spezielle Oberflächenbehandlung im Aussenbereich

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von couros, 18. März 2008.

  1. couros

    couros ww-pappel

    Beiträge:
    2
    Ort:
    Schweiz, Norwegen
    Hallo zusammen,

    bin auf der Suche nach kreativen Lösungen zur Oberflächenbehandlkung von Holz im Aussenbereich. Ich bin mit der Aufgabe betraut worden einen Grabstein aus Holz zu fertigen. Ziel ist es, etwas zu schaffen das würdig und schön ist, ohne den üblichen Konstruktiven Holzschutz bei Holzkreuzen, wie z.B. kleine Kupferverkleidete Dächer. Eine lackierte Oberfläche kommt auch nicht in Frage. Es darf also nichts sein, was nach einen Jahr schäbig aussieht. Ich stelle mir etwas simples und sinnvolles vor, was die Zeit überdauert und in seinen Erscheinungsbild skulpturaler daherkommt als Holz.
    Die ersten Überlegungen zielen auf eine Kombination aus der Wahl des richtigen Holzes, in dem Fall Robinie (falsche Akazie), der steigerung der Lebensdauer durch eine giftfreie Behandlung des Holzes, evtl. thermisch, sprich wärmebehandelt, alternativ geräuchert, und einer dauerhaften Oberflächenveedelung, Art noch unklar. Ich kann mir da ein beflammen oder vekohlen der Oberfläche vorstellen. In Kombination, schleifen, polieren und einer Oberflächenkonservierung, Hartöl oder Epoxy etc. (denke dabei an Natursteinkonservierung bei den Restauratoren), damit der Rusanteil über Dauer erhalten bleibt. Das ganze soll dunkel, vielleicht schwarz elegant werden und gerne dem typischen Holz, Holzkreuz entfremdet werden.
    Ich bin offen für alle Rat- und Vorschläge, gerne auch Links und Hinweise zu Litheratur über Konservierung von Holz.

    e.FVD Andre Krause
     
  2. heiko-rech

    heiko-rech ww-robinie

    Beiträge:
    3.282
    Ort:
    Saarland
    Hallo,

    ich glaube da ist Holz der falsche Werkstoff zu deinen Vorstellungen. Nochdazu, wenn das Ergebnis nicht mehr nach Holz aussehen soll.

    Gruß

    Heiko
     
  3. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hallo,
    Habe einmal bei einer Sonderschau zur Landesgartenschau in Cham/Oberpfalz Grabdenkmäler aus Holz gesehen. Haben mir sehr gut gefallen.
    Angebracht ist sicherlich ein Holz der Resistenzklasse 1-2. Robinie ist da bei den europäischen Holzarten sicherlich erste Wahl.
    Neben dem konstruktiven Holzschutz (z.B. Blechabdekungen von Hirnholz) würde ich bei solche Holzer keinen weiteren Holzschutzmittel verwenden.
    Jedoch könnte ich mir aus optischen Gründen eine farblosen Anstrich vorstellen der die Vergrauung hinauszögert oder ein Produkt das den Farbton der Vergrauung schon vorweg nimmt.
    Gruß Georg
     
  4. daTischla

    daTischla ww-ahorn

    Beiträge:
    117
    Ort:
    Oberösterreich
    Bitte schlagt micht nicht,
    aber wäre es möglich das Holz grundsätzlich so zu ver/bearbeiten wie man es möchte,
    und dann das ganze mit Bootslack (transparent) zu versiegeln???
    (vorausgesetz der richtigen Holzwahl)....

    Hab ich zwar noch nie gesehen und gemacht, ist mir aber grad so in den Sinn gekommen....
     
  5. couros

    couros ww-pappel

    Beiträge:
    2
    Ort:
    Schweiz, Norwegen
    Danke für die Anregungen.
    Der Tip mit den Bootslacken geht vielleicht schon in die richtige Richtung. Es muss ja kein Lack sein. Ich könnte mir da auch aushärtende Flüssigwachse oder Öle vorstellen. Wichtig ist die bearbeitete Oberfläche verwitterungsfest zu konservieren. Also Danke noch einmal für die Ideen und Meinungen.

    e.FVD Andre
     
  6. yoghurt

    yoghurt Moderator Mitarbeiter

    Beiträge:
    6.119
    Ort:
    Berlin
    Mein (hier im Forum erworbenes Wissen) besagt, dass Bootslacke für den Einsatz auf Sperrhölzern ausgelegt sind. Verwendet man Bootslacke auf Massivholz (und dann auch noch draußen!), reisst der Lack wenn das Holz arbeitet. Und ich bin sicher, dass das Holz trotz der Versiegelung mit Lack arbeiten wird!

    Gruß

    Heiko
     
  7. hutch

    hutch ww-esche

    Beiträge:
    493
    Ort:
    Dresden
    Versenk das Kreuz doch im Bach, also lass es verkieseln, wie die Leute es im Spreewald machen.
    Ansonsten fellt mir als dauerhaften Holzschutz steinkohle-teer(pech) ein. mit dem zeug hat man die Bahnschwellen behandelt, hält ewig.


    hutch
     
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