Hohlkehle Fotostudio: OSB - MDF - Wandfarbe ?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von fotorobert, 26. Mai 2016.

  1. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Guten Morgen,

    unsere Hohlkehlenplanung geht in die Endphase.

    Ich habe noch eine kleine Frage zur finalen Oberfläche bei Wand und Boden.
    Grundgerüst: 48*24mm Dachlatten (nur Boden; für die Wand kommen die OSB-Platten direkt aufs Mauerwerk)
    erste Schicht: 22mm OSB-Platten (auf das Gerüst geschraubt, Kanten verleimt und an jedem Stoß ein Verbinder)

    Nun kommt's:
    Als letzte Schicht stelle ich mir 5mm MDF vor (relativ preiswert, gibt's schön groß). Dazu benötige ich
    jedoch zwei...drei Tippe :emoji_wink:
    - soll ich die MDF-Platten verschrauben, tackern oder kleben? (mache mit da Sorgen wegen eventuellen Wellen des Materials)
    - bei den Stößen würde ich 2mm Luft lassen, grundieren, Spachtelmasse, Gewebeband und nochmal Spachtelmasse - richtig so?
    - anschließend würde ich die Platten komplett Grundieren und mit Wandfarbe streichen

    Klingt das so nach einem sinnvollen Plan?

    Dank und Gruß
    Robert
     
  2. Kunstbohrer

    Kunstbohrer ww-esche

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    Hallo Robert,
    Habe mal eine Hohlkehle gebaut ... als decklage kamm eine weiß beschichtete Aluminiumplatte zum einsatz. Hat dadurch auch eine absolut perfekte Krümmung gehabt. Ohne sichtbare Plattenstöße und abweichungen im Lack.

    Schönes verlängertes WE
    Elias
     
  3. Komihaxu

    Komihaxu ww-robinie

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    Wie wäre es mit HPL?
    Das gibts beim Holzhändler in 0,8 mm Stärke in riesigen Abmaßen. Dennoch leicht transportierbar, weil aufgerollt.
    In vielen Farben erhältlich, so kann das Streichen entfallen.

    Zudem sehr strapazierfähige Oberfläche. Da kann man auch mit Schuhen drauf und es wieder feucht abwischen, wenn nötig.
     
  4. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Hallo,

    habe mich mal zu HPL informiert.

    Da es irgendwann mal gestrichen (lackiert) werden muss und da es etwas dicker sein muss, scheidet es insbesondere wegen des Preises leider aus.

    Gruß Robert
     
  5. Komihaxu

    Komihaxu ww-robinie

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    Müssen die Farben gewechselt werden oder brauchst du eine ganz spezielle Farbe?
    Sonst könnte man es ja fertig in der richtigen Farbe kaufen.

    Und vom Preis bitte nicht am Baumarkt orientieren, dort ist es extrem überteuert, bei meinem letzten Vergleich war es 400% teurer als beim Holz-Fachhandel! :eek:
     
  6. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Hallo,

    die Farbe wird zwar nicht gewechselt es muss aber immer weiß sein und das gibt bei viel Benutzung gerade mit Schuhen Probleme.
    Insofern benötige ich eine Oberfläche die ich mit normaler Farbe streichen kann und das Material muss so dick sein, dass ich es vernünftig auf den Platten befestigen kann.

    Gruß
    Robert
     
  7. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    Topan oder Formplatte

    Hallo,

    habe so ne Fotowand vor 17 Jahren mal gebaut. Damals eine formgefraste UK aus TiPla. Darauf 2 Lagen Topan, Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar., und dann die Übergänge zur GKP vertspachtelt.

    Heute gibt es formbare GKP : Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    VG Johannes
     
  8. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Moin,

    das biege-MDF gab ich auch schon auf dem Schirm :emoji_wink:

    Es bleibt aber noch die Frage zu Wand und Boden. Also...streichbar und wie ambesten auf OSB befestigen.

    Gruß
    Robert
     
  9. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Durch den Radius hast du ja Zugbelastung auf dem MDF. Da ist nageln nicht so optimal, würde eher schrauben. Die Stöße könnte kritisch sein. Den Sinn von 2mm Luft sehe ich nicht. Würde die direkt aneinander verlegen und dann mit Glasfasergewebestreifen und Epoxy oder Polyesterharz aufkleben. Das sollte ordentlich Halt geben. Dann schleifen und feinspachteln mit Auto-Feinspachtel.

    Wandfarbe: Wenn mechanische Belastung, nimm was hochwertiges, z.B. Caparol Indeko Plus. Die kann einiges ab.
     
  10. yogee

    yogee ww-pappel

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    Normalerweise baut man sowas aus Gipskarton.
    Den Boden dann je nach baulichen Gegebenheiten.
    Die verwendete Farbe sollte man auf Eignung prüfen, optische Aufheller können fiese Farbstiche verursachen.
     
  11. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Moin moin,

    das mit der Belastund im Radius lässt mich zum 5mm oder 6mm MDF tendieren. Bei 3mm denke ich, bekomme ich es nicht vernünftig fest.

    Wandfarbe hab ich eine gute, die sich auch ein paar mal reinigen lässt.

    Rückfront Gipskarton hatten wir beim letzten. Diesmal soll es etwas sparsamer beim Thema Unterkonstruktion und Spachtelarbeiten werden :emoji_wink:

    Kann jemand sagen, ob undn wenn ja, womit am besten das MDF zu grundieren ist, bevor Wandfarbe aufgetragen wird?



    Winke
     
  12. bello

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    Nimm doch eine Fassadenfarbe, die lässt sich besser rückstandslos reinigen/schrubben.
    Fassadenfarbe habe ich z.B. ohne Grundierung auf Siebdruckplatte aufgetragen, alternativ ginge auch Jansen Schwimmbeckenfarbe weiß. Die habe ich im Außenbereich und reinige mit einem Hochdruckreiniger oder Schrubber und Lappen.
     
  13. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Auf MDF brauchst du keine Grundierung bei Wandfarbe. Geht wunderbar direkt. Fassadenfarbe könnte in der Tat interessant sein. Auch die dürfte direkt auf MDF verarbeitbar sein, insofern Dispersionsbasis.
     
  14. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Moin,

    den Tipp mit der Fassadenfarbe werde ich glatt mal prüfen.

    Grundsätzlich dürfte die ja deutlich robuster sein als Raumfarbe :emoji_wink:

    Dank & Gruß
    Robert
     
  15. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Moin moin,

    das Grundgerüst steht, die ersten OSB-Platten sind verleimt und verschraubt :emoji_slight_smile:

    Noch eine kleine Frage:
    Auf die OSB-Platten will ich ja 5 oder 6mm MDF-Platten bringen.

    Welche Befestigungsmöglichkeit ist da zu empfehlen, damit die Platten eben liegen und sich keine "Wellen" bilden?

    Dank und Gruß
    Robert
     
  16. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Mach doch mal ein Foto, falls du einen Fotoapparat zur Hand hast. :emoji_wink:

    Im ernst: Mir bleiben da viele Unklarheiten in der Konstruktion, ohne die man keine vernünftigen Antworten geben kann.
     
  17. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Hallo,

    ich habe mal zwei Bilder (man entschuldige die Qualität) gemacht.

    Ein Bild zeigt den Beginn des Bodens für die neue Hohlkehle.
    Das andere zeigt die Hohlkehle aus dem alten Studio.

    Gruß
    Robert
     

    Anhänge:

  18. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Da geht die Konstruktion noch nicht draus hervor. Müsstest du noch beschreiben. Ein paar OSB-Platten auf ein paar UK-Leisten macht ja noch keine Hohlkehle.
     
  19. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Hallo,

    stand am Anfang :emoji_wink:

    Also der aktuelle Plan:

    1. Wand
    - OSB-Platten direkt an die Wand; Befestigung mit Schlagdübel
    - auf die OSB-Platten soll 5mm MDF; verschraubt; Stöße verspachtelt; danach mit weißer Wandfarbe streichen

    2. Boden
    - Gerüst aus 48*24mm Dachlatten, darauf verschraube 22mm OSB-Platten (Kanten verleimt); darauf sollen nach aktuellem Plan 5mm MDF-Platten, Stöße verspachtelt und oben drauf weiße Wandfarbe

    3. Hohlkehle
    - Gerüst aus Spanten, 22mm stark
    - darauf 5mm MDF-Platten; Radius 100cm; Stöße verspachtelt, oben drauf wieder weiße Wandfarbe

    So ist der aktuelle Plan, wobei ich eben nicht genau weiß, ob die MDF-Platten als Bodenbelag taugen.

    Eine Alternative wäre die OSB-Platten direkt an Stößen und Verschraubungen zu verspachteln und dann mit Wandfarbe zu streichen...

    Gruß
     
  20. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Aus OSB-Platten eine glatte Oberfläche zu machen, ist recht aufwändig. Du hättest natürlich gleich dickeres MDF für Boden und Wand nehmen können. Gerade bei der Wand: Wozu dort OSB?

    Aber jetzt scheint ja schon einiges fertig. 5mm MDF oben drauf dürfte gehen. Boden und Wand könntest du da auch mit einem Nagler machen können. Nur die Hohlkehle, die unter Spannung steht, würde ich Schrauben.

    Jetzt verstehe ich auch, was du mit Luft zwischen den Stößen meinst: Wenn du die mit einer flexiblen Spachtelmasse füllst, kann diese Art der Konstruktion Sinn machen. Dann hast du sozusagen "Arbeitsfugen". Eine MS-Polymer-Dichtmasse würde sich dann anbieten. Billiger wäre Acryldichtmasse, die sackt allerdings beim Trocknen etwas ab. Die Klebkraft von Acryl ist auch lange nicht so gut, könnte irgendwann aufreißen. Würde aber eher so 3-4 mm Fugenbreite wählen. Dichtmassen können +- 10 % gut ausgleichen, was dann bei 4mm Fugenbreite +- 0,4mm wären.

    Sonderangebot MS-Polymer gibts gerade hier:
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    Im Baumarkt zahlst du so etwa 10 Euro. Soudal Fix All findest du aber auch zahlreich bei Ebay so ab 5 Euro.

    Wichtig: Flexible Fuge ist ein Konstruktionsprinzip. Starre Fugen dürften vermutlich auch gehen, wie ich weiter oben ja schon schrieb. Was schlussendlich mehr oder weniger Aufwand macht, muss man abwägen.
     
  21. yogee

    yogee ww-pappel

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    Wenn man den Reiter "Details" aufklappt lassen sich aus dem Text auch eine Menge Informationen für Eigenbauprojekte herauslesen.
     
  22. yogee

    yogee ww-pappel

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    Wenn das wirklich nur eine lineare Hohlkehle ohne Rundecken oder Deckenanschlüsse werden soll bietet es sich evtl. an stattdessen einen Vinylhintergrund zu nehmen.
    Der ist robust, abwaschbar, relativ günstig und in wenigen Minuten auf und abgebaut.
     
  23. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

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    Hallo,

    @Winfried
    Danke für den Tipp mit dem MS-Polymer

    @Yogee
    Ich werde lesen :emoji_wink:
    Und Vinyl hatten wir.
    Taugliche Folie ist leider relativ teuer und Schäden lassen sich nicht (preiswert und rückstandslos) beseitigen.

    Kann mir noch jemand sagen, ob ich bei den MDF-Platten Probleme in Bezug auf Hackenschuhe, Stativfüße etc. bekommen kann?
    Ist da Hartfaser eventuell besser geeignet?

    Gruß
    Robert
     
  24. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Hartfaser ist ja HDF. Steht für hochdichte Faserplatte, MDF steht für mitteldichte Faserplatte. Je höher gepresst, um so härter wird das auch. Insofern ist HDF besser von der Härte. Verbreitet ist vor allem 3mm Stärke. Je dünner, um so mehr ist natürlich die Gefahr von Welligkeiten, die entstehen könnten. Ich denke aber, das könnte für deine Anwendung funktionieren. Ist auch total billig.

    Aus praktischer Erfahrung würde ich sagen, dass MDF wie auch HDF schon sehr druckstabil auf der Oberfläche ist, solange man da nichts runterschleift. Denn unterhalb der Oberfläche sind die Platten wesentlich weicher.

    Pfennigabsätze können natürlich fast alles zerstören, sieht man regelmäßig auf Eicheparkett, was ja als recht hartes Holz gilt. Etwas Vorsicht sollte man da walten lassen. Vor allem deine anvisierte Wandfarbe wird durch solche Beanspruchung schnell geschädigt. HPL-Oberflächen oder Laminatoberfläche sind da wesentlich beanspruchbarer, wobei die aus fototechnischen Anforderungen vermutlich eher ausscheiden.
     
  25. fotorobert

    fotorobert ww-fichte

    Beiträge:
    22
    Hallo,

    Danke für die ausführliche Info.

    Ich werde dann wohl auf HDF wechseln. Ich denke aber, ich gehe da zu 5mm, damit es vernünftig verschraubt werden kann.

    Hast du vielleicht noch einen Tipp zum Schraubenabstand, um Wellen zu vermeiden?

    Gruß
    Robert
     
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