Finale Entscheidung TKS

Jowe

ww-birnbaum
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Liebe Holzgemeinde,
ich war jetzt die Tage viel im Netz und hier runterwegs um auch für mich eine finale Entscheidung zu treffen.
Ich habe, da es jetzt hier nur um eine TKS gehen soll, auch einen neuen Thread aufgemacht.

Ich suche also nach einer guten Gebrauchten oder evtl. auch einer neuen (evtl. ist Black Friday ja was drin).
Generell werde ich mich dann doch eher im feinmotorischen Bereich bewegen. Das heißt kleinere Werkstücke. Gehrung wäre ein großes Thema. Mit relativ hohem Anspruch auf Genauigkeit. Gerade saubere Schnitte in einem Größenbereich den man nicht mehr über den Hobel ziehen möchte. (Bsp. Schachbrett)

Für den Bereich Möbelbau wäre es schön, wenn man auch mal eine 2m Leimholzplatte ablängen (Verbreiterung) aber auch eine Massivholzbohle längs auftrennen könnte. Konkret muss eine Küche gebaut werden mit einer Insel für die ich gerne selber eine Arbeitsplatte aus einem schönen Holz mit ausgeprägter Maserung bauen möchte. Die Arbeitsplatte dafür soll mittels Gehrungsschnitt in ein Seitenteil übergehen. (Durchgehende Maserung). Dafür müssen aber ca 50er Bohlen sauber und gerade aufgetrennt werden (und abgerichtet natürlich). Ist das mit Schiene zu empfehlen? Länge wäre ca.2,50m.

Prinzipiell kann ich größere Werkstücke auch mit der TS55 und Schiene schneiden, es wird nicht allzu oft vorkommen.

Die räumliche Situation bei mir sieht so aus, das ich in der Garage z.B. die Abrichte(HC260) mit Absaugung stehen habe. Da ist Drehstrom vorhanden und da würde ich dann auch eine TKS hinstellen. Da kann man auch im Sommer drin und davor wunderbar arbeiten. Im Winter eher nicht. Bei der Feuchtigkeit die meist durch das Schmuddelwetter herrscht ist ein längeres verweilen der Werkstücke dort sicher auch eher ungünstig. Deswegen würde ich mir gerne im Heizungskeller(schön warm) eine Werkbank (evtl.auch Frästisch oder in noch zu bauender Werkbank integriert) hinstellen und dort weiter an den Projekten arbeiten. Absaugmobil von festoolist vorhanden.

Die Frage ist jetzt z.B. ob es Sinn macht mit 2 Maschinen zu arbeiten. Oben evtl. eine PK250 mit Schiebeschlitten und unten eine kleinere für Feinarbeiten.
So und nun ist die Frage welche Maschinen kommen dafür in Frage oder nach welchen sollte man Ausschau halten (Hersteller).Das Budget ist nicht allzu groß, bewegt sich im Bereich der PK250. Ob und wann dann mal eine evtl. 2. Maschine angeschafft wird ist eine andere Sache. Kann ja auch sein das ich das was ich vorhabe mit der PK250 (o.ä.) erledigen kann und ggf.die Garage dämme und mit einer Heizung ausstatte.........

Neben der PK250 hatte ich auch mal eine Kity 2000 oder 2001 gesehen.
Für die kleinere Zweitmaschine evtl. eine Bosch GTS? oder die hier:
https://www.baumarkteu.de/makita-tischkreissage-ohne-untergestell-255mm-1500w-mlt100n-51887
kriegt man evtl. auch mal gebraucht.

Ich bin dankbar für Vorschläge und Meinungen
 

fried.chycken

ww-ahorn
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Ich bin mit der PK250 mehr als zufrieden und nutze sie auch für Kleinkram (zuletzt Weihnachtsprojekt: Puppenhaustreppe in massiver Birke, davor Doppelbett aus massiver Fichte).

Wenn du es organisatorisch hin kriegst, würde ich die 2. Säge zurück stellen.

Die finale Präzision der pk250 hängt allerdings sowohl von einer fitzeligen Einstellung ab (12er Schrauben in 15er Löchern ausrichten) und auch von der Person die davor steht. Ich komme prima damit klar, der Kollege in der Werkstatt Flucht oft heftig.

Ich empfehle den einseitig geklemmten Anschlag, nicht den der auf beiden Seiten am Tisch fest ist.

Für das Finale einrichten von sägeaggregat, Parallelanschlag und Schiebetisch habe ich eine messuhr mit Magnetstativ benutzt und einen Multiplexschlitten, auf dem ich das stativ mittels einem Stück Blech befestigt habe.

Grüße, Jakob
 

Jowe

ww-birnbaum
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Danke für Deine Einschätzung Jakob.
Warum empfiehlst Du den einseitig geklemmten Anschlag?
Ich habe eben ein Video von einer Mafell Monika gesehen, da konnte man auch nur einseitig vorne den Anschlag fixieren. Da gab es aber am anderen Ende einiges an Spiel zum wackeln.
 

fried.chycken

ww-ahorn
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Ich habe beide und finde den von der Bedienung her besser. Der ist stabil genug einseitig geführt.

Man kann ihn im Gegensatz zum beidseitig geführten zurückziehen, das geht beim beidseitigen nur mittels zusätzlichem Hilfsanschlag.

Er hakelt beim verstellen nicht und hat außerdem eine Feineinstellung. Und er lässt sich im Winkel einstellen.

Man kann auch mit dem anderen gut arbeiten, ich wollte den Fokus insbesondere als nettes "nice to have" drauf leiten, wenn der mal bei einer Maschine dabei ist.
 

v8yunkie

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Ich würde mir auch die Scheppach TS4000 anschauen. Habe selber eine und bin sehr zufrieden. Präzise, schwer aber noch fahrbar und es gibt noch fast alles als Ersatzteile von Scheppach.

Gruss,
Thomas
 

Martin45

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Die älteren Scheppach-Maschinen = gelb-braunen oder gelb-blauen (letztere gabs mal um die Jahrtausendwende eine kürzere Zeit) sind OK. Würde ich ähnlich ansiedeln wie die EBs.
Für eine Garage halte ich aber eine TS4000 für ziemlich groß. Aber es gibt noch die TS2500.
Parallelanschlag vom EB mit Klemmung vorne/hinten ist murks, da stimme ich voll zu.

Kondensprobleme hast du in deiner Garage nicht? Ein Freund hat eine Blechgarage, da ist das Thema eine Katastrophe. Da kannste absolut keine Maschine rein stellen.
 

Dietrich

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Scheppach baut ja inzwischen ehe rnicht so dolle Maschinen,ist das bei den alten anders?
Hallo,

das würde ich so nicht bestätigen, seit etwa 2004 gibt es bei Scheppach Graugußtische und bei bestimmten Modellen Forsa 4 und 5 (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) auch ein patentiertes GG-Sägeaggregat beidseitig in Halbkreisführung aufgehängt.

Gruß Dietrich
 

Martin45

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War Forsa nicht die höherwertige Serie, die sogar noch hier gebaut wird? Irgendwas schwebt mit da so dunkel im Hinterkopf.
 

Jowe

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Die älteren Scheppach-Maschinen = gelb-braunen oder gelb-blauen (letztere gabs mal um die Jahrtausendwende eine kürzere Zeit) sind OK. Würde ich ähnlich ansiedeln wie die EBs.
Für eine Garage halte ich aber eine TS4000 für ziemlich groß. Aber es gibt noch die TS2500.
Parallelanschlag vom EB mit Klemmung vorne/hinten ist murks, da stimme ich voll zu.

Kondensprobleme hast du in deiner Garage nicht? Ein Freund hat eine Blechgarage, da ist das Thema eine Katastrophe. Da kannste absolut keine Maschine rein stellen.
Frag mal Deinen Freund ob er beim Material gespart hat. Es gibt die Sandwichpaneele mit oder ohne Schaumfüllung. Ohne =Kondenswasser. Meine Garage ist noch gemauert. Soweit auch trocken bis auf manchmal Schlagregen der unterm Tor reinläuft. Und neues Dach (mit Dämmschicht)
 
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Jowe

ww-birnbaum
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Die Bernardos weiß ich ehrlich nicht was ich davon halten soll. Ja, habe ich gelesen das hier einige die empfehlen.
Klar die TK 250 RN kriegst Du schon für 965 Euronen. Das ist ja genau meine Frage. 7-800 für eine 30 Jahre alte EB oder Kity oder einen Ticken noch drauf und eine neue.
 

FredT

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Und gegen den Schlagregen entweder das Gefälle vor dem Garagentor vergrößern oder eine kleine Profilschwelle innen einbetonieren...
 
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