Verleimung Tischplatte

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von gepi, 27. Januar 2008.

  1. gepi

    gepi ww-esche

    Beiträge:
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    Hallo,

    ich möchte eine Tischplatte aus Buchenholz erstellen (1,10m * 0,7m, Stärke ~20mm aus Einzelbrettern ~16 cm verleimt) und der Optik halber unter diese einen zusätzlichen Rahmen (~10cm Leisten 20mm) leimen.
    Nun meine Frage:
    muss in jedem Fall die Maserung der Rahmenhölzer in die Selbe Richtung wie bei der Tischplatte laufen, oder kann an den Schmalseiten die Maserung auch in einem 90° Winkel verlaufen ?

    Gruß
    Gerhard
     
  2. Stick6969

    Stick6969 ww-ulme

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    177
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    Hallo Gerhard,

    der Maserverlauf der Rahmenleisten sollte auf jeden Fall identisch mit dem der Platte sein. Ist dies nicht der Fall,könnte dir die Platte an den Stirnseiten reißen.
    Auch scheinen mir deine Einzelbretter mit 16 cm etwas breit zu sein, wie wär`s
    mit noch mal auftrennen,je nach Lage der Jahresringe könnten gerade Buchen-
    bretter bei der breite sonst ziemlich "schüsseln".

    Ciao Stick
     
  3. Adlerauge

    Adlerauge ww-nussbaum

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    93
    Verleimung

    Hallo, ich würde dir auch raten , dass du die einzelnen Bretter nocheinmal auftrennst. 16 cm sind noch zu groß. Das Holz wirft sich trotzdem noch sehr stark und das gerade bei Buche.( Am besten sind stehende Jahresringe. Der Kern wirft und reißt am stärksten )
    MFG Adlerauge
     
  4. gepi

    gepi ww-esche

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    48480 Lünne
    Hallo,

    ersteinmal Danke für die Tipps. Hierzu nun eine allgemeine Frage:

    gibt es irgendwelche Richtlinien, die die maximale Breite der Elemente bei solchen Verleimungen festlegen ??

    Gruß

    Gerhard
     
  5. vollholz

    vollholz ww-robinie

    Beiträge:
    770
    Hallo Gerhard,
    nein, die gibt es nicht.
    Da spielt vieles mit hinein: Holzart, Plattenstärke, Bauweise des Tischs, Anforderungen an die Planheit der Platte, optische Gesichtspunkte.
    Stehende Jahresringe sind die beste Lösung für minimales Werfen, aber mit Sicherheit die am wenigsten schöne, gerade bei Buche.
    Bei gut stehenden Holzarten in wirklich trockenem Zustand (Eiche, Nußbaum, Esche, Ulme) würde ich als Anhalt betrachten:
    Bis 10cm Breite bei 2cm Stärke
    Bis 14cm Breite bei 3cm Stärke
    Bis 18cm Breite bei 4cm Stärke
    Die 18cm sind schon sehr groß gewählt.
    Bei Buche und Ahorn eher etwas schmalere Riemen.
    Maserungen IMMER parallel, sonst reißt das mit Sicherheit irgendwann.
    Gratleisten mit Schwalbenschwanz oder geschraubt immer so, daß die Platte in der Breite nicht eingeschränkt wird. Gerade bei dünnen Platten sind Gratleisten wichtig.
    Grüße,
    Jens
     
  6. gepi

    gepi ww-esche

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    48480 Lünne
    Hallo,

    dann nocheinmal "Nachschlag" zur Frage: Welche Abmessungen sollte die Gratleiste bei dieser Tischplattengrösse in etwa haben bzw. wie gross sollte die Gratfeder dann sein?

    Gruß

    Gerhard
     
  7. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    Höhe mindestens doppelte Plattenstärke. Dicke mind. einfache Plattenstärke.
    Ich würde auf 60 mm Höhe und 35 mm Stärke gehen.
     
  8. gepi

    gepi ww-esche

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    48480 Lünne
    Danke allen

    Gerhard
     
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