Umrüstung auf Tersawelle

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von Andreasschreiner, 14. Januar 2017.

  1. Andreasschreiner

    Andreasschreiner ww-pappel

    Beiträge:
    3
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    Wetter
    Hallo, zusammen,

    Hat jemand von Euch schon mal eine Hobelmaschine mit einer Tersamesserewelle nachgerüstet?
    Bei mir handelt es sich um eine Bäuerle AS 51 und Martin Dickte T41 mit 630 mm Welle.
    Ich möchte neben den anderen Vorteilen der Tersawelle auch die mögliche höhere Drehzahl nutzen um dank der höheren Schnittgeschwindigkeit das Ausreißen bei schwierigen Hölzern zu vermindern.
    Hat jemand in der Richtung schon Erfahrungen gesammelt?
     
  2. magmog

    magmog ww-robinie

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    63xxx, am Main
    Guuden,

    ob sich das rechnet?
    Maschinen verkaufen und gebrauchte mit
    Tersawellen kaufen dürfte nicht mehr kosten.
    Dann hast Du evtl. auch eine Dickte mit einem
    besseren Vorschubsystem.
     
  3. tirogast_2018

    tirogast_2018 Gäste

    Hallo,
    ich habe vor 20 Jahren meine alte Schelling Dickte auf Tersa umrüsten lassen,
    war ein problemlose Sache, Hobelqualität spitze.
    Vielleicht ist das Erhöhen der Drehzahl ( ich weiß ja nicht welche Drehzahl du aktuell hast) gar nicht notwendig, denn bedingt durch den exakten Schneidenflugkreis
    (4/100 mm lt. Tersa) ist die Hobelqualität um einiges besser als vor dem Umbau.
    Über den Preis kann ich nichts genaues mehr sagen, müsste schaun ob ich die Rechnung noch finde.
     
  4. Sägenbremser

    Sägenbremser ww-robinie

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    Ort:
    Köln
    Hallo Andreas

    in den frühen 70ern wurden fast alle Hobelmaschinen
    noch mit neuen Wellen aufgerüstet. Ob sich das auch
    heute noch rechnet, wage ich wie Justus eher etwas
    zu bezweifeln.

    Es gibt ja andere Wechselmessersysteme bei denen die
    alte Hobelwelle weiter verwendet wird und bei deinen so
    doch recht verbreiteten Maschinen dürfte das auch immer
    anpassbar sein. Brück + Wigo wären da die erste Adresse.
    Von Wigo gab es einmal eine Spiralmesserwelle die wir in
    einer Kölle hatten, ein wirklich erstklassiges Hobelbild. Die
    Messer waren leider recht kostspielig und daher nur für
    die reine Möbeltischlerei wirklich empfehlenswert.

    Würde mir an deiner Stelle auch noch einmal die guten
    Einwendungen von Justus durch den Kopf gehen lassen.
    Ansonsten sind mit gut eingestellten Keilleistenmessern
    auch über Jahrzehnte recht beachtliche Hobelergebnisse
    in der ganz harten Beanspruchung erzielt worden. Schon
    der Aufbau einer Jointereinrichtung hat jede Hobellinie so
    deutlich nach vorne gebracht. Ich rede dabei bewußt über
    Hobel/Kehlmaschinen aus der Erbauungszeit der von dir
    angeführten Maschinen. Darauf wurden aber auch zu der
    Zeit schon Vorschubgeschwindigkeiten mit 30-60m/min in
    der realen Praxis gefahren. Dein Hobel wir sich da eher mit
    den 7-16m zufrieden geben müssen. Messerwellen so auf
    eine höhere Drehzahl bringen zu können, ist zwar heute in
    der Form recht einfach, nur müsstest du das schon einem
    Betrieb überlassen, der die Schwingungsproblematik bei den
    älteren Schätzchen auch sicher beurteilen kann und dir das
    auch belastbar dokumentieren könnte. Du siehst schon, das
    ist wirklich heute im gewerblichen Bereich kein Spielplatz.

    Gruss Harald
     
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