VW Bus LT Verkauf mobile.de autoscout24.de - "Was is letzte Preiß?"

odul

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Salu,

ich habe hier einen TÜV-fälligen VW-Bus LT (Bj.91). Den habe ich in mobile.de und autoscout24.de eingestellt. Ohne Angabe von email-addy und Handy-Nr.

Jetzt werde ich da mit lauter Anfragen bombardiert, die mir nicht geheuer sind. Alle Absender haben sehr ausländisch klingende Namen, alles Standarttexte, meist Englisch und Handy-Nr. aller Herren Länder.

Mir graut davor da zurückzurufen und Diskussionen zu führen - siehe dazu auch "Was is letzte Preiß?"

Hat jemand ein paar Tipps für mich, wie ich das angehe ohne zuviel Generve?
 

Little John

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Hallo,
ich würde eine neue e-mail adresse anlegen und die Anzeige ergänzen mit dem Hinweis:
" Anfragen nur per e-mail in deutscher Sprache, in ganzen Sätzen"
Und wenn das Auto verkauft ist, kannst du die mail-Adresse vergessen.

Es grüßt Johannes
 

PurplePony

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Wenns dich nervt antworte halt nicht drauf.
Das ist doch populistische, ideologisch angehauchte Scheiße.
Was soll das für ein Thread werden?
 

PurplePony

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Dann schreib Anfragen von Händlern unerwünscht aber ziehe den Kreis nicht indirekt um eine Minderheit.
 

petermitoe

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Im Ländle
Man sollte sich beim verkaufen von Autos (besonders bei älteren) inzwischen schon wappnen, dass es sehr anstrengend werden kann und manche Anfragen betrügerisch sind oder versuchen ein Schnäppchen zu machen.

Ich habe im Erstberuf Kfzler gelernt und schon viele Autos angeboten bin aber leider auch schon öfters zu versessen darauf gewesen den Verkauf schnell hinter mich zu bringen.
Ein Erfahrung von mir ist, dass es sich lohnt die Geduld zu bewahren und auf den "passenden Käufer" zu warten, die ersten und die unseriösen Anfragen zu ignorieren oder zu vertrösten man warte auf weitere Angebote welche ggf höher und höflicher sind.

Leider macht es mir inzwischen deutlich weniger Spaß als früher und ich verzichte zur Nervenschonung oft auf die maximale erzielbaren Preise.
Die EU-Abgas-Normen machen den Verkauf älterer Autos im Inland zunehmend schwieriger, weshalb Anfragen für Export zwangsläufig zu bedenken sind.
 

Hokema

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nur mal so als Trost: habe die letzten Jahre zwei Kleinwägen über das Internet verkauft. Beide Male an nicht-deutsch-sprechende Exportprofis. War als durchschnittlich vorurteilsbelasteter Zeitgenosse beide Male etwas nervös. Hatte aber alles wunderbar geklappt gehabt.
 

odul

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Unter anderem hat mich irritiert, dass ich überwiegend auf Englisch angeschrieben werde. Ist das normal? Es wird auch immer wieder vor Betrugsmaschen gewarnt. Einer fragte nach Finanzierungsmöglichkeiten.
 

yoghurt

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Hmm,
ich unterstelle mal, dass es nicht eigentlich um die deutsche Sprache und Grammatik geht. Das eigentliche Thema sind höfliche Umgangsformen und eine gewisse Verbindlichkeit gepaart damit nicht noch den letzten Cent Profit herausschlagen zu wollen. Dieses „Leben und leben lassen“ gehört vielleicht kulturspezifisch in unseren Kulturraum.
Anders herum war es noch selten ein Problem, wenn ein Nicht-Muttersprachler in einer höflichen Mitteilung Dativ und Akkusativ verwechselt.
Dieser Sachverhalt lässt sich auch im Forum gut beobachten. Wer offensichtlich um Umgangsformen bemüht ist bekommt immer höfliche Antworten, wer offensichtlich ein unhöflicher Stiesel ist, wird entsprechend behandelt. Das hat dann nix mit der deutschen Grammatik und nix mit Rassismus zu tun.
 

brubu

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Hallo
Alles halb so wild, bei uns sind das meistens Leute aus dem arabisch- afrikanischen Raum. Vorgestern war ein Tunesier unterwegs, aber auch schon
Leute aus dem Osten. Alle sprechen mindestens gebrochen deutsch und sind höflich. Wenn sie noch einen Transporter füllen müssen, werden kurzfristig auch sehr gute Preise bezahlt. Bei uns stecken diese Händler ihre Karten an ältere Fahrzeuge, im Internet wäre ich vorsichtig. Bezahlt
wird bar bei Abholung, das ist selbstverständlich. Der schnellste Ablauf bei uns, am Vormittag den Deal ausgehandelt, über Mittag das Fahrzeug
ausgeräumt, am Nachmittag war es weg.

Gruss brubu
 

Besserwisser

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Eigentlich alles kein Problem. Das so eine Karre vorzugsweise in den Export gehen wird ist eigentlich logo.
Zwei Dinge sind wichtig:
1) Barzahlung bei Übergabe, am besten direkt in einer Bank, so dass evtl. Falschgeld sofort auffällt.
2) Auto nicht angemeldet übergeben. Entweder komplett abgemeldet oder direkt zusammen bei StVA ummelden.
Ein Zeuge beim Verkauf schadet nicht. Zumal vier Augen mehr sehen als zwei.
Ziemlich alle meine alten Transporter sind direkt in den Osten gegangen.
 

Lorenzo

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Meine Frau hat vor 2 Jahren ihren LT verkauft. Da gab es wirklich viele Anfragen. Nervig waren vor allem die von offenkundig LT-beigeisterten Einheimischen. Viele wollen einfach mal so nen Bus probefahren, wenn er dann nicht 100% tiptop da steht (obwohl in Anbetracht des Alters und des Preises klar sein sollte dass es sich nicht um ein vom Automechaniker liebevollst restauriertes Fahrzeug handeln konnte) kommen lange Ausflüchte, Verzögerungen, und am Ende dann oft gar nix mehr. Möglichst cool, billig und super Zustand sind halt ein schwer erfüllbarer Wunsch...

Überleg dir nen fairen Preis, und verkauf an nen höflichen Interessenten der ohne viel Tamtam das Geld bar bezahlt. Sonst machst du ewig rum mit dem Verkauf. Und irgendwann nervts dann. Nach 3 Monaten Reservierungen, Besichtigungen, Nachverhandlungsversuchen etc. haben wir das Teil mit nem Marktkollegen gegen irgendwas getauscht. Ich weiss nicht mehr was genau, ging eher um die Geste.

Die alten Busse haben ihren Charme, ohne Frage, aber die meisten sind auch irgendwie Dauerbaustellen und nicht wirklich viel Wert wenn sie einigermaßen viel gelaufen sind. Und wenn man nicht selber schrauben kann leider oft auch nicht zuverlässig genug um sich einfach drauf verlassen zu können.
 

pedder

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Wagen zur DATSchätzstelle bringen, kostet rund einen Hunni. Dann weiß mann, was der letzte Preis ist. Dann haut man da 500 drauf und geht in die Verhandlungen.

Ich habe im Frühjahr den Caddy meiner Mutter verkauft, der ordentlich Öl brauchte. Der Händler mit pakistanischem Hintergund brachte seine Familie mit und tat so, als ob er das Auto für sich brauchte. Aber er war total professionell und hat das Auto abgemeldet und am nächsten Tag ein Bild von der Abmeldung geschickt (Ich habe erst später erfahren, dass meine Info zur Wirksamkeit der Quittung veraltet waren.). War super und super nett. Und wenn er dann eine kleinen Gewinn gemacht hat, als er das Auto nach Hamburg zum Verschiffen brachte, dann soll das so sein. Leben und leben lassen.
 

uli2003

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Wagen zur DATSchätzstelle bringen, kostet rund einen Hunni.
Die lassen die mit einem 30 Jahre alten LT ohne TÜV vermutlich nicht mehr vom Hof :emoji_grin:

Transporter - das ist ganz schnell gewerblich - oder ist der Verkauf privat? In dem Fall ist die Gewährleistung ein Problem, sodass man die Kiste besser weit in den Osten oder Süden verscherbelt.
Dazu gehören dann auch Preisverhandlungen in halbdeutscher Sprache :emoji_wink:

Andersherum - die Anfragen wären bei einem 6 Monate jungen AMG-Mercedes ähnlich.
 

kberg10

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Hopfgarten
Das mit English hat bei den Osteuropäern den Hintergrund dass sie das in der Schule von Haus aus beigebracht kriegen
was ich auch gut finde. Versuch doch mal mit einem Franzosen English zu sprechen, die kriegen das auch gelernt, aber...
 

odul

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Das mit English hat bei den Osteuropäern den Hintergrund dass sie das in der Schule von Haus aus beigebracht kriegen
was ich auch gut finde. Versuch doch mal mit einem Franzosen English zu sprechen, die kriegen das auch gelernt, aber...
Hm, früher waren die ja "zwangsorientiert" und konnten eher russisch. Aber bestimmt kein Englisch. Das könnte sich natürlich geändert haben. Hab ich gar nicht dran gedacht.
 

Pringles87

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Wenns dich nervt antworte halt nicht drauf.
Das ist doch populistische, ideologisch angehauchte Scheiße.
Was soll das für ein Thread werden?
Also ich konnte in dem Post wirklich keine "populistische, ideologisch angehauchte Scheiße" erkennen. Warum muss man soetwas immer unterstellen?

Dass bei Gebrauchtwagenverkäufen viele professionelle, oft ausländische Autohändler; Schnäppchenjäger und auch Betrüger (egal ob deutsche oder ausländische) ankommen ist eine Tatsache/Erfahrung und hat rein gar nichts mit dem zu tun was du unterstellst.
 

PurplePony

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Da freue ich mich, dass es hier im Forum nicht so aufgefasst wird.
Die Andeutung der bewusst falschen Schreibweise hatte für mich einen Hinweis eine bestimmte Gruppe unter den Händlern zu beschreiben und durch die Wortwahl zu diffamieren.
Man ließt regelmäßig unter Verkaufsanzeigen: "keine was-ist-letzte-Preis-Anfragen", oder "tausche nicht gegen Kamele oder Töchter".
Bisher dachte ich, man wolle mit der Beschreibung speziell eine Menschengruppe davon abhalten sich zu melden, bzw aussagen, dass an diese Menschengruppe grundsätzlich nicht verkauft wird. Für den Leser könnte da glatt der Gedanke geweckt werden, dass damit beispielsweise arabisch stämmige Autohändler gemeint sind.
Aber das wird es sicher nicht sein.
Sonst würde man ja schreiben: "Ich verkaufe nicht an Araber."
Obwohl, ne, da war ja was mit Gleichbehandlungsgesetz...

Aber ist doch super, wenn hier etwas anderes gemeint ist und nichts im Keim erstickt werden muss.
 

schrauber-at-work

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Tach,

Was ist es denn für ein LT, und wo steht er ?
Verlink doch das Angebot. Ein Kumpel ist grade auf der Suche nach sowas als "Werkstattwagen", & Zugfahrzeug fürs Autocross.
Evtl. Kann ich da nen Seriösen Käufer vermitteln wenn die Eckdaten passen.

Gruß SAW
 

benben

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Meine Erfahrungen mit Kleinanzeigen ist, dass "dder letzte Preis" mit diversen Rechtschreibfehlern meist von deutschen Muttersprachlern kommt.
Die Kommunikation mit nicht in D geborenen ist meistens etwas holperig, aber durchaus freundlich.

Wer war das mit dem Spruch "Alle Allgemeinerungen sind falsch, immer!" ?

Gruss
Ben
 

JannikOS

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Da freue ich mich, dass es hier im Forum nicht so aufgefasst wird.
Die Andeutung der bewusst falschen Schreibweise hatte für mich einen Hinweis eine bestimmte Gruppe unter den Händlern zu beschreiben und durch die Wortwahl zu diffamieren.
Man ließt regelmäßig unter Verkaufsanzeigen: "keine was-ist-letzte-Preis-Anfragen", oder "tausche nicht gegen Kamele oder Töchter".
Bisher dachte ich, man wolle mit der Beschreibung speziell eine Menschengruppe davon abhalten sich zu melden, bzw aussagen, dass an diese Menschengruppe grundsätzlich nicht verkauft wird. Für den Leser könnte da glatt der Gedanke geweckt werden, dass damit beispielsweise arabisch stämmige Autohändler gemeint sind.
Aber das wird es sicher nicht sein.
Sonst würde man ja schreiben: "Ich verkaufe nicht an Araber."
Obwohl, ne, da war ja was mit Gleichbehandlungsgesetz...

Aber ist doch super, wenn hier etwas anderes gemeint ist und nichts im Keim erstickt werden muss.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich das erste Mal über solche Aussagen bei eBay Kleinanzeigen gestolpert bin und gedacht habe: was müssen das für Menschen sein?
Teilweise steht ja auch ganz konkret: kein Verkauf an Ausländer.

Als ich dann vor einigen Jahren selber Mal ein ziemlich altes runtergerocktes Auto verkauft habe, hab ich es sofort verstanden und aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Es ist wirklich unfassbar, was einem da unter kommt an anfragen und unverschämtheiten. Insbesondere, wenn der Ausgangspreis schon Recht niedrig ist.
Bei einem Kinderbett, was ich eine Woche lang reserviert und auseinandergebaut hatte kam zum verabredeten Zeitpunkt niemand und später kam eine unverschämte Nachricht, in der der Preis nochmal nachverhandelt werden sollte.
Dem Typen habe ich dann tatsächlich geschrieben, dass ich nicht mehr an ihn verkaufen werde und ich das Ding lieber zu Feuerholz säge, als es an ihn zu verkaufen.
Dass die Nachrichten in radebrechendem deutsch formuliert waren, sowohl bei dem Auto, als auch bei dem Bett kann natürlich Zufall gewesen sein.
Grundsätzlich ist es natürlich so, dass ben's Aussage absolut korrekt ist. Man kann da keinen ganzen Kulturkreis in Sippenhaft nehmen.

Allgemein hat der Umgangston und die Form bei eBay Kleinanzeigen aber gewaltig nachgelassen, insbesondere wenn man ohnehin preiswert anbietet wird's schnell unverschämt. Denke, dass das auch der Grund ist, weshalb viele Leute erstmal gewaltige Preise aufrufen....
 

odul

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Äh, nein. Das mit den gewaltigen Preisen hat einen anderen Grund. Bei der "Sperrmüll", jetzt quoka.de gab es schon immer Preisvorstellungen jenseits von gut und böse. Die Annoncen hängen dann z.T. jahrelang(!!) drin. Das Annoncieren kostet ja nix.

ebay hatte mal die Regel: erste Einstellung einer Auktion kostenlos, Wiedereinstellung kostete Geld. Heute wird automatisch viermal neu eingestellt. Das muss man extra deaktivieren.

Genauso früher in der Zeitung. Da hat jede Annonce Geld gekostet. Ehe man Unsummen für Annoncen ausgeben hat, hat man sich überlegt, was ein realistischer Preis ist.
 

JannikOS

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Äh, nein. Das mit den gewaltigen Preisen hat einen anderen Grund. Bei der "Sperrmüll", jetzt quoka.de gab es schon immer Preisvorstellungen jenseits von gut und böse. Die Annoncen hängen dann z.T. jahrelang(!!) drin. Das Annoncieren kostet ja nix.

ebay hatte mal die Regel: erste Einstellung einer Auktion kostenlos, Wiedereinstellung kostete Geld. Heute wird automatisch viermal neu eingestellt. Das muss man extra deaktivieren.

Genauso früher in der Zeitung. Da hat jede Annonce Geld gekostet. Ehe man Unsummen für Annoncen ausgeben hat, hat man sich überlegt, was ein realistischer Preis ist.
Interessanter Punkt. Ergibt Sinn. Vermutlich ist es eine Mischung aus beidem
 
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