Terrasse aus Bankirei?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von dergolix, 12. Mai 2008.

  1. dergolix

    dergolix ww-pappel

    Beiträge:
    1
    Ort:
    Bremen
    Hallo zusammen,
    ich suche schon seit einigen Stunden hier im Forum, aber bisher konnte ich noch nicht viel hilfreiches finden.

    Es geht um folgendes:
    Ich möchte in einer Ecke unseres Gartens eine kleine Holzterrasse anlegen. Sie soll so ca. 3,5m x 3,5m groß sein. Derzeit ist der Untergrund Rasen und ein Stück Pflanzbeet. Eventuell wollen wir auf der Holzterrasse später auch einen Pavillon stellen.

    Nun meine Fragen:
    1.) Wie muss der Untergrund gestaltet sein? Kann der Rasen bleiben oder muss ich ihn abtragen?
    2.) Welche Holzsorte empfehlt Ihr?
    3.) Was ist einfacher zu verlegen? Hozfliesen oder Dielen?

    Bisher habe ich noch keine Erfahrungen mit Hartholz gemacht und bin Euch sehr für Eure Antworten dankbar.

    Vielen Dank !

    dergolix
     
  2. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

    Beiträge:
    19.810
    Ort:
    Dortmund
    Robinie wird immer wieder empfohlen. Ist einheimisch und sehr beständig. Such einfach hier im Forum mal nach Robinie. Oder google: [Terasse Robinie]
     
  3. heiko-rech

    heiko-rech ww-robinie

    Beiträge:
    3.280
    Ort:
    Saarland
    Hallo,
    hätte da mal ne Frage:
    Wenn hier nach einheimischem Holz für den Außenbereich gefragt wird, kommt immer wieder "Robinie". Mal ganz davon abgesehen, dass der Baum keine langen Hölzer hergibt, hab ich noch niemals bei einem Händler was von fertigen Kanthölzern oder gar Terassendielen aus Robinie gehört und gesehen. Daher verwundern mich die Empfehlungen immer wieder. Also, wo gibts das?

    Gruß

    Heiko
     
  4. frankundfrei

    frankundfrei ww-robinie

    Beiträge:
    2.114
    Ort:
    Lichtenfels
    Robinienholz

    ist wirklich eine Alternative zu dem Kahlschlagholz (zumindest auf Borneo habe ich das schon selbst gesehen) Bangkirai.

    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. hat da ein recht nettes System - und woodline ist absolut baubiologisch ausgerichtet.

    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. in Amtzell hat auch was im Programm.

    Grüße aus Frangn

    Frank von Natural-Farben.de
     
  5. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

    Beiträge:
    19.810
    Ort:
    Dortmund
    Robinie wurde wohl erst in den letzten 20 Jahren als Alternative entdeckt, keine Ahnung, warum das zuvor keine Beachtung fand. Es braucht immer seine Zeit, bis es in die Köpfe vieler Menschen kommt.

    Ein paar Infos und auch Einkaufsquelle findest du hier: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Dort steht z.B.: "Meine 5. und vorerst letzte Idee war 1991 mich völlig auf den Handel mit Robinie zu verlegen, Robinie die damals noch keiner kannte, mit der ich bereits seit 1985 Erfahrung sammeln konnte"
     
  6. woodmore66

    woodmore66 ww-pappel

    Beiträge:
    6
    Ort:
    Morbach
    Hallo,

    sauberes Produkt wäre hier Thermoholz und speziell die Buche. Durch die thermische Behandlung erhält die Buche eine Dauerhaftigkeitsklasse 1 = über 20 Jahre entspricht in etwa der Robinie 1-2.
    Direkten Erdkontakt als Konstruktionsholz in Buche würde ich vermeiden, besser Betonklötze oder mit Schotter auffüllen, genügend Hinterlüftung lassen. Abstände zwischen den Dielen mindestens 8 mm (wegen quellen).
    Thermisch behandelte Ware ist wesentlich dimensionsstabiler als unbehandeltes Holz.
    Nadelholz thermisch behandelt z.B. Fichte wäre auch möglich hier Dauerhaftigkeitsklasse 2 ca. 15-20 Jahre.
     
  7. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

    Beiträge:
    19.810
    Ort:
    Dortmund
    So richtig glauben kann ich's nicht, dass Buche Thermoholz so dauerhaft sein soll. Gibt es schon praktische Erfahrungen? Aus ökologischer Sicht müsste man noch bedenken, dass für die thermische Behandlung vermutlich viel Energie verbraucht wird. Energie, die vermutlich aus Erdölprodukten gewonnen wird.
     
  8. woodmore66

    woodmore66 ww-pappel

    Beiträge:
    6
    Ort:
    Morbach
    Hallo,

    kleiner Auszug eines Berichts von Beate Steffes, Greenpeace:

    Beim Thermo-Wood-Prozess liegt der gesamte Energieverbrauch nur 25 Prozent höher als bei der herkömmlichen Holztrocknung. Zudem können thermisch behandelte Hölzer im Gegensatz zu druckimprägnierten Hölzern als normales Altholz entsorgt werden.

    Eine detaillierte Umweltbilanz zu Thermoholz liegt noch nicht vor. Jedoch kann man bereits sagen, dass die ökologischen Vorteile überwiegen, wenn Thermoholz statt Urwaldholz eingesetzt wird.

    Die Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach EN 350 ist in Labor- und Freilandversuchen festgestellt worden.

    Für mich eine absolute Alternative + preislich mittlerweile auch attraktiv !!

    Richtige Beratung ist natürlich Voraussetzung

    Gruß
    B.Klein
     
  9. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

    Beiträge:
    19.810
    Ort:
    Dortmund
    Das hört sich in der Tat interessant an. Ich werd die Thematik mal weiter verfolgen...
     
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