deiner Liste komplett fehlt:
- Handhobel: s.o.
- Handsägen: Fuchsschwanz (nicht das Baumarktgelump früherer Jahre - man bekommt inzwischen gute!), Japansäge, Gestellsäge. Damit umgehen zu können, gehört für mich zum Holzhandwerk dazu. Ich habe eine Kappsäge noch nie vermisst. Wenn ich ein Kantholz ablängen will, nehme ich Japansäge oder (bei größeren Querschnitt) evtl. die Gehrungssäge. Der Schnitt selber dauert minimal länger, aber dafür muss ich das Holz nicht zur Säge tragen. Unter den Strich wahrscheinlich schneller. Und ich bin wirklich mobil. Also mindestens eine Japansäge gehört dazu, finde ich.
- Stechbeitel / Stemmeisen. Bei absolut jedem Projekt brauche ich irgendwann mal einen Stechbeitel - und wenn es bloß drum geht, mal schnell was zu korrigieren. OK, spätestens hier bist Du beim Thema "wie schärfe ich", was ein eigenes Kapitel ist...

Vielleicht habe ich es überlesen:
- Akkuschrauber: das Gerät, das ich gefühlt "immer" in de Hand habe: bohren, schrauben, versenken. Deswegen will ich hier "was Gutes" haben. Die 12V-Klasse ist für mich der ideale Kompromiss zwischen Kraft und Handlichkeit. Damit gehen auch Schrauben mit 100mm oder mehr - ggf. halt im ersten Gang. Falls ich dann irgendwann wirklich mal einen Dachstuhl aufbaue, dann kann ich mir immer noch ein 18-V- Gerät zulegen. Falls Du ein Billigteil haben und damit nicht zufrieden sein solltest: schau zuerst, ob Deine Bohrer und Bits was taugen, und ersetze ggf. diese durch was Ordentliches!
Übrigens das einzige Gerät, das ich wirklich mit Akku will. Alles andere liebe mir Kabel. Wenn ich "outdoor" ernst haft was arbeiten will, brauche ich eh auch einen Werktisch. Dann kann eine Kabeltrommel eigentlich kein unlösbares Problem sein... Und wenn es was Kleineres ist, habe ich Handwerkzeug.

Aber um mich zu wiederholen: kauf am Anfang nicht groß ein, sondern fang klein an und kaufe immer das dazu, was Du konkret wirklich brauchst. Vielleicht wirst Du dann auch feststellen, dass Du schon mit wenig Werkzeug sehr weit kommen kannst. Das kann auch richtig Freude machen :emoji_slight_smile:
 

Dale_B_Cooper

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auf jeden Fall ein großes Plus für die Makita Tauchsäge. Entsprechende Schienen nicht vergessen.

Für mich funktionieren noch 2 mittelpreisige Japan-Handsägen ganz hervorragned für diversen Kleinkram und obwohl ich Stichsäge und auch so ne große Säbelsäge besitze, verwende ich die faktisch nicht..

Wenn du einfach so Werkzeug kaufst, wird's bei Dir auch so aussehen, einiges wirst Du vermutlich nicht wirklich verwenden.

Wirklicher Spaß ist bei mir erst mit meiner ersten kleinen Tischkreissäge gekommen. Aber auch das mag sehr subjektiv sein.
 

HolzandMore

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ZWINGEN!!!
rechne mal mit mind. 4 Korpuszwingen á 100cm, 4 Temperguß-Zwingen á 60cm, 4St. á 30cm und 1-2 Handvoll Zwingen 80x150. Als Ausladung mind. je 80mm, sonst tun die Knöchel weh.
Ich schätze bei mir hat sich die 4-5 fache Menge nach 1-2 Jahren angesammelt.

Außerdem:
Kauf dir eine Handkreissäge anstatt Tauchsäge.
Verzichte auf die Kapp/Gährungssäge, wirst du nicht brauchen. Gute HKS mit Arbeitsböcken tuns auch.

Noch 3 generelle Tipps:
1. kauf keine roten Geräte, es sei denn es steht Mafell drauf.
2. kauf keine Geräte deren Namen sich irgendwie mit "Scheppern" assoziieren
3. kauf keine gelben oder orangefarbige Geräte, es sei denn es steht Fein oder Dewalt drauf.

Dann wirst du lange Spass mit deinem Hobby haben.
 
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HolzandMore

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Was findest Du an Milwaukee schlecht ?
Schau dir mal die YT-Videos von Dean Doherty an. Er postet fast täglich Videos aus seiner Reparaturwerkstatt. Der Flucht meist gewaltig über Milwaukee. Problem ist z.B dass bei Akkugeräten oft Motor, Schalter, Steuerung und Akkuanschluss eine Einheit ist, die man einzeln nicht als Ersatzteil erhält. Meist ist ein Gerät deswegen nicht mehr reparabel. Ich würde die Finger von Milwaukee weglassen.
Gruß Andi

Beispiel Milwaukee Akku-Nagler M18 FN16GA
Als Ersatzteil ist erhältlich das Magazin, 2 Mini Teile, ein Bügel und der Koffer. Mehr nicht. Sollte nicht außerhalb der 2 Jahre Garantie defekt gehen, sonst ist es Abfall.

Beispiel für die Milwaukee Qualität:
 
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Holzfrevel

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Moin Moin,

Also dann fange ich Mal an und gebe als Anfänger auch meinen Senf dazu.

Erst einmal Daumen hoch für die Tauchgänge. Habe mir 2021 die Metabo geholt und es nie bereuht. Eine lange und kurze Führungsschiene dazu und man ist für alles gewappnet.

Würde einzig im Nachhinein direkt die Makita 3m Schiene nehmen und in 185, 80 und 45 Stücke zersägen, so hat man direkt alle Bereiche abgedeckt und kann die beim formatieren von Platten wieder verbinden.

Auf die Kappsäge würde ich an deiner Stelle verzichten, da mir das ständige aufbauen auf die Nerven gehen würde. Das ist aber meine persönliche Meinung und ich hatte noch nie eine Kappsäge und habe sie bisher auch nicht wirklich vermisst.
Winkelanschlag und ein Parallelanschlag an der Führungsschiene sorgen für die Wiederholgenauigkeit.

Auch wenn die Metabo Tische gut aussehen sind die ja direkt sehr teuer und so hast noch keine Spannelemente. Ich bin zwar selbst mit einem DIY MFT unterwegs, würde das aber vermutlich nicht nochmal machen. Führungsschiene und Winkelanschlag sind einfach deutlich flexibler. Da würde ich im Nachhinein sogar den Festool Winkelanschlag nehmen statt der China Variante. Naja man lernt immer dazu. Eventuell wäre auch ein Matchfit Topper was für dich ( https://youtube.com/shorts/tSpJCWE57zU ) damit könntest fast alles (Sägebock, Klapptisch,...) als Werkbank nutzen und beim Basteln die ersten Fräserfahrungen sammeln.

Bezüglich zwingen wurde ja schon angemerkt, dass da etwas fehlt. Hier würde ich dir für den Anfang die Einhandzwingen von Action ans Herz legen. Kosten keine 3€ das Stück und man kann direkt Mal mit 6 Stück starten ohne das Portmonee zu belasten.

Statt einer Flachdübelfräse würde ich ein gutes Dübel jig in den Raum werfen. Sowas wie das Jessem oder das China Drillpro Jig sind wunderbar um Plattenmaterial oder Leisten zu verbinden (andere Dübel Jigs haben in der Regel einen Abstand von 32mm zwischen den Bohrlöchern, was zwar Standard ist. Aber bedeutet, dass unter 42mm Breite nur ein Dübel gesetzt werden kann. ) Diese Investition kann aber durchaus warten bis die ersten Möbel gebaut werden sollen.

Alternativ wenn es doch Flachdübel sein sollen, mit einem passenden Fräser geht das auch mit der Oberfräse, zwar nicht so schnell und man braucht ebenfalls eine Mindestbreite vom Material aber spart sich so eine Maschine die man nicht noch unters Carport tragen muss.

Nur Mal eine Frage, wie bringst du denn die Werkzeuge unter den Carport, Makpack auf der Sackkarre? Dann wäre es sinnvoll die Anzahl der Werkzeuge zu reduzieren.
 
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