Teak Boden für Keller

swisscross

ww-pappel
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Hallo zusammen!

Ich möchte in meinem Keller einen Teak Boden installieren. Da das Haus sehr alt ist hat der Keller einen Lehmboden und die Wände sind aus Sandstein. Der Lehmboden wird demnächst entfernt und ein Fundament aus Beton eingegossen. Dadurch sollte die vorhandene Feuchtigkeit deutlich reduziert werden.
Da der Keller immer noch eine gewisse Restfeuchtigkeit aufweisen wird, die wohl kaum wegzubringen ist (Sandsteinwände) möchte ich Teakholz einsetzen, da dieses äusserst widerstandsfähig ist. Meine Fragen nun:
- kann das Teak schwimmend auf dem Beton verlegt werden?
- welche Dicke sollte das Teak max./min aufweisen?
- falls ein Unterboden zwischen Beton und Teak eingezogen werden müsste, welches Material bietet sich dazu an?
- ist eine Dampf-/Feuchtigkeitssperre sinnvoll?
- wie viel Toleranz müsste dem Teak eingeräumt werden (Expansion)?

Besten Dank für Eure Antworten!
 

Teakfreak

ww-kiefer
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Hallo Swisscross,
prinzipiell kann man Teakholz schwimmend auf Estrich verlegen, es kommt jedoch immer auf das System an, mit dem man arbeitet. (Teakholzdielen würde ich nicht schwimmend verlegen, auch wenn es dafür inzwischen selbstklebende Foliensysteme gibt. )Systementsprechend muß halt auch die Dicke des Teaks gewählt werden. Wenn es verklebt wird reichen zwischen 8 und 12 mm, wenn Du Fertigparkett wählst, welches auch schwimmend verlegt wird beginnt das ganze bei ca.10 - 15 mm. Bei Dielen sollte man schon wenigstens 19mm wählen, je nachdem ob Du Sie auf einer Unterkonstruktion verschrauben willst, dann kannst Du den vorhanden Zwischenraum für die Dämmung nutzen und könntest Dir den Estrich sparen.
Eine Feuchtigkeitssperre muss sein, es sei denn Du verklebst das Holz auf dem Estrich, dann bildet der Kleber die Feuchtigkeitssperre.
Für die Unterkonstruktion müsstest Du eigentlich normales Konstuktionsvollholz nehmen können, da die Dämmung genauso wenig feucht werden darf wie das Holz. Wenn das Fundament aber erst demnächst gegossen wird, dann musst Du schon warten, bis der Beton komplett trocken ist, da ansonsten Schimmel vorprogrammiert ist.

Dehnungsfuge brauchst Du allseitig ca 1 cm.

Wenn Du uns noch ein paar mehr Details verrätst können wir Dir bestimmt noch weiter helfen, als mit diesen paar allgemeinen Ratschlägen.

Gruß Marc
 

raziausdud

ww-robinie
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Hallo,

ich klinke mich hier mal ein ... Stichwort Nachbehandlung, welche sollte da erfolgen?

Ich hab im Frühjahr ein Boot erworben, dessen Teak-Luke ich nun herrichten möchte. Die ist von außen fast schwarz geworden. Von innen sieht sie noch passabel aus.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Rainer
 

gleiter

ww-robinie
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Da das Haus sehr alt ist hat der Keller einen Lehmboden und die Wände sind aus Sandstein. Der Lehmboden wird demnächst entfernt und ein Fundament aus Beton eingegossen. Dadurch sollte die vorhandene Feuchtigkeit deutlich reduziert werden.
Da der Keller immer noch eine gewisse Restfeuchtigkeit aufweisen wird, die wohl kaum wegzubringen ist (Sandsteinwände)
Hi!

Wird nun ein Fundament unter die Wände gezogen oder eine Estrichplatte gelegt?

Und wer sagt, dass nach dem Legen der Platte die vorhandene Feuchtigkeit deutlich reduziert werden soll? Die ansonsten durch den Boden diffundieren könnende Feuchtigkeit sucht sich nun einen neuen Weg - über die Wände.

Wie schaut es denn mit Be- und Entlüftung des Kellers aus?

Für trockene Wände braucht es schon ein wenig mehr - Horizontalisolierung, abgraben bis zur Isolierung und Hochziehen einer Isolierung der Aussenmauern.

Gruß, André, der ein Haus Bj. 1870 sein Eigen nennt und auch schon Einiges daran saniert hat... :emoji_wink:
 

Frank77

ww-birnbaum
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ich rate dir dringend zu einer feuchtigkeitssperre für bodenbeläge im keller. diese ist sehr kostengünstig und dadurch bist du auf der sicheren seite: pe-folie 0.2mm stösse überlappend verklebt. sollte keine 4 euro/m2 kosten.

bezüglich der expansion: halte mindestens einen wandabstand von 8-10mm ein. (bei "normaler" raumgrösse, bis 30m2)

- kleiner tipp: das holz wächst stärker in die breite als in die länge!
 

carsten

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Hallo

also Holz in einem Raum der selbst langfristig nie trocken wird halte ich egal welches Holz für gewagt.
Warum willst du Holz nehmen ?
Wie wird der Raum dann genutzt ?
Wird der Raum geheizt?
 
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