Schlitz- und Zapfen Frage! Herstellung.

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von TimeForWood, 26. Juni 2014.

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  1. TimeForWood

    TimeForWood ww-ahorn

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    Hallo

    Bei 100 x 100 mm KVH Fichte!
    Dann mache ich ja den Zapfen in einer Schlitz & Zapfenverbindung 1/3 der Holzstärke! und so das der Zapfen 2/3 im Schlitzteil sitzt.

    Aber wie hoch mache ich den Zapfen? Will ihn nicht ganz durchlaufen lassen, sondern oben und unten etwas absetzen. Verdeckt heißt das glaube ich...

    Wieviel nehme ich oben und unten am Zapfen ab? Also wie hoch sollte ich diesen machen? Finde da keine Richtlinien zu! Kann man das selbst entscheiden?

    Man könnte auch sagen, wie groß würdet Ihr den Zapfen bei diesen Maßen machen?:rolleyes:

    Zusatzfrage!
    Den Zapfen behandel ich ja nicht mit Holzschutzmittel? Impränierung oder Farbe...
    Weil kommt ja Leim ran. Ist für den Außenbereich! Unterstand..
     
  2. ministry

    ministry ww-robinie

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    83,4 mm, alles andere ist pfusch ^^
     
  3. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    ausreichend Dachüberstand und die Verbindung mit einem Holznagel sichern.
     
  4. TimeForWood

    TimeForWood ww-ahorn

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    Hallo

    Hallo
    Wie kommst Du auf 83,4?

    Das war eine ernste Frage! Warum keine ernsten Antworten?
    Wie sich das Verhält!

    Und Dachüberstand und Holznagel...was hat das nun mit meiner Frage zu tun?

    merkwürdige Halbsätze!:emoji_frowning2:
     
  5. ministry

    ministry ww-robinie

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    hallo

    100mm minus 2x pi mal daumen nen cm abgesägt. dieses maß sollte verdeutlichen, dass es relativ schnurzpiepe ist.

    und der ausreichende dachüberstand ist doch ein guter hinweis, um dine verbindung vor dem wetter zu schützen, oder? und der holznagel - richtig gesetzt, ersetzt fast den leim in der verbindung.

    merkste, die antworten hatten glatt nen sinn ^^

    grüße, mathias

    noch ne frage: haste schon nen stechbeitel in 33, 3 mm gefunden?
     
  6. TimeForWood

    TimeForWood ww-ahorn

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    Hallo

    Hallo
    ok! Das verstehe ich! Danke dafür!!!

    Habt Ihr zu der Holznagel Sache noch mal ein Link! Wie man sowas herstellt!
    Was zu beachten ist beim setzen! Steht bei mir im Buch nicht drin!

    Schnitz ich mir die Holznägel aus dem KVH Fiche?
    Lasse ich diese immer 1-2 cm überstehen (raus), an beiden Seiten, also nicht plan mit dem Holz?
     
  7. ministry

    ministry ww-robinie

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    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=rhc12thf2fc]168 - Drawbored Mortise & Tenon Joint - YouTube[/ame]

    ich hab es nach dieser methode gemacht, allerdings aus fertigem rundstab. bei geleimten verbindungen hab ich beigehobelt, die zum auseinandernehmen stehen 20 mm oder so raus
     
  8. MysteriumHolz

    MysteriumHolz ww-robinie

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    Hier ein Link zur Herstellung von (konischen) Holznägeln:

    [ame=http://www.youtube.com/watch?v=y-FEdWJ5LVI]konische Holznägel selber herstellen Holzdübel Dübel selfmade conic wood dowels - YouTube[/ame]

    Viel Spaß!
     
  9. tomcam

    tomcam ww-robinie

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    Wenn ich mir diesen Pfuscher anschaue, weiss ich woher das ganze Halbwissen kommt. Konische Holznägel werden mal ganz anders hergestellt und haben auch einen Sinn!
     
  10. ministry

    ministry ww-robinie

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    Gera
    es wird doch nirgendwo etwas von KONISCH geschrieben ... oder? warum die aufregung?
    aber lass uns doch an deinem wissen teilhaben
     
  11. tomcam

    tomcam ww-robinie

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    Lengenfeld
    lese doch mal den Titel von dem Video……. das hilft schon maßgeblich weiter…..

    und: Holznägel sind tatsächlich konisch, aber in einer anderen Form. Nämlich Rautenförmig, um das holz nicht in Faserrichtung aufzuspalten :emoji_slight_smile:

    Aufregung erkenne ich hier keine… sonst hätte ich mehrere Ausrufezeichen benutzt….
     
  12. Fiamingu

    Fiamingu ww-robinie

    Holznägel werden aus Hartholz hergestellt.
     
  13. koala

    koala ww-robinie

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    Im "hohen Norden"
    Guten Morgen,
    nur mal so für den Fragenden: anstelle Holznagel kann man ja auch rostfreie (Edelstahl-) Schrauben und Muttern/Scheiben nehmen, kommt ja darauf an was das ganze werden soll und wie man das optisch haben möchte!
    Und zum Thema Leim im Aussenbereich findest du mit der Suchfunktion hier im Forum ja auch genug Lesestoff...ich würde es nicht leimen.
     
  14. JeGr

    JeGr ww-buche

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    Hamburg
    Hallo,

    ich habe meinen Holzunterstand 90 x 90 Bangkirai mit Schlitz und Zapfenverbindungen hergestellt und anschließend mit Bangkirai Holznägeln gesichert. Dabei habe ich keinen Leim verwendet. Hat astrein unsere beiden letzten großen Stürme im vergangenen Jahr überstanden.

    Gruß

    Jens
     
  15. blankscheit

    blankscheit ww-birnbaum

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    Hallo TO,

    stell doch mal eine Skizze von Deiner geplanten Konstruktion ein. Dann können wir besser sehen, worum es geht.

    zur Beantwortung der Eingangsfrage ist die Lektüre der Infos auf den Schreiner-Seiten schon mal sehr hilfreich.
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    Auch hier gibt es noch was:
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    Grundlegendes zum Thema Holznägel ist hier zu lesen:


    In Beitrag #8 ist ein Video verlinkt. Der Protagonist wird von tomcam als Pfuscher bezeichnet. Die im Video verwendete Herstellungstechnik von Holznägeln kann ich nachvollziehen. Einen Pfusch kann ich hier nicht erkennen.

    @tomcam:
    Kläre mich doch bitte mal auf, wo hier der Pfusch liegt.
    Wenn ich das richtig sehe, klemmt er seine Spaltvorrichtung natürlich nicht in die Vorder- sondern in die Hinterzange.
     
  16. beppob

    beppob ww-robinie

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    wenn der sägeschnitt hier wegkommt könnte er glatt mit einem 30er Stemmeisen klarkommen, sofern er es von Hand ausstemmt, und stell dir vor er könnte auch ein schmales eisen nehmen und es einmal nachsetzten, :eek: bleibt doch mal ernst, ihr verunsichert hier einen Neuling nur :mad:
     
  17. Alterholzwurm

    Alterholzwurm ww-esche

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    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Zimmerer in frueherer Zeit billiges rostfreies Metall gehabt haetten, dann haetten sie es auch benutzt.
    Wenn mans unbedingt altmodisch haben will, kann man ja optisch sehr leicht schummeln.
     
  18. TimeForWood

    TimeForWood ww-ahorn

    Beiträge:
    119
    ok

    Hallo
    Sorry! das ich erst jetzt schreibe.

    Habe mir gerade die Videos und links angeschaut.

    Faße zusammen:

    1. Holznägel besser aus Hartholz! Konische Form, besser Trapez.
    laut Video kann man aber auch alles andere an Holz nehmen.

    2. Holznägel verwenden, und auch dann zusätzlich verleimen? kann man machen?

    3. Ich brauche die Holznägel nicht überstehen lassen, sondern kann diese auch "bündig" machen? oder findet Ihr das für einen Holzunterstand nicht so schön?

    4. Welche Größe/dicke der Holznägel würdet Ihr bei 100 x 100 mm KVH nehmen?

    5. Ich setze die Holznägel mittig in den Zapfen. Bohre die Zapfenlöcher etwas versetzt, damit der Holznagel spannt beim reinschlagen? (so wie im ersten Video)

    Ich wollte diesen Holzunterstand nachbauen. Siehe Foto.

    6. Sicher ich die beiden horizotalen Balken an den Flanken auch mit Holznägel.
    Der originale Erbauer hat anscheinend alles nur verleimt. Ich wollte es aber gerne mit Holzägel machen.


    7. Könnt Ihr mir mal sagen, welchen Farbton bei der Holzschutzfarbe der Erbauer genommen hat? Eiche hell?

    Habe bei uns auf dem Dachboden geschaut. Haus um 1900. Da haben die Holznägel pi mal daumen durchgehauen. Ziemlich dicht zum Rand hin. Auch mal größere, mal kleinere.
    Hält bis heute:emoji_wink:

    8. Fangt Ihr bei der Herstellung von S & Z mit den Zapfen oder mit den Schlitz an?

    Wenn Ihr sonst noch Anmerkungen zu habt, Verbesserungsvorschläge, bitte posten! Danke vorab!!!
    Gruß
    TfW
     

    Anhänge:

  19. beppob

    beppob ww-robinie

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    das sieht mir eher nach maschinell eingestemmten zapfen aus, die ca. 1/3 bis zur hälfte tief eingefräst sind und von oben durch zwei schrauben 8x160, oder eine 12x200 gesichert sind.
    wenn du wert legst, auf eine traditionelle Verbindung, weist du ja jetzt wie es geht, ich würde mir für einen einfachen unterstand nicht soviel arbeit machen.
    die holznägel passen dann optisch nicht ganz zu den verzinkten h-ankern :rolleyes:
     
  20. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Hallo,

    ich würde immer zuerst mit dem Schlitz anfangen. In deinem Fall wären 30mm Breite eine gute Wahl, dazu ein passendes 30mm Stemmeisen oder noch besser ein spezieller Lochbeitel. Das Zapfenloch sollte etwas tiefer sein wie der Zapfen später lang ist.

    Warum diese Reihenfolge? Der Zapfen lässt sich viel besser an das fertige Zapfenloch anpassen.

    Du solltest die Verbindung an einem etwas kleineren Maßstab auf jeden Fall vorher üben. Die Verbindung muss stramm sitzen und es noch kein Meister vom Himmel gefallen, bei dem das gleich vom ersten Mal an geklappt hat.

    Mit scharfem Werkzeug geht es am besten, das heißt du musst die Eisen schärfen können.

    Eine kleine Beschreibung zu dem Vorgehen findest du hier :
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    Die fangen dort erst mit dem Zapfen an, das würde ich wie gesagt anders herum machen.

    Grüße
    Christoph
     
  21. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Es gibt auch die Möglichkeit das Zapfenloch in der Tiefe vorzubohren und den Rest nach zu stechen. Das erspart eine Menge Arbeit beim Stemmen. Allerdings muss man sehr aufpassen, dass das Zapfenloch gerade und innerhalb der angezeichneten Masse bleibt.

    Grüße
    Christoph
     
  22. McDreamy

    McDreamy ww-nussbaum

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    SWA
    Hallo zusammen,

    eine Sache die mir in diesem Forum schon mehrfach aufgefallen ist, das sehr viele Abkürzungen verwendet werden.

    Was ist bitte KVH?

    Danke und Gruß,

    McDreamy
     
  23. TimeForWood

    TimeForWood ww-ahorn

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    Hallo

    Hallo
    Also ein 30er Stecheisen/ Lochbeitel wollte ich nun nicht noch extra kaufen.
    Glaube habe ein 18 oder 22. Muss das unbedingt sein? Kann mir das doch genau anzeichnen und dann runter stemmen.

    Habe sowas schon mal gemacht, daher nicht ganz unbedarft.
    Oder meint Ihr, das ein 30er die Arbeit sehr erleichert?

    Dank Dir Chris für den Tipp! Beppob auch.:emoji_slight_smile:
     
  24. hemmi1953

    hemmi1953 ww-robinie

    Beiträge:
    892
    Hallo,

    damit ist Konstruktionsvollholz gemeint: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Gruß Christof
     
  25. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Ort:
    Oldenburg
    Hallo,

    wenn der Beitel und das Zapfenloch dieselbe Breite haben geht die Arbeit schneller und hältst genauer die Abmessungen ein. Kleinere Beitel funktionieren natürlich auch, es dauert nur etwas länger.

    Grüße
    Christoph
     
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