Erfahrung zur Festool TSC 55 KS

Krirk

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Hallo, ich bin neu hier im Forum (habe bis her nur mitgelesen).
Ich frage mich ob es in diesem Kreis Erfahrungen mit der Festool TSC 55 KSEB gibt?
Mir geht es besonders um die Frage, ob die Säge auch mit dem 5ah, oder sogar dem neuen 4ah Akku vernünftig nutzbar ist. Festool hält sich da sehr bedeck. Es wird nur darauf hingewiesen, dass die volle Leistung nur mit dem 8ah Akku erreicht wird. In der tabellarischen Akku Empfehlung taucht aber auch der 5 und 4 ah Akku auf, wenn auch nicht als ideal. Bei der derzeitigen Akku aktion liefern sie einen 5ah Akku zur TSC 55 KS, was für mich darauf hindeutet, dass sie schon vernünftig mit diesem Akku nutzbar ist.

zu meinen geplanten Einsatz:
ich habe keine Werkstatt, deswegen käme mir die Mobilität der Akku Variante entgegen. Da ich keine stationären Maschinen habe und nur wenig Platz, arbeite ich nicht mit Bolenmaterial. In erster Linie bearbeite ich Plattenmaterial mit den Stärken bis 20mm. Gelegentlich ist auch mal eine Multiplex mit 26mm oder eine Leimholzplatte mit 30/36mm dabei.

kommt die TSC 55 KS mit einem 5ah mit diesem Aufgabengebiet klar?
wenn sie nicht optimal bei den Plattenmaterialien aufwärts von 20mm Arbeit, aber brauchbare Ergebnisse abliefert, wäre das auch in Ordnung, da dies nur selten gefordert wäre.
wenn es schon bei 20mm Einschränkungen gibt und bei mehr nur verkohlte Schnitte das Ergebnis sind oder sie ganz stecken bleibt, dann würde ich doch zur kabelvariante greifen, oder über den Vorgänger, die TSC 55 KEB nachdenken. Der 8ah Akku ist mir einfach zu teuer und ich sehe den nicht an meinen anderen Akku Geräten. Es wäre also quasi ein extra Akku System nur für die Säge.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand Erfahrungen gemacht hat die er hier preisgibt. In den weiten des Internets konnte ich nichts über die Aussagen von Festool hinaus finden.
viele Grüße, Krirk
 

lasos84

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Kurze Anekdote zu meiner TSC Tauchkreissäge: Ja, sie ist mit einem Akku nutzbar. Sinnvoll nutzbar? Meiner Ansicht nach nein. Die Drehzahl geht selbst bei kleineren Durchmessern spürbar nach unten. Ein zweiter Akku hat bei mir einen riesengroßen Unterschied gebracht.
 

Krirk

ww-pappel
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die Typenbezeichnungen verwirren etwas. Du meinst wahrscheinlich die TSC 55 KEB Mit den zwei Akkus. Ich Sucher Erfahrungsberichte zu der noch recht neuen TSC 55 KSEB. Das S mach den Unterschied. In die passt nur ein Akku. Die volle Leistung soll sie nur mit dem 8ah Akku haben. Ich frage mich ob der 5ah Akku dann zu einem leistungsabfall führt wie die TSC 55 KEB mit nur einem Akku. Dann wäre sie raus für mich.
 

ClintNorthwood

ww-robinie
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Nach eingehender Recherce meinerseits wäre die TS 55 für mich eine Verbesserung. 1 statt 2 Akkus sind handlicher. Und die schmaleren Blätter sparen Leistung. Für mich ganz klar eine Verbesserung. Allerdings ist die Verbesserung leider keinen Neukauf wert aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen.
 

Krirk

ww-pappel
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Der Vorteil des Mehr an Leistung durch das dünnere Sägeblatt steht ja im Verhältnis zum weniger an Leistung durch nur einem Akku. Da wird Festool schon geschaut haben, dass es am Ende (zumindest mit dem 8ah Akku) nicht schlechter ist, aber besser muss es dadurch auch nicht gleich sein. Tolle Neuerung finde ich den einklappbaren Staubsack und den festtellbaren Staubsaugeranschluss. Das der Systainer deutlich kleiner ist finde ich auch nett.
Ich hab nicht den Vorgänger, deswegen ist es für mich kein Umstieg, sondern die Frage ob es die Akku Variante oder die TS 60 wird.
Aber die Frage bleibt: Ist die Säge auch brauchbar mit dem 4ah oder 5 ah Akku?

Es gibt ein Video von Jonas Winkler zu der Säge. Tests von Influencern traue ich nicht besonders. Man sieht dort aber, dass mit dem 5ah Akku 60 mm Bohle (eh zu dick für die Säge) im Längsschnitt und dem falschen Sägeblatt die TSC 55 KS zum erliegen bringt und erst nach mehrmaligen Ansätzen durchkommt. Im Querschnitt schafft sie es, bremst aber am Ende etwas ab. Das sind beides Einsatzzwecke mit denen ich noch nie konfrontiert war. Wie das bei Multiplex aussieht würde mich deutlich mehr interessieren.
Er verreist die Säge ziemlich weil der Griff sich nicht gut anfühlt und der Imbusschlüssel in der Halterung klappert. Beides nicht schön bei dem Preis. Aber mich interessiert mehr wie sie sägt.
 

ClintNorthwood

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Wäre echt der Hammer und eigentlich unmöglich, dass FT eine Säge herausbringt die weniger Leistung als der Vorgänger hat.
Nicht immer den Influrencern vertrauen. Mache einfach 2 Zuführungen als Heimwerker und fertig. Spart enorm Akkuleistung. Die TS 60 fand ich interessant, jedoch nur wegen der Schnitthöhe. Brauchte ich noch so gut wie nie. Die Vorritzfunktion erkauft man nur mit mehr Gewicht. Die paar Sekunden habe ich dann auch noch übrig für ein Vorritzen. Die Akkuvariante kommt auch noch raus laut Festool.
Das Winkler allerdings dafür nicht ein Panther-Sägeblatt verwendet hat würde mich verwundern.

In meinen Augen ist die TS 55 einfach die perfekte Wahl auch angesichts der vielen Möglichkeiten durch das
Festool Spielzeugland. Da ist für jedes große Kind was dabei!
 

Johannes

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Aber die Frage bleibt: Ist die Säge auch brauchbar mit dem 4ah oder 5 ah Akku?
Hallo,
ich kenne weder die Akkus noch die Säge. Aber die größeren Akkus können höhere Ström liefern, wenn sie mehrere Zellenreikihen haben.
Ein normaler 18V LI-Akku hat 5 Zellen, größere haben oft 10, 15 oder 20 Zellen. Dabei ist es möglich, dass so ein Akku einen höheren Strom abgeben kann. Ich habe einen Nagler ( andere Marke), der funktioniert mit einem frisch geladenen 2,5 Ah-Akku garnicht, mit einem 4Ah-Akku aber ohne Probleme.

Es grüßt Johannes
 

Krirk

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Ja, das wirkt sich auf jeden Fall auf die Leistung der säge aus. Mit dem 3ah Akku soll es laut Festool auch nicht wirklich gehen. Ich frage mich halt nur wo die Grenze von funktioniert optimal (mit 8ah) zu funktioniert (mit 4ah und 5 ah) ist. Dafür wäre ein Erfahrungsbericht bzw. unabhängiger Test super.
Ich finde es etwas komisch, dass es beides nicht gibt zu der Säge obwohl sie seit einem halben Jahr auf dem Markt ist. Der Test von Jonas Winkler und einer von gotools sind das einzige was ich finden kann. In dem einen wurde es nur kurz mit 8ah Akku getestet im anderen nur mit dem 5ah akku und dem falschen Sägeblatt beim Härtetest. Auch finde ich beide Kanäle nicht grade vertrauenswürdig und hatte gehofft einen Erfahrungsbericht von jemanden zu bekommen, der nicht davon lebt influencer zu sein oder Geräte im eigenen Shop zu verkaufen und dementsprechend etwas realitätsnaher/unabhängiger urteilt.
 

kobalt

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Wenn alle Akkus 18V haben, hat die Säge auch mit allen die gleiche Leistung. Nur die Laufzeit unterscheidet sich. Theoretisch.

In der Praxis hängt es davon ab, ob die Akkus die geforderte Leistung liefern können und zur Leistungsaufnahme der Säge habe ich auf die schnelle nichts gefunden.

Die Belastbarkeit von Akkus wird in Vielfachen der Kapazität angegeben („C“), z.B. 20/40C für zwanzigfache Dauer- und vierzigfache Spitzenbelastung. Das schaffen heute eigentlich alle, deutlich mehr bei besserer Selektierung. Bei 4Ah und 18V sind das 1.440W, bei 8Ah schon 2.880W.
Es stimmt also schon, ein größerer Akku liefert bei gleicher Güte mehr Leistung, bevor die Spannung einbricht oder das System zum Schutz des Akkus ggfs. abschaltet.

Gruß Kai
 

dsdommi

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Na ja, wenn die Säge max 1200 Watt hat ist die erhöhte Stromlieferfähigkeit erst mal egal.
Bei deiner Anwendung würde ich bei den Daten erst mal davon ausgehen dass du außer im Grenzbereich keine Probleme haben wirst. Und da schneidest du eh in mehrerer Schritten.
Kauf dir die Säge und freue dich einfach über die Qualität und Handhabung :emoji_slight_smile:
 

ClintNorthwood

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Sollte ich mich für die entscheiden, würde ich die parallel zu meiner alten testen. Gleiches Holz, gleiches Sägeblatt usw.
Momentan habe ich 2 6,2 Ah Akkus von FT an der Säge. Klar ist die neue besser designed. Durch den einen nötigen Akku leichter, der Akku hat 3 Jahre Gewäjhrleistung usw..
Doch ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mit einer Säge mit 1 Akku genau so viel Schnittkapazität schaffe als momentan mit 2 Akkus. Außerdem kann ich mit meiner "alten" auch sägen mit einem Akku. Zwar mit deutlicher Leistungseinschränkung, jedoch ausreichend für leichtere Schnitte. Man braucht ja nicht immer Vollgas. Für Wedi-Bauplatten oder Fermacell reicht auch ein kleiner aus bei mir.

Wäre eine neue kapazitätsmäßig dann ein großer Rückschritt, würde der zu einer Rücksendung führen.
Doch fast ein kg weniger in der Hand wäre bei häufiger Handhabung ein gewaltiger Vorteil für mich. Ich liebe Bequemlichkeit!
 
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