Zwischenwand aus Massivholz

muesli89

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Hallo,
ich bin Hobby-Holzer mit eigenem Wald und schreinere mit bescheidenen Kenntnissen etwas (Fünffach-Kombi, Frästisch und diverse sonstige Werkzeuge).
Einen länglichen Raum will ich abtrennen (mit Tür). Trag-/Unterkonstruktion mit Kanthölzer 6x8 an Wand, Boden und Decke verdübelt.
Gedanken mache ich mir über die Beplankung. Mit Rigips/OSB ginge es wahrscheinlich schneller und günstiger...
Allerdings habe ich eben erntereife Bäume im Wald (die wegen zu gringer Menge kein Säger holt), Ausrüstung um die Stämme halbwegs aus dem Bestand und zum privaten Säger zu bringen und vor allem großen Spaß daran das eigene Holz zu verwenden.
Nut- und Feder mit der vorhandenen Tischfräse wäre eine Möglichkeit. Ich habe mir auch überlegt oben und unten ein weiteres Kantholz zu nuten und die Bretter senkrecht in der Nut laufen zu lassen.
Gibt es hier evtl. weitere Ideen wie ich die gehobelten Bretter (angedacht sind 20 mm Endmaß) schön und meinen Kenntnissen angepasst an die Wand bringen kann? Die Bretter sollen (natürlich) sichtbar bleiben und evtl. geölt werden.
Gruß und Danke
Stephan
 

Mitglied 59145

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Problematik von trockenem, bzw. nicht trockenem Holz ist bekannt?

Nut und Feder und durch die Feder geschraubt ist halt nicht sichtbar, aber schon einiger Aufwand. Sonst kann man das wie eine Boden/Deckelschalung ausführen.

Bei der Nutvariante mit den Kanthölzern ist halt die Problematik die Bretter da rein zu bekommen, entweder so kurz das man die diagonal drehen kann oder man arbeitet mit falz und Leiste.

Der Schall geht durch diese Konstrukte sehr leicht durch, ist also eher optisch. Wenn man mehr Ruhe will bietet sich tatsächlich das übliche Material an.

Gruss
Ben
 

muesli89

ww-pappel
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Problematik ist bekannt: Mind. ein Jahr trocken, luftig, "gehölzelt" (wie man bei uns das aufsetzen der Bretter mit Latten dazwischen nennt).
 

Friederich

ww-robinie
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erntereife Bäume im Wald (die wegen zu gringer Menge kein Säger holt)
Gibts beim Forstamt keine Privatwaldbetreuung für solche Zwecke? Es gibt ja sehr viele Privatwaldbesitzer mit nur wenigen m², wegen mehrmaliger Aufteilung beim Erben.
Üblicherweise organisiert da das Forstamt Einschlag und Abfuhr.
 

Mitglied 30872

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Die Holzvermarktung im Privatwald läuft auf unterschiedlichen Schienen. Selbst, Forstbetriebsgemeinschsften, spezialisierte Forstunternehmer, Forstämter. Üblich gibt es da nicht. Hinsichtlich des Holzverkaufs stehen aktuell alle vor dem Problem, die enormen Holzmengen in den Handel zu bringen. Das Problem liegt nicht nur im Angebot, sondern auch bei der Nachfrage.
 

muesli89

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FBG/WBV gibt es erst viele Kilometer weiter südlich. Förster ist mit im Boot. Es stehen momentan allerdings überwiegend Fichten an (Wegbau) und die sind aktuell (wg. Borkenkäfer) nahezu unverkäuflich, bzw. generieren bei Verkauf nichtmal die Erntekosten.

Trotzdem danke für Eure Hinweise.
 
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