Einfache Fichten-Baumscheibe

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von babayaga, 20. Juli 2008.

  1. babayaga

    babayaga ww-ahorn

    Beiträge:
    137
    Hallo zusammen,

    mal eine wirklich banale Frage, wir haben letztes Jahr im September 3 Fichten gefällt, von einer hat mir Jens (der die Fichten umgelegt hat) eine Baumscheibe mit der Kettensäge gesägt: Duchmesser 45 cm / Stärke 6cm.

    War ziemlich harzig damals, heute hatte ich es in den Händen und bin mir unsicher ob es schon Sinn macht, die Schnittflächen zu verschleifen?

    Wenn ihr mich jetzt fragt, was ich damit vorhabe ... - keinen Plan,
    weiss nicht was man damit machen könnte?

    War damals nur aus Intuition, wo ich sagte, wenn du Lust hast, säge mal eine Scheibe aus dem Stamm:emoji_wink:

    Momentan dient die Scheibe als Abdeckplatte auf einem Feuerkorb, also eine Art gaanz rustikaler Beistelltisch.:emoji_wink:

    Jedenfalls dachte ich man könne den langsam mal etwas abschleifen und mit Firnis behandeln, dass die Scheibe nicht mehr so rauh ist.

    Weiss nur nicht, ob das noch zu früh ist?

    Sorgen macht mir vor allem, dass ja alles Hirnholz ist, mal angenommen, ich wollte die Scheibe als eine Art 'Brot/.Käsetablett' herrichten was muss man da beachten? (Trockenzeiten, etc.)

    Geht das überhaupt? Hirnholz ist ja so eine Sache irgendwie.

    lg Nancy
     
  2. Norbert

    Norbert ww-robinie

    Beiträge:
    612
    Ort:
    Markdorf
    Hallo Nancy,

    wenn die Baumscheibe noch nicht gerissen ist, dann wird die Septemberfeuchte noch zu einem guten Teil enthalten sein, d.h. eine Oberflächenbehandlung ergibt nur eine vorübergehende Glättung, weil das Holz noch nachtrocknen wird. (Um ein Reißen beim Trocknen frischer Baumscheiben zu vermeiden, ist eine Entlastungsbohrung in der Stammitte hilfreich; dieses Loch kann man später mit einem Stopfen wieder verschließen).

    Ansonsten: Holzfeuchte messen und danach entscheiden, wie weit die Trocknung vorangeschritten ist. Gefühlsmäßig geht das auch, wenn man Erfahrung im Umgang mit Baumholz hat. Dann "fühlt" man sozusagen den Trocknungszustand am Gewicht der Scheibe und an der Starrheit der Fasern an der Schnittfläche.

    Andrerseits, was solls: Du glättest die Oberfläche und wirst dann selbst sehen, ob irgendwann eine Nachbehandlung erforderlich wird. Das daraus Gelernte nennt man dann Erfahrung.

    Gruß

    Norbert

    P.S.: Als babayaga (= Hexe?) solltest Du eigentlich das Holz trocken zaubern können!
     
  3. babayaga

    babayaga ww-ahorn

    Beiträge:
    137
    Abend Norbert,

    Danke für deinen Rat.
    Ich werde es so machen, einfach um mal aus reiner Neugier Erfahrung zu sammeln,
    schleife ich die Scheibe glatt und behandle danach mit Firnis.
    Dann gucke ich einfach mal was passiert ...

    Viele Grüße,
    Nancy
    --
    ps: babayaga == eine russische (Hexe) Märchenfigur deren Hütte auf Hühnerbeinen stand. Geflogen ist sie auf einem Mörser.
    In der klassischen Musik gibt es 'The hut of babayaga' == babayagas Hütte, als Musikstück.

    Jaaaa gut soweit, aber mein Nick ist von diesen Fabeln/Fähigkeiten (leider oder gottseidank) weit entfernt:emoji_wink:
     
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