Steuern

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Hallo,

ich suche und suche, aber gerade zum Thema Steuern find ich nix..... Existenzgründerkurs ist erst Mal aus Zeitgründen nicht drin - aber geplant. Vorab suche ich schon mal diverse Infos zusammen.

Welche Steuern muss man zahlen, wenn man sich als Tischler selbständig macht?

Danke und Gruß
Marion
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo Marion,

ich würde jedem raten, der eine solche Frage stellt, es mit der Selbständigkeit noch sein zu lassen. Wenn du solche grundlegenden Dinge nicht weißt, wird es auch an anderer Stelle nicht viel besser aussehen. Damit meine ich Dinge wie Kalkulation etc. nicht die fachliche Kompetenz. Eigne dir das entsprechene Grundwissen an und mach dich dann erst selbständig.

Am Anfang, bis man erst mal drin ist, sollte man sich auch unbedingt die Hilfe eines Steuerberaters holen.

Gruß

Heiko
 

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Eigne dir das entsprechene Grundwissen an und mach dich dann erst selbständig.
Hallo Heiko,

nun rate mal, was ich versuche.... Ich versuche mir vorab einen Überblick zu verschaffen. Unter Anderem eben auch über das entsprechende Grundwissen zum Thema Steuern.

Ich habe bislang gefunden: Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Vorsteuer

Gibt es noch mehr Steuerarten, die da auf mich zukämen?

Ich halte drei-tägige Existenzgründerkurse nicht für umfassend genug und möchte vorher alle möglichen und unmöglichen Informationen sammeln um konkrete Fragen stellen zu können.

Danke und Gruß Marion
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,

nun rate mal, was ich versuche.... Ich versuche mir vorab einen Überblick zu verschaffen. Unter Anderem eben auch über das entsprechende Grundwissen zum Thema Steuern.
Es hörte für mich so an, als wärest du bereits dabei dich selbständig zu machen und hättest nun gemerkt, dass dir entsprechendes wissen fehlt.

Ich habe bislang gefunden: Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Vorsteuer

Gibt es noch mehr Steuerarten, die da auf mich zukämen?
Ja, z.B. die Einkommensteuer. Gewerbesteuer wirst du vermutlich am Anfang nicht zahlen müssen, es sei denn, dein Laden brummt von Anfang an richtig gut.

Das mit Umsatzsteuer und Vorsteuer solltest du dir in aller Ruhe vom Steuerberater erklären lassen. Er kann dir auch ganz konkret sagen, wie du deine Umsatzsteuererklärung machen sollst (Monatlich, Jährlich, Quartal, mit Vorauszahlung, oder ohne etc. etc.). sowas ist sehr individuell.

Ich halte drei-tägige Existenzgründerkurse nicht für umfassend genug und möchte vorher alle möglichen und unmöglichen Informationen sammeln um konkrete Fragen stellen zu können.
Na gut, dann wäre vielleicht der Teil 3 der Meisterschule was für dich. Oder ein ähnlicher Kurs. Ich weiß ja nicht, was bei euch die HWK so anbietet.

Alternativ kannst du dir auch einen Steuerberater suchen, der dich am Anfang berät und begleitet. Viele Steuerberater machen auch Existenzgründerseminare und ähnliches.

Gruß

Heiko
 

500/1

ww-esche
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Hallo,
ein Kollege hat folgendes aus dem Meisterkurs mitgebracht:
Um Steuern braucht man sich nicht zu kümmern, das macht der Steuerberater.
 

kitingjoe

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Hi,

wer sich als Selbstständiger nicht durch einen Steuerberater vertreten lässt, wird von den Finanzbeamten sofort als Volldepp eingestuft und entsprechend behandelt. Und das kann dann mehr kosten als der Steuerberater.

Ahoi, Joe
 

heiko-rech

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Hallo,

Hallo,
Um Steuern braucht man sich nicht zu kümmern, das macht der Steuerberater.
Einige Grundlagen sollten schon vorhanden sein. Wäre schon blöd, wenn auf einer Rechnung die Mwst fehlt oder man am Quartalsende ganz erstaunt ist, wieviel dann das Finanzamt doch bekommt. Viele Neulinge sind auch immer noch der Meinung, dass man als Selbständiger die Mehrwertsteuer vom FA zurückbekommt.

Aber ein guter Steuerberater erklärt einem sowas. Wichtig ist nur, dass man den Steuerberater VOR dem ersten angenommenen Auftrag besucht.

Gruß

Heiko
 

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Danke für den Tipp - das Buch ist bestellt.

Auf den Steuerberater möchte ich mich nicht verlassen müssen. Was wäre, wenn das ein Depp ist :emoji_wink:

Viele Grüße Marion
 

elcoso

ww-eiche
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hallo marion,
du glaubst ernsthaft, wenn du das Buch "sackmann,lehrbuch für die Meisterprüfung " liest, bist man so schau oder sogar noch schlauer als ein Steuerberater. Aua, dann ist auch jeder der ein Buch über Holzbearbeitung liest, ein Top Scheiner/Tischler.

Wenn man nur ein Buch über Buchhaltung gelesen hat, kann man mit viel Glück gerade das Verstehen, was die einzelen Konten in einem Jahresabschluß sind.
An deiner Stelle würd ich mich mal richtig Informieren z.B. bei der Kammer, Stadtverwaltung, Finanzamt....
Auserdem solltest Du deine Einstellung gegenüber deinen Mitmenschen ändern. Mit solchen Außerungen bekommt man nicht viele Kunden, denn nicht aller sind Blöd !

MFG
elcoso
 

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hallo marion,
du glaubst ernsthaft, wenn du das Buch "sackmann,lehrbuch für die Meisterprüfung " liest, bist man so schau oder sogar noch schlauer als ein Steuerberater. "
Das habe ich nicht behauptet - ich will lediglich auf einen inkompetenten Steuerberater vorbereitet sein. Wie soll ich den ohne Grundwissen erkennen?

An deiner Stelle würd ich mich mal richtig Informieren z.B. bei der Kammer, Stadtverwaltung, Finanzamt....
Mein Mann (der Tischler in dieser Familie) musste 'nem Finanzbeamten schon mal seine Steuererklärung erklären.

Außerdem solltest Du deine Einstellung gegenüber deinen Mitmenschen ändern. Mit solchen Äußerungen bekommt man nicht viele Kunden, denn nicht aller sind Blöd !
Ich fürchte sogar, dass ich von ziemlichen Schlitzohren umgeben bin - da wird man schnell übers Ohr gehauen, wenn man selbst nicht Bescheid weiß.

Viele Grüße
Marion
 

elcoso

ww-eiche
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Hallo Marion,
solangsam kommen mir zweifel über deine Fragen!

"ich will lediglich auf einen inkompetenten Steuerberater vorbereitet sein. Wie soll ich den ohne Grundwissen erkennen?"
-Einen inkopetenten Steuerberater erkenn ich daran, daß er keine oder sehr wenig Klienten hat.
-Man kann doch beispielsweise im Bekanntekreis fragen, wer was für einen Steuerberater hat und wie er mit ihm zufrieden ist.

"Mein Mann (der Tischler in dieser Familie) musste 'nem Finanzbeamten schon mal seine Steuererklärung erklären. "
-Weshalb frägst du überhaupt in diesem Forum nach! Dein Mann ist doch der beste Ansprechpartner , der kennt dich,eure genaue Lagen und kann sogar dem Finanzbeamte die Steuerkärung "richtig" erklären.

"ich fürchte sogar, dass ich von ziemlichen Schlitzohren umgeben bin - da wird man schnell übers Ohr gehauen, wenn man selbst nicht Bescheid weiß."
-Der Mensch schließt gern von sich auf andere.
Sozusagen: wenn ich einen "Unwissenden" über´s Ohr haue, wird vermutlich ein andere mich genauso über´s Ohr hauen!

Was gibt dir überhaupt die Sicherheit, daß dich hier im Forum keiner mit deinen Fragen über den Tisch zieht?

Wenn so ein Angst besteht über´s Ohrgehauen zu werden, sollte man den Schritt in die Selbständigkeit nicht riskieren, denn jeder ist irrgendwie ein Schlitzohr!



mfg
elcoso
 

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Hallo Marion,
-Einen inkopetenten Steuerberater erkenn ich daran, daß er keine oder sehr wenig Klienten hat.
-Man kann doch beispielsweise im Bekanntekreis fragen, wer was für einen Steuerberater hat und wie er mit ihm zufrieden ist.
Klar doch, in unserem Bekanntenkreis hat aber niemand einen Steuerberater. Und die Anzahl der Klienten? Steht die in den gelben Seiten? Was ist denn das für ein Auswahlkriterium? Wenn der Steuerberater total überarbeitet ist, wird er wohl kaum besser. So langsam bekomm ich starke Zweifel bei deinen Antworten

"Mein Mann (der Tischler in dieser Familie) musste 'nem Finanzbeamten schon mal seine Steuererklärung erklären. "
-Weshalb frägst du überhaupt in diesem Forum nach! Dein Mann ist doch der beste Ansprechpartner , der kennt dich,eure genaue Lagen und kann sogar dem Finanzbeamte die Steuerkärung "richtig" erklären.
Himmel, was können wir dafür, dass da so inkompetente Leute sitzen? Was ist das denn für ein Argument? Ich würde nur nach diesem Schlüsselerlebnis niemanden im Finanzamt fragen.

Was - bitte sehr - ist so verkehrt daran, dass ich selbst gern Bescheid wüsste?
 

Rühl

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Hallo Marion,



natürlich kannst du hier deine Fragen stellen, auch wenn sie manchen noch so doof erscheinen.
Es bleibt ja jedem selbst überlassen darauf zu antworten.

Du solltest dich, abgesehen von den steuerlichen Fragen auch noch informieren was für Kosten durch HWK, Verbände, RV, KV usw. entstehen.
Das gehört in eine Kalkulation mit einbezogen und ist für viele Existenzgründer ein gehöriger Stolperstein.


Gruß Ulf


P.S.: Wenn du hier öfter aktiv sein willst wäre es schön wenn du dich registrierst.
 

civil engineer

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Hallo Marion,

interessiere Dich mal dafür, wie man als Steuerberater zugelassen wird. Je nach Ausbildung (Steuerfachangestellter, Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter, Studium Jura, BWL oder VWL) müssen da noch drei bis zehn Jahre Berufserfahrung im Steuerbereich nachgewiesen und eine Prüfung abgelegt, die, wie ich mir erzählen habe lassen, nicht mal so nebenbei bestanden wird, werden. Wenn Du Dir das mal so nebenbei anliest oder aus dem Internet ziehst - alle Achtun!

Ich habe vor einigen Jahren mit einem Partner ein Gewerbe angemeldet. Der Partner ist gelernter Kaufmann und Handwerksmeister und wirklich fit in Buchhaltung, ich habe fast ein BWL Aufbaustudium durch. Aber ohne Steuerberater, keine, nicht die geringste Chance das gegenüber dem Finanzamt auf die Reihe zu kriegen.

Zu dem Argument mit dem Erklären: Vor dem Gewerbe habe ich meine Erklärungen auch selbst erstellt. Da mußte ich auf dem Finanzamt auch lange erklären, warum ich einen Kurs über Vertragsrecht als Fortbildungskosten absetzen will. (O-Ton:Schließen sie etwa Verträge in ihrer Arbeit?). Mit Steuerberater sind solche Sachen überhaupt kein Thema mehr, da gab es seitens des Finanzamtes niemals mehr Schwierigkeiten.

Gruß
Jochen
 

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@Ulf

Hallo Marion,
natürlich kannst du hier deine Fragen stellen, auch wenn sie manchen noch so doof erscheinen.
:emoji_wink: Danke

Du solltest dich, abgesehen von den steuerlichen Fragen auch noch informieren was für Kosten durch HWK, Verbände, RV, KV usw. entstehen.
Das gehört in eine Kalkulation mit einbezogen und ist für viele Existenzgründer ein gehöriger Stolperstein.
Die Kosten die durch die HWK entstehen, hab ich noch nicht. Welche Verbände?

Versicherungskosten hab ich schon alle recherchiert.

Das mit der Registration überleg ich mir noch mal.

@Jochen

Hallo Marion,

interessiere Dich mal dafür, wie man als Steuerberater zugelassen wird. Je nach Ausbildung (Steuerfachangestellter, Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter, Studium Jura, BWL oder VWL) müssen da noch drei bis zehn Jahre Berufserfahrung im Steuerbereich nachgewiesen und eine Prüfung abgelegt, die, wie ich mir erzählen habe lassen, nicht mal so nebenbei bestanden wird, werden. Wenn Du Dir das mal so nebenbei anliest oder aus dem Internet ziehst - alle Achtung!
ich hab davon gehört... aber Theorie und Praxis - du weißt wie groß die Lücke sein kann....

Ich habe vor einigen Jahren mit einem Partner ein Gewerbe angemeldet. Der Partner ist gelernter Kaufmann und Handwerksmeister und wirklich fit in Buchhaltung, ich habe fast ein BWL Aufbaustudium durch. Aber ohne Steuerberater, keine, nicht die geringste Chance das gegenüber dem Finanzamt auf die Reihe zu kriegen.
Interessant!

Zu dem Argument mit dem Erklären: Vor dem Gewerbe habe ich meine Erklärungen auch selbst erstellt. Da musste ich auf dem Finanzamt auch lange erklären, warum ich einen Kurs über Vertragsrecht als Fortbildungskosten absetzen will. (O-Ton:Schließen sie etwa Verträge in ihrer Arbeit?). Mit Steuerberater sind solche Sachen überhaupt kein Thema mehr, da gab es seitens des Finanzamtes niemals mehr Schwierigkeiten.
was meinen Verdacht bestätigt, dass das Finanzamt nicht der richtige Ansprechpartner zum Thema Steuern ist. :emoji_slight_smile:

Also noch Mal: Ich will einfach nur nen Überblick über die wichtigsten Steuerarten haben. Mehr nicht, aber weniger auch nicht.

Danke und Gruß Marion
 

civil engineer

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@Marion
Jetzt muß ich doch noch mal nachfragen. Vielleicht teilst Du uns mit, was Du von Beruf bist.
Vielleicht schule ich ja noch darauf um und spar mir die Studiererei und den Fortbildungskram in Zukunft.
Gruß
Jochen
 

Norbert

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Tja in Deutschland kann man eben nur etwas, wenn man den entsprechenden Nachweis vorlegen kann. Das Papier ist halt doch mächtiger, als der eigene Augenschein! Stehen ja auch einige Unterschriften wichtiger Leute drunter.

@ Marion: die Antworten auf Deine, vielleicht etwas ungeschickt gestellte Frage offenbart nur, daß viele Leute es sich einfach nicht vorstellen können, daß man sich außerhalb des mit Zeugnissen bestätigten Fachgebietes auch noch bewegen kann.

Zugegeben: das Steuerecht in D ist sicher keine Bettlektüre für kurz vorm Einschlafen. Meine Erfahrung ist: alles, worum man sich nicht selbst kümmert, läuft suboptimal. Das gilt auch für den Steuerberater. Selbst sollte man schon wissen, was Sache ist, und das - meine Kritik an Deiner Frage - beantwortet kein Forum, sondern nur eigenes Nachlesen, Nachdenken und Ausprobieren. Da gibt es durchaus noch eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Die darin investierte Zeit kann gewinnbringender sein als an einer Maschine zu stehen. Ist zwar schade, aber so ist unsere derzeitige Welt.

Eigenständiges Denken macht schlau.

Gruß

Norbert

P.S.: Es gibt ein altes Sprichwort, das auch heute noch gilt: "Wer viel fragt, geht viel irr".
 

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Danke Norbert!

Ja, ich weiß, dass das deutsche Steuerrecht nicht das einfachste ist. Aber ich versuche es dann doch mal mit der Bettlektüre :emoji_wink: Das passende Buch wurde mir ja bereits empfohlen, ich werde es lesen und (hoffentlich) hinterher ein bisschen schlauer sein.

Viele Grüße Marion

@Jochen: ich bin eine bSb geprüfte Sekretariatsfachkauffrau
 

elcoso

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Hallo Marion,

stell doch dein Frage mal in diesem Forum:

[url=http://www.sekretaria.de

geh rat und tat / forum / sos kollegin in not /

da findest du die kompetenteren Ansprechpartner

mfg
elcoso
 

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da findest du die kompetenteren Ansprechpartner
Ich habe meinen Beruf erlernt. Die Fragen, die dort gestellt werden, lassen darauf schließen, dass es sich um ungelernte Kräfte handelt. Wie sollen die mir weiter helfen?

Zumal es ja nicht um Sekretariatsfragen geht, sondern um Grundlegendes Wissen zum Thema Steuern im Handwerksbetrieb. Das Steuern in den kaufmännischen Bereich fallen, hast du doch sicher in deinem Studium gelernt - oder?
 
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