Einbauplatte für Festool 1010

tigershiva

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Hallo!

Habe mir von ein paar Wochen die Festool 1010 zugelegt und bin nun dem Frästischprojekt von Guido Henn verfallen. Hatte mir dazu im Sautershop die schwarz-gelb-rote Aluplatte (Trend) geholt. Diese erscheint mir jetzt aber für die kleine Festool nicht sehr passend. Das Lochbild der Fräse reicht bis auf einen mm an den großen Passring heran. Das ist mir zu heikel. Hat jemand Erfahrung damit, oder kann eine andere Platte empfehlen? Für den Selbstbau fehlen mir leider die Möglichkeiten.
Hatte auch schon darüber nachgedacht, das Lochbild der Stellschrauben für den Seitenanschlag (liegen weiter außen) zu nutzen. Spricht da etwas dagegen?

Für eure Ratschläge danke ich im Vorraus.

tigershiva
 

rorob

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Die Festool 1010 kenn ich nicht, (Blödsinn, hab ich nicht), ich würde mal Herrn Sauter kontaktieren, meine Erfahrung ist, dass man da qualifizierte Antworten bekommt.

Gruß
Robert

edit: das hab ich bei sautershop noch gelesen:

Wichtig:
Zur Befestigung der Oberfräse müssen, die in der Grundplatte einer jeden Fräse angebrachten Gewindebohrungen mindestens einen Abstand von 115 mm haben, um nicht in den Bereich der Einlegeringe zu gelangen.
 

Georg L.

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Schraube doch einmal die Pertinax Grundplatte ab und schaue ob die Gewinde an denen der Parallelanschlag geklemmt wird bis nach unten durchgehen. Diese sind ja recht weit außen an der Grundplatte, so daß es vielleicht ausreicht.
 

matthiassc

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hi,

ich habe die selbe einlegeplatte und die selbe oberfräse. ja es ist knapp, wenn ich mich richtig erinnere ist eines der löcher wirklich sehr knapp am rand, aber es funktioniert bei mir seit einiger zeit recht gut.

beim hersteller nachzufragen ist aber trotzdem sicher kein fehler.

lg,
matthias
 

tigershiva

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@Geor.L.: Bohrungen gehen eben nicht bis unten durch. An das Gewinde kommt man ja mit etwas längeren Schrauben teotzdem ran und lang genug sollte das Gewinde eigentlich auch sein um die Kraft aufzunehmen. Gibt es sonst noch Bedenken bei der Lösung?

@matthiassc: mit was für Schrauben hast du die Fraese denn festgemacht? Der Senkkopf braucht ja auch noch seinen Platz. Hast du dazu vielleicht ein Bild für mich?
 

matthiassc

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@matthiassc: mit was für Schrauben hast du die Fraese denn festgemacht? Der Senkkopf braucht ja auch noch seinen Platz. Hast du dazu vielleicht ein Bild für mich?
hallo,

im anhang die bilder. ich war mir erst nicht mehr sicher, ohne nachsschauen zu gehen, aber wie du in den bildern siehst, habe ich ein loch gar nicht gebohrt.

das ganze funktioniert aber wie gesagt seit einiger zeit problemlos.

lg,
matthias
 

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tigershiva

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@matthiassc: Danke für die prompte Reaktion. Die Bilder zeigen zumindest das es möglich ist. Bin mir aber immernoch unschlüssig, ob ich es nichterstmal mit den weiter außen liegenden Gewinden der Führungsschienen versuchen soll. Sind eben nur drei. Du hast immerhin fünf Schrauben untergebracht.
 

happy feet

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Hallo Tigershiva,

ich habe auch eine OF1010 in direkt Guido's Frästisch ohne Platte eingeingebaut.

Wenn du genaue Zeichnungen hast ist dies auch nicht schwierig. Ich habe Dir zwei Zeichnungen, einmal die Grundplatte der Oberfräse, und die Zeichnung für den Einbau in den Frästisch beigefügt.

Viel Erfolg

Werner
 

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tigershiva

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@happy feet: Hallo Werner, vielen Dank für deine detaillierten Zeichnungen. Wie hast du das denn mit den unterschiedlichen Fräserdurchmessern gelöst? Hast du dir selber Einlegringe gebaut, oder nimmst du bei kleineren Fräsern einen größeren Spalt in kauf? Fallen da dann nicht zu viele Späne unter/in den Tisch?
Bin schon neugierig auf deine Lösung.

Gruß

tigershiva
 

happy feet

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Hallo tigershiva,

ich habe Einlegeringe mit 20, 25, 30 und 35mm Bohrungen aus 9mm Multiplex gebaut.

Diese Einlegeringe werden direkt an Stelle des schwarzen Originaleinlegerings in die Grund-Platte der OF1010 geschraubt. Diese Einlegeringe stehen 6mm über und zentrieren die Oberfräse in der Grundplatte des Frästisches.

Gruss Werner
 

Georg L.

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ob ich es nichterstmal mit den weiter außen liegenden Gewinden der Führungsschienen versuchen soll. Sind eben nur drei.
Ich benutze meine ELU OF97 schon seit über 10 Jahren im Frästisch und die ist nur mit zwei M6 Schrauben befestigt. Probleme hatte ich noch keine mit der Stabilität.
 

Guido

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Hallo "tigershiva",

in meinen Frästischkursen hatten wir bei kleinen Fräsen auch immer dieses Problem und wir haben das dann wie auf den beiden Bildern zu sehen mit zwei Gewindestangen und zwei Hartholzleisten gelöst. Eigentlich recht simpel aber effektiv.

Schöne Grüße

Guido
 

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guenter57

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Hallo Tigershiva,

ich habe auch eine OF1010 in direkt Guido's Frästisch ohne Platte eingeingebaut.

Wenn du genaue Zeichnungen hast ist dies auch nicht schwierig. Ich habe Dir zwei Zeichnungen, einmal die Grundplatte der Oberfräse, und die Zeichnung für den Einbau in den Frästisch beigefügt.

Viel Erfolg

Werner
Hallo Werner,

ich habe mir gerade eine OF1010 zugelegt und bin jetzt am überlegen ob ich mir den Frästisch mit Unterbau von Guido als "erste größere Aufgabe" gönnen soll.
Was für eine Sieb/Druckplatte hast Du verwendet? Ich bekomme im Zuschnitt nur Stücke mit 27mm Plattenstärke. Eigentlich wollte ich die RTI-Plate von Trend nehmen, aber wird dann die Restdicke der Platte nicht zu gering (wegen möglichen Vibrationen??) ?
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du die Version OHNE RTI-Plategebaut.
Wieviel Nutzlänge kann z.B. der Nutfräser HW D18/30 mit Bohrschneide zur Verfügung stellen?

Danke für die tolle Zeichnung.:emoji_slight_smile:

Gruß Günter
 

tigershiva

ww-pappel
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Hallo "tigershiva",

in meinen Frästischkursen hatten wir bei kleinen Fräsen auch immer dieses Problem und wir haben das dann wie auf den beiden Bildern zu sehen mit zwei Gewindestangen und zwei Hartholzleisten gelöst. Eigentlich recht simpel aber effektiv.

Schöne Grüße

Guido
Hallo Guido,


das finde ich ebenso simpel wie genial. Leider kommt der Tipp aber etwas spät, denn ich habe es inzwischen gewagt, die Gewindebohrungen der Anschlagklemmen zu missbrauchen. Allerdings tue mich gerade trotz genutztem Zentrierstift noch schwer die Fräse genau mittig in der Platte zu positionieren. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob das letzlich so entscheiden ist.

Gruß

tigershiva
 

tigershiva

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Nachdem ich meine Einlegplatte und die Fräse erfolgreich verbunden habe, stelle ich mir nun die Frage, wie ich am schlauesten die Aussparung für eben diese in die Tischplatte Fräse.
Ist eine gesägte Schablone mit Kopierring da genau genug, oder sollte man hierfür einen Rahmnen um die Platte bauen und diesen dann mit Bündigfräser mit schaftseitigem Lager abfahren. Letzteres ist sicherlich deutlich präzieser, ich scheue aber die Kosten von 70€ für den entsprechenden Fräser. Da ich aber auch keine schöne Kreissäge für eine saubere schablone habe komme ich wohl nicht darum herum.

Gibt es auch hierfür wieder gute Tipps? Wäre euch sehr dankbar dafür, bevor ich meine Tischplatte versaue.

Gruß

tigershiva
 

tremor

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Hallo,

habe zwar nicht die gleiche Einlegeplatte, aber ich habe es so gemacht, dass ich die Maße bzw den Umriss auf die Frästischplatte gezeichnet, dann in den Ecken des Umrisses mit einem dem Radius entsprechenden Forstnerbohrer vier Vertiefungen gebohrt, und letztlich mit der Oberfräse + Führungsschiene von Ecke zu Ecke bzw von Vertiefung zu Vertiefung mit einem Nutfräser gefräst habe.
Ich denke mit dem Forstnerbohrer muss die Bohrtiefe nichtmal auf den Millimeter stimmen, doch die Positionierung dessen und anschießend des Fräsers bzw der Führungsschiene erfordert schon eine gewisse Präzision.
Wenn dann erstmal ringsum eine Nut gefräst ist, lässt sich der Rest leicht ausfräsen sowie stichsägen.

Viel Glück und ruhige Hand,

Simon
 

happy feet

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Hallo Werner,

ich habe mir gerade eine OF1010 zugelegt und bin jetzt am überlegen ob ich mir den Frästisch mit Unterbau von Guido als "erste größere Aufgabe" gönnen soll.
Was für eine Sieb/Druckplatte hast Du verwendet? Ich bekomme im Zuschnitt nur Stücke mit 27mm Plattenstärke. Eigentlich wollte ich die RTI-Plate von Trend nehmen, aber wird dann die Restdicke der Platte nicht zu gering (wegen möglichen Vibrationen??) ?
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du die Version OHNE RTI-Plategebaut.
Wieviel Nutzlänge kann z.B. der Nutfräser HW D18/30 mit Bohrschneide zur Verfügung stellen?

Hallo Günther,

ich habe eine 24mm Siebdruckplatte aus dem Bauhaus verwendet. Wie ich nachträglich festgestellt habe, ist die Qualität hinsichtlich Oberfläche und Masshaltigkeit (Dicke schwankt +/- 4 Zehntel) schlecht. Achte auf die Farbe der Furnierschichten: Helle Schichten sind deutlich bessere Qualität als dunkle.

Ich habe keine RTI-Platte verwendet. ich habe die Siebdruckplatte bis auf eine Reststärke von 6mm ausgefräst. Um dieses Maß reduziert sich die Nutzlänge der Fräser das ist aber vernachlässigbar. Sollte es einmal tatsächlich nicht reichen,
so kannst Du den Revolver abschrauben und die 6mm kompensieren.


Gruss Werner
 
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