Forstnerbohrer 68mm und mehr

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von hplzwurm, 16. April 2008.

  1. hplzwurm

    hplzwurm ww-ahorn

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    Radevormwald
    Hallo liebe Fachleute,

    ich habe 2 Bohrer, die einen Durchmesser von 68mm und 74mm Durchmesser, beide nagelneu.
    1xhabe ich in der Ständerbohrmaschine versucht,ein Stück Sperrholz zu bohren, wobei der Bohrer im Holz steckengeblieben ist, weil gar nicht so langsam bohren konnte.

    Wozu braucht man solche Bohrer und womit bedient man sie?
     
  2. Daniel_W

    Daniel_W ww-birke

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    59
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    Nastätten
    puh, das sin aber dicke bohrer.

    bedienen, gute frage, brauchsde wohl dicke arme für.

    könnte vielleicht aus dem bereich von den zimmermänner´s sein

    stell ma bitte ein bild davon ein
     
  3. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    3.726
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    Bei Heidelberg
    So langsam mußt du eigentlich garnicht bohren. Nur mal als Anhaltspunkt: FAMAG empfielt für seine Forstnerbohrer von 70mm eine Drehzahl von ca 800 U/min. Wohlgemerkt Lastdrehzahl. Da kannst du die Maschine ruhig auf 1200-1500 U/min Leerlaufdrehzahl einstellen.
    Überhaupt habe ich mit Forstnerbohrern die Erfahrung gemacht, lieber etwas schneller, als zu langsam, denn dabei verhakt sich der Bohrer deutlich leichter.
     
  4. derdad

    derdad Moderator

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    Wien/österreich
    68 und 74 sieht mir nach dosenbohrer aus. Das sind aber normalerweise nur Hohlbohrer mit Bohrkranz

    gerhard
     
  5. hplzwurm

    hplzwurm ww-ahorn

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    Radevormwald
    grosser Forstnerbohrer

    Bitte, hier ist ein Foto
     

    Anhänge:

  6. Rei123

    Rei123 ww-robinie

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    680
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    Rhein-Main
    Schönes Foto! Die Holzmaserung ist wirklich scharf geworden. :emoji_grin:

    Leider ist der Bohrer nicht gut zu erkennen. Hat aber keine durchgehende Schneide, deshalb würde ich das Stück mal "Dosenbohrer in Ganzmetall-Ausführung" bezeichnen.
    Wie dick ist denn der Rand?

    Grüße

    Reiner
     
  7. Sprygan

    Sprygan ww-kastanie

    Beiträge:
    35
    hallo!

    wenn du genauer hinschaust erkennst du das sich die schneide von der zentrierspitze nach aussen zieht. wenn ich mich da nicht verguggt hab :emoji_slight_smile:
    Ich würd die drehzahl auch auf 1200- 1500 setzen und nicht zu fest drücken.

    Langsam bohrt man nur bei metal, je dicker der bohrer um so langsamer!

    gruß enrico
     
  8. dipsy

    dipsy ww-buche

    Beiträge:
    274
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    Berlin
    ich nehme einfach mal an, dass die Ständerbohrmaschine etwas zu schwach auf der Brust ist, um schneller zu bohren...

    lg dipsy
     
  9. Hobbyhobel

    Hobbyhobel ww-fichte

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    23
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    Brackenheim
    Hallo hplzwurm,

    der Bohrer sieht aus wie der 1010 von FAMAG. Dieser ist bezeichnet als RAPID-Bohrer WS. >> Bohrer mit einer Hauptschneide, grob gezahnte Umrandungsschneide, auswechselbahre Zentrierpsitze/Gewindespitze bzw. Führungszapfen. Schaft 12,5 mm.<< Der Bohrer wird angebote von 25,4 mm bis 74 mm Bohrdurchmesser. Material: Werkzeugstahl. Qualitätsstufe: Classic.

    Der Bohrer wird eingesetz für grobes Durchbohren von Holzdielen, Altbaudecken, Gipskartonplatten etc. in Handbohrmaschinen. Die Drehzehl der Maschine gibt den Vorschub vor (Gewindespitze). Drehzahl 500 - 1400, Basis Leimbinder.

    Persönliche Anmerkung: Bei einem Bohrdurchmesser von 68 / 74 mm sollte die Bohrmaschine besonders stark sein. Die Bohrer kosten so knapp 100 €.

    Gruß Klaus
     
  10. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    68 ger bohrer werden zum bohren von schalterdosen verwendet zum beispiel in block häusern mfg
     
  11. Mich985

    Mich985 ww-ulme

    Beiträge:
    190
    Ort:
    Frankfurt
    In meiner letzten Firma haben wir mit einem 100er Forstner in Hirnholz gebohrt... Das alles für einen Künstler der unbedingt eine Menge 100er Sacklöcher im Hirnholz haben wollte.

    Zum Bohren haben wir dann eine Drechselbank Marke "ganz groß" genommen und vom Elektriker verstärken lassen damit sie die Dauerbelastung standhält.

    Eine Drechselbank ist natürlich ein wenig unpraktisch bei Steckdosenlöcher:emoji_grin::emoji_grin::emoji_grin:
     
  12. Neumayr Robert

    Neumayr Robert ww-eiche

    Beiträge:
    347
    Ort:
    Aiglsbach
    Ich denke es handelt sich hier um Rapidbohrer.
    Hier findest du eine Beschreibung:
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Ab dem Durchmesser 50 empfehle ich dir auf alle Fälle eine Getriebebohrmaschine.
    Eine normale Bohrmaschine hält das auf Dauer nicht aus.
    Aber Vorsicht!!!
    So eine Getriebebohrmaschine läuft nach. Wenn sich der Bohrer im Holz mal "frisst"
    kann man sich mal ganz schnell den Arm verdrehen!!!
     
  13. flo20xe

    flo20xe ww-robinie

    Beiträge:
    902
    Ort:
    Oberbayern
    Ich verwende z.Zt. auch einen 80er Forstnerbohrer für die E-Installation in meinem KLH-Massivholzhaus. Da wird in die Wand mit dem 80er die Dose vorgefräst und danach kommt der Gipskarton drauf, mit 68er Loch. Damit passt da dann eine Hohlwanddose in die Holzmauer.

    Hab so ca. 120 Dosen gebohrt, mit ner Hilti TE 7C, das geht scho ganz schon aufs Material der Maschine. Würd dir auf alle Fälle eine Maschine mit Rutschkupplung empfehlen da es dir sonst ganz ordentlich den Arm verdreht....

    Gruß,

    Florian
     
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