Kasten Rückwand NUT

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Hallo,

für die Rückwand meines Kastens fräse ich auf allen beide Seitenteile, sowie Ober- und Unterteil eine Nut.

Problem ist, dass, wenn ich dann seitlich auf den Kasten schaue, sehe ich oben und unten eine NUT, da diese bis zum Rande gefräst werden ist..

Wie gehe ich da am besten vor? Ich benutze eine Oberfräse...

Habe schon probiert, nicht bis zum Rand fräsen, ist aber eine etwas nicht ganz so einfach, dass ich nicht zuviel oder zu wenig erwische..

Gibts Tipps, oder ist es der richtige Weg, einfach nicht ganz bis zum Rand fräsen? Oder zusprachteln, sobald Kasten fertig steht :emoji_slight_smile:?
 

scotty24

ww-nussbaum
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Stopper an der Führungsschine

Hm, ich fräse in der Regel mit der Führungsschiene. Vor dem Fräsen eben die Fräse so weit nach links schieben, wie gefräst werden soll und dann da einen Stopper installieren. (Bei Festool gibt es da passende für die Führungsschinen. Eine Schraubzwinge kann aber auch weiterhelfen). Das ganze dann noch auf der anderen Seite machen und schon kann man loslegen...
 

derstraubi

ww-esche
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Nicht durchfräsen.
Das ist schwierig aber lösbar. Wenn es einfach ist sieht man die durchgefräste Nut :emoji_grin:

Hinterher zuschmieren geht nur bei nachträglichem Anstrich, sonst ist ein Loch noch ehrlicher. Bei entsprechendem Material könnte man auch ausleimen. Aber da ist jedenfalls "nicht durchfräsen" einfacher.
 

holz2006

ww-eiche
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Hallo,
am besten geht das mit einem Zylindrischen Nutfräser. mach dir am Anfang und Ende einen Bleistiftstrich, an den Stellen musst Du dann ein- bzw. aussetzen. Eine Hilfe ist, wenn Du an beiden Enden ein Loch im Nutenquerschnitt bohrst und dann die Fräse in die Bohrung einsetzt.

Bleib am Holz
Axel
 

Helmut60

ww-esche
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Hallo..

ich hab mal gesehen, das jemand seine Oberfräse mit Paralelanschlag für eine nicht durchgehende Nut, mit einem passen langen Strick am Werkstück festgebunden hat. Der Strick war so bemessen, das der Fräser nur bis 2 cm vor dem Ende der Platte kam.

Wenn die Teile nicht zu lang sind, kann man den Paralelanschlg zur Not auch so weit verlängern, das man einen Anschlagpunkt dran machen kann.

:emoji_slight_smile: Helmut
 

michaelhild

ww-robinie
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Mit ner Schnur?
Oha, noch komplizierter gehts wohl nicht.

Ich mach sowas entweder per Augenmaß und fräse am Anfang/Ende ein Loch, das sieht man, hört man, fühlt man oder da das Werkstück ja eh an der Werkbank fixiert wird, kann man das ganze so positionieren, dass noch zwei Zwingen oder Klötze als Anschlag benutzt werden können.
 

Helmut60

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Stimmt Micha,

mit Strick ist sowas komplizierter als nöitg... hier geht es jedoch um jemanden, dem "auf Sicht fräsen" zu schwer / unsicher ist.

:emoji_slight_smile: Helmut
 

michaelhild

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Dann halt Zwingen oder Klötze so neben dem Werkstück befestigen, dass die Grundplatte der Fräse oder die Kanten des Parallelanschlags als Anschlag dient.

Die Sache mit der Schnur ist mir nicht geheuer. Kompliziert einzurichten, die Fräse hängt am Seil, wenns doof läuft, kommt die Schnur noch an den Fräser. Find ich keine so gute Idee.
 

dascello

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Kiste auf Gehrung arbeiten (Klebebandmethode) oder nicht bis zum Ende fräsen und den Rest mit einem passenden Stechbeiten nacharbeiten. Ist kein Hexenwerk.


Gruß

Michael
 

Mitglied 42582

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Ich bohre immer Löcher an Anfang und Ende der Nut. Du siehst dann ganz genau wann du aufhören musst, und kannst je nach Fräser in einem Zug fertig machen ohne mehrfach fräsen zu müssen. Nur nicht durchbohren:emoji_grin:
Auf der Firma benutze ich dann die bereits mehrfach beschrieben Stopklötze, aber für zu Hause finde ich die Bohrungen am bequemsten, zumal ja eh nur einige mm stehen bleiben müssen, damit man die Nut nicht sieht.
 
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