Nichtholz - Wasserleitung Keller <-> Bad zuordnen

Albert2000

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Hallo,

wir Holzwerker haben ja oft auch mal ältere Häuser, so hoffe ich, dass evt. jemand einen Tipp hat.

Ich habe im Keller unglaublich viele Wasser- und Heizungsrohre, die in die zwei Stockwerke und Dachgeschoß führen. Das hat folgenden Grund: Da das Haus mal als 2-3 Einheiten genutzt wurde sind das mehr oder weniger einzelne Stränge mit teilweise unbekannter Vorbereitung einer Küche (wo jetzt mein Arbeitszimmer ist) und brachliegender vorgesehener Zirkulation.

Ich habe nun angefangen das Bad im 1.OG zu renovieren und wie erwartet hinter der Badewanne einen lustigen Verhau aus Leitungen gefunden. Heizung, Wasser, Abwasser und eben welche von denen die trocken liegen, da auf der anderen Seite der Wand das Arbeitszimmer aka "Küche" liegt.

Mein Problem ist nun herauszufinden was weg kann und wie man hier am Besten neu aufbaut. Da es da nie wieder eine Küche geben wird, soll viel rückgebaut werden.

Wie kann ich die Leitungen im Keller denen im 1. OG zuordnen?

Via Material geht nicht bis schwer. Ich hatte mal überlegt mit 9 V Batterie und einer LED oder so zu versuchen, hab ich aber (noch nicht im Haus).

Hat jemand Ideen oder Erfahrungen?

Grüße. Albert
 

Georg L.

ww-robinie
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Um was für Leitungen handelt es sich? Verzinkte Wasserrohre, Kupferrohre oder Kunststoffrohre? Und wie alt ist das Ganze? Wenn schon über 20 Jahre würde ich dir zu einer Totalsanierung raten. Dann hast du, wenn ordentlich gearbeitet wurde, für lange Zeit Ruhe und du weißt auch dann genau wo die Leitungen liegen. Nicht billig und auch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden, aber längerfristig die beste Lösung. Denn nichts ist nerviger, als ein Bad komplett zu saniren, um dann festzustellen hinter den frisch verlegten Fliesen ist eine Leiung undicht.
 

Albert2000

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Verzinkt und Kupfer. So doof, dass ich denke Kunststoff würde leiten bin ich nicht. :emoji_wink:
 

Sägenbremser

ww-robinie
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Hallo Albert

nicht gleich beleidigt sein, glaube kaum das Georg das
auch nur ansatzweise ins Spiel bringen wollte. Ihm ging
es wohl eher um eine Einschätzung ob dieser Aufwand
noch vertretbar wäre:emoji_slight_smile:

Mit Spannungsmessung wird das kaum funktionieren, da
reicht schon eine Kontaktstelle/Schellenwinkel um diese
Methode unsicher zu machen.

Ich mache das als Laie mit der Kaltwassermethode. Deinen
noch benötigten Strang kannst du so über Anfassen recht
schnell lokalisieren. Geht im Winter immer am leichtesten.

Gruss Harald
 
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