Schraubstock - 20cm?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Holzbastler, 10. Juli 2008.

  1. Holzbastler

    Holzbastler ww-kastanie

    Beiträge:
    32
    Spannzange - 20cm?

    Hallo,


    ich möchte mir die Möglichkeit offenhalten, später einmal an einer gerade entstehenden einfachen Werkbank (mein Plan Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar., leicht an meine Bedürfnisse angepaßt von Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.) Schraubstöcke anbringen. Die Bank dient vorerst als Elektro-Arbeitstisch, ich möchte jetzt keine Schraubstöcke kaufen, da ich noch nicht weiß, ob ich sie je brauchen werde.

    Schaue ich mir die Anleitung zu Einbausätzen an (), so gehen die von einer Dicke der Arbeitsfläche von ~6cm (kleinere Ausführung) oder 9cm (größere Ausführung aus). Bei mir kommt es aber an den gekennzeichneten Stellen zu rund 18-20cm, d.h. 8cm Arbeitsfläche + 10-12cm Querbalken. Ich fürchte, wenn ich den Stock da anschraube und nach oben durch entsprechend hohe Backen verlängere, wird es später zu Verkantungen kommen?

    Habt ihr eine Idee, was ich da machen kann? Klar, ich kann an der Stelle einen Ausbruch in den Querbalken einfügen, oder mit einem dicken Forstnerbohrer eine Aussparung. Ersteres wäre halt schade wg. des Stabilitätsverlustet, zweites vmtl. ein Glücksspiel, ob es überhaupt geht. Oder ist das das normale Vorgehen?

    Den Bauplan an sich finde ich so genial einfach, daß es da auch schade wäre, von abzuweichen (die anderen, die ich gefunden habe waren entweder aufwändiger, teurer oder wirkten unstabiler).

    Danke für alle Ratschläge.
     
  2. edelres

    edelres ww-robinie

    Arbeitstisch

    Hallo Holzbastler,

    Die einfachste Loesung, sehe ich darin, dass du den Querbalken, zur Platte um die Einbauhoehe des Schraubstocks , tiefer setzt. So dass sich eine Front-Oeffnung zwischen Arbeitsplatte und Querbalken ergibt.

    Fuer mich sieht diese Konstruktion kompliziert aus. Mit einer Konstruktion, bei welcher die Seiten/Laengsteile mit Zug/Kompressionsschrauben verbunden sind, laesst sich eine mindest gleichwertige Stabilitaet erreichen. Dazu ist weniger Materialaufwand notwendig. Als Elektro-Arbeitstisch, sollte eine leichtere Konstruktion genuegen.


    Als Gedankenanstoss

    mfg

    Ottmar
     
  3. Holzbastler

    Holzbastler ww-kastanie

    Beiträge:
    32
    ,


    Bzw. ich dachte mittlerweile daran, den (vorderen) oberen Querbalken ganz wegzulassen. Die Arbeitsplatte selbst kann ja dessen Funktion übernehmen.

    Ich muß dazu sagen, daß ich die Arbeitsplatte nicht wie im Original aus einzelnen Balken zusammensetze, sondern eine normale laminierte Pressholzplatte nehme. Dann bleibt m.E. nicht so viel Komplexität übrig. Bis auf die Arbeitsplatte wollte ich die anderen Teile mit langen Spaxen statt der etwas aufwendigeren/teuren Schrauben verbinden.

    Ist klar; das soll der einzige Tisch werden, den ich für diesen Kellerraum baue, und ich weiß noch nicht was der alles aushalten muß, daher lieber ein wenig Overkill. :emoji_slight_smile:

    Danke für die Anregungen.
     
  4. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    das was du da verlinkt hast ist kein Schraubstock sondern eine Spannzange für eine Hobelbank. Diese dient dem Schreiner vornehmlich zur Fixierung von Bauteilen bei der Bearbeitung. Eine solche Zange befindet sich an der Hobelbank. Siehe Bild. (nur ein anderes Modell). Ein Schraubstock kommt aus dem Bereich der Metallbearbeitung und läßt sich auch für Kleinstteile noch gut verwenden. Ein Schraubstock wird in der Regel AUF der Arbeitsplatte montiert. Hier gibt es auch reichlich Zubehör-Spanbacken zur Schonung des zu spannenen Werkstücks und zum Spannen unförmiger z.B. runder Werkstücke. siehe Bild 2
    Die Konstruktion der gezeigten Werkbank dürfte zwar sehr stabil sein wäre aber für mich wenig zweckmäßig auch im Hinblick auf Elektrobastelein.
    Hier wäre denke ich ein Schubladenschrank rechts und links für Kleinteile wesentlich sinnvoller. Elektrobastelarbeiten kenne ich meist als Tätigkeit im Sitzen, so dass dann dazwischen auch Platz für die Beine wären.
    Das verlinkte Modell ist durch den Bodennahe aber ansich unsinnigen Boden in seiner Nutzbarkeit eingeschränkt.
    Privat Nutze ich eine Werkbak ähnlich Bild drei. Da ich mich zu Hause eher selten der Holzhandarbeit zuwende brauche ich nicht wirklich eine Hobelbank.
    Dafür kann ich den Platz unter der Bank recht vielfältig und vor allem in voller Höhe nutzen. Meist stehen bei mir dort Kompressor und Staubsauger.

    Das nur als Gedankenanstoß ( wie der Kollege immer so schön schreibt):emoji_wink:
     

    Anhänge:

  5. Holzbastler

    Holzbastler ww-kastanie

    Beiträge:
    32
    Danke für die begriffliche Klärung - ich meine Spannzange, nicht Schraubstock. :emoji_slight_smile:
     
  6. Holzbastler

    Holzbastler ww-kastanie

    Beiträge:
    32
    Bzw. eigentlich meinte ich "Vorderzange". "Spannzange" scheint wieder etwas anderes zu sein, findet wenigstens die Wikipedia. :emoji_slight_smile:

    Hatte seinerzeit den Tisch dann fertig gebaut ohne eine Vorderzange (ist auf der Prioliste wie gesagt nicht so weit oben). Bin sehr zufrieden. Der Aufbau ging vergleichsweise ruckzuck, Preis rund 70,- für alles, der Tisch ist sehr stabil, auch wenn man etwas zum Sägen daran festklemmt wackelt nichts. Mit der Platzverschwendung unten hast Du recht, ich hab's mal in Kauf genommen.

    Die Tage hat sich dann in der E-Bucht was nettes aufgetan, und ich werde demnächst die Tischplatte nochmal lösen und die Zange drunterpfriemeln.
     
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