Religion, Politik und Elektrik

Dieses Thema im Forum "woodworker intern" wurde erstellt von pedder, 25. April 2019.

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  1. pedder

    pedder ww-robinie

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    Ich komme hierher, um über Holz und die dazugehörigen Techniken und Werkzeuge zu lesen, jedenfalls in den Holzforen. Am Tresen rechne ich auch mit Beiträgen zu Politik, Religion und Elektrik.
    Gerade bei den Projektvorstellungen häufen sich in letzter Zeit Beiträge, die bewusst provozierend vom Thema ablenken. Ich finde das lästig und würde mir wünschen, dass sowas direkt an den Tresen verschoben wird, wenn man das im Hinblick auf die Meinungsfreiheit nicht gleich löschen will.

    Ansonsten hätte ich gern das offizielle Go, in jedem Beitrag über Politik, Religion und Elektrik zu schreiben. Bei vielem, was hierzu geschrieben wird, fällt es mir schwer, die Finger von der Tastatur zu lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2019
  2. zündapp

    zündapp Gäste

    Tja, manchmal habe ich auch den Eindruck, dass die Antwort zum Holzthema nur noch Nebensache ist, um sich belehrend politisch zu äußern. Hatte mir gerade überlegt, ob ich jetzt fünf Beiträge "melde". Ich bin aber nicht so der "Melder", da würde ich mir eher eine strengere Moderation wünschen. Da wird ein Thema zugemacht und im nächsten geht es munter weiter.
    Ich stelle mich jeder politischen Diskussion und weiß meine Ansichten auch sehr wohl zu begründen und zu verteidigen. Aber: hier ist nicht der Platz dafür. Eigentlich auch nicht der Tresen. Und wenn, dann in respektvollerem Ton, der auch die Meinung des anderen gelten lässt und sich nicht nur in selbstgefälliger Polemik Genüge tut.
     
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  3. Vaultdoor

    Vaultdoor ww-esche

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    Ich bin kein Freund davon, in einem fachspezifischen Forum über etwas anderes als das betreffende Fach zu sprechen. Zumal ich wieder mehrmals in meiner Ansicht bestätigt wurde, dass die Leute (gerade die, die behaupten, sie seien so und so offen und diskussionsfreudig) nicht diskutieren (können oder wollen), sondern eher mit dem Finger auf einen zeigen, sich angegriffen fühlen und völlig am Thema vorbeisteuern, anstatt auf meine faktischen Punkte einzugehen und einen wirklichen Dialog zu führen. Daher bin ich der Meinung, wir sollten sowas in solchen Foren lassen und wer wirklich über Politik und Religion diskutieren will, möge dies in einem dafür dedizierten Forum tun.
     
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  4. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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    Das ist jetzt aber eine sehr interessante Interpretation, Formulierungen, wie "Genderwahn" oder "Bolschewikenzentren getarnt als Universitäten/Colleges" als faktische Punkte darzustellen. In meinen Augen ist das Polemik pur und dient dazu, andere zu provozieren.
     
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  5. Vaultdoor

    Vaultdoor ww-esche

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    Dann sollte es dir nicht schwer fallen, zu zeigen, dass dies keine Fakten sind.

    Viele Grüße
     
  6. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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  7. Vaultdoor

    Vaultdoor ww-esche

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    Dann forder mich doch nicht heraus, Jörg. Entweder du hast was Konstruktives beizutragen, oder halt nicht. Im zweiten Fall sollte man besser schweigen, wie ich finde. Alles andere ist Streitsucht.
     
  8. zündapp

    zündapp Gäste

    Da wir nun schon dabei sind, ein Wort zur politischen Streitkultur:

    Es wird meiner Meinung nach viel zu wenig politisch diskutiert. Man merkt es daran, dass viele Leute es gar nicht mehr gewohnt sind, dass jemand anderer Meinung ist. Schon alleine die Tatsache, dass man es wagt, manche Dinge in Frage zu stellen, wird gleich als Ungeheuerlichkeit empfunden. Man könnte ja auch erst einmal fragen, warum.

    Aber der Drang, den anderen zu „entlarven“, „wes Geistes Kind er ist“, ist dann stärker, als das Interesse, sich mit der Sache auseinander zu setzen.

    Und dadurch wird natürlich auch die Chance vertan, die eigene Überzeugung zu überprüfen und gegebenenfalls weiter zu entwickeln. So habe ich es übrigens auch gehalten, bis ich so Mitte zwanzig war.

    Wenn man ein paar Mal im Leben erlebt hat, dass Menschen, die aus dem „gegnerischen“ politischen Lager kommen, sich als recht feine Menschen erweisen, kommt man aber ins grübeln. Und wenn man über die Jahre sieht, dass manche Dinge, die in der Theorie gut klingen, in der Praxis Übles mit sich bringen, wird man gegenüber reißerischen Kampagnen im Namen von Irgendwas misstrauischer.

    Ein anderer Punkt ist das selber denken. Ich merke immer recht schnell, wenn ich es mit einem „Fernsehgucker“ zu tun habe. Es kommen nicht nur kaum eigene Gedanken, es ist auch gar keine Fähigkeit da, neue Informationen aufzunehmen oder zu verarbeiten, die nicht in den festgelegten Rahmen passen.

    Wie erfrischen und inspirierend hingegen ist es, wenn ich einen neuen Aspekt durchdacht und gut formuliert vorgetragen bekomme. Ob mir der Inhalt nun passt oder nicht. Und wenn dies dann noch geschieht, ohne dass ich diskreditiert werde oder Beifall heischende Polemik ertragen muss, dann, ja dann … hat es tatsächlich Sinn eine politische Diskussion zu führen.



    Gruß



    Wolfgang
     
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  9. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    Es ist eine Frage der Wortwahl und der Achtung vor dem Anderen. Diese ist bei vielen nicht vorhanden. Mit denen muss ich nicht reden.

    Wenn bestimmte Worte fallen wie oben beschrieben kann ich gar nicht weiter diskutieren dawir unterschiedliche Wertvorstellungen haben. Meine ist demokratisch, die andere bewegt sich Richtung Lingua Tertii Imperii. Die Neurechten laden bestimmte Wortschöpfungen mit ideologisch vergifteten Inhalt auf und machen damit Propaganda. Das KleineHinkebein konnte das ziemlich genial und heute eifern ihm nicht wenige nach.
    Mit jemand der von Bolschewikenzentren redet muss ich echt keinen Kontakt haben. Der steht nicht mehr auf der Fdgo.
     
  10. pedder

    pedder ww-robinie

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    Da die Moderatoren nicht hauptberuflich 24/7 moderieren, wird man um das Melden nicht herumkommen.
    Dafür wird hier einfach zuviel geschrieben.
     
  11. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Wer heutzutage z.B. die Mondladung anzweifelt, oder "Die Würde des Menschen ungeachtet seiner Herkunft oder Hautfarbe", der muss damit rechnen, sofort als Volldepp oder rassistisches Aschloch abgestempelt zu werden.
    Und das ist gut so. Denn das ist er ja tatsächlich.
    Nicht jedes Thema ist diskussionsfähig, und nicht Jeder verdient es für voll genommen zu werden.
     
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  12. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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    Und die von Dir gewählte und von mir zitierte Wortwahl findest Du konstruktiv?
     
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  13. andama

    andama ww-robinie

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    Wenn eine Diskussion sachlich bliebe, dann wäre das ja ok.
    Problematisch wird, wenn die Teilnehmer persönlich angegriffen werden, ohne dass versucht wird den Standpunkt zu akzeptieren, genau wie man seinen Standpunkt akzeptiert haben möchte.
    Ich gebe zu, dies ist manchmal schwer. Oft ist es besser nicht gleich zu antworten, sondern den Beitrag wirken zu lassen und die eigenen Emotionen herunterzufahren.
     
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  14. yoghurt

    yoghurt Moderator Mitarbeiter

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    Hallo,
    ohne jetzt zu recherchieren. " Genderwahn" - was ist das für ein Begriff? Bei der Betrachtung von Gender geht es m.W. um Geschlechterollen und -zuordnungen und die Anerkennung von Menschen mit von der Majorität abweichenden Vorlieben oder körperlichen Gegebenheiten. Sollte aus meiner Weltsicht eigentlich nachvollziehbar sein, dass man Anfang des 21. Jhds versteht, dass Menschen sehr unterschiedlich sind - in vielerlei Hinsicht.

    Die zweite Hälfte des Wortes "Wahn" stimmt mich da schon bedenklicher. Man möge mich korrigieren, aber nach meinem Verständnis (und ohne Duden) ist "Wahn" die Bezeichnung einer zumeist krankhaften verdrehten Weltsicht - also Ausdruck einer psychischen Krankheit. Vergleiche die Wörter "Wahnsinn" oder "Verfolgungswahn" etc. Wenn nun also jemandem, der sich mit Gender-Themen auseinandersetzt anheim gestellt wird, er leide unter einer krankhaft verzerrten Wahrnehmung sei also psychisch krank, dann ist das Wort "Genderwahn" nichts anderes als ein unsachlicher diffamierender Kampfbegriff, der dem Andersdenkenden abspricht, dass man ihn ernst nehmen könne.

    Zu den "Bolschewikenzentren" möchte ich fast nichts schreiben. Wer sich mit der Geschichte des Stalinismus befasst, erkennt in welcher Weise hier Birnen mit Äpfeln verglichen werden bzw. die Verbrechen des Bolschewismus relativiert werden.

    Nachfragen muss ich jetzt aber doch. War mein Beitrag sachlich? Habe ich versucht jemanden zu diffamieren oder zu entlarven welch "Geistes Kind" er sei?

    Zuletzt: was die Moderation betrifft..... Wir machen das hier im Prinzip zu zweit. Carsten und ich arbeiten beide Vollzeit, ich habe zudem einen Sack voller Kinder. Was glaubt ihr, wann und wo die Moderation stattfindet? Über meine Moderation kann ich sagen: in der U-Bahn, an der Tramhaltestelle, in der Frühstückspause oder eben gerade jetzt - kurz vorm ins Bett gehen. Für die bibelfesten unter uns: ich kann meinen privaten König Salomo nicht immer in der Westentasche mitführen.
     
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  15. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Genaugenommen ist es schon eine Beleidigung. Dem Vertreter einer bestimmten Einstellung wird damit ja von vorneherein unterstellt, dass er wahnsinnig ist.
    Sachliche Diskussion wünscht so jemand natürlich nicht, wenn er gleich mit so einem Begriff startet.
     
  16. predatorklein

    predatorklein ww-robinie

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    Moin

    Aber wer entscheidet denn , ob die Diskussion sachlich bleibt ?
    Muß ja irgendjemand machen ?
    Und der hat ja auch seine ( eigene ) Meinung .
    Ist die dann der Maßstab ?

    Beispiel dazu :

    in meinem Bekanntenkreis wird momentan gerade heftig über den OB von Tübingen , Boris Palmer , diskutiert .
    Und über Winfried Kretschmann , den Ministerpräsidenten von BW .

    Sind das jetzt " Grüne " , die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen ?
    Oder wären die besser in einer anderen Partei aufgehoben ?

    Da wird eigentlich sachlich diskutiert , auch wenn es manchmal hoch hergeht .
    Und das schon seit vielen Monaten .

    Ich habe aber noch nicht einmal erlebt , daß jemand aus unserer Gruppe deshalb seine Meinung geändert hätte .
    Und wer recht hat , konnten wir auch noch nicht klären .

    Weil das , wie bei vielen anderen Dingen auch , im Auge des ( jeweiligen ) Betrachters liegt .

    Frag ich den stellvertretenden Dekan an der Uni , wie´s momentan in Deutschland läuft , hör ich sicherlich nicht das , was mir der Paketfahrer auf die selbe Frage antworten würde .
    Aber was stimmt denn nun ?

    Gruß
     
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  17. Holzrad09

    Holzrad09 ww-robinie

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    Vielleicht sollte man trotz "betreuten Denken's" auch mal den gesunden Menschenverstand einschalten. :emoji_wink:
    Warum gibt es heutzutage so viele Messerattacken, warum benötigen jüdische Einrichtungen Polizeischutz, warum schützt man Karnevalsumzüge oder sagt sie besser gleich ab und weswegen benötigt man Betonpöller um unsere Weihnachtsmärkte ?
    Und das hat nichts mit Rassismus und rechter Hetze zu tun, das ist die Realität, leider !
    Und darüber sollte man reden dürfen !
    LG
     
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  18. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Sehe ich etwas differenzierter. Für mich sind das Menschen die schon zwanghaft reagieren, wenn irgend etwas geschlechtsspezifisch bezeichnet wird. Gerade vor kurzer Zeit hatte ja eine Politikerin, so eine Diskussion vom Zaun gebrochen, ob die Bezeichnung "Vaterland" in unserer Nationalhymne noch zeitgemäß sei und nicht durch das neutrale "Heimatland" ersetzt werden sollte. Solche Ansinnen würde ich als "Genderwahn" bezeichnen, wenn zwanghaft versucht wird jegliche, historisch gewachsene geschlechtsspezifische Bezeichnung für irgendetwas zu eliminieren. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass der Begriff "Muttersprache" in dieser Weise noch nie zur Diskussion stand. Warum eigentlich? Ein Schelm der Böses dabei denkt.
    Überhaupt finde ich diese ganzen von Politiker -inne- n angezettelten Diskussionen über "politisch korrekte" Bezeichnungen daneben. Vielmehr sollten sie sich mal der wirklichen Probleme dieses Landes annehmen. Dem Hartz 4 Empfänger/ der Hartz 4 Empfängerin denen das Geld nicht zum Leben reicht ist es herzlich egal, ob es im Vaterland oder im Heimatland nicht reicht. Mit einem ebenso starken Engagement für die Verbesserung der Grundversorgung der sozial Schwachen wäre Vielen weit mehr geholfen. Diese interessieren solche existenziellen Fragen ob es in der Nationalhymne "Vaterland" oder "Heimatland" überhaupt nicht, sondern werden bei der nächsten Wahl Parteien wählen, die sich nicht um solchen Quatsch kümmern, sondern ihnen ein besseres Leben versprechen. Und wenn dann das Kind wieder einmal in den Brunnen gefallen ist, hat das hinterher keiner kommen sehen.
     
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  19. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    bei den Zwergen
    Man kann unterscheiden zwischen Problemen und Problemen.

    Der Lohn der Paketfahrer muß angegangen werden,was die Konservativen ja NICHT tun, aber deswegen muß ich doch nicht andere Sachen negieren.

    Die Gleichberechtigung ist nicht da wo sie sein könnte. Und durch Genderstudien wird sie weiter gebracht. Natürlich verrennen die sich auch ein bißchen, aber deswegen muß ich doch nicht hetzen, nur um andere Probleme zu verschleiern oder voll in die 30er zurück zu wollen. Denn die Vergangenheit ist immer nur in der Erinnerung schön.

    Meine Tochter ist Ingeneurin. Sie sagt sie muß immmer noch doppelt so gut sein wie ein Mann um ernstgenommen zu werden.

    Deutschland ist echt wieder reformbedürftig nach 13 Jahren CDU . Und wäre Merkel nicht gewesen sondern andere sogar noch viel mehr. Die ist die Fortschrittlichste in dem ganzen Laden.

    Und die Gesellschaft muß weiterentwickelt werden ! Und das passiert nicht durch Rückschritt.
     
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  20. zündapp

    zündapp Gäste

    Immer die selbe Logik:

    Wer nicht meiner Meinung ist, ist ein Nazi. Alle Nazis sind Arschlöcher. Also ist, wer nicht meiner Meinung ist, ein faschistisches Arschloch.

    Oder: Ich bin Demokrat. Also sind alle, die nicht meiner Meinung sind, nicht Demokraten.

    So eine Argumentation findet Ihr ok? Aber das Wort „Genderwahn“ soll eine unerträgliche Provokation sein?

    Das kann ich nicht nachvollziehen.



    Gruß,



    Wolfgang
     
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  21. Keilzink

    Keilzink ww-robinie

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    ... wer mit seiner Argumentation die FDGO verlässt, darf nicht erwarten, als Demokrat gelten zu können. Und wir leben nicht in einer Demokratie, in der per Volksabstimmung alles möglich ist, sondern in einer parlamentarischen Demokratie, in der es hohe Hürden gibt, sobald es um die FDGO geht. Dieses System und die Idee von Europa haben uns jetzt 70 Jahre lang Frieden und Wohlstand beschert. Sollte man sich täglich vor Augen halten, bevor man Leuten zuhört, die diese sympatisch einfachen Lösungen haben, und, wenn nötig, jeden Tag eine andere.
    Was den Rest von dem angeht, was Pedder angesprochen hat: Für die Elektrik gibt es Fachleute, Tabellenbücher, Gesetze und Vorschriften sowie die allgemeine Physik.
    Und Religion? Ich persönlich glaube an das 11. Gebot: Du sollst mit deiner Religion nicht hausieren gehen.
     
  22. predatorklein

    predatorklein ww-robinie

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    Hallo

    Nicht nur viele H 4 Empfänger haben massive Probleme .

    Schau dir einfach mal an , wie viele heute einen Job machen , der kaum reicht , um zu überleben :

    Bäckermädl : 1100 € netto für einen 160 - 180 h Job
    Paketfahrer : je nachdem für wen der fährt geht der mit 1200 € netto heim bei 160 - 180 h
    Jung / Mädl an der Tanke : 1200 € für einen Vollzeitjob
    Putzkraft : 1200 € netto für einen Vollzeitjob
    Pflegekraft : 1200 - 1400 € im Schichtbetrieb , und der Job ist extrem heftig

    Knapp 45 % aller Arbeitnehmer haben zwischen 1000 und 1500 € netto .

    Jeder kann sich ausrechnen , was nach 45 Jahren da an Rente rauskommt .

    Der " kleine Mann " ist an Politik oft gar nich soooooooooo sehr interessiert .

    Der will :

    - einen sicheren Job
    - halbwegs ordentliche Bezahlung
    - Essen auf dem Tisch
    - Dach überm Kopf
    - Klamotten am Leib
    - vielleicht eine Familie
    - bißchen " Spaßgeld " für Hobbies , Urlaub und den Italiener

    Und bei immer mehr Menschen klappt das nicht .
    Und die wählen dann aus Protest rechts .
    Auch wenn klar ist , daß rechts auch nichts gebacken bekommt .

    Wenn für den " kleinen Mann " nicht bald wieder eine ordentliche Politik gemacht wird , geht der Rechtsruck weiter .
    Und nimmt noch deutlich Fahrt auf .

    Die kommenden Europawahlen werden hoffentlich unseren etablierten Parteien mal kar machen , woher der Wind weht .

    Und wohin die Reise geht , wenn nichts passiert .

    Gruß
     
  23. zündapp

    zündapp Gäste

    Zu Beitrag 21: Derartige Unterstellungen und die daraus folgenden Beschimpfungen sind natürlich bequemer als ein sachlicher Diskurs. Vor allem, wenn einem die Argumente ausgehen. Überzeugen wird man damit jedoch niemanden. Und auch nicht seine eigene Meinung weiterentwickeln. Und beides gehört sehr wohl zur Demokratie.
     
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  24. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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    Und wo genau wurde in #21 ge- bzw. beschimpft?
     
  25. Time_to_wonder

    Time_to_wonder ww-robinie

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    Saarlouis/Bonn
    Ist für mich ok, Du musst es auch garnicht nachvollziehen können.
     
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