Dewalt DWE 7492

Jeanwerkelt

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Die Beiträge mit den Eisenschweinen etc. habe ich gelesen. Ich muss aber regelmäßig meine Werkstatt umrüsten und teilw. ausräumen.
Ebenso möchte ich die Säge auch transportieren und Sägen, wo mehr Platz ist. Daher habe ich mich bewusst für eine mobile Säge entschieden.

Welche Einschränkungen ich zu erwarten habe wusste ich nicht im Detail. Ich möchte nur vermeiden ein fehlerhaftes Exemplar in Betrieb zu nehmen was evtl. zurück muss.
 

dsdommi

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Nein.
Da habe ich keinen Bock mehr drauf.
Benutze die Forensuche. Ich bitte um Verständnis.

Mein Kommentar war eigentlich auch nur da um auf die Unfallgefahr aufmerksam zu machen. Mein Interesse, dass jemand sich verletzt, ist nämlich 0.
Schade. Gerade das mit der Unfallgefahr wäre es wert mal zu erklären. Ich habe diesbezüglich hier noch nichts gelesen und kann es mir nicht erklären. Fände ich aber wichtig für uns nicht Profis
 

dsdommi

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Also wenn es wirklich eine Gefahr darstellt dass der Anschlag nur 89 Grad hat dann sollte man die Maschine nicht akzeptieren.
Vielleicht überwindet sich @Wikipediot doch noch. Geht ja jetzt dabei nicht um die säge sondern allgemein für alle Sägen
 

Wikipediot

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Hier wird einmal von Neigung zum Sägeblatt gesprochen (der Anschlag ist in seiner Achse verdreht, was sich im hinteren Teil verschlimmert), einmal glaube ich direkt vom anderen Nutzer gelesen zu haben, dass der Anschlag zum Blatt hin zeigt.
Ob es jetzt durch eine nach hinten schlimmer werdende Verdrehung ist, oder das Parallelanschlag hinten näher am Sägeblatt ist (aber nicht in eigener Achse gedreht), in beiden Fällen hat das Werkstück im hinteren Teil des Sägeblattes weniger Platz als vorne.
Das muss ebenso berücksichtigt werden wie die Nichtparallelität zum Sägeblatt bei der Justage des Parallelanschlages.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hunkpapa

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Meine DeWalt 7492 ist, nachdem ich alles eingestellt und justiert habe, für mich perfekt. Der Tisch ist komplett gerade, da hängt nichts durch und wölbt sich nichts hoch. Der Anschlag steht genau im 90°-Winkel, ebenso das Sägeblatt. Das Anschlagmaß überprüfe ich nach jedem Sägeblattwechsel und justiere ggf. neu ein (war bisher noch nicht notwendig!). Ich bin also rundherum zufrieden mit meiner Säge - hab wohl Glück gehabt:emoji_slight_smile:

Allerdings frage ich mich schon, ob Abweichungen im Zehntel-Millimeterbereich beim Holzwerken überhaupt eine Rolle spielen, so genau kann doch kein Mensch anreißen, oder? Ich denke, wir sind hier keine Profis sondern "Neulinge" (so heißt das Forum wenigstens). Meiner Meinung nach sollte man sich nicht die Gaudi am Holzwerken nehmen lassen, weil irgend eine Maschine mal um Zehntelmillimeter abweicht. Ist halt meine Meinung!
 

KaiX0

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So, ich habe einen workaround gefunden, um den Parallelanschlag winklig zum Tisch zu bekommen.
Eingestellt habe ich an den dem Profil, auf welchem die bewegliche Schiene mit dem PA läuft. Ziel war es, dieses Profil links anzuheben und rechts abzusenken, in der Folge muss der PA diese Bewegung mitmachen. Die Schritte zeitgleich vorne und hinten durchführen

1. PA nach links schieben, die Schraube am rechten Ende des Profils, welche dieses mit dem Tisch verbindet, lösen.
2. PA ganz nach rechts aussen setzen, voll nach rechts ausfahren
3. Alle weiteren Schrauben lösen. 1 Schraube bleibt unzugänglich, da sie immer verdeckt bleibt. Die habe ich schlich als Drehpunkt definiert.
4. Von links beginnend das Profil anheben, Schrauben fixieren. Durch das voll ausgefahrene System senkt sich die rechte Seite selbsttätig.
5. Messen und freuen.
 

KaiX0

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Die Säge ist halt Schrott.
Die werden nicht umsonst hier nicht empfohlen. Das Thema wird hier mindestens alle zwei Wochen durchgekaut, aber der TE hört dann einfach nicht und vertraut lieber den Influencern.



Schön, dass dich deine Sicherheit nicht stört. Aber die Säge würde ich ohne richtige Einstellung nicht betreiben.
Es herrscht Rückschlagsgefahr.
Wieso eine Maschine nicht vorher inspiziert und gewartet/eingestellt wird, ist mir ein Rätsel. Ich hoffe deine Versicherungen bekommen das nicht mit.
Steht übrigens so auch auf Seite 44 des Handbuches.
Netter Tonfall hier. Ich bin mit meinem Schrott sehr zufrieden, ist halt keine FKS. Inwiefern eine so minimale Neigung des PA sicherheitsrelevant ist, erschließt sich mir nicht. Zudem, noch mal der Hinweis, es ist eine kleine, mobile Säge, ist im Gesamtsystem PA etwas Spiel, die Gleitschienen z.B. kannst Du leicht vertikal bewegen.
 

dsdommi

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Hier wird einmal von Neigung zum Sägeblatt gesprochen (der Anschlag ist in seiner Achse verdreht), was sich im hinteren Teil verschlimmert), einmal glaube ich direkt vom anderen Nutzer gelesen zu haben, dass der Anschlag zum Blatt hin zeigt.
Ob es jetzt durch eine nach hinten schlimmer werdende Verdrehung ist, oder das Parallelanschlag hinten näher am Sägeblatt ist (aber nicht in eigener Achse gedreht), in beiden Fällen hat das Werkstück im hinteren Teil des Sägeblattes weniger Platz als vorne.
Ah ok,
da liegt das Missverständnis.
Danke dass du dich nochmal geäußert hast.
Die parallelität zum Sägeblatt kann man ganz leicht einstellen. Im Werkszustand ist der Anschlag nicht Parallel zum Sägeblatt sondern hinten weiter weg als vorne, was ja auch so sein soll. Kann aber wie gesagt eingestellt werden.
Die verdrehte Achse ist vorne und hinten wohl gleich. Sonst wäre ja das Alu verwunden.
 

Wikipediot

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Netter Tonfall hier. Ich bin mit meinem Schrott sehr zufrieden, ist halt keine FKS. Inwiefern eine so minimale Neigung des PA sicherheitsrelevant ist, erschließt sich mir nicht.
Schade, ist näher erläutert worden.

Die verdrehte Achse ist vorne und hinten wohl gleich. Sonst wäre ja das Alu verwunden.
Beschreibt der TE das nicht hier?

1) Der Parallelanschlag ist leicht nach vorn zum Sägeblatt geneigt (>=0.5 mm. Das wird nach hinten etwas mehr)
 

KaiX0

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Der TE meinte, der PA steht nicht 90 Grad zur Tischoberfläche. Irgendwo stand evtl. etwas zur Parallelität Sägeblatt - PA, da bin ich unsicher. Das sollte minimal nach hinten offen aein das ist bekannt. Mich stört ein wenig, diese Säge als Schrott zu bezeichnen. In dieser Geräteklasse scheint sie mir sehr gut, und für etwas Anderes fehlt mir leider der Platz.
 

dsdommi

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Meine DeWalt 7492 ist, nachdem ich alles eingestellt und justiert habe, für mich perfekt. Der Tisch ist komplett gerade, da hängt nichts durch und wölbt sich nichts hoch. Der Anschlag steht genau im 90°-Winkel, ebenso das Sägeblatt. Das Anschlagmaß überprüfe ich nach jedem Sägeblattwechsel und justiere ggf. neu ein (war bisher noch nicht notwendig!). Ich bin also rundherum zufrieden mit meiner Säge - hab wohl Glück gehabt:emoji_slight_smile:

Allerdings frage ich mich schon, ob Abweichungen im Zehntel-Millimeterbereich beim Holzwerken überhaupt eine Rolle spielen, so genau kann doch kein Mensch anreißen, oder? Ich denke, wir sind hier keine Profis sondern "Neulinge" (so heißt das Forum wenigstens). Meiner Meinung nach sollte man sich nicht die Gaudi am Holzwerken nehmen lassen, weil irgend eine Maschine mal um Zehntelmillimeter abweicht. Ist halt meine Meinung!
:emoji_joy:
Die Frage hatte ich bezüglich gleichauf einer TBM auch schon mal gestellt. Da ging es sogar um hundertstel.
 

fragnix

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Welcher Teil von Baukreissäge verspricht eigentlich absolute Präzision?
Nix. Mir war klar, dass ich nicht eine 20000 Euro Formatkreissäge kaufe.
Dich meinte ich garnicht, sondern mars85 mit seiner Enttäuschung ob der notwendigen Einstellungen. Wie gesagt, beim Auto stelle ich den Sitz auch auf mich ein. Eine Säge will ich 10 Jahre nutzen. Warum sollte ich da nichts einstellen, wo ich es doch im Laufe der umfangreichen Nutzung eh ständig machen muss?

Erinnert mich an die Beschwerden, dass manche hochwertigen Stechbeitel ungeschärft ausgeliefert werden, und man die vor dem ersten Einsatz einmal schärfen muss. So wie danach noch 1000 mal. Auf das eine Mal Betriebsbereitschaft herstellen kommt es ja nun wirklich nicht an.
 

Jeanwerkelt

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Ich präzisiere nochmal:

Die Parallelität zum Sägeblatt ist gut. Der PA läuft nach hinten ein wenig weg vom Sägeblatt´.

Einzig der Winkel des PA zum Tisch ist so, dass die obere Kante des PA etwas Richtung Sägeblatt geneigt ist. Dadurch entsteht mit einem
Winkel an der unteren Kante ein Freiraum von 0,4mm (habe gerade nochmal genau gemessen. Diese Schräge bleibt bis hinten.
Da der Tisch aber nicht eben ist, ist auch der Winkel vom PA zum Tisch unterschiedlich.

Das Lösen der Schrauben an den Schienen hat aber scheinbar eine Spannung abgebaut. Der entstehende Freiraum im Winkel zum
Tisch ist kleiner geworden.
 

Jeanwerkelt

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Mein Spätsport ist für heute auch durch. Ich renne gerade vom Dachbden (PC) zwischen Keller (Säge) hin und her :emoji_joy:
Schadet nicht :emoji_wink:
 

mars85

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NiklasAG

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Meine hat einen eben Tisch, alles rechtwinklig wie es sein soll. Ungenauigkeiten musste ich bisher auf mein (nicht)Können zurück führen. Der Spaltkeil hat mal einen Schlag bekommen und war dann nicht mehr hinter dem Sägeblatt. Das musste ich dann nachjustieren. Ansonsten? Nur, dass sie zu klein ist.
 

Wikipediot

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Wow. Stimmt. Wenn man das so liest gebe ich dir Recht. Kann mir aber nicht vorstellen dass das stimmt. Es sei denn der Tisch ist nicht Plan und es wurde in einer delle gemessen.
Klar, geht.
Ist ja auch nur ein hohles Profil. Sowohl Tisch als auch Anschlag werden nicht plan sein.
Die Tische sind alle aus ganz dünnem Aludruckguss mit Waben, die aber an einigen Stellen, bspw. Nuten, eingespart worden sind. Der Tisch verzieht sich schon aufgrund des Gewichtes des Sägeaggregates. Das haben alle diese Geräte gemein.
Wer sich an der Bezeichnung "Schrott" stört, naja. Sagen wir das P/L-Verhältnis ist sehr schlecht. Das ist aber schon alles ausdiskutiert worden.
Das sind halt Montagesägen, die in den Kofferraum geworfen werden sollen, damit man grobe Zuschnitte machen kann. Für mehr sind die einfach nicht konstruiert worden. Ob dafür der Preis stimmt, kann ich nicht sagen. Allerdings bestimmen hier auch Zweckentfremdung und Influencer den Preis.
 

Wikipediot

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Gehen bestimmt auch ordentlich weg. Leute wollen sie ja haben Dank des guten Marketings.
Ich glaube sogar, dass man für eine XC 500€ bekommen kann. Das ist ja nicht viel vom Aktionspreis entfernt.
 

mj5

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N' Abend!
Die Säge ist halt Schrott.
Noe, isse nicht!
Das Teil steht bei mir hochkant im Schuppen, und wenn das Wetter es erlaubt, auf der Terasse, gib ihm...
Fuer "in den Kofferraum schmeissen" ist mir das Ding, vor allem mit Rollstaender, dann doch etwas zu heftig.

Ich habe weder Sicherheitsmaengel entdeckt als sie aus dem Karton kam, noch kam sie mir krumm vor.
Allerdings habe ich auch selten Zeit Haarlineale oder sowas ans Werkzeug zu halten. Wenn das Ergebniss stimmt ist die Maschine OK. Feierabend! :emoji_grin:

"Erwartungshaltung" vs "Erfahrung"?

Jean, es klingt fuer mich danach, als ob Du eher noch nicht so viel mit Kreissaegen praktisch zu tun hattest. Sorry, wenn ich da falsch liege.
Muenster ist fuer mich etwas weit weg. Aber vielleicht gibt es ja ein Forumsmitglied in deiner Ecke, der/die/das sich die Sache mal anguckt.
Und nebenbei noch ein paar nuetzliche Hinweise geben kann, in Sachen Umgang mit Maschinka.

Nein, ich wuerde keine hochglanzbeschichteten Hochschrankseiten auf Gehrung saegen mit dem Geraet. Zumindest nicht fuer zahlende Kunden...
Aber ob da irgendwo ein Lichtspalt ist? Ich benutze sie im Garten, Sonnenbrille ist Arbeitschutz! :emoji_sunglasses:

@Wikipediot :
"Da habe ich keinen Bock mehr drauf. Benutze die Forensuche. Ich bitte um Verständnis."
Mein Verstaendnis hast Du nicht. Die Forensuche ist... semi-hilfreich... and "Do watcha like!"

Geimpft gegen Influencer, Thetanus, und den ganzen andern Krams der Heute so in Mode ist,
gruesst
Mattes
 

shmumblik

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Fürth
Wenn der Parallelanschlag das Holz mit zunehmender Zuführung gegen das Sägeblatt drückt, besteht die Gefahr, daß die aufsteigenden Zähne auf der hinteren Seite des Blattes das Holz anheben.
Aus diesem Grund stellt man den Parallelanschlag nicht exakt parallel zum Sägeblatt ein, sondern an der Hinterseite ein Zehntel weiter nach außen als an der Vorderseite. Der Abstand zwischen Blatt und Anschlag weitet sich also ganz leicht und nimmt den Druck auf das Sägeblatt raus.
Bei der 7492 kann man die Rastnocken sehr einfach verstellen (Innensechskantschrauben).
 
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