Welche Erfahrungen mit Makita Akku Nutfräse 18V

Holzfummler

ww-robinie
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Moin,
ich überlege, mir die Akku-Nutfräse zuzulegen.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, was ist zu beachten?
Wie lange hält ungefähr eine Akku-Ladung?
Ist der Akku kompatibel mit den anderen Makita Akku-Geräten (mag bissle blind sein, kommt auf der Web-Seite nicht deutlich rüber)?

Fragen über Fragen.

Danke für eure Antworten schon mal im Voraus.

LG
Thomas
 

CaFe

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Hallo Thomas,

ich vermute mal, dass du die Makita Flachdübelfräse DPJ180 meinst. Diese ist mit den aktuellen 18V-Akkus von Makita kompatibel. Die DPJ180RTJ wird beispielsweise mit zwei BL1850 (18V 5Ah) ausgeliefert.

Die Akku-Laufzeiten sind entsprechend je nach Akku-Größe unterschiedlich. Entsprechend variiert aber auch das Maschinengewicht. Genaue Zeiten dazu sind mir aber nicht bekannt, da von verschiedenen Faktoren abhängig (Betrieb nur unter Volllast, oder auch Leerlauf, welches Holz...). Ich bin mir auch nicht sicher, ob Makita dazu eine Datenerhebung vorgenommen hat.

Ich stand auch vor der Entscheidung, ob Akku oder Kabel und habe mich für die PJ7000 (laut technischen Daten 500g leichter als die Akku-Variante ohne Akku) mit Kabel entschieden.

Gruß,
Carl
 

yoghurt

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Hallo Thomas,
wozu die Akku-Variante? Lamellierst Du oft außerhalb der Reichweite von Steckdosen? Wenn nein, dann kosten dich die Akkus im Laufe der Jahre richtig Geld. Werde lieber Mitglied in der ehrenwerten Liga gegen Akkuwerkzeuge in Privathand!
 

Holzfummler

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Dank euch beiden.
Kabel kontra: Manchmal im Weg, manchmal zu kurz. Mögliche Beschädigung, Stromschlaggefahr.
Akku kontra: teurer in Anschaffung, laufende Akku-Kosten, manchmal nicht geladen.
Idee: Handkabelgeräte nach und nach gegen Akku austauschen. Voraussetzung: einheitliches Akku-System.
Neige auch noch mehr zum Kabelgerät.
Ich gebe Bescheid, wie ich mich entschieden habe. Dauert noch ein paar Tage.
LG
Thomas
 

benben

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....das ist halt das tolle bei Kabelgeräten, laufen die doch seit Jahrzenten Hersteller übergreifend mit der selben Energiequelle.

In 20 Jahren ist es bestimmt schwierig passende Akkus zu kriegen.

Bei mir in der Werkstatt sind 2 von 4Schraubern mit Akku, das bleibt auch so!

Habe heute erst ein paar Elektrowerkzeuge von mindestens 15 Jahren gekriegt, laufen alle einwandfrei.

Den Akkuschrauber von Makita habe ich liegen gelassen.:emoji_wink:

Gruss
Ben
 

zehlaus

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Dank euch beiden.
Kabel kontra: Manchmal im Weg, manchmal zu kurz. Mögliche Beschädigung, Stromschlaggefahr.
Akku kontra: teurer in Anschaffung, laufende Akku-Kosten, manchmal nicht geladen.
Idee: Handkabelgeräte nach und nach gegen Akku austauschen. Voraussetzung: einheitliches Akku-System.
Neige auch noch mehr zum Kabelgerät.
Ich gebe Bescheid, wie ich mich entschieden habe. Dauert noch ein paar Tage.
LG
Thomas
Hallo Thomas,

für die Preisdifferenz der Maschinen kannst Du Dir locker einen Fehlerstromschalter (eh Pflicht in der Werkstatt) leisten, ggf. auch eine mobile Variante. Die Idee mit dem Systemakku habe ich auch verfolgt, bin damit nicht vollkommen zufrieden (Akku im Weg :emoji_stuck_out_tongue:)und wieder zum Kabelgedanken zurück. Auch wenn es kein MUSS ist, werde ich einige Sache ans PlugIt anpassen.

Gruß
Claus
 

bello

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Voraussetzung: einheitliches Akku-System.
Hallo,

dieser System-Gedanke ist ja die Krux, man hängt in einem System fest und stellt dann fest, dass andere Mütter auch hübsche Töchter haben.
Ich habe mich vor sechs Jahren für ein Makita-Combo-Kit entschieden, Akkuschrauber, Reciprosäge, HKS und Lampe, alles in 18V, dazu gab es dann noch das Makita-Radio. Es war eine bewusste Entscheidung auf Grund eines großen Bauvorhabens.
Da der Schrauber ein wahres Monster war, habe ich noch einen leichten 14 V angeschafft und einen kleinen Akkusauger, um dann festzustellen, dass 14V-Akkus nicht auf die Reciprosäge passten, aber auf die Lampe und den Sauger, alle aber nur eine Ladestation benötigten.
Das war für dann auch das Ende dieses tollen Systemgedankens.

Bei einer Flachdübelfräse sehe ich in der Werkstatt keine Notwendigkeit eines Akkus.
Meine Kress ist jetzt 18 Jahre alt, führt seit etwa 8 Jahren ein Schattendasein. Seitdem habe ich eine Domino und die Kress wird selten benötigt.

Gruß
 

yoghurt

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Hallo,
ich schildere jetzt natürlich nur meine Arbeitsweise, jeder arbeitet anders und ich möchte auch kein off-topic-Fass aufmachen. Trotzdem: Ich habe irgendwann doch eingesehen, dass Systainer praktisch sind. Daraufhin habe ich überlegt, welche Dinge ich unterwegs brauche und welche Systainer ich besitze und was darin aufbewahrt wird. Ich habe dann drei Holzkisten gebaut und drei Maschinen samt Systainereinsatz aus den zugehörigen Systainern genommen und die Systainer zweckentfremdet. Warum ich das schreibe? Eine der drei Maschinen ist mein Lamello. Der war seitdem auch bestimmt so ungefähr dreimal mit auf einer Montage und damit zumindest potentiell weiter als 3 Meter von der nächsten Steckdose entfernt - aber ich besitze auch diverse Verlängerungskabel bis hin zur Kabeltrommel. Ich würde mir auch durch kein Akku-System aufnötigen lassen bestimmte Geräte zu kaufen...
 

Holzfummler

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Hi Bello, hi yoghurt,
danke für eure Hinweise. Ihr habt ja beide recht. Ich werde es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Gruß
Thomas
 

bello

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Hallo Thomas,

der Gedanke an die Fräse kann ja interessant sein. Gelegentlich greife ich für eine kurze Anwendung zum Winkelschleifer.

Und dann schon wieder ein Kabel mehr, da wünsche ich mir schon mal den Makita-Akku-Winkelschleifer - Sinn, Notwendigkeit und finanzieller Aufwand stehen da in keinem Verhältnis.

In Bezug auf die Fräse kommt noch dazu, dass ich dabei sehr gerne absauge, also auch nicht den Spänesack benutze.

Gruß
 
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