stabilisiertes Holz

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Inder, 5. Januar 2009.

  1. Inder

    Inder ww-kirsche

    Beiträge:
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    Rödermark
    hallo,

    habe immer noch die alten probleme beim verleimen von olivenholz. alles probiert (PU, D3, stabilit und epoxy) und die leimfugen gehen nach einer gewissen zeit immer wieder auf.

    ich habe jetzt noch folgende möglichkeiten:

    a) entweder ich nehme leimholzplatten aus olivenholz, (aber woher bekommen) und baue daraus dann meine messerblöcke

    oder

    b) ich nehme stabilisiertes holz, wobei ich nicht weiss, ob das den verzug beeinflusst, oder ob es da nur um den schutz von umwelteinflüssen geht ?

    jemand ne idee zu a oder bä ?

    gruß und dank vom inder
     
  2. dascello

    dascello ww-robinie

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    Wuppertal
    Lieber Inder,

    frag da nach, die machen Dich klug: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  3. Inder

    Inder ww-kirsche

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    147
    Ort:
    Rödermark
    hallo,

    den herrn wesseling habe ich diesbezüglich schon interviewt und seine lösung brachte auch nicht den gewünschten erfolg....

    ich gebs wohl auf, olive ist zu garstig zu mir....

    kennt vllt. jemand ne gute verleimpresse ausser diesem scheppach-teil, so für den hausgebrauch, also nicht diesen riesenteile für tausende von euronen ?

    gruß inder
     
  4. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    Die einfachste Art sind Zwingen. Setzt aber die entsprechde Anzahl und Qualität voraus.

    Etwas edler Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    oder ganz solide Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  5. vollholz

    vollholz ww-robinie

    Beiträge:
    770
    Hallo Inder,
    ich verarbeite gerade Olivenfurnier und Massivholz für eine Küchenfront. Die Front ist furniert, das Massivholz ist für Einleimer und Griff-Hohlkehlleisten.
    Ich leime die Massiv-Teile mit "stinknormalem" Kleiberit D3-Leim, das Furnier wird mit Heißpressenleim verpresst. Alles ohne Probleme.
    Ich kann dir zwar auch nicht weiterhelfen, aber soooo schwierig ist Olive nun auch wieder nicht. Etwas ölhaltig und sehr dicht. Das erhöht aber nur etwas die Presszeiten des Leims.
    Einige Kanten sind aus aufgedoppeltem Furnier hergestellt. Auch hier keine Verleimprobleme.
    Ich kanns nicht nachvollziehen. Aber ich überlege, ob ich nach der Auslieferung unbekannt verziehen sollte...
    Grüße,
    Jens
     
  6. Inder

    Inder ww-kirsche

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    Rödermark
    hallo jens,

    ich denke das problem bei uns ist, dass die beiden kanteln, die verleimt werden, mit einer stärke von 48mm (länge 220mm x breite 96mm) noch zuviel arbeiten. bei kleineren teilen geht es ohne probleme und hält auch entsprechend lange.

    die herren im labor von henkel (ponal) meinten auch, dass der verarbeitete kleber relativ unwesentlich ist, sondern dass eben bei olive der hohe ölgehalt das problem ist. im prinzip verleimt man 2 fettschichten miteinander. sie meinten im zweifelsfall würde das gar nicht halten.

    die leimflächen mit aceton behandeln nutzt auch nix...

    im gitarrenbau gibt es ähnliche probleme, dort wird olive, wenn überhaupt, nur ohne pressdruck verleimt...

    naja, gibt halt dinge, die gehen eben nicht....

    gruß vom inder
     
  7. SimonS

    SimonS ww-birnbaum

    Beiträge:
    229
    Ort:
    Schwäbisch Hall
    Hallo,
    Wenn das Holz nach dem Verleimen noch arbeitet, deutet das normalerweise auf eine Änderung der Holzfeuchte hin. D.h. evtl. wurde nicht richtig trockenes Holz verleimt, bei technisch getrocknetem Holz können auch Trocknungsfehler die Ursache sein. Deshalb über den Querschnitt verteilt mehrere Feuchtemessungen durchführen.
    Als Anregung
    Grüße
    Simon
     
  8. Inder

    Inder ww-kirsche

    Beiträge:
    147
    Ort:
    Rödermark
    hallo,

    soviel ich weiss, ist das gerade bei olive das problem, dass die trocknung bis 8% runter wohl 10 jahre dauert. kammertrocknung ist wg. rissbildung nicht oder nur sehr langsam (4 wochen) möglich.

    bei unserer letzten marge war ich dabei, wie der holzhändler die bohle in der mitte durchgesägt hat und die sache war augenscheinlich brottrocken, zumindest waren keine farbveränderungen am schnitt, dei auf unterschiedliche feuchte aussen und inner hinweisen könnten, zu sehen.

    problem bei olive ist wohl auch, dass der feuchtegehalt in den poren (weiss jetzt nicht den fachausdruck) die die feuchtigkeit lange halten, die also bei normaler trocknung nicht trocknen, sehr hoch ist und entsprechend keine andere form, als langes trocknen möglich ist...
     
  9. spännemacher

    spännemacher ww-pappel

    Beiträge:
    4
    Ort:
    duisburg
    das prob bei olive ist wen es relativ junge stämme sind ,die noch tragen ,hat der baum noch ölfluss ,aber ist vom holz her schöner und mit weniger löchern ,verkauft sich gut als schneidbrätchen und ähnlichen ,ist ja schon geölt ,also gut zu reinigen ,und das alte holz was nicht mehr soviel öl transportiert ,hat halt viele löcher ,also auch teurer
     
  10. ministry

    ministry ww-robinie

    Beiträge:
    714
    Ort:
    Gera
    das thema ruhte gemütlich für 7 jahre.

    du hast die totenruhe gestört
     
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