Lärche als Möbelholz?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von fraenkin, 2. Dezember 2008.

  1. fraenkin

    fraenkin ww-nussbaum

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    Hallo Ihr hilfreichen Geister!

    Ich bin ein bißchen verunsichert: Nach allem was ich bis jetzt gelesen habe, ist doch Lärche für den Möbelbau nicht geeignet wegen des hohen Harzgehaltes?

    Hab nämlich den Spannagel geschenkt bekommen und da sind viele Lärchemöbel drin.

    Ich hab ein paar Exemplare rumstehen, die bald mal weg müssten, wenn sie noch durch die Säge gehen sollen, aber soviele Gartenzäune kann man ja gar nicht machen.

    Wenn aber der Möbelbau damit auch möglich wäre, wäre das schon was anderes.

    Wenn Ihr dazu was wisst, bitte, äußert Euch bitte. Auch Infos über evtl. spezielle Lagerung sind natürlich sehr interessant für mich.

    Grüsse aus Franken

    Doris
     
  2. yoghurt

    yoghurt Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Doris,
    als ich Deine Thread-Überschrift gelesen habe, musste ich auch als erstes an Spannagels Lärche-Möbel denken. Ich meine, dass der Herr Spannagel als Ratgeber durchaus sehr verlässlich ist. Ich kenne den Einwand, dass Lärche zu sehr splittert, kann dies aus eigener Erfahrung aber nicht bestätigen. Harzige Stücke kommen sicher vor, die müssen dann eben aussortiert werden. Alles in allem finde ich Lärche ein sehr anprechendes Holz. Die Jahresringe sind oftmals "deutlicher" als bei Kiefer, was eine interessante Struktur und farbige Wirkung ergibt.

    Gruß

    Heiko
     
  3. Rühl

    Rühl ww-robinie

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    Die Probleme lassen sich auch durch die richtige Holzauswahl minimieren.

    Ich habe sogar einen 200 Jahre alten Sekretär aus Lärche stehen.



    Gruß Ulf
     
  4. gleiter

    gleiter ww-robinie

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    Lärche ist m.E. wunderschön zum Möbelbau geeignet, ich habe schon Einiges geschaffen.

    Aktuell arbeite ich an einem Bett für unseren Sohn, ich freue mich jetzt schon aufs Ölen und Wachsen, vor Allem weil es mit gelungen ist einen rundum laufenden deutlich sichtbaren Splintstreifen zu haben.

    Splittrig ist das Holz halt schon, vor allem beim Fräsen der Kanten ist Vorsicht geboten damit es keine gröberen Späne raus reißt. Der Harzgehalt hat sich noch nie als störend heraus gestellt, sichtbare Gallen habe ich mit dem Fön ausgeblutet und verschlossen.

    Gruß, André.
     
  5. derdad

    derdad Moderator

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    Wien/österreich
    Lärche wurde und wird sehr viel in Gebirgsregionen als Möbelholz verwendet. Harzgallen muss man ausbrennen oder noch besser ausfräsen. Um an exponierten Stellen (Sitze,Lehnen,....) das Schiefern zu verhindern sollte man da die linke Seite des Brettes (kerangewandte Seite) verwenden. Auch bei(alten) Fußböden ist immer die linke Seite oben.

    gerhard
     
  6. fraenkin

    fraenkin ww-nussbaum

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    ERH
    Das hört sich ja sehr positiv an. Mir hat es auch vor allem die Struktur der Lärche angetan, die man bestimmt durch Ölen noch anfeuern kann.

    Und bevor die Bäume vor lauter Rumstehen im Wald noch kernfaul werden oder dem nächsten Sturm zum Opfer fallen...

    Gruß, Doris
     
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