Manohara
ww-robinie
ohne Grund, möchte ich dies erzählen:
Zusammen mit Freunden habe ich vor vielen Jahren ein hölzernes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ab- und wieder auf-gebaut.
Bis heute bin ich beeindruckt von der handwerklichen Technik, die vermutlich auch weitere Jahrhunderte überstehen wird.
Das Fundament war gemauert und musste neu gemacht werden, weil das Haus ein paar Kilometer weit umgezogen ist.
Dafür hatten wir ein paar niederbayrische Maurer eingestellt, die das ordentlich gemacht haben.
Leider war uns deren Arbeit zu ordentlich und passte für unseren Geschmack nicht zu dem Haus, das wir gekauft hatten, weil es alt und schön war.
Wir regten dann an, dass die Maurer doch etwas weniger genau arbeiten sollten ... was zur Folge hatte, dass sie anfingen zu schlampen, also einfach "schlecht" zu arbeiten - was uns natürlich keineswegs gefallen hat.
Benedikt, einer von uns, kam am nächsten Morgen auf die Idee, ihnen die Wasserwaage und das Lot weg zu nehmen und sie zu bitten, "aus der Hand" so genau zu arbeiten, wie sie können.
Das war der entscheidende Schwenk. Ihr Ehrgeiz war angestachelt, sie hatten Spaß an der Sache, das Ergebnis war super, handwerklich ordentlich und "lebendig" und wir glücklich.
Für mich war das ein Erlebnis, was mir bis heute wertvolle Erkenntnisse gebracht hat.
Zusammen mit Freunden habe ich vor vielen Jahren ein hölzernes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ab- und wieder auf-gebaut.
Bis heute bin ich beeindruckt von der handwerklichen Technik, die vermutlich auch weitere Jahrhunderte überstehen wird.
Das Fundament war gemauert und musste neu gemacht werden, weil das Haus ein paar Kilometer weit umgezogen ist.
Dafür hatten wir ein paar niederbayrische Maurer eingestellt, die das ordentlich gemacht haben.
Leider war uns deren Arbeit zu ordentlich und passte für unseren Geschmack nicht zu dem Haus, das wir gekauft hatten, weil es alt und schön war.
Wir regten dann an, dass die Maurer doch etwas weniger genau arbeiten sollten ... was zur Folge hatte, dass sie anfingen zu schlampen, also einfach "schlecht" zu arbeiten - was uns natürlich keineswegs gefallen hat.
Benedikt, einer von uns, kam am nächsten Morgen auf die Idee, ihnen die Wasserwaage und das Lot weg zu nehmen und sie zu bitten, "aus der Hand" so genau zu arbeiten, wie sie können.
Das war der entscheidende Schwenk. Ihr Ehrgeiz war angestachelt, sie hatten Spaß an der Sache, das Ergebnis war super, handwerklich ordentlich und "lebendig" und wir glücklich.
Für mich war das ein Erlebnis, was mir bis heute wertvolle Erkenntnisse gebracht hat.

