Nussbaum-Platten so teuer?

totallynuts

ww-pappel
Registriert
14. April 2009
Beiträge
2
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage an die Profis bezüglich Kosten/Preise für erstklassigen Nussbaum.

Ich möchte mir gerne ein hochwertiges Bett (und zwei Nachttischchen) aus Nuss bauen lassen und habe am Freitag das Angebot dazu erhalten. Und bin ziemlich vom Hocker gefallen.

Man schaut sich ja so um im Markt, in den Geschäften und im Internet, daher bin ich davon ausgegangen, dass man für gute 3000,- schon was Ordentliches bekommen sollte.

Doch für diesen Preis scheint es nur möglich, das Bett mit keilverzinktem Nussbaum zu bauen. Eine baugleiche Variante mit durchgehenden Lamellen kostet 1300,- MEHR.

Ich weiß ja, dass Nussbaum teuer ist, aber sooooo teuer?

Von der Bauart schätze ich, dass für das Bett etwa 2 große Platten (220x100x4 cm) und
für die Tischchen nochmal 150x100x4 cm benötigt werden. Maximal! Eher weniger.

Was kosten solche Platten im Einkauf? Und ist der Preisunterschied zwischen durchgehender und keilverzinkter Verleimung wirklich so hoch?

Und wenn jemand solches Holz hat und mir ein gutes Angebot machen kann, freue ich mich über eine Nachricht!

Lieben Gruß und vielen Dank!
 

gleiter

ww-robinie
Registriert
5. November 2008
Beiträge
2.303
Ort
Österreich
Ruf' doch einfach mal einen Holzhändler an und erkundige Dich nach den Preisen für Leimholz keilgezinkt resp. mit durchgehenden Lamellen. Rechne auch noch den Verschnitt dazu, Keilgezinkte bekomme ich in den Längen 300, 420 und 500 cm bei einer Breite von 122 cm, Platten mit durchgehenden Lamellen sind sowieso eine Sonderbestellung.

Du wirst staunen, was alleine die Nuss kostet.

Der Preisunterschied kommt hin.

Gruß, André.
 

carsten

Moderator
Teammitglied
Registriert
25. August 2003
Beiträge
16.216
Ort
zwischen Koblenz und Wiesbaden
Hallo

der anspruch erstklassiger Nußbaum und Keilgezinkt passt für mich gerade bei diesem Holz überhaupt nicht zusammen.
Erstklassig heißst für mich gerade bei Nußbaum auch auf das Bild und die Farbe achten und damit steigt der Verschnitt enorm.
Bei der keilgezinkten Massenware wird fast alles vom Stamm verwendet und da ist beim Nußbaum auch immer der deutlich hellere Splint dabei, das passt für mich nicht zu dem Nußbaum = dunkel . Das ist bzw wäre mein Anspruch an erstklassigen Nußbaum. Und auch hier passt der vergleich wieder mal.
Ein roter Fiat ist noch lange kein Ferrari.
 

Tischler-Kalle

ww-robinie
Registriert
28. Januar 2009
Beiträge
1.052
Alter
52
Ort
Saarland
HuHU,

und wie soll der Tischler der das Bett baut seine Maschinen bezahlen, die Lohnkosten decken, den Fuhrpark in Schuss halten, Versicherungen zahlen, Strom, Waser, Miete/Darlehen für Werkstatt aufbingen...? Da sind dch 1.300 Euro mehr ein echtes Schnäpschen.

Man kann absolut keine Serienware mit Einzelanfertigung vergleichen. Da haben schon viele die Ohren angelegt. Es ist ein Unterschied ob ich bei einem Händler 100.000 oder 1.000qm Plattenmaterial, ob masiv oder Werkstoff einkaufe. Die Kalkulationen sind unterschiedlich.

Das Internet ist für Preisvergleiche da sowieso das falsche Gebiet.
Hier sieht man mal wieder. Geiz iss nicht immer GEIL.......
 

WinfriedM

ww-robinie
Registriert
25. März 2008
Beiträge
23.598
Ort
Dortmund
Bei meinem Holzhändler kostet Nussbaum 120x125cm Platten in 40mm 324 Euro pro qm (zzgl. MwSt). Durchgehende Lamelle. Nur mal so als Richtpreis. Wenn man wirklich schöne Stücke auswählen will, hat man natürlich enorm Verschnitt und du musst mit 2000-4000 Euro pro Kubikmeter Nussbaum Schnittholz rechnen. Da ist man froh, wenn man 1/3 des Holzes verwenden kann...
 

totallynuts

ww-pappel
Registriert
14. April 2009
Beiträge
2
Hallo zusammen und danke für eure Antworten!

Gerade weil ich mich bei den Preisen nicht auskenne, hab ich ja hier nachgefragt.
Scheint also alles okay zu sein mit dem Angebot – aber leider dann wohl doch ne Nummer zu groß für mich :emoji_slight_smile:

Obwohl ich denke, dass es nichts mit Geiz zu tun hat, wenn man bereit ist, für ein handgebautes Bett 3000,- zu bezahlen. Für einen Bruchteil des Preises bekomt man auch schon Betten, in denen sich gut schlafen lässt... auch den Ansatz, den Preisunterschied im Material mit den Betriebskosten zu begründen, verstehe ich nicht. Liegt dann doch am EK, oder?

Na, dann wird es wohl ein anderes Holz werden. Schnüff.

Lieben Gruß und schönen Abend!
 

gleiter

ww-robinie
Registriert
5. November 2008
Beiträge
2.303
Ort
Österreich
Warum 40 mm stark? Eigentlich?

Ich habe mal ein Bett gebaut mit gerade mal auf 20 mm ausgehobelten Brettern bei einer Breite von 120 mm. Das ging mit vier einzelnen Brettern und war von den Kosten her noch sehr kommod, wenn ich nicht gar sehr irre waren die Mat.kosten rund um 300 Euronen.

Für eine Doppelkommode mit 60 mm starken Seiten- und Deckplatten hat der Kunde alleine für's Mat. 3 Tausender abgelegt (war sein Wunsch, mir ist das egal :rolleyes:emoji_slight_smile:.

Im Übrigen finde ich - gerade bei einem Bett - den Einsatz von Leimholz als nicht gerade passend. Keilgezinktes würde ich nicht mal für sehr guten Stundenlohn verarbeiten, nur so nebenbei. Das gilt für alle Hölzer.

Und wenn's denn unbedingt dunkel sein soll - da gäbe es auch die Alternative geräucherte Eiche zu nehmen, zum Bleistift.

Oder eine Kombination - Birke harmoniert sehr schön mit Nuss, hab' ich auch schon gebaut. Front in Nuss, Seitenteile und Haupt in Birke.

Ein Bett ist (meistens) eine Investition für viele Jahre, noch dazu ein Möbel dass unbedingt passen muss, ist es doch ein wesentlicher Bestandteil eines guten Lebens. Nicht vergessen oder unterbewerten! Ein einzeln angefertigtes Teil hat hoch dazu seinen besonderen Reiz, ich habe noch nie ein Bett zwei mal gleich gebaut, meine KundInnen schätzen das!

Gruß, André.
 

anobium60

ww-robinie
Registriert
9. Januar 2009
Beiträge
724
Ort
Tauberbischofsheim
@ carsten
Wieso den Splint von Nussbaum wegschneiden? Das ist ja Verschwendung pur.Der Splint wird a.) beim Kauf mit gemessen, b.) macht der Splint u.U. ein Drittel des Holzes aus und c.) bekommt er im Laufe der Jahre auch eine schöne Farbe. Der Kontrast ist doch gerade das schöne (meine Meinung).
Ob 3000€ viel für das Bett ist hängt auch von der Konstruktion ab. Und Kunden zu finden die heutzutage bereit sind diese Summe auszugeben wird immer schwieriger. Eine Geizmentalität sehe ich hier eigentlich nicht. Es kann sich ja mal jeder selbst fragen ob er soviel Geld für sein Bett ausgeben würde (ausgegeben hat).
 

vollholz

ww-robinie
Registriert
17. Februar 2005
Beiträge
770
Hallo,
für mich paßt auch Nußbaum massiv und Plattenware nicht sonderlich gut zusammen. Man sieht den Möbeln immer an, daß sie aus Plattenmaterial gefertigt wurden, auch mit durchgehenden Lamellen. Das hat dann meistens einen leichten Öko-Heimwerker-Charme.
Amerik. Nußbaum bekommt man auch besäumt und dadurch ziemlich genau die benötigte Menge. Das wiederum reduziert die Fertigungskosten, weil der Aufwand bis zum fertigen Möbelteil sinkt.
Eine Alternative ist Starkfurnier 1,5mm auf Spanplatte. Sieht durch die Furnierabwicklung elegant aus, ist robust (1,5mm sind bei Betten wirklich fürs Leben) und ebenfalls günstiger.
Grüße,
Jens
 

Unregistriert

Gäste
Naja kritisch betrachtet bekommt man aber für bis 2000 Euro ein Bett von namhaften Designern in gewünschtem Holz. Das ist dann auch keine Serienfertigung, sondern Auftragsware, die von Manufakturen, also Schreinern in Kleinserie gefertigt werden.

zu nennen wäre da shiva und andere

Da können sich die Geister scheiden wie sie wollen. Ich finde, dass so ein Designer, der fünf Jahre studiert hat und sich einen Ruf erarbeiet hat von Gestaltung mehr versteht, auch wenn
weniger von der Verarbeitung, es sei denn er hat beides gelernt.

Für 4000 Euro könnte sich meine Falimie (obwohl Mutter BWL(Diplom) und Vater arbeitstätig
nicht ohne weiteres leisten. Tischlermöbel sind was für Reiche.
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
naja, kritisch betrachtet bekommt man auch für 100 euro ein bett vom designer, und mit bedacht ausgewählt kann auch das 30 oder mehr jahre halten.
ob designer die besseren möbel bauen, lasse ich mal dahingestellt. meine erfahrungen sind eher gegenteilig. leider wird der gute alte van der rohe'sche grundsatz "form follows function" meist missachtet, und zwar (leider) zusammen mit grundsätzen der fachlich korrekten konstruktion.

gestaltung ist imho eine frage des philosophie und desd ansatzes und nicht akademisch. schönheit liegt im auge des betrachters und dessen (seh)gewohnheiten. man vergleiche da mal rubenens'sche frauendarstellungen. funktion hingegen ganz sicher nicht.

das hochwertige einzelanfertigungen (teurer) luxus sind, sollte nichts neues sein. erst recht, wenn man sehrbkonkrete, oft irrational begründete anforderungen an die ausführung stellt. 40mm mussbaum massiv für ein bett ist imho auch eine solche. die furniervorschläge von oben gehen ja genau in diese richtung.
 

Tischler-Kalle

ww-robinie
Registriert
28. Januar 2009
Beiträge
1.052
Alter
52
Ort
Saarland
Hallo,

also ich denke nicht, dass man ein Bett von einem "Designer",dass trotz allem immer noch in "Serie" gefertigt wird, auch wenn in kleineren Stückzahlen, mit einem Einzelstück, sprich Einzel/Sonderanfertigung eines Tischlers vergleichen kann.
Wenn der Kunde die Exklusivität eines Einzel-Möbel haben möchte und auch bezahlen kann ist das doch gut. Ich habe in meiner Kundschaft einige Kunden die auf Exklusivität, als auf Massenware wert legen. Dass das dann einen höheren Preis bedeutet, nehmen diese auch in kauf.
Ich habe aber auch einen Kunden der in seinem HiFi Raum eine Musiknlage stehen hat von 60.000 Euro, seine CD´s lagert er in Regalen von IKEA. Was jetzt nicht heissen soll, dass IKEA schlecht ist!
 

Unregistriert

Gäste
Ich kenne sowohl Rubens und auch die Möbel van der Rohes (Bauhaus) bzw Gebäude.

Fangen wir doch ganz einfach bei Fragen an. Ich bekomme oft die Zeitschrift H.O.M.E nach Hause
und dort werden WOhlandschaften, die von kreativen Leuten umgesetzt wurden präsentiert.

Ich könnte wetten, dass bei vorbehaltsloser Betrachtung jedem Gedanken durch den jagen, die auf ihre Weise das dargestellte bewundern.

Un da stellt sich doch die Frage: Kann mir ein Tischler ein Interieur zaubern, wenn ich zu ihm komme und sage, meine Möbel soll wärme oder Freiheit vermitteln.

Designer beschäftigen sich mit Farbe und ihrer Wirkung. Viele Aspekte Ihrer Symbolik sind angeboren. Einfache Beispiele: Grün -> Nahrung (Pflanzen) -> Hoffnung (Überleben)
rot -> Feuer -> scharf(brand)

Es geht nicht um Ikea, sondern um Designermöbel gehobener Klasse, die man nur bekommt, wenn man die jeweilige Manufaktur besucht bzw. um Beratung bittet.

Ich denke, dass jeder Tischler das Material Holz besser begreift. Ein Designer begreift jedoch Formen und Wirkung besser. Es gibt nun mal Räume in denen sich nachweislich viele Menschen wohl fühlen und das hat einen Grund.

Bauhaus bestand übrigens aus Künstlern und Architekten. Im Architekturstudium versucht man die ganze zeit Formen zu begreifen.

Das was Bauhaus schuf ging nur, weil man mit über Jahrhunderte alten Traditionen brach und sich grundlegende Fragen stellte. Was ist eigentlich ein Stuhl? Welche Funtkionen sollte er erfüllen? Stuhl -> Entlastung des Körpers und das kann man ausdifferenzieren und genauer werden.

So entstand der Nierentisch z.b. .

Wenn man stets davon spricht, dass jeder etwas anderes schön findet, dann frage ich mich wieso es in Deutschland eine typische Leitkultur auch bei Möbelkauf gibt?

Jeder Ausländer würde den prägenden STempel erkennen.

Gute Möbel lassen sich meiner Meinung nach in Zusammenarbeit von Designern und der Erfahrung eines guten Handwerkers verwirklichen und irgendwie gibt es günstiger, als beim
Tischler. Irgendwas geht bei der Kalkulation flöten?
 

Unregistriert

Gäste
PS: Bauhaus hat Ihre Traditionen verbreitet, weil sich vorher nur Reiche Möbel
von Handwerkern leisten konnten. Bauhaus wollte Möbel, die man unkompliziert
herstellen konnte und damit kostengünstiger waren.

Nun legt man aber Bauhausklassiker auf und verland horrende Summen.

Das Problem liegt doch darin, dass heutzutage jeder "gut" leben will und muss.

Die Ungrechtigkeit diesbezüglich reicht aber weit. Sogenannte Architekten,
die ein komplexes Studium an der TU Darmstand z.b. abschließen (vorher noch 3 Jahre Abitur)
müssen sich mit Praktikas begnügen. Es rechne mal einer aus wie lange diese Menschen inklusive Studium & Abitur auf Gehalt verzichten müssen und das nenne ich reellen Verlust.
Um dann nach dem Abschluss Praktikas zu machen. Von daher kann man über Preise herumdiskutieren wie man will. Gäbe es allerdings nicht diese Leute, so wäre Deutschland Armenhaus Europas, weil man überall produzieren kann, aber nicht überall erfinden gestalten...

Neulich habe ich bei woodworking gelesen wie Leute sich Nussstämme guter Qualität
(40 cm Durchmesser ) für 100 ergattern konnten. Ich denke, dass auch da die gewitzten unter den Tischlern günstig an Sachen rankommen und sie aber als teure Ressource weiterverkaufen.

Ähnlich wie heute alles mit Finanzkrise begründet wird, so auch mit gängigem Marktpreis.

Kaufen eigentlich viele Tischler beim Holzhändler oder doch eher STämmchen vom nahegelegenen Forstbesitzer.
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
bist du ein frustrierter archi?
irgendwie fehlt mit in deinen ausführungen der rote faden. so ganz korrekt ist auch nicht alles und das wissen um unseren job offensichtlich auch nicht so dolle.
lassen wir's gut sein, vom nussbaum-massivbett sind wir schon recht weit weg...
 

Unregistriert

Gäste
ja war nur eine Anmerkung.

Dass nicht alles korrekt sein soll ist mir zu pauschal und nichtssagend. Es drückt lediglich den
Wert meiner Aussagen auf unfaire Weise. Nein ich bin kein Archi.

Mein Ratschlag an den Threadersteller ist folgender. Besorge auf Umwegen das Holz selber und lass es verarbeiten. Sprech vorher ab, was benötigt wird.

Es gibt jede Menge gelegenheiten g+nstig an Holz zu kommen. Furnier würde ich nicht nehmen.
Betten sollten so wenig Formaldehyd entahlten wie möglich. Buche sondert es zwar auch aus, aber im natürlichen Rahmen. Zudem lass es mal ölen, damit das Holz als Ionentauscher fungieren kann. D.h. das Klima positiv beeinflussen kann, solange es offenporig bleibt.
 

Unregistriert

Gäste
PS: Wenn beim Handwerker, dann eben gesund. Offenporige Massivholzmöbel
steigern nachweisslich die Gesundheit und den Wohnkomfort.
 

WinfriedM

ww-robinie
Registriert
25. März 2008
Beiträge
23.598
Ort
Dortmund
Habt ihr da irgendwelche Weblinks, die das Thema offenporig und Gesundheit/Wohnkomfort tiefer behandeln? Besonders "Holz als Ionentauscher" - davon hab ich noch nichts gehört und gelesen.

Mich interessiert vor allem, was davon esoterisch-glaubensmäßig ist und was wissenschaftlich überprüft wurde. Auch wenn ich offenporige Möbel mag, ich bin da etwas skeptisch, was da manchmal hineingedeutet wird.
 

Unregistriert

Gäste
auf die schnelle habe ich nichts im Web dazu gefunden, allerdings kannst du dir diese Frage auch selbst beantworten.

Womit war der Mensch bis auf die letzten 2 Jarhunderte meist in Kontakt?
Natürlichem Holz! Jahrtausende lang war er von natürlichen Rohstoffen umgeben.
Wieso sollte eine Anpassung an von menschen gemachte chemische Verbindungen so schnell erfolgen, wie das über tausende von Jahren an die Natur geschehen konnte.

Deine Forderung für Beweise dafür zu finden ist auf Anhieb schwer zu erfüllen. Doch überlege genau das gegenteil. Wer kann mir aufzeigen, dass Verbindung x langfristig ungefährlich ist?

Lacke und andere Substanzen entahlten viele unnatürliche teils giftige Stoffe. Natürlich kommts da auf die Menge an. Pressspan vs Massivmöbel. Dir ist doch klar, dass die einzelnen Spähneteilchen verklebt werden müssen? Die Stoffe im Kleber dünsten nachweisslich über 25 Jahre die Stoffe aus.

Formaldehyd ist dabei wohl eins der Probleme. Das existiert auch in der Natur. Allerdings
bei Massivholzmöbeln im niedrigsten Rahmen.

Niemand kann dir sagen, ob die Chemikalien unbedenklich sind. Noch vor ein paar Jahren galt Formaldehyd als krebserregend. Monetan sogar als krebsauslösend, was wohl die Unsicherheit unterstreicht.

Es gibt aber zahlreiche Berichte, bei denen Menschen, die sich ein Ökohausgebaut haben und Massivholzmöbel verwenden, sich ihrer Allergien entledigten.

Mach doch mal die intuitive Probe und riche mal an geölten Sachen und dann an lackierten bzw. an Presspan und dann frage dich selber, wo du dich wohler fühlen würdest.
Natürlicher Geruch ist instinktiv in uns eingeimpft durch die lange Evolution.
 

Unregistriert

Gäste
Auf die Schnelle:
Ruhe und Geborgenheit

Schon die warmen Farben des Holzes wirken sich in der Regel positiv auf die Stimmung des Menschen aus. Massivholzmöbel sind also Balsam für die Seele – sie vermitteln innere Ruhe und Geborgenheit. Zusätzlich regulieren Möbel aus Massivholz die Luftfeuchtigkeit. Dies erfolgt in Abhängigkeit von Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit. Ist die Umgebungs feuchtigkeit hoch (zum Beispiel in der Sommerzeit oder in Neubauten), so nehmen offenporige Massivholzmöbel Feuchtigkeit auf. Dabei „quillt“ Massivholz, das heißt, es dehnt seine Maße aus.

Kampf gegen Stauballergie

Bei einer niedrigen Umgebungsfeuchtigkeit (zum Beispiel in beheizten Räumen in der Winterzeit) gibt offenporiges Massivholz Feuchtigkeit ab, das heißt es, „schwindet“ beziehungsweise verkleinert seine Maße. Damit wirken offenporige Massivholzmöbel in gewissem Sinne in Räumen wie ein Raumfeuchtigkeitsregulierer – und sind somit gut für das menschliche Wohlbefinden. Übrigens: Mit Massivholz kann auch ein Beitrag im Kampf gegen die Stauballergie geleistet werden. Stichwort: „Wollmäuse.“ Sie sind sichtbar gewordene verkettete Staubpartikel, die viele aus Omas eigenen vier Wänden kennen. In modernen Wohnungen sind diese Ablagerungen kaum noch zu finden, weil die Staubpartikel durch elektromagnetische Aufladungen an Teppichen oder lackierten Möbeloberflächen usw. zerplatzen. Diese zerplatzten, nicht mehr sichtbaren Staubpartikel atmet der Mensch in seiner Wohnung ein – bis sich bei manchen eine Stauballergie bemerkbar macht. Massivholzmöbel mit Öl- oder Wachsoberflächen bleiben wie natürliches Holz elektrostatisch neutral. Damit zerplatzen an diesen Massivholzmöbeln auch keine Staubpartikel. Bei einem Naturfußboden können dann auch wieder die altbekannten „Wollmäuse“ sichtbar werden – ein Glück für die Gesundheit des Menschen.

Quelle bazillus Online Magazin

Naja mit Esoterik hat das nichts zu tun. Selbst die Nasa macht sich im Zuge der Welraumbesiedelung darüber Gedanken und hat z.b. Pflanzen getestet, die Formaldehyd filtern können. z.b. Efeutute.

Es ist kein Märchen. In dem oberen Absatz wird das aber nachvollziehbar und knapp erklärt.
 

Unregistriert

Gäste
Ökotest hat einen wunderbaren Vergleich gezogen zwischen Massivholz und Spanplatte bzw.
Kunststoffoberflächen. Ökotest ist eine seriöse Zeitschrift, die mit Laborwerten argumentiert:

oekotest.de
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
womit wir endgültig im trüben nebel des esoterisch angehauchten rumstochern angekommen wären...
wissenschaftliches arbeiten funktioniert anders.
ich klopp mir jetzt noch was ethanol in den kopp und geh dann schlafen- übrigens in einem massiven kirschbaum-bett, aber noch nie mit wünschelrouten auf schadstofffreiheit überprüft...
 
Oben Unten