Starthilfe für meine Projekte benötigt

Piepflitze

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Guten Abend zusammen,

nachdem ich viel zu lange erfolglos nach passenden Möbelstücken gesucht habe, möchte ich mich nun selbst betätigen. Dazu brauche ich Eure Starthilfe. Ich habe keinen handwerklichen Beruf erlernt, dafür aber handwerkliches Geschick geerbt, dazu ein große Portion Ehrgeiz. Meine einzige Erfahrung mit Holzbearbeitung liegt im Bau eines Pferdestalls für die Barbie-Pferde meiner Töchter. Ich besitze bis jetzt nur eine Bohrmaschine und eine Stichsäge, beide jedoch betagt.

Ich möchte zum Warmwerden mit einem Krawattenregal anfangen, mein "Meisterstück" soll eine TV-/Regal-/Schrank-Kombination für das Wohnzimmer werden. Nur: ich weiß weder, welches Werkzeug zur Grundausstattung gehört, noch mit welchem Holz ich arbeiten sollte.

Fangen wir erstmal mit dem Krawattenregal an. Um saubere Zuschnitte zu machen, möchte ich mir eine Handkreissäge kaufen, es soll eine Bosch PKS 55A werden. Ist diese Anschaffung sinnvoll?
Weiter möchte ich wissen, worauf ich bei der Auswahl des Holzes achten sollte. Was lässt sich gut verarbeiten? Welches Holz kann ich streichen? Beim Krawattenregal dachte ich an einen Farbton Richtung Buche, alternativ würde auch ein weißer Anstrich gehen. Unabhängig vom Aussehen, welche Materialstärken sind mindestens erforderlich? Schrauben? Nagel? Leimen? Wie sieht eine sinnvolle Aufhängung aus? Gibt es kostenlose Software für die Konstruktionszeichnung, die leicht zu bedienen ist?

Vielen Dank im Voraus!
 

spanier

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Hallo Piepflitze,

das sind ja einige Fragen.

Bevor du irgendwelches Material und Maschinen kaufst, mach dir doch erst mal einen Plan von deinem Werkstück.
Ich empfehle dir dazu von Google das Programm Sketchup ( sketchup.google.com/intl/de/ ), welches kostenlos erhältlich ist.
Passend dazu gibt es unter youtube auch einige Anleitungen zur Verwendung [ame=http://www.youtube.com/watch?v=7-S8gjHyOvY]YouTube - SketchUp - die Grundlagen[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=E2GVgB1QKZs"]YouTube- SketchUp - Möbelbau leicht gemacht mit HolzWerken (1/2) -- bessere Qualität[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=y3ab_hSCywg"]YouTube- SketchUp - Möbelbau leicht gemacht mit HolzWerken (2/2) -- bessere Qualität[/ame]


Wenn der Plan erst mal steht, kann man sich mal Gedanken machen wie das Projekt umzusetzen ist.


Grüße

Spanier
 

Piepflitze

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Ok, download läuft, heute Abend werde ich mich mal an einer Zeichnung versuchen.
Danke!
 

civil engineer

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Hallo,

also bevor Du Zeit mit einer software verschwendest, würde ich zur Lektüre eines Buches raten. Z. B. Holztechnik Fachkunde aus dem Europa Verlag. Nach ausgiebiger Lektüre weist Du etwas über Werkstoffe, Werkzeuge, Holzverbindungen, Maschinen, Möbelbau und Oberflächenbehandlung.

Gruß
Jochen
 

Piepflitze

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Sodele. Ist ja recht witzig das Programm, wobei meine erste Zeichnung etwas rudimentär ausfällt. Wobei ich mich etwas schwer getan habe, da ich mangels Holzauswahl auch nicht die Stärke des Materials kenne. Ich habe einfach mal 10mm angenommen, die Regalfächer sollen 100x100mm sein.

@civil_engineer: Danke für den Buchtipp. Wenn man Amazon Glauben schenkt, ist es ja quasi die Schreiner-Fibel. Werde ich mir mal bestellen, aber sicher nicht komplett durchlesen, bevor ich anfange. Dazu fehlt mir die Geduld, ich lerne am besten durch meine schmerzhaften Fehler... :emoji_wink:
 

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civil engineer

ww-robinie
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Hallo,

ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber so wie Du jetzt konstruiert hast, sind die Verbindungen zeitintensiv bei der Herstellung. Mag ja gut aussehen, aber alle senkrechten und waagerechten Fachunterteilung mit 100x100mm zu schneiden und dann an den Knoten erst 10x10mm Verbindungsstücke einzufügen wäre mir zu zeitaufwändig.

Trotzdem viel Erfolg bei Deinem Projekt.

Gruß
Jochen
 

Piepflitze

ww-pappel
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Das ist noch meinem ungeübten Umgang mit Sketchup geschuldet. Mangels Wissen würde ich spontan die waagerechten Bretter im Stück fertigen und die horizontalen halt in 100mm Länge. Ich kenne aber auch die Systematik, das die sich kreuzenden Bretter am Schnittpunkt jeweils zur Hälfte ausgesägt werden. Das würde ich auch gerne tun, allein schon wegen der Passgenauigkeit. Nur wie mache ich das? Mit einer Stichsäge wird das doch nie im Leben gerade. Oder?
 

WinfriedM

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Zumindest übst du dann, mit der Stichsäge umzugehen :emoji_wink:

Je nach Anforderungen geht das schon mit der Stichsäge und etwas nachschleifen. Oder nimm eine gute Handsäge (ich bevorzuge Japansägen). Auch eine schöne Übung, sägen zu lernen.
 

dascello

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Ich würde das mit einer Gehrungssäge von Hand machen. Tiefenanschlag basteln, Längenanschlag anzwingen ...... Kein Hexenwerk, nur ein wenig nachdenken.

Dann zusammenstecken wie die Pappeinteilung einer Kiste Dickmann-"Schwarzafrikanerküsse."

Brettchen fertig kaufen im Baumarkt

Wäre doch ein cooler Job, nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach, so als Anfang..


Gruß

Michael
 

Oldie

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Also ohne meine Kataba und meiner Dozuki mache ich fast gar nichts mehr. Für dein Regal sollte das auch schon fast reichen nach ein wenig Übung. Ich habe mit der Dozuki schon eine Multiplexplatte 80x80 cm diagonal durchgeschnitten, genauer und schöner als es mit der HKS gegangen wäre. Aber Krawatten mag ich trotzdem nicht!
 

koala

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Im "hohen Norden"
Hallo,
@ Oldie: Mit der Dozuki???:confused: Das ist die mit dem "Rücken", die ist eigentlich nicht für solche Schnitte zu gebrauchen, da sie ja nur eine begrenzte Schnittiefe hat. (Schreibt man das jetzt eigentlich mit drei t ?) Dafür ist die Kataba gedacht, für Multiplex aber auch nicht unbedingt so gut geeignet. (Meine Meinung)
Und wieso schöner und genauer?...naja, kommt auf die HKS an.
Und was hat das mit Krawatten zu tun???:rolleyes:
Gruß Manfred
 

psycho0815

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Hallo,
Also ich weiß jetzt nicht, wie tief die Fächer sind, aber wenn das von der Breite der Leisten passt, würde ich das wohl auch mit der Handgehrungssäge machen. Also nicht so ne Holzlade mit Feinsäge sondern eine mit nem Metallgestell und Drehtisch. Meine hat sogar einen eingebauten Tiefenanschlag. Damit die die beiden parallelen Schlitze schneiden und den Rest ausstemmen. Sollte mit jeder anderen Handsäge auch gehen, erfordert dann halt etwas mehr geschick, gleiches gilt für die stichsäge. Als Material würd ich zum Beispiel 9mm Multiplex nehmen. das gibts auch in Buche und sollte von der Stabilität her locker reichen.

Zur HKS:
Ich habe selbst die PKS 55A und bin eigentlich ziemlich zufrieden damit.
Klar ist das es kein Profigerät ist, aber sie tut was sie soll. Mit nem scharfen und entsprechend feinen Sägeblatt (Optiwood 48 WZ) sogar sehr sauber und mit wenig Ausriss. Das mit gelieferte Sägeblatt geht da etwas gröber zu Werke. Der Parallelanschlag macht so weit auch einen guten Eindruck. Er hat kein Spiel und verläuft tatsächlich parallel zum Sägeblatt. Könnte allerdings etwas länger sein und ne Feineinstellung gibts auch nicht. Zur Führungsschiene kann ich nichts sagen, da ich ein kwb linemaster zum anlegen benutze. Die orig. FS erscheint mir allerdings nicht sehr vertrauenserweckend, da aus plastik. Die Metall-FS für die blauen passt wohl nur mit adapter. Damit ist dann die Schnittlinie wieder nicht gleich mit der Anlegekante. Da kann man imho auch gleich ne Holzlatte oder eben nen Linemaster oder so nehmen.
Ansonsten liegen die Minuspunkte der Säge eher im Detail:
- kein Sanftanlauf, keine Motorbremse. Den Sanftanlauf find ich persönlich nicht so kritisch, die Bremse dagen halte ich für ein nicht unerhebliches Sicherheitsfeature, ist aber erst eine Preisklasse höher Standard.
- Der Sägeblattwechsel ist mehr als blöd gelöst. der Knopf für die Spindelarretierung ist blöd zu erreichen und beim Lösen der Fixierung muss man höllisch aufpassen, dass man sich nicht klemmt.
- Die Maschine hat keinen Spaltkeil. Scheint heutzutage generell üblich, finde ich aber doch zumindest erwähnenswert.

So das, war jetzt soweit alles, was mir spontan einfällt dazu. Wenn du noch mehr Fragen zu der Säge hast, frag einfach.

Gruß Psycho
 

Oldie

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@ Oldie: Mit der Dozuki???:confused: Das ist die mit dem "Rücken", die ist eigentlich nicht für solche Schnitte zu gebrauchen, da sie ja nur eine begrenzte Schnittiefe hat.
Natürlich ist die dafür zu gebrauchen, kommt auf die Technik an. Schräg ansetzen, dann hat man auch eine lange Führung.
Schreibt man das jetzt eigentlich mit drei t ?
Ja, nach der neuen Rechtschreibregelung.
Und wieso schöner und genauer?
Ist halt ein sehr feiner Schnitt.
Und was hat das mit Krawatten zu tun???
Die Säge? Gar nix! Ich zieh die Dinger nur an, wenn ich dazu gezwungen werde. Ich brauche Luft am Hals :emoji_wink:
 

Piepflitze

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@WinfriedM: Ok, nun kenne ich auch eine Japansäge :emoji_wink: Wobei ich mir spontan mit der Stichsäge einen saubereren Schnitt zutraue.

@dascello: Bisher kenne ich eine Gehrungssäge nur vom Ansehen. Mir ist klar, dass ich damit ziemlich gerade senkrechte Schnitte in das Holz bekomme. Aber was machen ich dann mit den waagerechten 9mm, die ich auch noch sägen muss? Das Zusammenstecken ist dann tatsächlich kein Hexenwerk, das System kennt man ja von vielen Kartons.

@koala: Danke für den Buchtipp, steht schon auf meinem Wunschzettel.

@Oldie: 113cm mit einer Handsäge? Respekt! Das werde ich jedenfalls nicht versuchen...:emoji_grin:

Thema HKS: Gibt es andere Empfehlungen als die von mir vorgeschlagene? Oder wäre ich bei meinen Plänen mit einer Tischkreissäge besser bedient?
 

WinfriedM

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Dafür wäre ein Tischkreissäge sinnvoller. Für eine halbwegs brauchbare Maschine musst du aber 600-1000 Euro in die Hand nehmen, ob nun gebraucht oder neu.
 

Oldie

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Wenn man sich bewusst ist, was man unterm Holz hat und entsprechend damit umgeht, dann kann man auch mit solchen Billigmaschinen einiges zuwege bringen. Ich habe alle Möbel, die ich bisher gebaut habe (z. B. komplettes Schlafzimmer), mit meiner Scheppach TKG260 bzw. meiner AEG-HKS gemacht. Mittlerweile benutze ich die nur noch selten, weil keine Großprojekte mehr anstehen. Sicher wäre bei großen Teilen eine Tischkreissäge mit Tischverbreiterung und -verlängerung und Schiebeschlitten eine feine Sache gewesen, aber meine Werkstatt hat 4x2 m und für größere Sachen muss ich eh in den Carport auswandern.
Also wenn man sich der geringeren Leistungsfähigkeit und Genauigkeit bewusst ist kann man auch mit so einer kleinen Maschine einiges erreichen.
 

dascello

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Lieber Piepflitze,

Für einen 9 mm Querschnitt nimmst Du einfach eine Laubsäge aus dem Werk-Kasten Deines kleinen Sohnes oder einen scharfen Beitel.

Gruß vom Rhein

Michael
 

WinfriedM

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Zu Tischkreissägen wurde schon viel geschrieben, schau mal mit der Suchfunktion. Mit so billigen Maschinen kann man nicht arbeiten, da sorgst du nur dafür, dass du ganz schnell keine Lust mehr auf Holz hast. Gerade bei deinem Vorhaben hier brauchst du Genauigkeit.
 

HubertS

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Servus Piepflitze,

um nochmals auf den Anfang zurückzukommen.
Grundsätzlich solltest Du dir klar werden wie Du das erste Projekt (Krawattenregal) bauen möchtest.
Die handwerklich elegantere Variante ist sicherlich die Steckverbindung.
Dazu musst Du eben Schlitze mit halber Regaltiefe und der Brettbreite ausschneiden.
Dazu würde ich alle Bretter zu einem "Block" zusammenspannen und die Schlitze mit einer Handsäge einsägen (ob Japan oder Europa ist Geschmackssache), danach einzeln ausstemmen.
Dazu brauchst Du also als Werkzeug: Zwingen, Handsäge, Stemmeisen, Hammer und was zum Anzeichnen :emoji_wink:
Alternative ist ne Oberfräse und dann zuerst eine Schablone anfertigen, damit Du ausreichend Genauigkeit hast. (Aber da bist Du halt 400 bis 600 EUR für die Fräse los, nimm nur was Gutes in Hinblick auf Dein Meisterstück).
Eine Handkreissäge nützt Dir bei Deinem ersten Projekt m.E. wenig, da Du den Zuschnitt der Leisten auch bei Deinem Holzlieferanten machen lassen kannst.

Gruß Hubert
 

holzwurm658

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hallo piepflitze,

mit einer mittelprächtigen tischkreissäge wärst du am besten beraten. und wenn du noch vorhast mehr zu bauen, wird sie dir gute dienste tun.

gruß holzwurm658
 

El_Werno

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Tischkreissäge

Hallo,

ich stand vor dem gleichen Problem wie du, als ich mit meiner Holzwerkerei anfing. Mal davon abgesehen, dass ich keine Platz für eine stationäre Maschine habe und auch noch nicht als Student die 1000er locker machen kann und will für eine große und ordentliche Tischkreissäge habe ich mich ebenfalls auf mein Geschick und meine Sorgfalt verlassen und mir selbst eine gebaut.

Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass dieser Bau sehr zeitaufwendig ist und bevor jemand mit mangelnder Genauigkeit kommt, ich kann relativ problemlos genauer als 1/4 mm sägen (Anreißen, Holz auf den Schiebeschlitten oder an den Anschlag legen, "Trockenübung" das Holz an das stehende Sägeblatt schieben, Lage kontrollieren, Sägen, fertig - Meiner Ansicht nach für den Heimwerker ein zufriedenstellendes Verfahren mit einem guten Mittelwert aus Kosten, Zeitaufwand und Präzision).

MIR IST BEWUSST; DASS DIESE MASCHINE SO NIE ZU KAUFEN SEIN WÜRDE; DA NICHT ALLE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN OHNE WEITERES NACHGEBAUT WERDEN KÖNNEN!!! UND ICH BIN MIR DER GEFAHR FÜR MEINE FINGER BEWUSST UND HABE SIE DESHALB NICHT MAL ANSATZWEISE IN DER NÄHE DES SÄGEBLATTES!

Ich habe eine Makita HKS (wegen des serienmäßigen Spaltkeils) unter eine Siebdruckplatte geschraubt (mit entsprechenden Führungen, damit sie jedesmal wieder an exakt der selben Stelle sitzt) und dann Zubehörteile für die Sägearbeiten aus Holzresten selber gebaut (z.B. einen Schiebeschlitten, Winkelanschlag, Parallelanschlag, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).
In Ergänzung zu meinem Frästisch (ebenfalls selbst gebaut, so ungefähr a la Guido Henn) ist die Tischkreissäge das meist genutzte Werkzeug von mir.

Der Vorteil liegt hier ganz klar bei den geringeren Kosten:

Sägeplatte:
Siebdruckplatte 125x80x2,4cm ~ 45€
Sicherheitsschalter ~ 30-80€ je nach Ausführungen
Wagenheber ~ 10€
Siebdruck und Mulitplexreste ~ 20€ (im Bauhaus bekommt man teilweise Reststücke von fast 1/4m² für 1€)

Zusätzliche Kosten bei mir
HKS ~ 200€
HM Wechselzahnblatt Z40 ~ 45€
40mm Stahlrohr für das Gestell ~ 150€ (ist aber eben auch für die Fräse nutzbar bzw. irgendwann für andere Tischeinlagen)

Macht in der Summe 150€ ohne Maschine und Untergestell für eine großen und halb mobilen Sägetisch (die Platte kann ich ja überall benutzen).

Habe mal Bilder gepostet. Auf dem letzten ist der Schiebeschlitten zu sehen, der mich von vornherein von der Idee einer Sägeblatthaube abbrachte. Ich benutze ihn eben schlicht am häufigsten und kann meine Finger bequem am Rand in Sicherheit bringen. Inzwischen wurde er aber noch modifiziert und hat höhere Ränder bekommen (Abmessungen 80x40cm - Ausreichende Fläche für fast alle gängigen Holzstücke im Kleinmöbelbau bei mir, die rechtwinklig geschnitten werden sollen)

Der Inhalt obigen Beitrags ist ausgeschlossen von jeglichen Garantien und die evtl. Befolgung erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr.

Viele Grüße und Erfolg bei deinem Regal
Tobi

PS: Ich weiß, dass es hier Leute gibt die absolut nicht mit der gezeigten Eigenkreation einverstanden sind..... so Recht bin ich es ja selbst auch nicht. In der Regel spare ich nie bei Sicherheitsvorkehrungen, aber es ist schlicht die einzige Möglichkeit für mich eine Tischkreissäge zu besitzen momentan (keine Werkstatt, Maschinen und Material muss immer von meiner Wohnung in einen halb offenen Unterstand getragen werden...., so kann wenigstens der Edelstahlrahmen draußen bleiben)
 

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koala

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Hallo,
@El_Werno: bei deinem dritten Bild sieht man ein Teil vom Frästisch, ist der Niederhalter nicht verkehrt herum angebracht??? Man schiebt doch von rechts nach links, oder irre ich da? Wo bekommt man dieses Teil?
Gruß Manfred
(der mit dem Bau seines Frästisches nicht vorankommt...)
 

El_Werno

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Hey Koala,

in dem Beispiel ist er richtig montiert, weil man ja das Werkstück gegen Fräserdrehrichtung schieben soll und nicht mit der Fräserdrehrichtung.
Hier habe ich etwas zwischen Anschlag und Fräser geschoben und zwar von links nach rechts. Wenn der Fräser halb im Anschlag verdeckt ist, dann schiebst du von rechts nach links.

Das gute Stück gibts bei Sautershop Sicherheit und Pflege

Gruß
Tobi
 
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