Lamellos mit Oberfräse

psnd

ww-pappel
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Liebe Forumteilnehmer,
Habe schon eine Neue Thema über ein Küchenprojekt gestellt. Zu der hätte ich eine Frage : die Küchen Schränke möchte ich mit Lamellos bauen, weil ich schon eine Oberfräse habe, möchte ich nicht noch eine Lamellofräse zukaufen, denke mit Oberfräse sollte es genau so gut gehen. Möchte gerne um Ihre Erfahrung darüber zufragen.

Beste Grüße!
Paul
 

FredT

ww-robinie
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An Plattenenden sollte es gehen. Da ist ein guter Parallelanschlag gefordert, eine gute Einspannmöglichkeit für die Platten und eine gute Handhabung der Fräse. Also insgesamt viele Überlegungen und auch die eine oder andere Vorrichtung...

Was nicht geht, sind Fräsungen in weiterem Abstand vom Plattenrand. Das geht nur mit der Flachdübelfräse...
 

SteffenH

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Was nicht geht, sind Fräsungen in weiterem Abstand vom Plattenrand. Das geht nur mit der Flachdübelfräse...

? Einfach einen Anschlag festzwingen an dem die Oberfräse fährt.

Grundsätzlich funktioniert es natürlich mit der Oberfräse zu lamellern, mir wäre das zu fummelig, zu kippelig und dauert zu lang.
 

falco

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Sind Lamellos ein Muss?

Ansonsten würde ich mit der Oberfräse eine durchgehende Nut herstellen, in der die Platte sitzt und von außen verschrauben, deine Tischlerplatte wäre hervorragend geeignet.

Lamellos nutze ich vor allem bei MDF und Spanplatte, wo Leimen immer die bessere Verbindung bringt im Bezug auf Schrauben.
 

gleiter

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Grüße Dich!

Habe jahrelang nicht anders gearbeitet. Im Ideal mit zwei Oberfräsen. Eine mit einem Scheibennutfräser, die Zweite mit einem Nutfräser 4 mm.

Damit läßt sich jede "Lamello"arbeit realisieren, mit allerdings recht viel Aufwand betreffs Einstellen, Anzeichnen, Ausarbeiten. Mit nur einer Fräse geht's natürlich auch - dann braucht es allerdings eine sehr gute Vorbereitung um nicht ständig zwischen den Fräsern (nebst Justierung) wechseln zu müßen.

Und - nachdem ich mal über einen längeren Zeitraum Zugang zu einer Flachdübelfräse hatte und die Vorzüge kennen und schätzen lernen durfte - habe ich mir umgehend ein eigenes Gerät angeschafft, es rechnet sich allemal.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 
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Erbsensuppe

ww-ahorn
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Vorweg: ich habe meine OF noch nicht so lange, aber den gleichen Grundgedanken auch schon gehabt.

Ich habe ihr eine Schablone für den Kopierring gebaut. Über eine angeschraubte Holzleiste ist auch das fräsen stirnseitig möglich.
Also: 4 mm Nutfräser mit Kpoierhülse, ein Brett mit der Uasschparung für die Kopierhülse, ein rechtwinklig angeschraubtes Brett als Abstandshalter und zum halten der Schraunzwinge beim stirnseitigen fräsen.

Die ersten Versuche damit sind wirklich gut.
Eine Flachdübelfräse ist natürlich schneller...
 

psnd

ww-pappel
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Sind Lamellos ein Muss?

Ansonsten würde ich mit der Oberfräse eine durchgehende Nut herstellen, in der die Platte sitzt und von außen verschrauben, deine Tischlerplatte wäre hervorragend geeignet.

Lamellos nutze ich vor allem bei MDF und Spanplatte, wo Leimen immer die bessere Verbindung bringt im Bezug auf Schrauben.

Vielen Dank Falco für die interessante Idee ! Meinst Du Nut oder Falz? Eine Nut für 19mm Platten kann ich mir in Moment nicht gut vorstellen. Mit eine Nut hat man doch Überstand. Meintes Du vielleicht ein Falz Boden oder Wand zusätzen ?

Paul
 

dew-tool

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Hallo Paul

Wie meine Vorrednern schrieb geschrieben haben es geht mit der Oberfräse aber schneller ganz klar mit der Flachdübelfräse.

Gruß Jürgen
 

Mater1984

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Wenn du die OF verkehrt rum festzwingst (selber gebauter Frästisch kannst du einfach deine Bretter mit der Schmalseite dran entlang schieben. Mit dem Scheibennutfräser. Die Einstellung einmal gemacht und alle Schmalseiten geschlitzt.
Anschließend entweder hochkant die Bretter / Platten dran entlang schieben oder die Fräse mit einem normalen 4mm Fräser bestücken.

So mache ich das immer.
Wenn du nahe am Rand mit der OF arbeitest (mit dem normalen Nutfräser dann würde ich ein Restholz in derselben Stärke Deneben legen um die Auflage zu erhöhen. Dann kippelt es sich nicht.
 

raziausdud

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kberg10

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Lamello ist nicht zu ersetzen. Hab mir den von Makita geholt mit 18 V da ich die Accus dazu schon habe.
Sehr zufrieden damit. Das Original war mir immer zu teuer, und genannte hat auch alle Schikanen.
Kommt erst richtig zum tragen wenn du mal eine XY Gehrung verbinden willst.
 

IngoS

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Das ist hier gerade Thema. Mich hat ein wenig der Begriff "Frästisch" auf der Zeichnung verwirrt, ich dachte zuerst, man sieht da die Oberfräse von unten eingespannt in einem Tisch. Nein, man sieht die handgeführte Oberfräse von oben, was Frästisch heißt, würde ich Fuß oder Grundplatte der Oberfräse nennen:
http://www.holzwerken.net/Wissen/Tipps-Tricks/Tischlern/Flachduebel-nur-mit-der-OberfraeseRainer

Hallo,

Mit so einem Scheibenfräser funktionieren aber nur Nuten an den Brettenden. In der Mitte der Seiten, zb. für Zwischenböden funktioniert die Methode nicht. Also, ein Ersatz für eine Flachdübelfräse ist die Oberfräse in meinen Augen nicht.

Gruß

Ingo
 

FredT

ww-robinie
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Wenn du statt des Scheibenfräsers einen 4er Nutfräser nimmst, funktionieren Nuten überall, und mit 6er, 8er oder 10er Fräser sogar für Dominos. Wenn da der Patentschutz für F. ausläuft, hat dann auch die breite Masse der "Volkswerker" was davon. Derzeit spielen die ja in einer Luxusliga...
 

roland44

ww-eiche
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Hi YorJie,
ich vermute Du kannst geschrieben deutsch verstehen?
Ich verwende die Makita DPJ180 mit 18V Akku und bin sehr zufrieden. Die gibt es als P7000 auch mit 230V Anschluss. Auch Dewalt soll gut sein. Die ganz billigen Flachdübelfräsen sollen nicht so zu empfehlen sein.

Gruß
Roland
 

Bam

ww-kiefer
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Habe auch früher mal Versucht, Flachdübel mit der Oberfräse zu verarbeiten. Dazu habe ich einen Scheibenfräser mit verschiedenen Anlaufkugellagern sowie einen 4 mm Schaftfräser genutzt. Das war so aufwendig, dass ich mir zügig eine Flachdübelfräse geholt habe. Damit geht es schnell, einfach und wiederholgenau. So wie es sein soll. Mein Fazit ähnlich wie in #6: Macht nUr mit Flachdübelfräse Spaß und Sinn!
 

Gelöscht Mitglied 91199

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Habe auch früher mal Versucht, Flachdübel mit der Oberfräse zu verarbeiten. Dazu habe ich einen Scheibenfräser mit verschiedenen Anlaufkugellagern sowie einen 4 mm Schaftfräser genutzt. Das war so aufwendig, dass ich mir zügig eine Flachdübelfräse geholt habe. Damit geht es schnell, einfach und wiederholgenau. So wie es sein soll. Mein Fazit ähnlich wie in #6: Macht nUr mit Flachdübelfräse Spaß und Sinn!
Vor allem kosten die entsprechenden Fräser ja annähernd so viel wie eine gebrauchte lamellofräse.
Ein bekannter hat so nen Vorsatz von wolfcraft für die flex. Die sind sehr günstig und erstaunlich gut. Musste mir die Mal leihen, da ich meine verliehen hatte. Ging besser als gedacht. Und dieser Aufsatz kostet 40,- Euro glaub ich...
 
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