Tisch aus ubesäumten eicheschnittholz bauen.

markherz1

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hallo!
bin neu hier und hab da mal ne frage! :emoji_slight_smile:
hab gestern das perfekte keine ahnung dinner auf vox geschaut, und die letzte kandidatin hatte eine große eiche tisch aus 2 unbesäumten eicheplatten ,verbunden mit metall. ( 2,8m*1m) (hat der mann selbst gebaut).
da sagt meine frau zu mir, schatz das will ich auch!
jetzt meine frage. kann ich einfach zwei unbesäumte eichenschnitthöler (5cm dick) als platte nehmen oder muss ich da noch i-was beachten??
wünsch noch einen schönen abend und schonmal vielen dank!
 

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Friesenbengel

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geh zu einem Möbelschreiner.
Sowas kriegst du nicht im Baumarkt und auch nicht im Holzhandel.
Da du wahrscheinlich selbst nicht in der Lage bist, eine Bohle von vielleicht 50...60 cm Breite zu hobeln musst du dies dem Schreiner überlassen.


Grüße
Manfred
500-600 mm Breite?
Das wird, glaube ich, ne knappe Wurst auf dem Abrichter.
Ich seh schon meinen Mitlehrling fluchen, wie er da ne ebene Fläche aushobeln soll.

Zurück zum Thema:
Ich bin auf der imm in Köln gewesen. dort wurden unter anderem auch solche Möbel gezeigt.
Frag mal bei girsberger nach (Girsberger:: Bürostuhl, Tisch, Stuhl, Bank, Wohnen, Büro, Design). Die stellen so etwas her.

Ich nenne aber jetzt bewusst keine Preise ( obwohl ich nachgefragt habe:rolleyes:emoji_slight_smile:
 

Naturöler

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Bei Bohlen von einer guten Blockbandsäge könnte man vielleicht schon mit Handschleifen eine brauchbare Tischoberfläche erreichen? Absolut eben muss ein Esstisch ja nicht sein.
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Na ja, wenn Teller und Gläser kippeln gibt es Ärger mit der Regierung....
 

gleiter

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wo findet man denn solches holz! :emoji_slight_smile: also ich meine kostengünstig! :emoji_slight_smile:
Günstig ist halt relativ, aber für durchaus machbar halte ich so ein Projekt schon.

Entsprechende Bohlen kammergetrocknet bekommt man beim Großhändler und kann sich mit ein bißl Glück (= Schmieren der Handkassa) schöne Stücke heraus suchen (lassen).

Zwei Bohlen mit einer Stärke von 60 mm dürften auf rund EUR 500,- kommen.

Einseitig besäumen, bleiben bei einer Tischbreite von kolportiert einem Meter und an Hand dieser Briefmarke einer Metalleinlage von vielleicht 100 mm zwei Stücke mit einer Breite von 450 mm.

Eine Abrichte und Dickte mit Arbeitsbreite 500 mm wird sich in einem größeren Betrieb finden lassen, alternativ findet sich hier im Forum eine sehr nette Lösung wie jemand seine Werkbank mittels Handoberfräse und einem extra gebauten Führungsrahmen plan gemacht hat.

Ausschleifen der nächste Punkt, da würde ich bei solchen Dimensionen und der Holzart wieder den Weg in einen größeren Betrieb wählen um die Stücke durch die Breitband durchzujagen. Dass eine Tischplatte durchaus uneben sein darf halte ich für den Witz der Woche, so was käme mir nicht ins Haus.

Wirklich lustig stelle ich mir allerdings die Konstruktion eines passenden Unterbaues vor, immerhin soll der ja ein Werfen der Bohlen verhindern. Die Gratnutfedern müßen schon recht mächtig sein, und der Unterbau in Summe recht massiv um ausreichende Stabilität zu geben. Und gerade Eiche wirft sich ganz gerne...

Ach ja, Stabilität: Da kommt ein ordentliches Gewicht zusammen, ohne jetzt groß herum rechnen zu wollen bist Du mit so um die 100 Kilo dabei. Für die Platte, ohne Metalleinlage, wohlgemerkt. Unterbau wird wohl auch noch ein paar Gramm auf die Waage wuchten...

Mit einer voll ausgerüsteten Werkstatt ist das machbar, für den ambitionierten Heimwerker ganz sicher eine Herausforderung, aber dennoch realisierbar, wenn ich allerdings Deine Fragen als Grundlage nehme rate ich Dir eher die Finger davon zu lassen.

Und zu guter Letzt: Eiche mag auch ganz gerne reissen.

Gruß, André.
 

markherz1

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das ja alles kein problem! :emoji_slight_smile: der soll ja rustikal und mit struktur sein!
eigentlich wollte ich nur wissen wo ich kostengünstig an das material komme! :emoji_slight_smile: bin selbst vom fach! also kenn mich aus mit hobeln usw. :emoji_slight_smile:
trotzdem schon mal vielen dank für eure antworten!
werde bilder reinstellen wenn ich erfolgreich war! :emoji_slight_smile:
 

markherz1

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das ist auch kein problem! :emoji_slight_smile: dachte eigentlich ihr könntet mir vielleicht einen preiswerten händler nennen! :emoji_slight_smile: oder vielleicht hat ja einer was zuhause rumliegen was er nicht mehr benötigt und kostengünstig abgeben kann! :emoji_grin:
 

Hermann.

ww-buche
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Das Holz für mein Carport ( Lärche) habe ich mir im Sägewerk zuschneiden lassen. Was spricht eigentlich dagegen, mal in den Sägewerken der Umgebung nachzufragen, ob sie Eiche vorrätig haben? Es gibt auch Sägereien mit Trockenanlage.

Da ich demnächst eine Eiche-Küche machen möchte, interessiert mich auch, ob es Probleme mit "sägewerksgetrockneten" Eichebrettern geben könnte. Gibt es einen Unterschied zu den von Holzhändlern angeboteten Eichebrettern?
 

Hermann.

ww-buche
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wenn du schlauer bist hermann sagste bitte bescheid! :emoji_slight_smile:
Leider hat sich noch kein Experte gemeldet. In meiner Gegend ist in jedem dritten Dorf eine Sägerei und wenn ich Bretter brauche, kaufe ich dort. Bei den Holzhändlern egentlich nur Platten. Meine Frage nach der Brauchbarkeit von Brettern von Sägewerken für Möbelbau war durchaus ernst gemeint.

Für Deine Zwecke wäre mein erster Ansprechpartner ein Sägewerk. Wie gesagt, gibt es im Umkreis von 10 km fünf Sägewerke.
 

Hermann.

ww-buche
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Hallo Jens,

danke für den Link zu Massivholzmöbeln. Da kommen wieder tolle Ideen auf mich zu.

Markherz1 möchte so was bauen. Ich habe mich lediglich drangehängt mit der Frage, ob es nicht besser wäre, das Material in einem Sägewerk auszusuchen.
 

Hans-Friedrich

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Da ich demnächst eine Eiche-Küche machen möchte, interessiert mich auch, ob es Probleme mit "sägewerksgetrockneten" Eichebrettern geben könnte. Gibt es einen Unterschied zu den von Holzhändlern angeboteten Eichebrettern?
Was meinst du denn, wo der Holzhändler seine Ware herbekommt?
 
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