Holzboden in der Werkstatt

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von Schneekönig, 21. August 2015.

  1. Schneekönig

    Schneekönig ww-nussbaum

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    Hallo,
    wir sind momentan am planen einer "neuen" Werkstatt in einem alten Güterbahnhof.
    Dabei müssen wir einen neuen Fussboden einziehen. Momentan ist eine stark abgewetzte Dielung auf einer Balkenlage drin, daruner ist ein Kriechkeller, also ein Hohlraum von ca. einem Meter. Ich würde die Dielung gern runternehmen und 2 x 25mm OSB draufpacken.
    Kann man auf so eine Konstruktion problemlos Maschinen stellen oder muss man für jede Maschine ein Fundament gießen? Ich wünsche wir schon einen Holzboden und den Hohlraum möchte ich mir auch erhalten, dort sollen gleich Leitungen mit rein.

    Hat damit jemand Erfahrung???
     
  2. Micha83

    Micha83 ww-eiche

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    Hallo

    Das hängt doch davon ab, wie Tragfähig die Balkenlage ist.
    Wie sind denn die Spannweiten und Abstände der Balken?
    Die 50 mm OSB werden schon halten, aber wenn die Unterkonstruktion aufgibt, nützt das wenig.
    Eine andere Sache ist, ums Ausgleichen werdet ihr nicht drumrum kommen.

    mfg Micha
     
  3. falco

    falco ww-robinie

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    Wie Micha sagt, OSb hält, Balkenlage ist aber das A und O. Wirklich intensiv prüfen ob das Holz noch ausreichend tragfähig ist und groß genug dimensioniert.
     
  4. Snekker

    Snekker ww-robinie

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    Im Zweifelsfall kannst du die Balkenlage stabilisieren in dem du Stahlträger Einziehst.
     
  5. schneemann

    schneemann ww-ahorn

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    Hallo Schneekönig,

    In einem anderen Thread informierst du dich ja über CNC Maschinen,
    Da kommst du um ein Betonfundament nicht drumrum.
    ( gibt wahrscheinlich auch der Hersteller vor ).
    Auch eine KAM, Breitband, Aufteilsäge und FKS würde ich nur auf ein ordentliches Fundament stellen. Für die restlichen Standartmaschinen könnte das mit den
    OSB Platten reichen.

    Beste Grüße
    Maik
     
  6. Holzrad09

    Holzrad09 ww-robinie

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    zwei Schneemänner im Sommer :rolleyes:
    In meinem Ausbildungsbetrieb standen alle Maschinen auf einem Dielenboden, die ganz schweren hatten eine Kantholzunterlage ( ca 6 x 12 cm )die vorwiegend der Nivellierung dienten, selbst heute haben noch viele Holzbearbeitungsbetriebe Dielenböden, bei 50 mm OSB sehe Ich keine Probleme.
     
  7. schneemann

    schneemann ww-ahorn

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    Ein Mann und ein König :emoji_slight_smile: und beide aus Dresden :emoji_slight_smile:
    Da war bestimmt kein BAZ dabei.
    Würd ich drauf wetten.

    Gruß
    Maik
     
  8. Schneekönig

    Schneekönig ww-nussbaum

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    Vielen Dank für die Antworten, auch in Bezug auf die CNC. Wir haben unsere KAM momentan auch auf Holzboden stehen, halbwegs problemlos, auch hat der Hersteller da nix zu gesagt.

    Müssen erstmal die alte Dielung runter nehmen und die Balkenlage anschauen.
     
  9. SonicReducer

    SonicReducer ww-kastanie

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    Frage: Warum wollt ihr die Dielung runternehmen?? Zur Kontrolle der Balken?

    Beste Grüße
    Christoph
     
  10. Schneekönig

    Schneekönig ww-nussbaum

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    Dresden
    Die Dielung ist wirklich wahnsinnig runtergewirtschaftet. Tiefe Ausrisse, schlechte Ausflickungen usw. Außerdem ist der Boden schätzungsweise noch der Erste und so um die 100Jahre, bzw im Laufe der Zeit immerwieder gestückelt. Außerdem ist angedacht auch gleich diverse Leitungen mit im Boden laufen zu lassen.
    Und ja, auch zur Kontrolle, es gibt diverse Stellen die schwingen etwas.

    Am Donnerstag kommt erstmal jemand von der HWK, mal schauen was er zum gesamten Objekt sagt.
     
  11. SonicReducer

    SonicReducer ww-kastanie

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    Wuppertal
    ok. Mein Gedanke dahinter: Warum nicht einfach mit dem OSB auf die Dielung drauf??

    Beste Grüße
    Christoph
     
  12. Micha83

    Micha83 ww-eiche

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    Hallo

    Dielen runter, um überhaupt die Substanz zu beurteilen.
    Dann deine Leitungen rein, Rotationslaser aufgestellt, und erstmal geschaut, wie sehr der Boden durchhängt.
    Wenn es sehr viel auszugleichen gibt, würde ich links und rechts an die vorhandenen Balken eine starke Bohle mit Gewindespindeln oder großzügig mit Holzbauschrauben befestigen.
    Wenn einzelne Balken statisch nicht mehr tragbar sind, auf jeden Fall austauschen.
    Du ärgerst dich später sehr, wenn sich das, im nachhinein als nicht belastbar herausstellt.
    Wie sind denn nun die Abstände und Spannweiten?
    Da es mal ein Güterschuppen war, gehe ich mal davon aus, das die Balken groß genug dimensioniert sind, für deine Zwecke.

    mfg Micha
     
  13. Schneekönig

    Schneekönig ww-nussbaum

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    Hallo Micha83,
    so in der Art stelle ich es mir auch vor. Die alten Dielen sind sehr stark abgenutzt und über die Länge des Raums (25 x 10m) sind es nach Augenmaß min. 5 cm Höhenunterschied dessen Ursprung ich nicht hunderprozentig auf das Durchhängen festmachen will.
    Abstand der Balken ist vermutlich (laut Nagelabstand) 1m von Mitte zu Mitte.

    Frage ist aber eigentlich ob sich die Maschinen mit dem Holzboden verstehen??
     
  14. Micha83

    Micha83 ww-eiche

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    Hallo

    ist denn der Boden freitragend auf die Spannweite von 10 m oder ist da eine Wand, oder was auch immer, auf dem die Balken in der Mitte aufliegen?
    Stell doch mal ein paar Bilder ein, sonst tappen wir weiter im Dunkeln.
    Wenn du Pech hast, ist der Boden mit dem darunter liegenden Keller, bei laufender Maschine, ein riesiger Resonanzkörper.

    mfg Micha
     
  15. tract

    tract ww-robinie

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    vielleicht auch gleich Teile der Absaugung
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    das schlimmste was passieren könnte, bei zu geringem Stützabstand fängt etwas an zu schwingen

    Dann setzt man eben im Keller, gezielt dort wo die Maschinen stehen, Stützen. Bei ~ 1m Kellerhöhe kann man da doch noch sogar nachträglich prima herum'krabbeln'.
    So eine Bauweise ist in der Industrie, da praktisch, auch sehr verbreitet: da dann z.B. kurze Stahlträger, auf denen dann die sog. 'Abdeckung', z.B. Riffelbleche aus Alu oder Stahl liegen - riesige Flächen, die mit 1x1m großen Platten belegt sind. Muß man was an darunterliegenden Komponenten reparieren/warten, so werden gezielt die Platten abgehoben (je nach Notwendigkeit mit dem 'Gerüst' verschraubt).

    So ein Boden (mit dem niedrigen Keller) ist doch toll: wenn Du eine sehr schwere und genaue Maschine aufstellen möchtest, dann trennst Du an der Stelle den Holzboden raus, gießt im Erdboden entsprechend Fundamente, darauf kurze Stahlträger und darauf die Maschine - oder Fundament und entsprechende Sockel gemauert oder gegossen.
    Sämtliche Anschlußleitungen kann man ohne großen Aufwand 'lausig' im Untergrund verlegen, alles sieht 'oben' sauber aus.
     
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