Oberfräse

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Nathan, 2. Juli 2008.

  1. Nathan

    Nathan ww-kastanie

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    Hallihallo,

    ich möchte meiner Freundin eine Freude machen und ihr bzw uns 2 Nachtschränke - bzw Tische selber bauern. Wenn das von mir angefertigte Hochbett fertig ist, soll zwischen Matratze und äußerer Bettbegrenzung eine Freufläche von 30cm auf beiden Seiten sein. Nun habe ich überlegt, wie man so einen Nachschrank anfertigen könnte. Ich habe mir überlegt, ob ich nicht einen Würfel baue mit den Maßen 30x30x30cm. Er soll vorne eine Plexiglasscheibe bekommen nach Möglichkeit in grün, denn das ist ihre Lieblingsfarbe. Dann wollte ich in den Würfel eine Lichtquelle einbauen, so dass man dann abends schönes indirektes Licht bekommt, wenn der Würfel innen beleuchtet ist.

    Nun sieht es aber wahrscheinlich blöd aus, wenn ich die Scheibe vorne drauf "nagle" So habe ich überlegt, ob es nicht sinnvoll ist, wenn ich in alle 4 Bretter eine Nut fräse und die Scheibe so dann dort einsetze. Nun besitze ich keine Fräse und weiß nicht ob es sich lohnt eine zu kaufen und wenn ja was so ein gutes Stück kosten würde. Könnte mir da einer von euch weiterhelfen?

    Vielen Dank und Grüße
     
  2. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Wenn du noch nicht weißt, ob du eine Oberfräse öfters mal brauchst, kannst du dir entweder eine leihen (Werkzeugläden, Baumärkte), oder kauf dir ne Billig-China-Fräse, die es in jedem Baumarkt, ab und zu bei Aldi, Lidl, Ebay usw. gibt. Preiskategorie 30-50 Euro. Funktionieren tun die grundsätzlich.

    Bei Ebay z.B. die Güde XF850 für 29,90 Euro: 380039785041

    Ansonsten: Eine Freufläche von nur 30 cm halte ich für viel zu knapp, ich bevorzuge lieber 2x2m :emoji_slight_smile:))
     
  3. bello

    bello ww-robinie

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    Hallo Nathan,

    die Nuten kannst Du auch mit der Tischkeissäge sägen.

    Gruß Volker
     
  4. Nathan

    Nathan ww-kastanie

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    Hallo Volker,

    du meinst ich sollte das Blatt dann nach unten nehmen, bis ich die entsprechende Nuttiefe erreicht habe und dann das Brett darüber führen? Die Idee ist gut aber ich fürchte, dass ist mit der Tischkreissäge, die ich habe nicht zu machen.

    @Winfried: Ich kann es mir ja schon fast denken aber diese Billigdinger werden sicherlich nicht so lange halten bzw. ich werde damit dann keine harten Hölzer bearbeiten können oder?
    Ich fürchte mich ja fast danach zu fragen: Ab wann fangen denn "gute" Fräsen an?

    Danke schonmal

    Grüße Johannes

    P.S.: Jetzt muss ich mal noch neblöde Frage nachlegen:
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    Bei so einer Fräse kann ich dann aber keine Kannten rund fräsen oder? Dazu bräuchte ich dann eine Ober/Unterfräse oder täusche ich mich da jetzt gewaltig?
     
  5. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Haltbarkeit so einer Fräse ist begrenzt, fällt dir vielleicht nach 20-100 Stunden auseinander. Du kannst sie aber innerhalb von 2 Jahren umtauschen, dann solltest du aber am besten im Baumarkt kaufen.

    Mit der Fräse kannst du natürlich mit entsprechendem Fräser auch Kanten abrunden. Lediglich Kopierhülsen passende Kopierhülsen wirst du wohl nicht bekommen, falls du mit sowas arbeiten willst.

    Eine Stufe besser ist z.B. Bosch so um die 100-120 Euro und absoluter Klassiker im Profibereich ist ELU und Festool bei 300-500 Euro. Elu gebraucht über Ebay geht natürlich auch. Makita kostet ebenso ab 300 Euro.

    Schau mal in der Bibliothek, es gibt so schöne Bücher, die dir alles mögliche aufzeigen, wie man mit Oberfräse arbeitet, z.B. "Arbeiten mit der Oberfräse" von Ravensburger oder "Die Oberfräse" von DHA.
     
  6. Nathan

    Nathan ww-kastanie

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    Mhm nein das mit den Kopierhülsen hatte ich nicht vor. Dies bedeutet doch, dass ich ein vorgegebenes Muster mit einem Führungsstück abfahre und die fräse kopiert mir dann quasi das gleiche Muster in das gewünschte Werkmaterial oder?

    Na ja ich habe nicht so viel vor mit der Fräse nur möchte ich beim Arbeiten aber auch nicht Gefahr laufen, dass mir das Ding um die Ohren fliegt.

    Wie sieht es denn mit diesem Gerät aus? Irgendwo hab ich gelesen, dass Ferm ganz ordentliche Geräte baut:

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  7. civil engineer

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    Hallo,

    von der Güde Obefräse würde ich abraten, weil der Schalter mehr als ungünstig liegt, Du mußt mehr oder weniger eine Hand vom Griff nehmen, um einzuschalten und zu fräsen.

    Die Ferm kann ich nicht beurteilen.

    Wenn es nicht teuer sein soll, diese

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    habe ich seit gut einem Jahr. Ist nur unwesentlich teuerer als die Ferm. Sie hat einen Schalter, den Du nicht dauernd gedrückt halten mußt, Du hast beide Hände zur Führung der Fräse frei. Ich bin jetzt nicht der Dauerfräser, aber bisher hat die Fräse bei mir alles bewältigt (Fichte, Kiefer, Buche, MDF), Voraussetzung ist natürlich in Schritten von max. 4-5mm zu fräsen. Beim Parallelanschlag mußte ich in Form eines Aluwinkels nacharbeiten, weil die Führungsanschläge nicht genau gefluchtet haben.

    Gruß
    Jochen
     
  8. bello

    bello ww-robinie

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    Hallo Nathan,

    geht auch mit Handkreissäge und Richtlatte (an der Du die Handkreissäge langführen kannst).

    Und Finger weg von billigen Oberfräsen und Fräsern, bei diesen schnelllaufenden Geräten kann dir schnell mal etwas "um die Ohren fliegen".


    Gruß Volker
     
  9. civil engineer

    civil engineer ww-robinie

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    @Volker

    Das würde mich jetzt aber interessieren. Berichte doch mal von Deinen Erfahrungen, was Dir da genau schon bei "billigen Oberfräsen und Fräsern" um die Ohren geflogen ist.

    Gruß
    Jochen
     
  10. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Halte ich auch für unnötige Panikmache: Um die Ohren fliegen kann nur etwas Rotierendes. Aber wo soll da ein Schwachpunkt liegen? Soll einem die Welle abbrechen? Oder die Spannmutter sich lösen? Solche Szenarien halte ich für völlig unwahrscheinlich. Das einzige, was ich mir noch vorstellen kann, sind unrund laufende Fräser, die durch die Unwucht starken Kräften ausgesetzt sind und dann abbrechen. Ich hab schon mehrere Billigmaschinen in der Hand gehabt, hatte da aber nie Probleme mit. Man darf auch nicht vergessen, dass so Teile in riesen Stückzahlen auf dem deutschen Markt verkauft werden und eine Firma wie z.B. Güde nicht mehr existieren würde, wenn da auch nur wenige Fälle von massiver Schädigung aufgetaucht wären.

    Was anderes sind für mich Maschinen mit größeren Werkzeugen, die schon eine gewaltige Bewegungsenergie in diese einbringen: Flex oder Kreissäge. Da wäre ich auch sehr vorsichtig mit Billiggeräten.

    Das man grundsätzlich vorsichtig beim Umgang mit Oberfräse sein sollte, weil es gerne mal unkontrolliert rupfen kann, sollte klar sein. Insofern ist mir auch ein Sicherheits-Schalter lieber, den man ständig gedrückt halten muss.

    Ansonsten: Ferm, Güde, Alpha-Tools, Einhell und sonstige: Ist alles Billig-China-Kram, vieles kommt sogar aus der gleichen Fabrik. Manchmal sitzen deutsche Importeure dahinter, die ein wenig auf die Qualität achten.
     
  11. bello

    bello ww-robinie

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    Hallo Jochen,

    mir reichen da schon Erfahrungen mit einem Dremel. Der war schnell im Müll.
    Und nachdem ein Kollege mir preiswerte Fräser aus dem Baumarkt mitgebracht hatte, brachen die sofort an Buchenholz. Seitdem keine Baumärkte, kein Schrott.

    Gru0 Volker
     
  12. die Leuchte

    die Leuchte ww-fichte

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    Habe letztens ebenfalls einen kleinen Nachttisch für unser Schlafzimmer gebaut. Brauchte dafür auch 2 Nuten in den Seitenwänden, wo ich dann die Plexiglasscheibe als Ablagefläche reingeschoben habe.
    HAbe dafür wie schon oben erwähnt die HKS+Führungsschiene genommen. Geht sauber und schnell. Kann ich nur empfehlen
    Gruß
    die Leuchte
     
  13. nurzumhobby

    nurzumhobby ww-ahorn

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    auseinanderfliegen?

    Hallo!
    Da muss ich aber auch meinen Senf dazugeben.
    Hab mir im grossen Auktionshaus einen Verleimfräser gekauft,
    neu,über 30 Euro...
    Das Teil ist genial....
    Es hat eine Unwucht,mein leichter Frästisch ist im Betrieb als Ultraschallrüttler zu gebrauchen...
    Ein Glas Wasser drauf,Brille oder Zähne rein und los gehts..
    Im Ernst,ein Versuch hat mir gelangt,wenn ich die scharfen Zähne durch das Plexiglass sehe und die Drehzahl...
    Sowas kommt mir nicht mehr ins Haus..
    Sonst brauch ich keinen Ultraschallrüttler mehr :emoji_wink:))))
     
  14. bello

    bello ww-robinie

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    Ich wollte hier jetzt neben Nathans Thema nicht eine Grundsatzdiskussion über Billigwerkzeuge entfachen. Es gibt auch sehr gute Geräte aus dem asiatischen Markt. Nur die haben dann auch einen entsprechend hohen Preis. Ich persönlich komme nicht klar mit Baumarkt- oder Discounterprodukten und halte es für vernünftig einem Neueinsteiger wie Nathan zu raten, ordentliche Produkte zu kaufen, sich dadurch die Arbeit zu erleichtern und noch in Jahren Freude daran zu haben. Meine Festo 1010 ist 8 Jahre alt und fast in täglichem Einsatz.

    Gruß Volker
     
  15. Nathan

    Nathan ww-kastanie

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    Mhm ich bin sehr dankbar für die vielen kontroversen Beiträge :emoji_grin: Also ich habe zu hause Mrkenwerkzeug und komme mit dem sehr gut zurecht und muss sagen, wenn man es öfters benutzt zeigt es schon seinen großen Vorteil, dass da eben nichts klappert oder wackelt.

    Ich bin Student (die Werkzeuge teile ich mir mit meinem Vater) und habe daher nicht so vie Geld übrig. Ich möchte mit der Fräse auch (erstmal) keine Profiarbeiten erledigen. ich brauche es eigentlich nur zum fräsen der Nut und zum abrunden von Hölzern, so dass ich eine saubere runde Kante bekomme, denn mit nem Exenterschleifer bekommt man da eher nur unbefriedigende Ergebnisse wenn ich das mal so sagen darf.
     
  16. Mister G

    Mister G ww-robinie

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    Dafür ist ein Exzenterschleifer ja auch nicht gedacht. Befriedigendere Ergebnisse bekommt man mit dem Handhobel und/oder einem schnöden Handschleifklotz. Dann kann man den Arbeitsablauf nämlich auch kontrollieren und bekommt mit ein bisschen Übung durchaus saubere und gleichmäßige Rundungen hin. :emoji_wink:
     
  17. Georg L.

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    Die Profiarbeit unterscheidet sich von der Heimwerkerarbeit eigentlich nur durch die Anzahl der Betriebsstunden und nicht durch das Ergebnis. Idealerweise sollte dies in beiden Fällen gleich sein. Der Heimwerker hat im Allgemeinen keinen Zeitdruck bei der Arbeit (sofern er nicht verheiratet ist) und kann z.B. beim Fräsen einer Nut mit einer relativ schwachen Fräse diese in mehreren Durchgängen fräsen. Der Profi wird hier aus Zeitgründen eine stärkere Fräse verwenden und die Nut in einem Rutsch fräsen, einfach um Zeit zu sparen.
    Bedenken solltest du auch, daß das zu bearbeitende Material Geld kostet. Und wenn du durch schlechte (Elektro-)Werkzeuge mal eine oder mehrere Platten versäbelst, hast du die Kosten für Qualitätswerkzeug schnell überschritten. Nur mal so als Anregung.
     
  18. Nathan

    Nathan ww-kastanie

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    Mhm mit einem Handhobel kann ich solche Kanten abrunden? Ist der dafür nicht ein wenig zu grob für solche Arbeiten?

    @Georg L
    Na ja den Zeitdruck habe ich ja nun nicht und wie gesagt mir geht es nur um diesess eine Arbeitsprojekt. Zu was anderem benötige ich es ja nicht. Und es stimmt warum soll ich dann ein 300 Euro-Gerät dann so in der Ecke verkommen lassen?

    Ich weiß worauf ihr hinaus wollt. Ich kenne das bei den Fahrrädern auch so. Ich würde niemals ein Fahrrad unter 500 Euro empfehlen, wenn man das täglich braucht und auch hart beanspruchen will. Ich bin aber auch der Meinung, dass es ein durchaus billiges Discount-Modell auch tut wenn man nur mal 2 mal die Woche zum Becker damit fahren will.

    Also ich weiß wer billig kauft kauft doppelt aber für meine einfachen laienhaften Aufgaben reicht mir das aus. Sollte ich auf den Geschmack kommen kann ich mir ja immernoch was besseres kaufen. Ich finde da tun 30 Euro zusätzlich dann nicht ganz so weh wenn man dann weiß was man will.

    Ich danke euch aber dennoch für die Bedenken :emoji_slight_smile:

    Grüße Johannes
     
  19. WinfriedM

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    Um noch mal die Polarisierung zwischen ganz billig und ganz teuer rauszunehmen: Mit einer grünen Bosch für ca. 100 Euro hast du auf jeden Fall ein Werkzeug, auf dass du dich sicherheitstechnisch verlassen kannst und wo auch grundsätzliche Dinge wie Rundlauf stimmen. Bosch hat auch gleichbleibende Qualtität, was bei den Chinafräsen absolut nicht der Fall ist - ein Gerät tut bestens, das nächste nur schlecht. Es gibt sicherlich weitere Heimwerkermarken, die sich gerade deshalb als Heimwerkermarken etabliert haben, weil Preis-Leistung optimal auf dieses Klientel abgestimmt ist.

    Ach ja, ganz wichtig: Die Freude an Geräten. Mit einer grünen Bosch hatte ich schon viel mehr Freude, als mit der ganz billigen 30 Euro China-Fräse. Die tut zwar, aber vieles ist irgendwie nicht so toll gelöst.
     
  20. paddy

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    Also ich hab jetzt auch schon drei Jahre eine grüne Bosch im Einsatz und bin sehr zufrieden damit. Und ich würd sagen die 50 Euro mehr sind gut investiert, weil man mehr Freude hat und bei zukünftigen Projekten schon ein verlässliches Werhzeug im Schrank hat. Bei der Billigfräse kommt dann schnell die Überlegung, dass das sowieso nichts taugt und man sucht nach anderen Lösungen, obwohl die Fräse doch die Beste wäre.

    Apropos runde Kanten, beim Dick gibt es einen Handhobel für runde Kanten, Radius 3mm glaub ich, für so ca. 12-15 Euro, genau weiß ich es nicht mehr. Liefert wirklich gute Ergebnisse. Ich lass seitdem meinen Fräser im Schrank, sofern die Seite gerade ist, natürlich.
     
  21. pedder

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    :emoji_grin: (nö)

    Liebe Grüße
    Pedder
     
  22. heiko-rech

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    Hallo,
    Das Teil hab ich auch. Es ist gewöhnungsbedürftig. Und es funktioniert nicht bei jedem Holz. Bei schwierigem Holz, oder bei grobem Nadelholz ist es mir zu riskant. Da hat man schnell Ausrisse.

    Ich mag Handwerkzeuge und setze sie auch gerne ein, aber beim Abrunden von Kanten ist die Oberfräse dem Handwerkzeug nunmal überlegen und meiner Meinung nach die bessere Wahl.

    Gruß

    Heiko
     
  23. Mister G

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    Wenn Du einen einfachen Schlichthobel hast, dann hast Du recht. Das gibt Batz.

    Ein sauber eingestellter Doppel- oder besser noch Putzhobel taugt aber sehr gut um eine Kante zu brechen. Der von paddy genannte Fasenhobel ist natürlich die noch elegantere Lösung. Das Verrunden macht man dann mit einem Schleifklotz (ich bevorzuge dafür übrigens einen mit fester Oberfläche, also ohne Kork- oder Schaumstoffauflage - ein einfaches Spanplatten-Reststück in handlicher Größe finde ich genau richtig).

    Und Heiko hat natürlich Recht, wenn er sagt, dass die Oberfräse das richtige Werkzeug für Rundungen ist. Aber für ein paar Meter Kantenbrechen braucht es nicht unbedingt eine solche. Ich musste in meiner Lehrzeit Unmengen laufender Meter Kanten runden - von Hand. Dafür waren unsere beiden Elu-Oberfräsen-Boliden einfach viel zu unhandlich und zu schwer.
     
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