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Hallo Ihr Profis,
ich habe eine Truhe aus dem Barock-Zeitalter aus vermutlich Fichte (jedenfalls Weichholz) und teilweise Eiche (einige Leisten und die Füße) erstanden. Sie war bereits abgebeizt, so daß ich sie "nur" noch ein wenig spachteln und schleifen mußte. Sie hat außerdem Holzwurmlöcher, aber es sieht so aus, als wäre kein Wurm mehr drin.
Nun wollte ich Sie mit Briwax Farbe Jacobean wachsen. Der Verkäufer, ein Laden, der alte Möbel abbeizt und auch wohl aufbereitet, hat mir dieses Wachs gegeben und mir gesagt, daß man das Wachs mit dem Pinsel auftragen könne. Er hat mir auch passende Pinsel gegeben. Nun habe ich an einem Fichtenbrett einen Probeauftrag gestartet, mit dem Pinsel. Auf der Dose steht, daß man es satt auftragen soll, das habe ich gemacht, wodurch das Ganze total streifig wurde. Dann habe ich es mit einem weichen Tuch und mit dünnem Auftrag versucht, der Ton war mir aber nicht dunkel genug. Ein zweiter Auftrag hat dann aber alles verschmiert. Ich hatte den ersten Farbauftrag mit Stahlwolle 00 poliert und dann den zweiten Auftrag darüber gegeben. Kann es daran gelegen haben? Wieviele Aufträge übereinander verträgt dieses Wachs?
Wie kann ich einen satten dunklen Ton mit dem Wachs erzeugen, ohne das es schmiert oder streifig (Pinsel) wird? Macht es Sinn, die Truhe vorher dunkel zu beizen?
Auf der Dose steht, man soll vorher einen Schellack-Sanding-Sealer verwenden. Der Verkäufer hatte mir gesagt, daß man den nicht unbedingt nehmen müßte. Würde sich das Wachs dann beim Auftragen anders verhalten?
Macht es Sinn, die Holzwurmlöcher vorher mit dem Sealer zu verschließen und sieht man die Löcher dann hinterher noch? Mir wäre es am liebsten, wenn man sie nicht sehen würde. Wenn ich nur das Wachs darüber gebe, werden die Löcher ja dunkler, als der Rest.
Viele, viele Fragen, ich hoffe, es hat von Euch jemand eine Antwort darauf hat. Vielen Dank im Voraus.
Petra
ich habe eine Truhe aus dem Barock-Zeitalter aus vermutlich Fichte (jedenfalls Weichholz) und teilweise Eiche (einige Leisten und die Füße) erstanden. Sie war bereits abgebeizt, so daß ich sie "nur" noch ein wenig spachteln und schleifen mußte. Sie hat außerdem Holzwurmlöcher, aber es sieht so aus, als wäre kein Wurm mehr drin.
Nun wollte ich Sie mit Briwax Farbe Jacobean wachsen. Der Verkäufer, ein Laden, der alte Möbel abbeizt und auch wohl aufbereitet, hat mir dieses Wachs gegeben und mir gesagt, daß man das Wachs mit dem Pinsel auftragen könne. Er hat mir auch passende Pinsel gegeben. Nun habe ich an einem Fichtenbrett einen Probeauftrag gestartet, mit dem Pinsel. Auf der Dose steht, daß man es satt auftragen soll, das habe ich gemacht, wodurch das Ganze total streifig wurde. Dann habe ich es mit einem weichen Tuch und mit dünnem Auftrag versucht, der Ton war mir aber nicht dunkel genug. Ein zweiter Auftrag hat dann aber alles verschmiert. Ich hatte den ersten Farbauftrag mit Stahlwolle 00 poliert und dann den zweiten Auftrag darüber gegeben. Kann es daran gelegen haben? Wieviele Aufträge übereinander verträgt dieses Wachs?
Wie kann ich einen satten dunklen Ton mit dem Wachs erzeugen, ohne das es schmiert oder streifig (Pinsel) wird? Macht es Sinn, die Truhe vorher dunkel zu beizen?
Auf der Dose steht, man soll vorher einen Schellack-Sanding-Sealer verwenden. Der Verkäufer hatte mir gesagt, daß man den nicht unbedingt nehmen müßte. Würde sich das Wachs dann beim Auftragen anders verhalten?
Macht es Sinn, die Holzwurmlöcher vorher mit dem Sealer zu verschließen und sieht man die Löcher dann hinterher noch? Mir wäre es am liebsten, wenn man sie nicht sehen würde. Wenn ich nur das Wachs darüber gebe, werden die Löcher ja dunkler, als der Rest.
Viele, viele Fragen, ich hoffe, es hat von Euch jemand eine Antwort darauf hat. Vielen Dank im Voraus.
Petra