Woher Bohrer für Oberfräse?

checkalot

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Liebe Woodworker,

ich würde gerne meine Oberfräse (DEWALT 621 [ehem elu] mit 8mm Spannzange) als Bohrständer "missbrauchen" und sucher dafür (Holz-)Bohrer, welche in die Spannzange der OF passen.

Der lokale Werkzeughandel konnte mir hier leider nicht weiterhelfen - wisst ihr, wo es so was gibt?

Viele Grüße
Georg
 

rafikus

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Du solltest nach Dübellochbohrern suchen. Es gibt aber nur einige wenige Durchmesser, keine Auswahl von 2,0mm bis 8,0mm.

Rafikus
 

Chilipepper

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Hallo Georg
Ich würde mal sagen, dass die Drehzahl von der Oberfräse etwas zu hoch ist. Die DeWalt hat eine untere Drehzahl von 8000U/min. Das dürfte gefühlsmäßig etwas hoch sein ! Ich wäre da vorsichtig ! :eek:
Nicht, dass der wahrscheinlich etwas längere Bohrer wie ein Geschoss durch die Gegend fliegt und wohlmöglich Nachbars Katze harpuniert. :emoji_grin:
Gesehen habe ich solche Bohrer mit 8mm Schaft und diversen Bohrerdurchmesser noch nicht. Sollte es solche Bohrer geben, müßten diese auch die hohe Drehzahl verkraften können !
Grüße .. Armin
 

Chilipepper

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Danke Sebastian
Ich habe eben mal etwas im Internet gestöbert. Man/n lernt immer dazu. :emoji_slight_smile:

Allerdings habe ich auch stationäre Dübellochmaschinen gesehen welche mit nur 2800 U/min die Löcher bohren.
Aber auf einigen Datenblätter der Dübellochbohrer waren Drehzahlen bis 9000 U/min angegeben.
Daher hat die Nachbarskatze sicher noch mal Glück gehabt. :emoji_grin:

Grüße .. Armin
 

Georg L.

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Es gibt z.B. von Festool aber auch von verschiedenen Fräserherstellern (Leitz, Guhdo, CMT usw.) spezielle Dübelbohrer für die Oberfräse. Die sind auch (zumindest die von Festool) für Umdrehungen >20000 U/min ausgelegt.
Es gibt sie aber nur in relativ wenigen Durchmessern. Außerdem ist die Bortiefe auf etwa 30mm begrenzt.
 

checkalot

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ich mache meine 5mm Lochreihen mit der Oberfräse und einem 5mm Nutfräser. (schablone)

Gruss Reimund

Hallo Reimund,
das ist interessant - ich dachte immer, dass Fräser für ein "gerades Eintauchen" (Vertikalbewegung, was man ja beim Löcher-Bohren immer macht) nicht so geeignet sind bzw. schnlell verschleißen und eigentlich eher zum "Rumfahren" (d.h. Horizontalbewegung) benutzt werden sollten - sorry für die blöde Ausdrucksweise...
Viele Grüße
Georg
 

Holz-Christian

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Hallo Checkalot!
Es kommt darauf an, ob der Nutfräser Stirnseitig eine Räumschneide hat.
Wenn ja, kann man damit wunderbar vertikal eintauchen, wenn nicht, dann brennts wie der Teufel.:emoji_wink:
Ich fräse Lochreihen, Montageplattenbohrungen usw. genau so wie Reimund!

Gruß vom Waldler!:emoji_slight_smile:
 

vortex25

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ich mache meine 5mm Lochreihen mit der Oberfräse und einem 5mm Nutfräser. (schablone)

Gruss Reimund
Also ich sehe natürlich dass das Thema uralt ist.

Ich hoffe es ist ok trotzdem zu schreiben wenn es dazu passt.

Ich bin heute auch auf die Idee gekommen 5mm Lochreihen (32mm) mit der Oberfräse und einer Schablone herzustellen.
Natürlich habe ich zunächst ein paar Versuche gemacht und festgestellt dass der Fräser 5,15mm Löcher bohrt.
Es handelt sich um einen einschneidigen Fräser, aber das dürfte keine Rolle spielen. Vermutlich haben Fräser mit so kleinem Durchmesser immer nur noch eine Schneide? Also jedenfalls lag der zufällig rum (ungebraucht). Es ist eigentlich ein Nutfräser, hat aber eine Stirnschneide, so dass man damit ins Material eintauchen kann, was an sich auch wunderbar funktioniert.
Aber das Übermaß führt natürlich dazu dass die Regalbodenträger sehr locker sitzen. Ich hätte es lieber die Löcher wären 0,1mm kleiner und man könnte die Stifte reinklopfen, so dass sie dann fest sitzen.

Also die Frage ist jetzt erstmal: Ist es normal dass ein Fräser geringfügig größer bohrt? Die Führungen von dem Fräskorb dieser Makita Fräse lassen etwas zu wünschen übrig. Aber wenn es daran läge, müssten die Löcher eiförmig werden. Scheinen aber schon rund soweit ich das beurteilen kann. Es könnte sein dass der Fräser nicht 100% rund läuft. Diese einfach geschlitzte Makita Spannzange ist mir diesbezüglich auch etwas suspekt. Da der Fräser ja nur eine schneide hat, könnte man probieren ihn etwas verdreht dochmal neu einzuspannen. Habe ich bisher nicht ausprobiert.

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Es gibt eigentlich auch echte (Dübel-)Loch Bohrer für die Oberfräse. Aber eben nicht ganz billig. Und ob das damit besser ist?

viele Grüße!
 

TomfromMuc

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Ich bohre (fräse) die Lochreihen mit der kleinen Makita und diesen Festool - Bohrern, Top Ergebnis.
Viel Erfolg beim Projekt, VG Tom
 

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FredT

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Nutfräser ist falsch. Dübelfräser ist richtig, zweischneider. Einschneider sind für Leichtmetalle oder Kunststoffe. Das erklärt auch das Übermaß der Bohrungen; Toleranz ist beim Flächenbearbeiten kein Kriterium. Beim Bohren aber eben schon. Mit den richtigen Werkzeugen wird dein Vorhaben gelingen
 

heiko-rech

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Hallo,
ich nehme sehr gerne einen 5mm Spiralnutfräser dafür. Das funktioniert prima. Bei beschichteten Platten kann man einen mit Linksdrall nehmen.
Gruß
Heiko
 

carsten

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Hallo

nein wirklich fest sitzen die nicht. Wäre auch nicht im Sinne der Nutzung. Die Lochreihe ist ja auf Verstellbarkeit ausgelegt. Und das sollte ohne Werkzeug funktionieren. Der Bohrer dessen Löcher in der Lochreihe der CNC immer wider Probleme machte, weil man den Bodenträger regelrecht reindrücken musste oder gar Werkzeug brauchte wurde SEHR zeitnah ersetzt und aussortiert.
Auch die ganz runden Bodenträger sind keine Präzisionsdrehteile. Die sind aus Zinkdruckguss und haben sicher ein Untermaß

Die Variante hier im Bild wird zig tausendfach eingesetzt und das seit Jahrzehnten. Verkrallt sich mit den zwei Nasen nach oben und stützt sich nach unten ab. Der Stift der in der 5er Bohrung sitzt hat vermutlich einen Ø von 4,0- 4,5 mm

Also bitte nicht nachmessen

tablartraeger-ohne-zapfen-5mm-68224834-1.jpg
 

TomfromMuc

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Carsten hat natürlich recht, ich wollte "richtig fest" aber bewußt nicht thematisieren, sonst artet es hier wieder aus :emoji_wink:
Ich verwende Löffelbodenträger von Hettich. Die gehen super paßgenau in die Fräslöcher, lassen sich ohne Zange wieder ziehen und durch die Kante auf der Oberseite können sie auch nicht raus, wenn der Boden drauf liegt.
Viel Erfolg beim Projekt und nicht den Zehntelmillimeter messen :emoji_wink:
VG Tom
 

vortex25

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Vielen Dank für eure Hinweise!

Ich denke die Erwartungen und Anforderungen sind auch individuell recht verschieden. Bei Regalen die häufig transportiert und teilweise abgebaut werden, dann jedoch mit gleicher Einteilung wieder aufgebaut werden sollen ist es ziemlich nervig wenn beim Transport immer alle Stifte rausfallen. Aber vllt. sollte man sich da auch mit anderen Methoden helfen (Klebebandschnipsel mit ins Loch drücken o.ä.).
 

vortex25

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Kleiner Nachtrag:
Es scheint wirklich an der Spannzange der RT0702 zu liegen. Je nach dem in welchem Winkel ich den Fräser (der ja nur eine Schneide hat) einsetze, wird das Loch entweder größer oder kleiner. Das ist sehr praktisch. Man kann den Lochdurchmesser quasi einstellen :emoji_slight_smile:. zwischen 4,9 und 5,1 mm :emoji_slight_smile:.
 

elchimore

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Na zum Transport sollen die Stifte natürlich raus, es sind ja auch die Verbinder in der Regel so ausgelegt, dass ich zum Transport die flachen Teile aufeinander stapeln kann, ohne, dass die Stifte irgendwo Schaden anrichten. Da sind sonst meiner Meinung nach Kratzer oder "schlimmere" Beschädigungen vorprogrammiert..... Bei irgendeinem Umzug eines Freundes sind mir schraubbare Bodenträger in Erinnerung geblieben.... (da war Heiko jetzt schneller).....
Grüssle Micha
 
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