Gartenlaube neues Dach

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Schnubbelchen, 10. Juni 2015.

  1. Schnubbelchen

    Schnubbelchen ww-pappel

    Beiträge:
    3
    Hallo Leute,

    bei unserer Gartenlaube ist das Dach neu zu decken. Es handelt sich um ein Pultdach mit etwa 5 Grad. Das Dach ist 5 Meter breit und in Gefällerichtung 3,5 Meter.

    Ein Nachbar will mir mit der Bedachung helfen allerding ist er gerade im Urlaub und ich soll zwischenzeitlich Material besorgen.

    So nun zu den Fragen:
    Das neue Dach soll als Dachschalung Rauhspund bekommen, soweit so gut. Müssen die Bretter die volle Länge von 5 Metern haben?
    In den üblichen Baumärkten gibt es ja leider meist nur 3 Meter länge, mit Glück 4 Meter. Kann man das auch verwenden und dann stückeln?

    Gruß
    Schnubbelchen
     
  2. Joiner_Koblenz

    Joiner_Koblenz ww-esche

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    Koblenz
    Hallo
    Du kannst doch auf den Sparen stoßen.
    Dazu die Stöße versetzen :emoji_wink:

    Gruß Ralf
     
  3. Schnubbelchen

    Schnubbelchen ww-pappel

    Beiträge:
    3
    Hallo Ralf,

    ich meine auch der Nachbar hat sowas gesagt.

    Da war ich mir nur nicht so sicher, weil ich auf einigen Internetseite die abenteuerlichsten Geschichten dazu gelesen habe.

    Vielen Dank
     
  4. Joiner_Koblenz

    Joiner_Koblenz ww-esche

    Beiträge:
    524
    Ort:
    Koblenz
    Was soll den da passieren?
    Rauspund hat ja Nut und Feder dazu verlegst Du die Stöße versetzt, also 3m +2m danach 2m +3m, 3m+2m usw.
    und wie machen es den die Zimmerleute, bei einem Haus von einer Länge über10m?
    :emoji_wink:

    Gruß Ralf
     
  5. McBride

    McBride ww-robinie

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    Das musst du ausmessen mit welcher Rauspundlänge du am besten hinkommst!
    Wenn die Sparren ungünstig verteilt sind, geht 3m + 2m nicht auf, wenn z.B. ein Sparren genau Mitte Laube liegt, also bei 2,50m,
    bedeutet der nächste Sparren liegt etwa bei 3,20m.

    Optimal wäre schon 5m Rauspund, da musst du nicht hin und her rechnen,
    den gibts in jedem Holzhandel, aber ist natürlich verdammt "unhandlich".
     
  6. Schnubbelchen

    Schnubbelchen ww-pappel

    Beiträge:
    3
    Ja das stimmt, das habe ich glücklicherweise gemacht denn die Sparren sind tatsächlich ungleichmäßig verteilt.

    Würdet Ihr das ganze Nageln oder Schrauben? Ich bin ja immer für Schrauben, aber ein Freund sagte, die Schrauben wären Spröde wenn das Holz arbeitet und könnten abreißen :eek:

    Danke für Eure Hilfe :emoji_slight_smile:
     
  7. Wandschrank911

    Wandschrank911 ww-ahorn

    Beiträge:
    101
    Würde da keinen Unterschied machen ob nageln oder schrauben.
    Zumindest hatte ich noch nie Probleme mit dem schrauben von Rauspundbrettern.

    Belehrt mich eines besseren...
     
  8. Joiner_Koblenz

    Joiner_Koblenz ww-esche

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    524
    Ort:
    Koblenz
    :eek:
    ups ich habe das wohl verpasst, in meiner Lehrzeit. :emoji_grin:

    Schrauben und nicht einfach eine Spax rein dremmeln.

    Dazu hat die Spax kein Gewinde für Holz, die sind für Plattenwerkstoffe, Spanplatten entwickelt worden!
    Für Holz gibt es Holzschrauben!
    Schrauben mit der Richtigen Schraube und auch Vorbohren ist immer besser, als das Holz mit dem Nagel spalten!

    Ein Nagel hat eine spaltende Wirkung :emoji_grin:
    siehe hier Seite 9 :emoji_wink:
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.


    Gruß Ralf


    Zimmerleute nageln die Schalung!
     
  9. McBride

    McBride ww-robinie

    Beiträge:
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    Sachsenland
    Rauspund wird genagelt! Sicher haben Nägel eine spaltende Wirkung, Schrauben aber genauso, besonders zu nah am Rande des Brettes.
    Mit der Nagelgröße 3,1x70mm passiert garnichts, sollte der Sparren sehr schmal sein, weniger als 8cm,
    dann musst du dort ziemlich nah am Brettrand nageln, hier empfiehlt sich eventuell vorzubohren mit 3mm.
    Lass zum Hirnholz mind 3cm Platz, das sollte funktionieren.

    Es spricht auch nichts dagegen zu schrauben, optimal wäre 4,5x60 SPANPLATTENSCHRAUBEN !!! Teilgewinde, Senkkopf, verzinkt.
    ich gehe von einer Brettstärke 22-24mm aus. Du musst nicht vorbohren, bestenfalls am Stoß, wie beim Nageln.
    Es handelt sich hier um eine Gartenlaube mit preiswertem Rauspund, da muss man sich nicht die Arbeit machen zu schrauben,
    geschweigen denn vorzubohren, das ist keine sichtbare Fassadenverschalung!

    Richtige Holzschrauben, obwohl es der Name anders vermuten lässt, sind absolut ungebräuchlich und durch den dicken Schaft auch völlig ungeeignet,
    sowas hat man vielleicht vor 50 Jahren verbaut, ich wüsste nicht wo man die Dinger noch verwendet.
    Fast alle Schraubverbindungen im Zimmermannsbereich werden mit Spanplattenschrauben hergestellt.
     
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