Schadstoffaufnahme-/abgabe von Kiefer-Paneelen

M_E

ww-pappel
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Hallo,

wir haben uns ein Holzhaus (Holzständer, außen Blockbohlen) BJ. 1987 angesehen. Leider ist der Eigentümer Raucher. Im Haus haben wir nichts gerochen, obwohl dort seit fast 30 Jahren geraucht wird.
Das Haus ist innen zum Teil mit massiven Kieferpanellen (Rest: Gipskarton) verkleidet, diese sind lasiert und haben damit den Rauch über die Jahre aus der Luft aufgenommen.
Leider haben ich bisher nirgendwo eine Antwort gefunden, ob das Holz die Gifte aus dem Rauch speichert und bindet (vielleicht weniger gefährlich für uns) oder ob diese so wie der Rauchgestank wieder abgegeben werden.
Hat jemand Erfahrungen mit so etwas gemacht?

Vielen Dank für die Antworten,

Malte
 

max_power

ww-ahorn
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Da solltest du dich vertrauensvoll an einen Baubiologen wenden, die haben in der Regel Erfahrung mit so etwas und können auch die nötigen Messungen vornehmen. Alles andere ist allenfalls Rätselraten.

Das Vorhandensein von Geruch oder auch nicht, ist nicht unbedingt ein brauchbarer Hinweis. Meistens sind die Sachen die man nicht riecht die gefährlicheren.
 

rorob

ww-robinie
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Ich schätze, die Schadstoffe hat der Raucher in seiner Lunge deponiert, das Verbliebene dient zur Konservierung des Holzes.:emoji_wink:

Gruß
Robert
 

Sägenbremser

ww-robinie
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Räuchern galt schon bei unseren Vorfahren
als vorzügliches Konservierungsmittel und hat
den unbestreitbaren Vorteil Ungeziefer fern zu
halten:emoji_grin:

Aber im Ernst, du must das Haus ja nicht kaufen.
Stell dir nur einmal vor der Mann hatte auch noch
Tiere, oder er ist anderen unappetitlichen Hobbys
nachgegangen. Das alles müßte geprüft werden.

Auch die Kochgewohnheiten bergen einige Risiken.
Falls da in der Vergangenheit mit Stadtgas der Herd
betrieben worden ist, erhöhte Formaldehydgefahr!

Das ist halt der Vorteil bei einem Neubau, da bist nur
du selber für die Schadstoffe im Bauteil verantwortlich.

Gruss Harald
 

max_power

ww-ahorn
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Das ist halt der Vorteil bei einem Neubau, da bist nur
du selber für die Schadstoffe im Bauteil verantwortlich

Kommt drauf an wo das Holz her ist. Du glaubst nicht, wie belastet das Zeug oft ist ohne dass der Bauherr eine Ahnung davon hat.
 

Mitglied 59145

Gäste
Hallo,

sogar als ganz frischer Nichtraucher kann ich mir nicht vorstellen das es da wirklich gesundheitsschädliche Ausdünstungen gibt!

Ich kenne einen 2 Jahre alten Fall wo es um ein Haus ging in dem ca 1970 DDT gestrichen wurde! Es wurden diverse Untersuchungen gemacht, es konnte auch in den Hölzern Schadstoffe nachgewiesen werden. In der Raumluft ließ sich jedoch nichts nachweisen.

Wenn ich ein Haus kaufen würde und da bedenken hätte würde ich das untersuchen lassen! Wobei ich denke bei BJ87 sollten da keine groben Sachen mehr drinnen sein.

Ich will jetzt auf keinen Fall Schadstoffbelastungen im Holz schön reden, min. da wo ein Verdacht ist sollte untersucht werden!!

Zu Schadstoffen vom Zigarettenrauch sei noch gesagt das das schädliche ja eigentlich das Kondensat ist, was ja durch Rauch in der Lunge landet.

Also ich hätte da keine Bedenken!

Gruss
Ben
 

Hainling

ww-eiche
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Einen schönen Nachmittag wünsche ich,

ich sehe das ähnlich wie benben. Wenn man trotzdem Bedenken hat, kann man Zimmerpflanzen aufstellen, die hohe Abbauraten bei chemischen Verbindungen (von Formaldehyd, Ammoniak oder Benzol) haben. Dieffenbachia, Einblatt und viele weitere schmucke Pflanzen bieten sich hierfür an. Es gibt auch Umluftanlagen mit Ionisierung und/oder Aktivkohlefiltern. Deren Stromverbrauch ist jedoch hoch und der Betrieb nicht gänzlich geräuschlos. Manche Hausbesitzer schwören sogar auf Matten aus Schafwolle zur Absorption von Schadstoffen, aber da wäre ich persönlich skeptisch.

MfG Hainling
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo,

...und wieder andere suchen Elektroleitungen mit der Wünschelrute, oder schlafen schlecht auf einer Wasserader.

In KFZ´s wird der Innenraum übrigens mit Ozon behandelt um sie nachher als Nichtraucher-Auto zu verkaufen, natürlich gründliche Schaumreinigung und neuen Aschenbecher vorweg.

Gruß Dietrich
 

Sägenbremser

ww-robinie
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Köln
Hallo Dietrich

das mit der Ozonauffrischung hatte ich immer
geahnt, aber nicht gewußt. Hatte in jungen Jahren
einmal einen schönen w124 Kombi von meinem netten
Bäckermeister gekauft - der Dauergeruch von frischen
Brötchen wurde ganz schön lästig:emoji_grin:

Für Elektrosmog gibt es aber schon bessere Geräte als die
alte Wünschelrute aber die ist auch nicht so gänzlich dem
Reich der Sinne zuzuordnen finde ich. Meine bayrischen
Kollegen hatten Zuhause meistens noch einiges Milchvieh im
elterlichen Betrieb stehen und die haben ihre Ställe nur nach
der Begehung angelegt. Habe auch selber schon die Erfahrung
mit schlaflosen Nächten machen müssen, nach einer kurzen
Begehung wußte ich auch schnell die Ursache und konnte mein
Bett in einer freundlicheren Umgebung aufschlagen, Ruhe:emoji_slight_smile:

Gruss Harald
 
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