Spritzlackieren - Kabinenselbstbau

Ronny6669

ww-pappel
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Wien
Nachdem ich vor ca. 30 Jahren lackieren gelernt habe, seitdem keine Pistole mehr in der Hand hatte, begann ich dieses Jahr im Zuge einer Möbelrenovierung dieses Handwerk wieder privat auszuüben. Leider im Freien, mit allen Nachteilen.

Nun plane ich, ein Gartenhaus ein wenig zweckentfremden, und eine Art Lackierkabine einzurichten. Ziel sollte sein, Pigment/Glanzlack (PUR/2k)staub und insektenfrei in entsprechend guter Qualität zu applizieren, ohne tot umzufallen und/oder die Nachbarschaft explosiv zu vernichten.

Am Profiwerkzeug scheitert es nicht (e.g SATA RP3000, KLC, tolle Luft gut gefiltert), aber ich bin nicht sicher, wie ich den Farbnebel steuern kann.
Da sind Profigeräte einfach zu teuer.
Ich denke, dass folgendes funktionieren könnte:

2 billige Dunstabzugshauben für Farbnebelabzug, wobei ich die Filter ändere auf
- Glasfaser plus Karton (gleiches Material wie Profisysteme)
1 Lüfter für Frischluft mit Überdruck (mehr Leistung als beide Abzugshauben)
- Feinstaubfilter vorgeschaltet

Das Gartenhaus hat ca. 3x3m, ca. 21qm Rauminhalt, mit ca. 400Liter/Minute Abzug
sollte man doch einigermaßen überleben können.

Ich denke, da ich nur kleine Teile (max 1x2m) und nicht im Akkord unterwegs bin, und auch nicht gewerblich diverse Auflagen (hoffentlich) notwendig sind, sollte es funktionieren.

Ich hätte ganz gerne von Euch Kommentare pro/cons, speziell zum Risiko der Feuergefahr (keine EX Lüfter, da zu teuer) und ob Luftzirkulationsvolumen passen könnte.

Ronny
 

Simb05

ww-buche
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Hallo Ronny.
Wenn das Luftzirkulationsvolumen nicht passt, wirst du es bei einem nicht exgeschützten Lüfter schon erfahren. Guten Flug, und lege das Gesparte für die Beisetzung auf die Hohekante.
Moin moin simb 05 (der auch fachgeprüfter Bestatter ist)
 
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