Doppelhobel

Nick123456789

Gäste
Hallo ich hab ein problem mit meinem hobel und zwar ich will mit dem hobeln aber er rubbelt so und die späne kommen ein bisschen unter die klappe habt ihr eine idee das ich wieder optimale hobel ergebnisse bekomm
danke im vorraus

mit freundlichen grüßen Nick
 

Teakfreak

ww-kiefer
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Hallo Nick,
Hobel rubbeln meist, wenn die Schneide zu weit hervorsteht oder der Hobel in anderen Parametern falsch eingestellt ist.

So wie Du es beschreibst, liegt Deine Klappe nicht voll am Hobeleisen an, daher müßtest Du ersteinmal überprüfen ob die Eisenrückseite und die Klappe plan sind. Bei dem Bauteil das es nicht ist, mußt Du es ersteinmal plan schleifen ( Das kann man an einer Nass-Schleifmaschine schön an der Steinflanke machen) , dabei darfst Du den Winkel der Klappenspitze nicht groß verändern (ca. 60°). Mit etwas Glück ist auch nur die Schraube, die die Klappe hält nicht fest angezogen.
Desweiteren soll der Abstand der Brechkante zur Hobelschneide um 0,5mm liegen.

Gruß Marc
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,

offensichtlich liegt der Spanbrecher nicht richtig auf. Den solltest du so nacharbeiten, dass er richtig aufliegt.

Das Rattern könnte auch noch davon kommen, dass das Eisen nicht richtig aufliegt. Entweder sind Späne unter dem Eisen, oder die Auflage, auf der das Eisen aufliegt ist nicht ganz plan.

Ein weiterer Grund könnte der Keil sein, der nicht richtig aufliegt und an der falschen Stelle Druck erzeugt.

Aber richte einfach zuerst man den Spanbrecher und stell ihn richtig ein (0,5 - 1mm Abstand zur Vorderkante Eisen)

Das Eisen selbst ist scharf?

Gruß

Heiko
 

Andreas N10

ww-kastanie
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Hallo Nick,
ich habe in all den Jahren mit Ausnahme einiger Lie Nielsen Hobel noch nie einen Hobel besessen, der von alleine gute Ergebnisse lieferte.
Zuerst solltest Du wie schon empfohlen die Auflage des Eisens kontrollieren, das Eisen muß satt und gleichmäßig aufliegen.
Dann wird die Sohle plangeschliffen. Dazu muß das Eisen (etwas zurückgeschoben) eingespannt sein, weil dies die Spannung im Hobelkörper ist, der auch im Betrieb vorliegt. Wenn man Schleifpapier auf eine ebene Fläche spannt (Abrichttisch+Strom weg), kann man den Hobel darauf plan schleifen und auch noch den Anschlag nutzen um die Rechtwinkligkeit zur Seite zu kontrollieren. Die Klappe muß absolut plan auf dem Eisen liegen. Oftmals liegt das Problem bei älteren Hobeln auch daran dass die Spiegelseite des Eisens (gegenüber der Fase) schon rund geschliffen wurde durch ausgenudelte Abziehsteine, die man auch hin und wieder richten muß.
Stimmt das alles + das Eisen liegt gut am Hobel, die Klappe schließt knapp hinter der Schneide ohne Licht durchschimmern zu lassen und die Sohle ist eben und mit etwas Bienenwachs eingelassen, dann ist Handhobeln eine außerordentlich schöne und befriedigende Tätigkeit, die sich immer weiter verfeinert.
Ich verputze alle Vollholzmöbel von Hand und schleife mit P180 oder nur mit P240 nach. Manche Dinge lasse ich auch gehobelt, man spürt dann wie die einzelnen Striche nebeneinanderliegen.
Ich wünsche Dir Erfolg und etwas Geduld bei Deinen Versuchen. Andreas
 

Eurippon

ww-robinie
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Eppelborn
Dick und Dieter Schmidt haben auch die Präzisionsspanbrecher von LieNielsen und Ron Cook zum Nachrüsten im Angebot...zudem noch vernünftige Eisen....
 
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