Spannzange für Elu-Oberfräse MOF11

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von hjk, 28. Dezember 2006.

  1. hjk

    hjk ww-kastanie

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    Ich habe eine gebrauchte Oberfräse Elu- MOF 11-1 aus einer Auktion ersteigert. Hab aber zu spät gemerkt, dass der Spannschaft für die Fräser fehlt.

    Kennt jemand diese Maschine noch, bzw. kann mir sagen, ob es Ersatzteile, evtl. auch passende von anderen Marken, oder als Zubehör (Normteil) auf dem Zubehörmarkt gibt.
    Gedacht ist sie als Festeinbau in den Frästisch nach Bauplan von G. Henn (hobbywood.de)

    Die Motorwelle hat einen Gewindeanschluss (Feingewinde D= 11,8mm , allerdings keine Hohlwelle (d= 17,8 mm). Somit müsste die Originalspannzange an diesem Gewinde angeflanscht gewesen sein. Dazu versuche ich ein Foto anzuhängen.

    Ich würde mich freuen, wenn ich einen Tipp zur Beschaffung erhalte, da die OF ansonsten einen stabilen und noch guten Eindruck macht.

    Hans-Jochen
     

    Anhänge:

  2. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

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    Hallo

    erinnert mich eher an einen Fräsmotor / aktueller Nachfolger wäre dann der DW627 2.000 Watt-Fräsmotor als an eien Oberfräse. Der Durchmesser läßt mich eher vermuten das das eine direkte Aufnahme M12 ( eben leicht abgenutzt) ist als das das Ganze für den Einsatz mit Spannzangen gedacht ist ( dito siehe der DW 627).Hab meine Unterlagen derzeit nicht zur Hand aber wenn ich mich nicht irre gibt es Fräser mit Anschlussgewinde M12.
     
  3. Norbert

    Norbert ww-robinie

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    Hallo Hans-Jochen,

    am besten versuchst Du Elu-Fräser mit M12 Innengewinde zu bekommen. Gibt es gelegentlich bei ebay oder aber beim Gebrauchtwerkzeughandel für Schreinereimaschinen. Auch Zimmereien haben häufig solche Werkzeuge noch rumliegen.

    Sonst kenne ich noch die Firma Hans Koch, wo Du Spannzangenträger mit M10 Innengewinde und passende Spannzangen bekommst (Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.. Zusätzlich brauchst Du dann noch eine Gewindereduktion von M12 IG auf M10 AG, die Du dort auch bekommst. Allerdings wird der Aufbau ziemlich lang, was aber bei der großen Korbhöhe nicht weiter stört.

    Gruß

    Norbert
     
  4. magmog

    magmog ww-robinie

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    guude,

    es handelt dich um die alte Elu aufnahme für fräser mit M12x1 innengewinde, die für schwere oberfräsarbeiten hervorragend geeignet ist.
    von leitz weiß ich, daß sie noch solche fräser anbieten; von der Elu-nachfolgemarke "DeWalt" gibt es hoffentlich noch die adapter mit den üblichen schaftfräseraufnahmen.

    gut holz, justus.
     
  5. magmog

    magmog ww-robinie

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    guude nochmals,

    der gezeigte korb hat leider nur einen hub von ca. 22mm in 3 rastungen unterteilt, über ein feingewinde am korb-motoradapter kann in einem bereich von ca. 20 mm voreingestellt werden. daher ist die baulänge des fräsers mit evtl. verwendetem adapter von großer wichtigkeit.
    das gerät ist der absolute hammer beim fertigen eingestemmter treppen, ich arbeite seit über 30 jahren damit. der motor wurde auch als stationäragregat in industrieanlagen verwendet.

    mit gruß, justus.

    das teil sieht heute so aus:Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  6. hjk

    hjk ww-kastanie

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    28
    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

    Die Antworten haben mich richtig aufgebaut, die Investition (59,-€) hat sich ja dann doch gelohnt.

    Eine Frage noch an die Anwender / Besitzer dieser OF:
    Kann ich bei stationärem Einbau und falls ein Keilnutfräser (Verleimfräser) adaptierbar ist, diesen bedenkenlos (Sicherheit und Arbeitsergebnis) verwenden?
    Angedacht ist ein Fräser für Vollholz bis 50 mm Holzstärke und ein Fräserdurchmesser von ca. 50 mm.

    Gruß
    Hans-Jochen
     
  7. magmog

    magmog ww-robinie

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    guude Hans-Jochen,
    wenn Du solch einen fräser bekommen kannst, durchaus. hier noch ein geschreibsel von mir in einem anderen forum zum thema " Kronenfuge":

    zu Der frage: wie arbeitet der tischlerbetrieb: mittels holzkanteln, die so aus der bohle geschnitten werden, daß sie maximale breite unter umgehung aller nicht vertretbaren fehler und risse haben. die werden nach dem ansäumen direkt auf den sägeschnitt miteinander stumpf verleimt. bei den so zu erzielenden leimlingen wird darauf geachet, daß sie nicht breiter als die abrichte werden, oder es werden tafeln verleimt, die ein paar zentimeter breiter sind, als das fertige werkstück, diese auf abrichtbreite getrennt, ausgehobelt, knapp angesäumt und zur endbreite verleimt. da werden halt bei bedarf ein paar lamellos trocken eingesetzt.
    die kronenfugerei macht häufig mehr probs als sie löst.
    1. eine stumpfe leimfuge hält bekanntlich mehr, als das sie umgebende holz.
    2. selbst mit vorschub ist es fast unmöglich, absolut gerade ohne "schnapper" an den enden über die fräse zu fahren, zumal man beim verleimfräsen keinen durchgehenden anschlag hat.
    3. grade bei schmalen hölzern einiges an zu zerspanenden holzverlusten.
    4. zusätzliche arbeitsgänge, insbesondere an der abrichte hochkant.
    5. es ist rationeller, möglichst schnell zu großen teilen zu kommen, sie verarbeiten sich wesentlich schneller als viele kleine.
    6. problematische gleichmäßige leimangabe.

    für die kronenfuge spricht:
    1. sie macht mordsmäßig was her, der fachmann sieht daran aber, daß es sich um industrieware handelt oder ein kollege seine leimtechnik nicht beherscht.
    2. in der industriellen fertigung daß das holz auf transferstraßen 4-seitig
    bearbeitet werden kann und automatisch beleimt und verpresst werden kann.
    3. verkürzte presszeiten, da durch die schrägen ein gewisser selbsthaftungs effekt eintritt.
    4. gute oberflächenbündigkeit bei fertig ausgehobeltem material.

    das leute mit schmalen abrichten und dickten zur kronenfuge neigen, ist daher nachvollziehbar, aber es ist außerhalb industrieller fertigungsverfahren alles andere als wirtschaftlich.

    gut holz, justus.
     
  8. t.ost

    t.ost ww-esche

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    Hallo Hans-Jochen

    Ea gibt von Ghudo Spannzangenfutter
    von 6-12mm mit 12mm Innengewinde.
    Der ca Preis liegt so bei 35€ bis 10mm
    und die 12er bei rund 40 Euro.

    Gruss Thomas<!-- google_ad_section_end -->
     
  9. hjk

    hjk ww-kastanie

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    28
    Hallo Thomas,
    danke für die Info, ich habe schon 2 Anfragen laufen und hoffe dass ich Erfolg habe.
    Hab mal nach Ghudo im Netz gesucht, nichts gefunden, nur dass der Lieferant oder Hersteller insolvent sein soll.
    Hast Du noch einen gültigen Link?

    Gruß
    Hans-Jochen
     
  10. t.ost

    t.ost ww-esche

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    418
    Hi Hans/Jochen

    Schau mal bei
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    rein und such dir einen Lieferanten in deiner Naehe aus.
    Ich hab die Infos aus des Meisters Katalog,allerdings
    Ausgabe 2002.

    Gruss Thomas
     
  11. Norbert

    Norbert ww-robinie

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    Hallo Justus/magmog,

    die Abneigung professioneller Schreiner gegen eine Kronenfuge ist nach meinen Erfahrungen weit verbreitet. Deine Ausführungen bzgl. Kronenfuge kann ich trotzdem nicht ganz unwidersprochen lassen.

    Erst mal zum Bereich contra Kronenfuge:

    1. wenn Du damit meinst, daß die durch eine Kronenfuge nochmals gesteigerte Festigkeit praktisch keinen Vorteil bringt, kann ich Dir zustimmen.
    2. wenn die Backen des Fräsanschlags fluchten, die Hölzer sauber abgerichtet sind und die Tiefe so eingestellt ist, daß die abnehmende Seite genau mit der Krone fluchtet (d.h. Abrichtkante = Kronenspitze, Stahllineal anhalten und Fräser von Hand drehen) gibt es garantiert keine "Schnapper" am Ende. Wenn von der abgerichteten Kante noch abgetragen werden soll, dann muß die abnehmende Backe allerdings getrennt verstellbar sein.
    3. o.k., Holzverlust ca 5 mm pro Fuge
    4. zusätzliche Arbeitsgänge sind abgesehen vom Einrichten der Fräse nur der zweimalige Fräsdurchgang pro Kantel, Abrichtaufwand ist dagegen gleich.
    5. ist richtig, gilt aber für glatte Fugen genauso
    6. ist bedingt richtig, hängt jedoch in erster Linie von der verwendeten Leimrolle ab. Ich spanne immer alle Kantel in einer Ebene zusammen und gebe den Leim mit Schaumstoffrolle an. Mache ich bei glatten Fugen ebenso.

    Zu pro Kronenfuge:

    1. kann man auch anders sehen: glatte Fuge kann bedeuten, daß die Einstellarbeiten an der Fräse nicht beherrscht werden.
    2./3. mag richtig sein, ist aber für mich kein Thema. Aber jetzt kommts:
    4. bei sauber eingstellter Fräserhöhe und exakt auf Dicke gehobelten Kanteln bleibt die Höhendifferenz unter 0,05 mm. Abgesehen von der Zeitersparnis beim Verpressen (keine Richtleisten notwendig) kann man auch Tafeln zusammenfügen, die deutlich breiter sind als der Dicktendurchlaß, denn die minimalen Differenzen sind beim ohnehin erforderlichen Schliff praktisch ohne Mehraufwand zu beseitigen.

    Bin halt kein gelernter Schreiner, sondern nur autodidaktischer Holzbearbeiter :emoji_grin:

    Gruß

    Norbert
     
  12. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hoffe du bist mittlerweile fündig geworden. Ich habe das selbe Problem, habe eine Mof 31 geerbt mit m12 Innengewinde, es gibt aber bei Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. (nicht ghudo) passende Spannzangenadapter.
     
  13. robi_m

    robi_m ww-fichte

    Beiträge:
    24
    Habe mir vor kurzem auch eine Spannzange für 8mm Schafftfäser mit M12x1 Innnengewinde von Guhdo gekauft, Preis so ca.40 Euro.
    Beschafft über einen guten Werkzeughändler im Nachbarort.

    Frage an hjk Hans-Jochen wie sind Deine Erfahrungen damit also die MOF11 als Stationärgerät zu verwenden?
     
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