Schleifteller hart oder weich

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von viggo, 30. November 2011.

  1. viggo

    viggo ww-ulme

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    München
    Hallo, kurze Frage,
    wann nimmt man bei Extenterschleifern (Rotex) denn den weichen und wann den harten schleifteller? Brauchts überhaupt beide?

    Und macht es einen Unterschied ob ich vom 150er oder vom 90er Rotex rede?

    Wäre nett, wenn jemand was sagen könnte ...

    Gruß, viggo
     
  2. Frankenholzwurm

    Frankenholzwurm ww-robinie

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    Spalt
    Hallo viggo

    Ich hab beide Schleifteller für meinen 150er und würde die nicht mehr hergeben.

    Den harten verwende ich etwa zum groben abschleifen oder um etwas bündigzuschleifen.

    Bündigschleifen mit weichem Teller geht meist schief, da der sich an Kanten etwas wölbt und einen schönen Buckel reinschleift.

    Kanten schleifen geht nur halbwegs anständig mit dem harten, der weiche Teller würde die Kante verrunden, eben auch einen Buckel.

    Zum feinschleifen, zwischenschleifen ect. nehm ich den weichen, der schleift auch gleichmäßiger über Flächen, die nicht hundert Prozent plan sind oder auch leicht gewölbte Werkstücke.

    Zum Unterschied 90er oder 150er kann ich nix sagen, ich hab nur den 150er.
     
  3. ukunz

    ukunz ww-esche

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    Der 90er ist wesentlich anstrengender bei längerem Schleifen aber schöner mit dem Dreieckschleifer wenn man den noch nicht hat. Der 150er leistet einfach mehr. uku
     
  4. heiko-rech

    heiko-rech ww-robinie

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    Hallo,

    Dominik hat schon das wesentliche erklärt. Ich möchte jedoch noch zwei Dinge ergänzen:

    1. Beim weichen Schleifteller hast du nicht direkt Dellen in der Fläche, wenn du den Schleifer mal leicht verkantest.

    2. Zusätzlich zu den verschiedenen Schleiftelelrn würde ich dir noch das Interfacepad empfehlen. Das nehme ich für den letzten Zwischenschliff und für das Schleifen von Rundungen. Mit dem Pas kannst du Kanten, die mit einem 10mm Radius oder größer abgerundet wurden prima mit dem Rotex schleifen.

    Gruß

    Heiko
     
  5. viggo

    viggo ww-ulme

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    OK, danke, also bauche ich noch Hart und Interface :emoji_slight_smile:
     
  6. Ruhrpottgurke

    Ruhrpottgurke ww-pappel

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    mh... was mache ich, wenn es keine harten Schleifteller gibt, z. B. für Festool ETS 125?
     
  7. Fraggle

    Fraggle ww-eiche

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    Das Interface-Pad bringt mich gerade auf ein kleines Problem mit der Maschine:

    Rotex 150 im Exzentermodus + Superweicher Teller + Interface Pad.
    Geschliffen werden sollte eine konkave Oberfläche mit ca. 40 cm Wölbungs-Radius.
    "Sollte" (Konjunktiv) deswegen weil mir ständig der Teller weggeflogen ist. Der Bajonetverschluss hat sich durch die Vibrationen gelöst. Beschädigungen am Verschluss konnte ich keine finden und auf ebenen Flächen hab ich auch keinerlei Probleme.

    Irgendwie ist konkav wohl nicht gut für die Maschine?!?

    Gruß
    Dirk
     
  8. threedots

    threedots ww-robinie

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    im Westen
    Hallo Fraggle,

    was ist denn geflogen? Das Interface Pad mit der Schleifscheibe oder der ganze Schleifteller.

    Ich tippe mal drauf, daß Du zu fest draufgedrückt hast. Abtragung unter aller Kanone, schnell zugesetztes Schleifmittelusw. usw..

    Liefere uns bitte noch ein paar Detailinfos, das Problem kriegen wir schon geknackt!

    Ahhhh, Bajonettverschluß - ok.

    Hast' wohl zu fest draufgedrückt, Schleifteller blockiert, Gerät rastet Bajonett aus....
     
  9. heiko-rech

    heiko-rech ww-robinie

    Beiträge:
    3.269
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    Saarland
    Hallo,

    hört sich so an, als ob der Schleifteller nicht richtig eingerastet ist. Das geht nur, wenn der Rotex auf Grobschliff geschaltet ist. Also umstellen auf Grobschliff, Teller richtig einrasten und dann erst auf Exzenter umstellen.

    Gruß

    Heiko
     
  10. Fraggle

    Fraggle ww-eiche

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    Region Hannover
    Schleifteller schon richtig eingerastet, wobei das "Rasten" vielleicht bereits der Knackpunkt ist. Bei meinem zumindest rastet da nämlich nix: Also ich kann den Schleifteller draufdrehen bis zum Anschlag. Das erfordert einige Kraft und dann sitzt er im Normalbetrieb auch bombenfest und geht nur mindestens genauso schwer wieder ab. (Und beides auch nur wenn die Maschine auf "Rotex" geschaltet ist.) Aber eine "Rastung" im eigentlichen Sinne ist da nicht. Also kein Gnubbel oder Nocken, wo irgendetwas dahintergreift.

    Als mir das Ding abgeflogen ist hat sich tatsächlich der komplette Teller von der Maschine gelöst. (Mehrfach)
    Eigentlich kann das gar nicht gehen, da die Drehrichtung beim Rotex-Betrieb (und auch beim Exzenter) gegen die Bajonetverbindung läuft.

    Das Problem in meinem speziellen Fall war wohl, daß ich sie doch etwas überfordert habe. Wie gesagt: Konkave Fläche mit r=40 cm, also eine etwas größere Salatschüssel. Und das mit einem 150er Teller. Wahrscheinlich verträgt sich das nicht mit der Exzenterbewegung, wenn er quasi rundherum in der Wölbung "anstößt".

    Gruß
    Dirk
     
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