Gesellenstück Schreibtisch: Hilfe benötigt

zyx0540

ww-pappel
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Hallo zusammen,
ich plane zurzeit mein Gesellenstück und bräuchte mal etwas Hilfe.
Und zwar soll es ein Schreibtisch werden ähnlich wie der auf den Bild. Auch teilweise mit Linoleum beschichtet.

Also es soll quasi ein flacher Korpus sein, der mit einer großen Klappe versehen ist, die man als Zeichenplatte nutzen kann. Die Zeichenplatte soll in irgendeiner Art und Weise mit Hilfe einer Zahnleiste auf verschiedene Stufen schräg gestellt werden können. Dann soll es noch eine weitere schmale Klappe hinter der Zeichenplatte geben, sowie ein herausziebares Feld neben der Zeichenplatte.

Nun habe ich mir überlegt, zuerst den Korpus komplett zu fertigen und anschließend die Beine anzubringen. Die Beine sollten auch wie auf dem Bild ein Rechteck bilden.
Jedoch weiß ich jetzt nicht, wie ich den Korpus mit den Beinen verbinden soll und ob die Beine den Korpus so halten können?
Oder ist es besser die erst ein Gestell zu bauen mit Zargen und dann den Rest?
Danke schonmal

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Sägenbremser

ww-robinie
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Hallo xyz...

da ja keiner so richtig auf deine fragen anspringt, fange ich jetzt mal an.

Schaut vom Entwurf schön aus dein Schreibtisch, wird aber eine menge
Arbeit werden. Hast du ähnliche Möbel schon mal in deiner Ausbildung mit
erstellen gekonnt? Schon Linoleum verarbeitet für Möbel? Gestellmöbel in
knapper Dimensionierung gebaut? Hoffe es für dein Vorhaben.

Die Korpus/Gestellverbindung wird nicht direkt funktionieren, da deine
Plattenabwinklungen die Verbindung in die aufrechten Rahmenstücke so
nicht möglich machen, aber das hast du ja schon gemerkt denke ich.

Eine Möglichkeit wäre sicherlich den waagerechten Korpus als U- Konstruktion
auszuführen und die schmalen Seitenwangen in den Gestellrahmen fest ein-
zufügen, das gibt schon mal etwas festen Halt. Die Diagonalaussteifung in
den Gestellrahmen sieht gut aus, noch wichtiger wäre aber eine Aussteifung
in Längsrichtung zwischen den Rahmen und dem Korpus, sonst wird der
Tisch bei den Dimensionen wohl etwas wackelig werden. Das geht bestimmt
auch mit Stahl.

Das war mal der erste Ansatz, liebe Grüsse, Harald

P.S. schreib mal einen ansprechbaren Namen, muss ja nicht deiner sein:emoji_wink:
 

ChrisOL

ww-robinie
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Hallo,

ich hatte Details zu dem Tisch schon mal gesehen, hier dds online - Gepflegt konservativ, dort wird er als Meisterstück geführt. Interessante Details, verstecke Holzauszüge, viele bewegliche Fächer, Massivholzverbindungen. Gefällt mir.

Anspruchsvolles, vielleicht zu gewagtes Gesellenstück?

Grüße
Christoph
 

zyx0540

ww-pappel
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Danke schonmal für die Anregungen.
Da der abgebildete Tisch ja nunmal ein Meisterstück ist, soll es natürlich nicht ganz so aufwendig werden. Heißt dann andere Auszüge und nicht so viele Details.
Aber es soll halt schon einer sein, der so eine neigbare Klappe zum Zeichnen hat.
Ich hatte mir jetzt auch schon überlegt die vordere und hintere Zarge und halt auch eventuelle Teile im Innenraum fest mit den Beinen und dem Rest zu verbinden. Stabil solls ja sein.
Werde da nochmal was zeichnen und reinstellen.
Soweit so gut.

Grüße Marie
 

zyx0540

ww-pappel
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Hallo zusammen,
ich habe mir jetzt nochmal ein paar Gedanken gemacht.
Und zwar das man, wie schon vorgeschlagen, die Zargen fest mit den Stollen verbindet. Damit ich jetzt nicht soviel erklären muss habe ich mal was gezeichnet, jedoch erstmal nur das Gestell.
Könnt ja mal eure Meinung dazu äußern, oder gerne Verbesserungsvorschläge machen.
Grüße Marie
 

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Sägenbremser

ww-robinie
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Guten Abend Marie

jetzt sind wir aber sehr weit von dem angedachten Möbel weg gekommen.

Der Grundgedanke des gut zerlegbaren Möbelstücks ist leider so nicht mehr
gegeben, schade denke ich, das macht sehr viel von dem Reiz des Stückes aus.

Die Konzentration der überkreuzenden Verbindungen auf die knappe Innenkante
der Stollen solltest du noch einmal überarbeiten, so ist das nicht wirklich eine
langlebige Konstruktion. Schau mal wie klassische Stühle konstruiert werden.
Die Bewegungsrichtung gibt da die Formverbindung vor, bei deinem Tisch wäre
das aber die Längsachse in der höchsten Beanspruchung durch Zugkräfte.

Die Konstruktion des "Korpus" mit drei einzelnen Böden trägt auch nicht zur
Verbesserung bei, schwächt nur die Querzargen ohne Not. Die können auch um
die Bodenstärke schmaler ausgeführt werden/aufgeleimt werden. Eine Ausfälzung
im nicht sichbaren Bereich würde Höhe einsparen und die finalen Oberflächen-
arbeiten etwas erleichtern.

Liebe Grüsse, Harald
 
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