Schwebendes Regal Befestigungslöcher mittig in Regalboden

Planetcom

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Hallo,

würde gerne schwebende Regale anbringen. Habe mir im Baumarkt ein Stecksystem von Vormann besorgt. Diese werden in die Wand geschraubt und das Regal wird dann aufgesteckt. (Wie heißen die Teile eigentlich). Bis hierhin ist alles kein Problem. Als Regalbrett habe ich ein Leimholzbrett mit 28mm Stärke besorgt.
Meine Frage ist wie bekomme ich ohne spezielles Werkzeug die Bohrlöcher zur Aufhängung gerade in das Regalbrett.

Bin für jede Idee dankbar.

Gruß Planetcom
 

Eurippon

ww-robinie
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Das kann man mit einer Bohrlehre machen. Grob gesagt beim Schreiner ein Klotz mit Aussparung Regalbodendicke und Bohrlochdurchmesser machen lassen, dieser dann auf den Regalboden stecken und mit einer Zwinge fixieren. Danach mit langem Bohrer (kommt auf den Durchmesser an) bohren und ggf. ohne Schablone nachbohren um die Tiefe zu erreichen.
Über welche Bohrtiefe reden wir eigentlich? Ab einer bestimmten Tiefe müssen einzelne Riemchen durchbohrt werden, dann erst zum Brett verleimt werden...
 

raziausdud

ww-robinie
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Hallo,
meine Methode, wenn ich mal schnell ein paar gerade Bohrlöcher mit der Handbohrmaschine oder dem Handbohrer hinbekommen will:

Stell das Brett hochkant vor Dir/vor Dich (...?) hin. So siehst Du, dass Du parallel zur Oberfläche bohrst, Bohrer und Brettkante müssen in einer Linie fluchten. Dann von der Seite schauen (ev. durch eine zweite Person), ob Du senkrecht zur Kante bohrst. Wenn Du dem Gefühl nicht vertraust, könntest Du noch einen rechten Winkel anhalten. Das müsste eigentlich genau genug sein.

p.s. ich hab mir das mal bei Vormann angeschaut. Ob "Meine Methode" dafür hinreichend genau ist, bezweifele ich jetzt ...

Grüße
Rainer
 

hemmi1953

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... Wie heißen die Teile eigentlich ...

Gruß Planetcom
Hallo Planetcom,

bei Vormann heißen sie "Bolzenkonsolträger", ich kenne sie unter dem Begriff "Tablarträger". Hoffentlich meinen wir beide das gleiche System.

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben wünscht

Christof
 

Simb05

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Hallo Planetcom.
Die Löcher anzeichnen die Bretter unter den Arm,ab zu einem Tischler der eine Langlochbohrmaschine hat 8und du hast gerade Löcher.
Moin moin simb05
 

womi

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Hallo Planetcom,

habe vor kurzem ebensolche Konsolenträger verarbeitet. Wenn Dir der Gang zum Schreiner zu aufwendig ist, reicht es völlig aus nach der oben von raziausdud beschriebenen Methode vorzugehen. Wichtig ist die Parallelität zur Oberfläche. Eine kleine Abweichung zum rechten Winkel zur Kante ist durchaus noch akzeptabel. Neben der Bohrung ins Regal ist es mindesten genauso wichtig den Bolzen maßgenau in die Wand zu setzen. Ich habe bei meinen Brettern die Bohrungen in Längsrichtung noch ausgeweitet somit hatte ich bei den Bolzen noch etwas Spielraum.

Viele Grüße
Wolfgang
 

Preidel

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Hallo Leute,

Der letzte Post hier ist zwar schon ein wenig älter, aber ich hoffe, dass mir hier trotzdem noch jemand antwortet.

Ich baue viel mit Wildholz und massiven Elementen und habe mich auch schon mal an schwebenden Regalen und Ähnlichem versucht. Die Technik beherrsch ich und auch die Tablarträger, die ich dazu benutze, eignen sich hervorragend TABLARTRÄGER Shop - Stahltablar zur Befestigung von Regalböden - REGALSYSTEME SHOP - Wandregale, begehbarer Kleiderschrank, Glasregale, Wandboard - REGALRAUM

Mein Problem ist nun folgendes: Ich habe eine wunderschöne Eichenbole mit dekorativem Wurmfraß so hergerichtet, dass sie ein schwebend verbauter Regalboden werden soll. Nun habe ich aber angst, dass auf Grund der Gerbsäure in der Eiche mir die Tablarträger kaputt gehen, bzw. die Bole unschöne schwarze Färbungen bekommt. Die Träger sind leider nur verzinkt und halten der Säure nicht lange stand. Es gibt auch leider keine Träger aus Edelstahl.
Hilft es wenn man die Träger vor dem Einbau lackiert? Oder kann man der Gerbsäure einhalt gebieten, indem man die Bohrungen und Fräsungen für die Träger gut mit Hartwachsöl behandelt?

Viele Grüße

Christian
 

Eddy

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:emoji_grin:Das ist keine Salzsäure!
Da passiert rein gar nichts mit deinen Tablarträgern.
Auch nicht nach 20Jahren:emoji_wink:

Gruß Eddy
 

Preidel

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Hm ich denke auch das die sich nicht zersetzen werden, aber ich hab die Träger mal zum Test einen Tag lang in den Bohrungen gelassen um zu sehen was mit dem Metal passiert. Die Oberfläche ist jetzt schon gut rauh geworden und ist nicht mehr so glatt und glänzend, wie als die Träger noch unbenutzt waren.
 

Quickly

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Hallo Preidel,

für gewöhnlich passiert nichts. Eine starke verfärbung erhältst Du wenn Wasser mit dem Holz und dem Metall in verbindung kommt. Was bedeutet dass solche verfärbungen auch bei zu nassem Holz oder beim Verleimen auftreten.
Die konstruktiven eigenschaften des Matalls werden dadurch nicht beeinträchtigt.
Ich rate Dir aber trotzdem von diesem Tablarträger ab da er nur eine sehr begrenzte Belastbarkeit hat. Wir haben in 80% aller Fälle diese Sorten nicht verwenden können oder aufgrund des Setzens des Bodenens diese Tauschen müssen. Solltest Du nicht gerade eine hochfeste Wand z.B. Beton haben Finger weg.
Am sichersten bist Du mit einer Siebhülse eine Gewindestange einklebst.

M.f.G. Thomas
 

Preidel

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Wir haben in 80% aller Fälle diese Sorten nicht verwenden können oder aufgrund des Setzens des Bodenens diese Tauschen müssen.
Das versteh ich nicht so recht, hast du dich da vielleicht irgendwie vertippt? Ich hatte auch ab und an Probleme mit der Befestigung der Träger, aber mit einer anderen Schraubenwahl habe ich das dann lösen können. Die Idee mit der Gewindestange ist an sich auch gut, nur ist das dann irgendwie so permanent und lässt sich doch nur schwer wieder entfernen, oder?
 

Quickly

ww-buche
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Hallo Preidel,

die Gewindestangen bekommst Du aus der Wand nicht wieder raus da sie eingeklebt ist und eher das umliegende Mauerwerk mit rausreist, man kann sie höchstens wegflexen und dabei tiefer in die Wand schneiden, anschliessend zuspachteln.

Die Zahl stimmt schon. Ich habe eine Zeitlang immer erst versucht die Konsolen mit den Dingern fest zu machen. Habe sie aber nach nem halben jahr zwecks Reklamation tauschen lassen.

Das kommt eben immer auf das Mauerwerk an und was Du eben mit dem Boden machen willst. Wenn man sich anschaut was für Hebelkräfte auf die Schauben wirken stellt man fest dass eine kurze starke belastung die Schraube leicht aus dem untergrund ziehen kann oder sogar dass Metall um die Schraubenlöcher verbiegt. Kurz die Dinger sind nur zum anschauen und um ein paar Deko sachen abzustellen, aber nicht für den dauerhaften gebrauch.

M.f.G. Thomas
 

Eddy

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Hallo Preidel,

die Gewindestangen bekommst Du aus der Wand nicht wieder raus da sie eingeklebt ist und eher das umliegende Mauerwerk mit rausreist, man kann sie höchstens wegflexen und dabei tiefer in die Wand schneiden, anschliessend zuspachteln.

Die Zahl stimmt schon. Ich habe eine Zeitlang immer erst versucht die Konsolen mit den Dingern fest zu machen. Habe sie aber nach nem halben jahr zwecks Reklamation tauschen lassen.

Das kommt eben immer auf das Mauerwerk an und was Du eben mit dem Boden machen willst. Wenn man sich anschaut was für Hebelkräfte auf die Schauben wirken stellt man fest dass eine kurze starke belastung die Schraube leicht aus dem untergrund ziehen kann oder sogar dass Metall um die Schraubenlöcher verbiegt. Kurz die Dinger sind nur zum anschauen und um ein paar Deko sachen abzustellen, aber nicht für den dauerhaften gebrauch.

M.f.G. Thomas
Dann machst du was verkehrt:emoji_wink:
Wir haben in der Küche auf einem Kochbücher on mass drauf,und
auf einem anderen eine Stereoanlage und jede menge Porzelan.
Sind mit 12er Dübel und richtig fetten Schrauben befestigt.
Die Dinger stehen im 90° Winkel wie ne Eins. Das soll ja auch
kein Schwerlastregal sein,oder?

PS. Wände sind aus Poroton:emoji_wink:

Gruß Eddy
 
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