Wertastung

U.Tho

ww-robinie
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Ja, das ist Arbeit und er Erfolg kommt erst Jahrzehnte später, erlebt man eventuell selber gar nicht. Ich finde diese Wertschöpfung aber gut. Der Zeitaufwand pro Baum ist eigentlich sehr gering im Vergleich zur Wertsteigerung des dann geernteten Stammes.
Wenn ich mit Lehrbeginn anfange in die Rente einzuzahlen, dauert es ja auch lange Zeit, bis ich wieder was davon habe.
 

Túrin

ww-robinie
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...Der Zeitaufwand pro Baum ist eigentlich sehr gering im Vergleich zur Wertsteigerung des dann geernteten Stammes...
Naja, das muss man auch mal durchrechnen. Es ist zwar positiv, 100 Jahre später überdurchschnittlich wertvolles Holz ernten zu können, aber betriebswirtschaftlich betrachtet kann man es auch bleiben lassen. Mit allem drum und dran (Wege, Rüst- und Pausenzeiten) schaffe ich vielleicht 4 Bäume pro Stunde. Da bin ich schon gut. Wenn der bayerische Kollege einen Baum fertig hat, kostet das rund 10 EUR. Wenn ich die 10 EUR 100 Jahre lang verzinse, habe ich mehr verdient und habe auch nicht das Risiko, dass der Baum das Zielalter möglicherweise gar nicht erreicht. Zu Niedrigzinszeiten wie aktuell mag das gehen.
Also: Im Privatwald, nach Feierabend bei einem Spaziergang den einen oder anderen ästen ist schon o.k.. Wenn man aber rechnen muss, sind das doch recht hohe Aufwendungen. Ich glaube nicht mal, dass es bei uns hier tatsächlich durchgeführt wird, wenn auch dann und wann in der Forsteinrichtung geplant.
 

Ben Benson

ww-ahorn
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Wir asten Kirschen und Douglasien immer. Bis vor 20 Jahren auch noch Kiefern, aber das ist zum Glück vorbei.
 
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